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Friday, 10 Jun 2011
Andeutungen einer Leitzinsanhebung konnten EUR bislang nicht helfen
In Erwartung einer Reihe negativer US Wirtschaftsdaten und bei sinkenden Beliebtheitswerten für Präsident Obama hätte der Euro eigentlich einen kräftigen Anstieg zu seinem atlantischen Rivalen verzeichnen sollen, falls dieser aus den gestrigen kämpferischen Ankündigungen zum Leitzinssatz und dessen möglicherweise bevorstehender Anhebung hätte Nutzen ziehen können.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4897 | 1.6610 | 81.36 | 0.8585 | 1.0817 | 0.9020 |
| 1.4721 | 1.6502 | 80.78 | 0.8494 | 1.0716 | 0.8947 | |
| 1.4615 | 1.6432 | 80.55 | 0.8452 | 1.0670 | 0.8905 | |
| Support | 1.4439 | 1.6324 | 79.97 | 0.8361 | 1.0570 | 0.8833 |
| 1.4370 | 1.6287 | 79.60 | 0.8312 | 1.0516 | 0.8803 | |
| 1.4194 | 1.6179 | 79.02 | 0.8220 | 1.0415 | 0.8731 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar mit dezenter Aufwärtstendenz da Andeutungen zur Leitzinsanhebung der Eurozone enttäuschen
Der US Dollar verzeichnete gestern unterschiedliche Ergebnisse jedoch mit dezenter Aufwärtstendenz zum EUR, da Investoren von den Hinweisen auf eine künftige Leitzinsanhebung in der Eurozone sich größtenteils enttäuscht zeigen. So konnte der Kurs des USD einen, wenn auch nur geringfügigen, Anstieg zu seinen Währungsrivalen verzeichnen und diesen auch halten.
Das Thema der unterschiedlichen Leitzinssätze hat in den vergangenen Wochen für Spannungen an den Märkten gesorgt, und von dem gemäßigt kämpferischen Statement von EZB Präsident Trichet war erwartet worden, dass es den EUR-Kurs nach oben treiben werde. Jedoch schloss der USD den Handel mit leichter Aufwärtstendenz, da sich Investoren eher von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit Griechenlands beeinflussen ließen. Negative globale Wirtschaftsdaten führten dazu, dass Investoren sich mehr auf die Schuldenlage als auf zukünftiges Wachstumspotential konzentrierten, was dem Dollar den Rücken stärkte.
Heute, da sich die Woche dem Ende neigt, werden Händler ihr Hauptaugenmerk auf die Berichte zu Fertigung und Industrieproduktion aus Europa, Großbritannien und den USA richten. Die chinesische Handelsbilanz könnte auch ins Spiel kommen, allerdings mit geringerer Bedeutsamkeit auf die anderen Haupt-Währungen. Auch aus der kanadischen Wirtschaft werden einige bedeutsame Wirtschaftsberichte veröffentlicht, die das heutige Marktgeschehen recht interessant gestalten könnten. Händler sollten sich heute auf gesteigerte Volatilität einrichten, da Investoren noch vor Wochenschluss versuchen zu ergründen, in welche Richtung sich der Markt entwickeln wird.
EUR - Händler zeigen sich wenig begeistert vom Statement der Eurozone zum Leitzinssatz
Der Euro kam heute Morgen zum US Dollar unter Druck, und der Kurs der Paarung sackte vom höchsten Stand seit einem Monat bei 1,4650 bis auf 1,4520 ab. Das gestrige Statement der Europäischen Zentralbank (EZB) ließ auf bevorstehende Aussagen zum Leitzinssatz schließen, was eigentlich das Momentum wieder in Richtung der 17-Nationen-Währung hätte schwingen lassen müssen. Devisenhändler schienen jedoch von diesem Statement enttäuscht, da die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Zahlungsunfähigkeit Griechenlands das kämpferische Statement überwogen.
In Erwartung einer Reihe negativer US Wirtschaftsdaten und bei sinkenden Beliebtheitswerten für Präsident Obama hätte der Euro eigentlich einen kräftigen Anstieg zu seinem atlantischen Rivalen verzeichnen sollen, falls dieser aus den gestrigen kämpferischen Ankündigungen zum Leitzinssatz und dessen möglicherweise bevorstehender Anhebung hätte Nutzen ziehen können.
Heute werden in der Eurozone und in Großbritannien einige Berichte zu Fertigung und Industrieproduktion veröffentlicht. Die meisten Investoren scheinen, angesichts des Schadens den eine mögliche Zahlungsunfähigkeit Griechenlands bereits angerichtet hat, darauf bedacht zu sein den Kurs des Euro sinken zu lassen. Der US Dollar scheint von sich aus nicht in der Lage zu sein erhebliche Kursgewinne zu seinem atlantischen Rivalen verzeichnen zu können, jedoch könnte er davon profitieren, dass Europa offensichtlich nicht in der Lage ist aus der Möglichkeit einer Leitzinsanhebung in nächster Zeit Nutzen zu ziehen.
JPY - Nach dem EZB Leitzins-Statement erwägen Investoren Risikofreudigkeit
Die USD/JPY-Paarung handelte heute Morgen mit leichter Aufwärtstendenz und hielt sich bei Öffnung der asiatischen Börsen stabil nahe dem Wert von 80,90. Die Marktnachrichten aus Europa dürften heute die Triebfeder an den Devisenmärkten sein, und Händler sind gut beraten auch auf die Auswirkungen des gestrigen Leitzins-Statements der Europäischen Zentralbank (EZB) zu achten. Das gemäßigt kämpferische Statement der EZB deutete eine bevorstehende Leitzinsanhebung an, doch zeigten sich Investoren größtenteils enttäuscht und wandten sich der Sicherheit des US Dollar zu.
Der japanische Yen handelte seit Freitag mit größtenteils positiven Ergebnissen, da Investoren ihren Fokus auf die Nachrichten aus der Eurozone richteten. Nach einer bewegten Woche sieht es so aus, als könne der japanische Yen heute wieder Kursgewinne verzeichnen, da Investoren nach den gestrigen Leitzins-Statements in Europa und Großbritannien größtenteils das Risiko meiden.
Rohöl - Saudi Arabien im Fokus nachdem OPEC nicht in der Lage war die Förderquoten zu erhöhen
Der Rohölpreis schloss den gestrigen Handel erheblich im Plus nachdem Händler begonnen hatten von einem Versorgungsengpass in den kommenden Monaten auszugehen. Der Abbruch der Gespräche der OPEC-Mitglieder in Wien führte zu Spannungen unter Ölspekulanten die steigende Ölpreise und steigende weltweite Nachfrage angenommen hatten. Folglich kam es seit Dienstag zu einem Anstieg beim Rohölpreis, der bis heute Morgen auf rund $ 102 pro Barrel geklettert war.
Der gestrige plötzliche Anstieg des US Dollarkurses hätte dem Rohölpreisanstieg Einhalt gebieten sollen, doch die Marktkräfte die auf einen Engpass spekulierten wirkten dem entgegen. Allerdings führte der Zank bei der OPEC dazu, dass das Bild eher noch undeutlicher wurde. Ohne eine Einigung der OPEC über die Förderquoten erwarten viele aus Saudi Arabien Hinweise auf ein einseitiges Anheben der Förderquoten. So sind also zum Wochenschluss alle Augen auf den arabischen Öl-Giganten gerichtet.
Technische News
EUR/USD
Der derzeitige Aufschwung trug dazu bei, dass diese Paarung über den 61,8% Fibonacci Rückführungswert des Abwärtstrends vom Mai bei 1,4570 anstieg. Während der Slow Stochastic auf dem Monats-Chart anfängt sich zu bewegen, steigt er auf dem Wochen- und dem Tages-Chart kräftig an. Die Paarung könnte noch weiter ansteigen und auf Widerstand bei der vorherigen Trendlinie des Januar-Mai-Aufschwungs stoßen, der bei 1,4750 liegt. Dieser Wert ist insofern von Wichtigkeit, da er mit den Tiefs von Ende April bis Anfang Mai übereinstimmt. Ein weiterer Aufschwung könnte sich am Mai-Hoch von 1,4940 versuchen. Erste Unterstützung findet sich bei 1,4450, während sich bei einem Abschwung Unterstützung bei 1,4420 findet, dem 38% Rückführungswert der Mai-Juni-Aufwärtsbewegung. Der 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegt sich ebenfalls in diesem Bereich. Eine Bewegung darunter könnte sich bis 1,4330-00 ausweiten.
GBP/USD
Das Pfund Sterling zeigt zum Dollar leichte Anzeichen von Schwäche da der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart rückläufig ist und die Paarung die Woche nicht oberhalb des Widerstandswerts von 1,6515 schließen konnte. Die Paarung handelt innerhalb eines Dreiecks-Konsolidierungsmusters mit Widerstand bei 1,644. Eine Bewegung darüber hinaus würde sich dann am April-Hoch von 1,6745 versuchen, Andererseits findet sich Unterstützung vom Konsolidierungsmuster bei 1,6360. Der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt könnte sich bei 1,6320 als stützend erweisen, sowie bei der steigenden Trendlinie vom Mai-Tief von 2010 bei 1,6180. Ein Durchbruch hier könnte das Mai-Tief von 2011 bei 1,6055 offen legen.
USD/JPY
Der Yen zeigt sich wieder von der starken Seite, und es sieht aus, als würde sich die Paarung am Post-Interventions-Tief von Anfang Mai bei 79,56 versuchen. Ein Durchbruch dieses Werts zeigt das Pre-Interventions-Tief von 76,11, da sich auf den Charts keine bedeutsamen Unterstützungswerte finden. Andererseits findet sich Widerstand bei 81,75, gefolgt vom Mai-Hoch von 82,15.
USD/CHF
In einer neuen Woche und mit einem neuen Hoch für den Schweizer Franken handelt die USD/CHF-Paarung bei 0,8326. Rückläufigkeit beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart deutet auf einen möglichen weiteren Abschwung bei dieser Paarung hin. Händlern bietet sich die Gelegenheit bei einem solchen Abschwung einzusteigen. Unterstützung findet sich beim Mai-Tief von 0,8550, gefolgt von der fallenden Trendlinie vom Februar-Hoch bei 0,8750.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis versucht sich am oberen Grenzwert des Dreiecks-Konsolidierungsmusters und der heutige Widerstand findet sich bei $ 102,80 pro Barrel. Gemessen an den Chart-Mustern könnte ein Durchbruch nach oben zusätzliche $ 10 pro Barrel wert sein. Forex-Händler sollten die Widerstandswerte von $ 105.25 and $ 110.75 im Auge behalten. Andererseits findet sich Unterstützung beim unteren Grenzwert des Dreiecks-Musters bei $ 97,30 pro Barrel. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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