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Wednesday, 11 Jan 2012
An einem nachrichtenschwachen Tag verzeichnet der EUR leichte Kursgewinne
Riskantere Währungen wie der Euro verzeichneten beim Handel am Dienstag leichte Kursgewinne, dieweil Investoren gespannt auf die Wirtschaftsnachrichten der Eurozone warteten, die am Donnerstag und Freitag bekannt gegeben werden. Es wird prognostiziert, dass die Anleihen-Auktionen in Italien und Spanien sowie die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank für den Verbleib der Woche erhebliche Volatilität verursachen werden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2972 | 1.5592 | 77.48 | 0.9590 | 1.0365 | 0.8365 |
| 1.2914 | 1.5549 | 77.26 | 0.9522 | 1.0253 | 0.8322 | |
| 1.2867 | 1.5513 | 77.10 | 0.9447 | 1.0212 | 0.8284 | |
| Support | 1.2821 | 1.5478 | 76.93 | 0.9412 | 1.0172 | 0.8260 |
| 1.2763 | 1.5435 | 76.75 | 0.9370 | 1.0123 | 0.8245 | |
| 1.2669 | 1.5364 | 76.60 | 0.9302 | 1.0042 | 0.8222 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet Kursrückgänge zu riskanteren Währungen
Der US Dollar verzeichnete am Dienstag leichte Kursverluste zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen, als Investoren nach dem Anstieg der Risikofreudigkeit fortgesetzt den USD verkauften. Das ist zu einem großen Teil auf ein Treffen europäischer Regierungschefs zurückzuführen, von dem viele sich einen Plan zur Bekämpfung der Schuldenkrise der Eurozone erhoffen. Davon abgesehen geht die überwiegende Stimmungslage an den Märkten in Richtung Aufwärtstendenz für den Dollar. Die EUR/USD-Paarung handelt immer noch unter dem Wert von 1,3000, und Analysten sind der Ansicht, dass das auch noch für geraume Zeit so weitergehen wird.
Händler sollten berücksichtigen, dass das Aufwärts-Momentum des Dollar hauptsächlich den schwachen Wirtschaftsnachrichten der Eurozone zuzuschreiben ist. Investoren betrachten den USD als eine Safe-Hafen-Währung, der sie sich in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gerne zuwenden, oftmals auf Kosten riskanterer Währungen wie dem Euro und dem britischen Pfund Sterling. Aus genau diesem Grund dürften die Wirtschaftsnachrichten der Eurozone im Verbleib der Woche noch erhebliche Volatilität an den Märkten verursachen. Von negativen Nachrichten wird sehr wahrscheinlich der USD profitieren. Falls andererseits jedoch Pläne zur Ankurbelung der Wirtschaft der Eurozone vorgelegt werden, könnte das zu Kursrückgängen des Dollar zu seinen Haupt-Währungsrivalen führen.
EUR - EUR profitiert von Risikofreudigkeit
Investoren sahen in dem Treffen zwischen europäischen Regierungschefs und dem Internationalen Währungsfond (IWF) ein Zeichen dafür, dass schon bald Pläne zur Bekämpfung der Schuldenkrise der Eurozone vorgelegt werden dürften. Demzufolge verzeichneten riskantere Währungen wie der Euro, der australische Dollar und das britische Pfund Sterling am Dienstag leichte Kursgewinne. Analysten geben allerdings zu bedenken, dass diese Gewinne langfristig gesehen unbedeutend sein dürften und dass die Märkte nach wie vor überwiegend den Safe-Hafen-US-Dollar bevorzugen. Ein Beweis dafür zeigt sich bei der EUR/USD-Paarung, der es gestern nicht gelang den psychologisch wichtigen Wert von 1,3000 zu durchbrechen.
Da heute wieder nur wenige Wirtschaftsdaten erwartet werden, dürften wieder einmal Informationen aus der Eurozone die Richtung an den Märkten vorgeben. Die für später in der Woche geplanten italienischen und spanischen Anleihe-Auktionen wie auch die Entscheidung der Europäischen Zentralbank hinsichtlich des Leitzinssatzes dürften erhebliche Volatilität an den Märkten erzeugen. Positive Nachrichten aus der Eurozone dürften sich höchst vorteilhaft auf die Gemeinschaftswährung auswirken. Zugleich sind Analysten der Ansicht die EUR/USD-Paarung hätte das Potential bis auf den Wert von 1,2600 zu sinken, sollte die EU nicht mit einer glaubwürdigen Lösung für die derzeitige Krise aufwarten können.
CAD - Inmitten Risikofreudigkeit verzeichnet der CAD einen Anstieg zum USD
Beim Handel am Dienstag konnte der kanadische Dollar recht erhebliche Kursgewinne zu seinem nordamerikanischen Gegenstück verzeichnen. Der CAD erfuhr Unterstützung als nach dem Treffen der Regierungschefs der Eurozone die Risikofreudigkeit unter Investoren zunahm. Der größtenteils an Rohstoffe und Aktienpreise gebundene kanadische Dollar zeigt nach positiven Nachrichten aus der Eurozone gemeinhin Aufwärtstendenz.
Ob der CAD allerdings seine Kursgewinne heute aufrechterhalten kann bleibt abzuwarten. Die Situation in der Eurozone ist nach wie vor recht brüchig. Jegliche Nachricht, die Zweifel an der Erholung der europäischen Konjunktur aufkommen lässt, könnte einen Richtungswechsel beim kanadischen Dollar bewirken. Sollte sich allerdings die Krise der Eurozone verschlimmern, wird der CAD wahrscheinlich ganz schnell in Rückläufigkeit verfallen.
Rohöl - Vor Bekanntgabe der Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone verzeichnet der Rohölpreis wieder Aufwärtstendenz
Der Rohölpreis stieg beim Handel am Dienstag erheblich an, als Risikofreudigkeit unter Investoren den Rohstoff stärkte. Der Preis stieg wieder über $ 103 pro Barrel an, als positive Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone dafür sorgten, dass Investoren sich dem Rohstoff zuwandten.
Außerdem ließen die zunehmenden Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen den Rohölpreis ansteigen. Befürchtungen hinsichtlich der Liefersicherheit führen gemeinhin zum Anstieg beim Rohölpreis, und Analysten sind der Ansicht, dass der Preis bis auf $ 105 pro Barrel ansteigen könnte wenn nichts unternommen wird um die Situation im Mittleren Osten zu beruhigen.
Heute dürfte der Rohölpreis gegebenenfalls weiter ansteigen, sollten die Gerüchte eines Plans zur Bekämpfung der Krise in der Eurozone die Schlagzeilen beherrschen. Händler sollten auf Äußerungen europäischer Regierungschefs achten, um daraus möglicherweise eine Richtungstendenz für Rohöl ableiten zu können.
Technische News
EUR / USD
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart sehen diese Paarung im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass demnächst eine Aufwärtskorrektur stattfinden dürfte. Beim Slow Stochastic bildet sich ein zinsbullischer Cross, während sich der Williams Percent Range um den Wert von -90 bewegt. Zu kaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
GBP / USD
Die Indikatoren auf dem Wochen-Chart weisen darauf hin, dass bei dieser Paarung möglicherweise eine Aufwärtskorrektur erfolgen wird. Der Relative Strength Index bewegt sich in den überverkauften Bereich, während der Williams Percent Range bereits unter dem Wert von -90 liegt. Händler dürften in Erwägung ziehen Long-Positionen einzunehmen.
USD / JPY
Die meisten technischen Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was besagt, dass sich bislang kein eindeutiger Trend abzeichnet. Händlern wird empfohlen solange eine abwartende Haltung einzunehmen, bis sich ein deutlicheres Bild zeigt.
USD / CHF
Nachdem in der vergangenen Woche ein Höchstwert erzielt worden war deuten die technischen Indikatoren darauf hin, dass demnächst eine rückläufige Bewegung bei dieser Paarung einsetzen könnte. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während der Relative Strength Index sich im überkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen Short-Positionen einzunehmen.
Die Wild-Card
Gold
Die technischen Indikatoren deuten darauf hin, dass der Goldpreis beim heutigen Handel eine Abwärtsbewegung verzeichnen dürfte. Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart liegt derzeit bei -10 und weist abwärts, was normalerweise bedeutet, dass eine rückläufige Bewegung bevorsteht. Zudem nähert sich der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart dem überkauften Bereich. Forex-Händler dürften in Erwägung ziehen heute eine Short-Position einzunehmen.
forex
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| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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