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Donnerstag, 17 Jul 2008
Werden die Baugenehmigungen den Rückgang im Bauwesen bestätigen?
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Widerstandskraft | 1.5945 | 2.0110 | 105.80 | 1.0250 | 0.9860 | 0.8020 |
| 1.5915 | 2.0080 | 105.50 | 1.0220 | 0.9830 | 0.7990 | |
| 1.5885 | 2.0050 | 105.30 | 1.0190 | 0.9800 | 0.7960 | |
| Support | 1.5820 | 1.9970 | 104.60 | 1.0110 | 0.9730 | 0.7880 |
| 1.5790 | 1.9940 | 104.30 | 1.0080 | 0.9700 | 0.7850 | |
| 1.5760 | 1.9910 | 104.00 | 1.0050 | 0.9670 | 0.7820 |
Wirtschafts News
USD -
Der USD hatte gestern einen starken Handelstag im Vergleich zu seinen Währungspartnern. Die Erholung des USD wurde durch eine Anzahl wirtschaftlicher Veröffentlichungen, die besser als erwartet ausfielen, unterstützt, sowie durch eine kämpferische Rede des US-Notenbank Vorsitzenden Bernanke. Der Kurs des US-Dollar nutzte zudem den fallenden Rohölpreis, der gestern bei etwa $134 pro Barrel lag. Nachdem er am Dienstag um die 1,60 gehandelt wurde fiel der EUR/USD-Kurs bis auf 1,58 als der US-Dollar an Momentum zulegte. Nach den Veröffentlichungen aus den USA stieg der USD/JPY-Kurs gestern von etwa 104,00 und wurde um die 105,00 gehandelt.
Der Kurs des US-Dollar zog Nutzen aus einer Anzahl positiver Wirtschaftsdaten die gestern veröffentlicht wurden. Sowohl der Core CPI (Kern-Verbraucherpreisindex) als auch der Gesamt-CPI übertrafen die Voraussagen und behielten eine ansteigende Tendenz im Vergleich zu den Ergebnissen des Vormonats. Die Capacity Utilization Rate, welche den Prozentsatz der verfügbaren Ressourcen misst, die von Herstellern, Bergwerken und Versorgungsbetrieben genutzt werden, sowie die Quote für Industrieproduktion übertrafen die Erwartungen, als beide Indizes gleichzeitig veröffentlicht wurden. Das I-Tüpfelchen in Bezug auf Wirtschaftsdaten war jedoch der Rohölbestand, der bei 3,0 Millionen liegt, verglichen mit dem negativen Wert der vergangenen Woche. Dieses drückte natürlich auch den Rohölpreis weiter nach unten. Etwa zum gleichen Zeitpunkt gab auch der US-Notenbankvorsitzender Bernanke seinen halbjährlichen Bericht zur Währungspolitik vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen, in Washington DC ab. Bernanke sagte „Top Priorität“ für die Zentralbank sei es, die Inflation auf ein akzeptables Level zu bringen. Zur Erholung des Dollar trug ebenfalls seine Aussage bei, mit der er die Sorgen von Händlern beschwichtigte, dass er glaube, die Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac seien „nicht in der Gefahr des Scheiterns“.
Für heute werden weitere wichtige Wirtschaftsdaten, die den Kurs des USD beeinflussen können erwartet, doch scheint es, dass sich jetzt eine fallende Tendenz abzeichnen könnte. Der maßgebliche Index für Baugenehmigungen und Baubeginne wird voraussichtlich einen leichten Abfall verzeichnen, da Händler immer noch auf Anzeichen für eine Besserung in der Wohnungsbaukrise warten. Von den Arbeitslosenansprüchen erwartet man für diese Woche einen nicht unerheblichen Anstieg um 34.000. So wird es in den Händen vom FOMC Mitglied Kroszner (FOMC Offenmarktausschuss der Rat der US-Notenbank) liegen, mit seiner Rede auf der Interagency Minority Depository Institutions National - Konferenz in Chicago den Dollar vor einem schwachen Handelstag zu bewahren. Koszners Rede und der Philadelphia Fed Manufacturing Index, der einzig heute veröffentlichte Index von dem erwartet wird, dass er ansteigen wird, sind die wenigen Indikatoren die den Kurs des USD vor einer fallenden Tendenz bewahren könnten.
EUR -
Der Kurs des EUR verlor gestern gegenüber seinen Haupt-Währungsrivalen mit mehr als 100 Punkten gegenüber dem USD am stärksten. Während USD, GBP und CHF von besser als erwarteten Wirtschaftsdaten unterstützt wurden, waren die den EUR betreffenden Veröffentlichungen den Erwartungen entsprechend. Die Verbraucherpreisindizes für Frankreich, Deutschland und die gesamte Eurozone lagen alle sehr nahe an den vorangegangenen Werten, und so gab es auch nichts Überraschendes was den Kurs des EUR hätte anheben können. Der französische Verbraucherpreisindex lag sogar niedriger als sein Vorwert, und Befürchtungen für ein nur sehr langsames wirtschaftliches Wachstum in der Euro-Zone nehmen zu. Es scheint als würden Rohölpreis und der Kurs des EUR vergleichbare Tendenzen aufweisen, denn so wie der Preis des Rohöls gestern scharf abfiel, so fiel auch der EUR.
Für heute wird aus der Eurozone nur eine wichtige wirtschaftliche Veröffentlichung erwartet. Von der italienischen Handelsbilanz wird ein leichter Anstieg erwartet, sie bleibt jedoch im negativen Bereich. Gegen den US-Dollar dürften Händler keine Richtung erkennen, da beide Währungen fallende Tendenz aufweisen können. Gegenüber den anderen Währungen könnte der EUR heute sogar noch mehr an Boden verlieren, da im heutigen Handel nicht mit großen Überraschungen zu rechnen sein dürfte.
JPY -
Wie erwartet wurde der Handel mit dem JPY gestern durch die Bewegungen seiner Währungspartner beeinflusst. Da für Japan gestern keine Wirtschaftsveröffentlichungen vorlagen basierte der Handel auf dem steigenden Momentum des US-Dollar und dem fallenden Momentum des EUR. Der Kurs des USD/JPY fiel am Morgen in den 104,00 Bereich bevor die den USD betreffenden Daten veröffentlicht wurden. Danach jedoch bewegte sich der Handel über dem 105,00 Bereich. Der niedrige Rohölpreis half dem schwachen JPY nicht, und es scheint als wären Anleger äußerst besorgt über die nicht unerhebliche wirtschaftliche Abschwächung in Japan, die auf die hohen Rohstoffpreise zurückzuführen ist.
Für heute wird in Japan die Veröffentlichung des Berichts der währungspolitischen Konferenz erwartet. Obwohl die Konferenz schon vor einem Monat stattfand, haben Händler nun erstmalig die Gelegenheit ein Gespür für die japanischen finanziellen Fragen und Pläne zu bekommen. Der Bericht wird wohl kaum als sehr optimistisch zu bezeichnen sein und dürfte sein Hauptaugenmerk auf die Pläne der BoJ richten, die gegenwärtigen Fragen zu klären und die japanische Wirtschaft wiederzubeleben. Nach der Veröffentlichung des Berichts folgt eine Rede des BoJ-Präsidenten Shirakawa, welche den heutigen Handelstag abschließen wird.
Rohöl -
Die Ölpreise stürzten gestern ein und legten im Rahem eines schwankenden Handels einen schwindelerregenden Fall von über $10 innerhalb von nur zwei Tagen vor. Die Rohölpreise der Augustlieferung fielen um $4,27 auf $134,47 pro Barrel kurz vor Handelsschluss an den New Yorker Börsen. Zuvor lag der Ölpreis sogar bei $132. Der größte Sturz seit dem Golfkrieg fand am Dienstag statt, als die Preise um $6,44 fielen.
Die Energy Information Administration (EIA) berichtet, dass die US-Rohölvorräte um 3 Mio. Barrel, bzw. 1% in der letzten Woche anstiegen. Diese Zahl steht im Gegensatz zum 3 Mio. Barrel-Stand, den Analysten von Instituten für Energieforschung erhoben haben. US-Benzinbestände machten ebenfalls einen unerwarteten Sprung. Die gestrige Erholung des Bankensektors an der Wall Street trug auch zum Rückgang des Ölpreises bei. Die US-Aktienmärkte schnellten nach guten Wells Fargo-Ergebnissen empor, und eine einflussreiche Marktentspannung für den eingeschlagenen Bankensektor trat ein. Ein Optimismus verbreitete sich über die Wells Fargo-Erträge und verhalf den USD gegenüber dem EUR anzuheben, nachdem die Bank Investoren einen flüchtiges Gefühl von Stabilität in Bezug auf das stark angeschlagenen US-Finanzsystems vermittelte. Darüber hinaus bildeten sich USD-Zugewinne heraus, nachdem Bernanke den Gesetzesgebern erklärte, dass Eingriffe in die Währung "etwas sei, was eher selten durchgeführt werden sollte, jedoch gäbe es Situationen, in denen Märkte gestört wären und kurzzeitige Handlungen gerechtfertigt seien". All diese Ereignisse und der unerwartete Anstieg der US-Rohölbestände führte zu einem heftigen Rückgang der Ölpreise.
Technische News
EUR/USD
Die fallende Handelsspanne der 4-Stunden-Chart bleibt unverändert und dieses Paar schwankt in deren unteren Bereich. Auf der Tages-Chart bestätigt ein Kreuz, Tendenz fallend, des Slow Stochastic, dass die Tendenz tatsächlich in Richtung abwärts gehen. Heute könnte Verkaufen eine bevorzugte Strategie sein.
GBP/USD
Nach einer jüngsten stellenweisen zinsbullischen Korrigierung schwankt dieses Paar nun innerhalb neutralem Territorium. Ein neu entstandenes zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic deutet auf der 4-Stunden-Chart darauf hin, dass eine Fortsetzung dieses Aufwärtstrends möglich ist. Alle weiteren Oszillatoren zeigen jedoch eher gemischte Signale auf. Händler sollten auf deutlichere Signale auf den Stunden-Charts warten, bevor sie in diesen Markt einsteigen.
USD/JPY
Für dieses Paar bildet sich eine sehr deutlich fallende Handelsspanne auf der Tages-Chart heraus und auch dieses Paar schwankt an deren unteren Grenze. Eine Überwindung der 104,50-Marke würde ein Fortbestehen dieses Abwärtstrends bestätigen. Händler sollten auf diesen Durchbruch warten, bevor sie einsteigen.
USD/CHF
Der gehandelte Kursbereich dieses Paares setzt sich fort und lässt keine eindeutige Preisentwicklung erkennen. Dennoch zeichnet sich ein zinsbullischer Trend durch ein neu entstandenes Kreuz auf der Slow Stochastic Tages-Chart, begleitet von positiven Signalen der Accelerator\Decelerator 4-Stunden-Chart ab. Hier könnte die richtige Strategie für heute lauten: Kaufen mit eng gesetzten Stopps.
Die Wild-Card
Gold
Der Abwärtstrend, der gestern begann, scheint noch mehr Potential in sich zu haben. Der RSI der Tages-Chart hat die 70-Linie überschritten, was darauf hindeutet, dass der Markt "überverkauft" ist. Forex -Händlern bietet sich eine großartige Gelegenheit, einem vielversprechenden Markt beizutreten.
| Datum | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01/08 | 17:50 | CAD | Gov Council Member Duguay Speaks | * | * | * | ![]() | |
| 18:30 | USD | Assist Treasury Sec Kashkari Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 19:00 | EUR | ECB President Trichet Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 20:00 | USD | Consumer Credit | m/m | -3.5B | -0.5B | - | ![]() | |
| 01/09 | 05:00 | JPY | Leading Indicators | 85.2% | 81.4% | - | ![]() | |
| 07:00 | EUR | German Retail Sales | m/m | -2.2% | 0.4% | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Industrial Production | m/m | -2.7% | -0.7% | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Trade Balance | -7.1B | -5.0B | - | ![]() | ||
| 09:30 | GBP | Manufacturing Production m/m | m/m | -1.4% | -0.5% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | PPI Input | m/m | -3.3% | -2.0% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | Industrial Production | m/m | -1.7% | -0.5% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | PPI Output | m/m | -0.7% | -0.7% | - | ![]() | |
| 10:00 | EUR | Retail Sales | m/m | -0.8% | 0.1% | - | ![]() | |
| 11:00 | EUR | German Industrial Production | m/m | -2.1% | -2.0% | - | ![]() | |
| 12:00 | CAD | Employment Change | -70.6K | -21.0K | - | ![]() | ||
| 12:00 | CAD | Unemployment Rate | 6.3% | 6.5% | - | ![]() | ||
| 13:15 | CAD | Housing Starts | 172K | 175K | - | ![]() | ||
| 13:30 | CAD | Building Permits | m/m | -15.7% | -3.7% | - | ![]() | |
| 13:30 | USD | Non-Farm Employment Change | -533K | -475K | - | ![]() | ||
| 13:30 | USD | Unemployment Rate | 6.7% | 7.0% | - | ![]() |


Gov Council Member Duguay Speaks

















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