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Monday, 30 Jun 2008
Ölpreise fordern Ihren Tribut an die US-Wirtschaft.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.5880 | 2.0030 | 107.20 | 1.0280 | 0.9720 | 0.8010 |
| 1.5850 | 2.0000 | 106.80 | 1.0250 | 0.9690 | 0.7980 | |
| 1.5820 | 1.9970 | 106.50 | 1.0220 | 0.9660 | 0.7950 | |
| Support | 1.5750 | 1.9900 | 105.80 | 1.0150 | 0.9580 | 0.7880 |
| 1.5720 | 1.9870 | 105.50 | 1.0120 | 0.9550 | 0.7850 | |
| 1.5690 | 1.9840 | 105.30 | 1.0080 | 0.9520 | 0.7820 |
Wirtschafts News
USD -
Der US Dollar musste letzte Woche eine fallende Tendenz hinnehmen. Zurückzuführen war das auf die steigenden Ölpreise sowie das Zögern der US-Notenbank den Zinssatz zu erhöhen, um so den inflationären Drohungen in den USA entgegen zu treten. Anleger traten letzte Woche in den Handel ein in der Annahme, die USA könnten es mit der Euro-Zone aufnehmen und den Zinssatz erhöhen. Dieses und einige schwache grundlegende Daten aus der Euro-Zone ließen den Kurs des USD gegenüber den meisten Haupt-Währungen ursprünglich steigen. Im Verlauf der Woche konnte der Dollar diesen Trend jedoch nicht aufrechterhalten und begann stetig gegenüber seinen Währungsrivalen zu fallen. Schlechte US-Wirtschaftsdaten trugen auch nicht zur Besserung bei, und letztlich wurde auch noch verkündet, dass der Zinssatz unverändert bleibt. Darüber hinaus war der FOMC auch noch äußerst vage in seinen Vorstellungen, wie den inflationären Tendenzen in den USA beizukommen sei. Der Dollar erlebte weiterhin erhebliche Einbrüche gegenüber dem EUR und JPY. Während der US-Dollar zum Wochenende hin immer weiter abrutschte erreichten die Rohölpreise einen absoluten Höchststand und der US-Aktienmarkt musste einen heftigen Einbruch hinnehmen.
Diese Woche dürfte sich für den Dollarkurs als noch wichtiger erweisen, da wir in dieser durch einen Feiertag verkürzten Woche einige wichtige Wirtschaftdaten erwarten. Allen voran sind diese Woche der ISM Manufacturing Index des verarbeitenden Gewerbes, der ADP Nonfarm Employment Wechsel (misst die Anzahl neuer Arbeitsplätze, exklusive der Pharmaindustrie), Industrieaufträge, Rohöl-Bestandsaufnahmen, durchschnittliche Stundenlöhne, Arbeitslosenansprüche sowie die Arbeitslosenquote. Zusätzlich zu diesen Daten erwarten wir für Dienstag die Veröffentlichungen der Non-Farm Payroll Daten und der ISM Manufacturing Composite. Diese Veröffentlichungen werden dem Markt voraussichtlich die dringend benötigte Volatilität verleihen, die er nun schon seit geraumer Zeit vermisst. Außerdem dürfen wir diese Woche mit einigen Stellungnahmen seitens Mitgliedern der Bundesregierung rechnen, da wir immer mehr unterschiedliche Einstellungen zur Währungspolitik innerhalb der US-Wirtschaft erkennen. Da die nächste festgesetzte Kursdarstellung des Dollar in nur knapp einen Monat stattfindet, muss sich der Dollar entsprechend der neuen Daten bewegen.
Für heute sind aus den USA nur wenige Wirtschaftsnachrichten zu erwarten. Chicago PMI dürfte als einziger einen minimalen Effekt auf das allgemeine Handelsgeschehen haben. Demzufolge wird Anlegern empfohlen die USD-Währungspartner genau zu beobachten bevor in den Handel eingestiegen wird.
EUR -
Der EUR erholte sich letzte Woche, hauptsächlich gegenüber dem US-Dollar. Schlechte Wirtschaftsdaten zu Anfang der Woche schienen gegen den EUR und mehr für den USD zu sprechen. Doch als der FOMC keine Änderungen in den USA bekannt gab schwand die Stimmung und Händler verwendeten ihre EUR um mehr USD und JPY zu kaufen. So dominiert der EUR weiterhin den Währungshandel, insbesondere da die Rohöl-Spitzenpreise letzte Woche am härtesten den USD trafen.
Die bevorstehende Woche wird für den EUR sehr aufregend werden, da wir von Montag bis Freitag mit wichtigen neuen Wirtschaftdaten rechnen können. Höhepunkte werden sein: die Deutsche Einzelhandelsumsätze, Manufacturing PMI, Deutsche Factory Orders und die äußerst wichtige Stellungnahme zum Zinssatz. Von den Märkten werden positive Ergebnisse erwartet und über allem steht die Erwartung einer Zinssatzerhöhung. Der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet war in seinen Äußerungen zu einer möglichen Zinssatzerhöhung zwar sehr zurückhaltend, hat aber vor Monaten schon angekündigt, dass der Juli der wahrscheinlichste Zeitpunkt für eine solche Maßnahme sei. Inzwischen befinden wir uns im Juli und Händler können sich freuen unter diesen voraussichtlich günstigen Bedingungen in den Markt einzusteigen.
Für heute erwarten wir um 9:00 GMT die Veröffentlichung des CPI Flash Estimate und des Italian Preliminary CPT. Beide sollten jedoch nur geringe Auswirkungen auf den Handel haben. Euro-Händler dürften mit Gewinnüberhängen von letzter Woche rechnen. Diese werden jedoch geringer werden je näher der Dienstag mit seinen Mega-Nachrichten rückt.
JPY -
Der JPY unterlief gleich zwei verschiedene Handelsphasen in der letzten Woche. Bis zu den Mittagsstunden des vergangenen Donnerstags bewegte sich der JPY innerhalb seiner gewohnten Handelsspanne gegenüber seinen Währungsgegnern, insbesondere bezogen auf den Abwärtstrend im Vergleich zum USD. Trotz einer Menge wichtiger Daten aus der japanischen Wirtschaft, die letzte Woche veröffentlicht wurden, war genau zu erkennen, dass diese kaum Einfluss auf die Entwicklungen der japanischen Währung hatten. Ein großes Ereignis erfolgte schließlich am Donnerstag, als die US-Notenbank den Zinssatz unverändert ließ und dadurch bei den Händlern eine Art von Ungewissheit bezüglich des zukünftigen Dollars auslöste, wodurch wiederum die amerikanischen Börsenkurse fielen. Die letzten Entwicklungen der Aktienmärkte verursachten eine Risikoaversion, was einen zinsbullischen Trend des JPYs gegenüber seinen Währungsgegnern in Gang setzte. Am Ende der vergangenen Woche erreichten USD/JPY ein 3-Wochen-Tief, fielen um fast 200 Punkte und schlossen letztendlich knapp über 107.
Für die kommende Woche werden drei wichtige Veröffentlichungen erwartet: Am heutigen Tag der Tankan-Bericht über den "Large Manufacturers Index" sowie der Tankan-Bericht des " Large Non-Manufacturers Index".
Für beide Indizes wird ein Rückgang prognostiziert. Der dritte entscheidende Indikator für diese Woche sind die durchschnittlichen Cash Earnings, die ebenfalls zurückgehen sollten, und zwar auf 0,7%. Händlern wird empfohlen, ein achtsames Auge auf Japans Handelspartner zu werfen und Vorsicht walten zu lassen. Diese Woche wird erwartungsgemäß besonders sprunghaft für Japans Währung.
Crude Oil -
Die steigenden Ölpreise fordern ihren Tribut an die amerikanischen Konsumenten sowie an die Wirtschaft ihres Landes. Zunehmende Bedenken in Bezug auf die US-Wirtschaft werden die Ölpreise ins Blickfeld rücken. Darüber hinaus wird die EZB am kommenden Donnerstag erwartungsgemäß die Zinssätze erhöhen. Ein erhöhter Zinssatz in Europa wird den USD-Wert höchstwahrscheinlich senken und dessen Rückgang weitertreiben. Dementsprechend neigt eine schwächere US-Währung, die Preise für die vom US-Dollar beherrschten Wirtschaftsgüter in die Höhe zu treiben.
Die Aktienmärkte schlossen vergangene Woche bedeutend niedriger: Öl bei fast 143,- US-Dollar pro Barrel. Die Rekord-hohen Crude-Preise stellen dabei eine größere Gefahr für die Wirtschaft dar als jede andere Faktoren und steigende Ölpreise lassen die Infaltionsrate ebenfalls in die Höhe schnellen. In der Tat erhöhte sich die Inflationsrate der US-Kern-Verbraucher-Preise um eine 2,3%ige jährliche Rate während des ersten Quartals. Prognostiziert wurde eine 2,1%ige Erhöhung. Die Kern-Inflation ist um 2% im letzten Jahr gestiegen und erreichte somit die Spitze des Bereichs, bei dem sich die US-Notenbank noch wohl fühlt.
Technische News
EUR/USD
Für den EUR/USD ist eine sehr eindeutige zinsbullische Spanne zu vernehmen, die sich auf der Stunden-Chart abzeichnet. Dieses Paar bewegt sich innerhalb des unteren Levels dieses neuen Handelskanals. Das Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart last einen steigenden Trend vermuten, der sich fortsetzt. Ein Durchbruch der 1,5815-Marke würde einen nächsten Richtpreis von 1,5855 definieren.
GBP/USD
Alle Anzeichen der Stunden-Chart weisen darauf hin, dass dieses Paar sich wieder mehr in Richtung der 1,9850-Marke korrigiert. Für das Slow Stochastic zeichnet sich auf der 4-Stunden-Chart ein Kreuz mit fallender Tendenz ab und bestätigt die Zeichen einer unmittelbar bevorstehenden Richtungsänderung. Händler sollte heute verkaufen und das bei eng gesetzten Stopps.
USD/JPY
Auf der Tages-Chart bleibt die sich abzeichnende Abwärts-Spanne dieses Paares weiterhin unverändert. Inzwischen hat der USD/JPY sogar seine untere Grenze erreicht. Das Momentum ist deutlich Tendenz fallend und steht fest. Die Stunden-Chart untermauert diesen Rückgang ebenfalls. Allem Anschein nach ist dieser Trend noch nicht abgeschlossen. Die richtige Strategie für heute lautet: Short gehen also verkaufen.
USD/CHF
Das Momentum mit Tendenz fallend, das dieses Paar seit dem Durchbruch seiner Spanne auf der Tages-Chart zu erkennen lies, setzt sich fort. Der Slow Stochastic des Tages erscheint als Weiterführung dieses Trends und auch die Stunden-Chart bestätigt die fallende Neigung. Verkaufen scheint die beste Wahl für heute in Bezug auf dieses Paar zu sein.
Die Wild-Card
Gold
Es scheint, als wenn der frische Aufwärtstrend seine augenblickliche Spitze erreicht hat, denn inzwischen deuten alle Indikatoren der 4-Stunden-Chart darauf hin, dass eine Abwärtstendenz bevorsteht. Forex -Händlern bietet sich dabei eine gute Handelsgelegenheit. Sie können bei diesem neuen Trend zu einer sehr frühen Phase einsteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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