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Monday, 15 Aug 2011
Am heutigen Montag wird die Liquidität an den Märkten voraussichtlich gering sein
Die Stimmung in der Eurozone ist ins Negative umgeschlagen, weshalb viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche Richtung Sicherheit orientieren werden. Weitere negative Nachrichten aus den Haupt-Weltwirtschaften dürften den EUR Kurs weiter nach unten drücken, während Investoren das Risiko meiden. Da in etlichen europäischern Staaten heute ein gesetzlicher Feiertag begangen wird dürfte sich die Liquidität an den Märkten voraussichtlich auf ein Minimum beschränken, was dem EUR helfen könnte überaus heftige Kurseinbrüche abzuwehren.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6745 | 81.80 | 0.8550 | 1.0800 | 0.9150 |
| 1.4450 | 1.6550 | 80.20 | 0.8200 | 1.0570 | 0.9080 | |
| 1.4400 | 1.6475 | 78.50 | 0.8080 | 1.0390 | 0.8880 | |
| Support | 1.4050 | 1.6090 | 76.25 | 0.7800 | 0.9925 | 0.8760 |
| 1.3945 | 1.6000 | 0.7590 | 0.9700 | 0.8650 | ||
| 1.3875 | 1.5935 | 0.9530 | 0.8610 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar könnte Kursanstieg verzeichnen, falls Aktien weiter fallen
Der US Dollar (USD) könnte am Montagmorgen einen leichten Kursanstieg verzeichnen, falls Händler an den weltweiten Aktienmärkten weitere Rückgänge beobachten. Obwohl der Wert von US Krediten herabgesetzt worden war, bietet sich Investoren kaum eine andere Wahl als in US Staatsanleihen zu investieren. Der Abschwung an den Aktienmärkten in der vergangenen Woche unterstützte die Stärke der US Wirtschaft - ihren Status als traditionelles Wertedepot.
Obwohl Analysten die Herabsetzung des Kredit-Ratings im Großen und Ganzen als negativ für den USD erachten, wurde einem kräftigen Abschwung durch Käufe von Staatsanleihen durch europäische Investoren Einhalt geboten. Ähnliche Rückgänge und Herabsetzungen von Kredit-Ratings für etliche europäische Randstaaten ließen den USD und Gold als geschätzte Safe-Hafen-Anlagen umso attraktiver erscheinen.
In dieser Woche werden sich die US Wirtschaftspublikationen vorrangig mit Immobiliendaten und Inflationszahlen für Verbraucher befassen. Die heutige Veröffentlichung des Berichts zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen fällt zusammen mit dem Immobilienmarkt-Index, der eine Stunde später um 15:00 MGZ bekannt gegeben wird. Da wegen des gesetzlichen Feiertags Maria Himmelfahrt die Banken in etlichen europäischen Ländern geschlossen bleiben werden, wird sich die Liquidität an den Märkten voraussichtlich auf ein Minimum beschränken. Hauptsächlich wird französische und italienische Liquidität an den Märkten fehlen, allerdings könnten japanische Wirtschaftsdaten ein wenig der niedrigeren Volatilität wettmachen. Händler sollten heute insbesondere den amerikanischen Wirtschaftsdaten große Aufmerksamkeit schenken.
EUR - EUR verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse, während sich die Randstaaten mit Schuldensorgen herumschlagen
Nach pessimistischen Berichten über die Schuldensorgen innerhalb der Eurozone verzeichnete der Euro (EUR) heute Morgen unterschiedliche Ergebnisse. In den frühen Stunden des heutigen Montags handelte der Euro zum US Dollar (USD) leicht rückläufig, da der Dollar auch zu all seinen Währungsrivalen Aufwärtstendenz aufwies. Der Euro konnte jedoch nicht von den Gewinnen profitieren, die anderweitig verzeichnet wurden, da seine strukturelle Schwäche seine weltweiten Kurse minderten.
Händler suchen nach Wegen, wie sie die erneute Risikovermeidung gegen die fortgesetzte Unsicherheit an den Weltmärkten abwägen können. Die momentan leicht pessimistische Stimmung gegen Investitionen in den US Dollar aufgrund der Herabsetzung der US Bonität durch S&P, lässt viele Investoren höchst vorsichtig reagieren. Die umkämpfte Eurozone, die sich inmitten der Spannungen in seinen Randstaaten gegen Rückläufigkeit an den Märkten erwehren muss, scheint an den Finanzmärkten an Boden zu verlieren, während Safe-Hafen-Anlagen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) Gewinne verzeichnen. Interventionen seitens der Zentralbank in Japan dürften jedoch die Kursgewinne des JPY etwas aufheben.
Die Stimmung in der Eurozone ist ins Negative umgeschlagen, weshalb viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche Richtung Sicherheit orientieren werden. Weitere negative Nachrichten aus den Haupt-Weltwirtschaften dürften den EUR Kurs weiter nach unten drücken, während Investoren das Risiko meiden. Da in etlichen europäischern Staaten heute ein gesetzlicher Feiertag begangen wird dürfte sich die Liquidität an den Märkten voraussichtlich auf ein Minimum beschränken, was dem EUR helfen könnte überaus heftige Kurseinbrüche abzuwehren.
JPY - JPY mit Aufwärtstendenz da Spekulanten eine Intervention seitens der BOJ erwarten
Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen leicht im Plus, da sein Status als internationaler Safe-Hafen seinen Kurs weiterhin nach oben drückt. Da er an die internationale Risikostimmungslage gebunden ist verzeichnete der Yen einen länger anhaltenden Aufwärtsknick, als Umschichtungen weg von höhere Erträge erzielenden Anlagen in den Vordergrund rückten. Der JPY profitierte in jüngster Zeit von mehreren längeren Zeiträumen unterschiedlicher Umschichtungen von riskanteren Anlagewerten.
Allerdings führten die jüngsten Bewegungen beim JPY zu Besorgnis, da viele Spekulanten eine neuerliche Runde von Interventionen seitens der Bank of Japan (BOJ) erwarten. Ein stärker werdender Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Insel-Wirtschaft mit sich, obwohl deren Abhängigkeit von Exporten einen starken Yen für langfristiges Wachstum innerhalb Japans derzeitigem Finanz-Modell unvorteilhaft scheinen lässt. Eine weitere Runde von Interventionen könnte vonnöten sein, falls die Daten des Bruttoinlandsprodukts von heute Morgen auf eine stagnierende Wirtschaft hinweisen.
Gold - Goldpreis steigt am Montagmorgen an
Inmitten der nachlassenden Stärke des US Dollar, der Währung in welcher solche Anlagen bewertet werden, fand der Goldpreis in der vergangenen Woche Unterstützung. Gold handelte seit Juni mit leichten Preisbewegungen, jedoch hatten Händler mit heftigerem Aufflammen des Preises gerechnet, aufgrund der erheblichen Zunahme bei der Risikovermeidung wegen steigender Spannungen in den Randstaaten der Eurozone und der jüngsten Herabsetzung des US Kredit-Ratings durch die Rating-Agentur S&P's.
Während Investoren nach Sicherheit streben, fiel der Goldpreis, der unterschiedliche Ergebnisse verzeichnete und eigentlich hätte ansteigen sollen, leicht ab, da Verkäufe bei den Warentermingeschäften den Preis für Edelmetalle drückten. Allerdings ist anzunehmen, dass der plötzliche Anstieg beim Dollarkurs wegen der unsicheren Stimmungslage in dieser Woche dazu beitragen wird, die Stimmung zugunsten des Goldes zu verbessern. Sollte sich die Risikostimmungslage in dieser Woche in unterschiedliche Richtungen entwickeln, könnte Edelmetall ebensolchen Preisschwankungen unterliegen.
Technische News
EUR/USD
Trotz zunehmender Volatilität handelt die EUR/USD-Paarung weiterhin innerhalb einer begrenzten Spanne zwischen 1,4400 und 1,4050. Der sinkende Slow Stochastic auf dem Monats-Chart legt die Vermutung nahe, dass bei Annäherung an die Werte von 1,4400 - 1,4500 Hineinverkäufe getätigt werden dürften. Erster Widerstand findet sich bei 1,4400, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt von der fallenden Widerstandslinie vom Mai-Hoch bei 1,4450. Ein Abschluss über dem Wert von 1,4700 könnte auf ein Ende des Range-Trading-Umfelds hinweisen. Andererseits findet sich Unterstützung bei 1,4050, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3945 und der steigenden Trendlinie vom Juni 2010 bei 1,3875.
GBP/USD
Die Kursrückgänge der vergangenen Woche fanden Unterstützung nahe der zuvor durchbrochenen Trendlinie vom April-Hoch, und es sieht so aus, als könne die Paarung wieder ansteigen. Widerstand findet sich bei 1,6475, einem Wert den das Pfund Sterling schon dreimal nicht durchbrechen konnte. Sollte es dennoch zu einem Anstieg über diesen Wert kommen dürfte sich das technische Bild aufwärts wenden, mit weiterem Widerstand bei 1,6550 und 1,6745. Der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6090 könnte weitere Rückgänge im Zaum halten, gefolgt von weiteren Unterstützungswerten bei 1,6000 und 1,5935.
USD/JPY
Der Yen hat zwei Versuche unternommen das Mitte März erzielte Allzeit-Tief von 76,25 zu durchbrechen. Der steigende Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart deutet auf potentiale Kursgewinne der Paarung hin, allerdings besteht aufgrund kurzzeitiger Momentum-Studien noch Raum nach unten bevor der Druck nachlässt. Folglich ist ein Durchbruch von 76,25 erwünscht. Jenseits dieses Werts besteht ein Mangel an Unterstützung auf dem Monats-Chart. Andererseits findet sich erster Widerstand bei 78,50, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt vom Post-Interventions-Hoch von 80,20.
USD/CHF
In einem erstaunlichen Lauf hat sich die USD/CHF-Paarung vom freien Fall bis zum Handel oberhalb des 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegt, zu einem Wert, den die Paarung seit Anfang Juli nicht mehr verzeichnen konnte. Nachdem der erste Widerstand bei 0,7800 überbrückt wurde könnte die Paarung bei 0,8080 Widerstand finden, was auch nahe der 38% Rückführung vom Februar-Hoch liegt, gefolgt von der fallenden Trendlinie vom Februar-Hoch bei 0,8200. Das dürfte Händlern bessere Wiedereinstiegswerte in einen langfristigen Abwärtstrend dieser Paarung bieten. Ein weiterer Widerstandswert findet sich bei 0,8550.
Die Wild-Card
EUR/CHF
Als bei weitem die erfolgreichste Währung und in den letzten fünf Tagen höchst volatil, sorgt der Schweizer Franken für Verwirrung, nachdem die SNB angekündigt hatte den Kurs des Schweizer Franken zum Euro ggf. zu stützen, obwohl die Aussichten dafür relativ gering sind, da das der Kapitalkontrolle und der Intervention durch die Schweizer Nationalbank bedarf. Folglich könnte ein erneutes Aufflackern der Spannungen in der Eurozone zur Folge haben, dass Forex-Händler wieder einmal bei einem langfristigen Abwärtstrend der EUR/CHF-Paarung zu besseren Werten einsteigen. Die EUR/CHF-Paarung nähert sich der 61% Rückführung des Hochs vom 4. Juli bei 1,1470. Bei einem Durchbruch hier dürfte die Paarung sich sehr wahrscheinlich am langfristigen Abwärtstrend vom April-Hoch bei 1,190 versuchen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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