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Thursday, 5 Aug 2010
Anhaltende Marktvolatilität vor heutigen US-Arbeitsmarktdaten erwartet
Die um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der letzten Woche werden den USD-Trend am heutigen Handelstag voraussichtlich bestimmen. Weitere wichtige Konjunkturdaten, die den Devisenhandel, insbesondere für USD und EUR vorantreiben könnten sind: Das Ergebnis der Ratssitzung der Europäische Zentralbank (EZB) zum Hauptrefinanzierungssatz um 13:45 Uhr und die daran anschließende Pressekonferenz in Frankfurt. Anlegern könnten sich nachfolgend gute Handelsgelegenheiten bieten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3232 | 1.5961 | 86.95 | 1.0610 | 0.9229 | 0.8362 |
| 1.3210 | 1.5942 | 86.76 | 1.0591 | 0.9210 | 0.8340 | |
| 1.3181 | 1.5910 | 86.44 | 1.0559 | 0.9181 | 0.8311 | |
| Support | 1.3121 | 1.5851 | 85.85 | 1.0500 | 0.9130 | 0.8250 |
| 1.3092 | 1.5833 | 85.53 | 1.0472 | 0.9099 | 0.8221 | |
| 1.3070 | 1.5802 | 85.32 | 1.0451 | 0.9078 | 0.8199 |
Wirtschafts News
USD - Dollar gewinnt mithilfe positiver Konjunkturdaten
Der Dollar erholte sich am gestrigen Mittwoch von seinem zuvor erreichten 8-monatigen Tief zum EUR. Dabei konnten positive Konjunkturergebnisse aus den USA der US-Währung etwas Luft verschaffen. Das Währungspaar EUR/USD erreichte zunächst ein Tagestief bei 1,3129, stabilisierte sich jedoch bis Handelsschluss wieder um die Marke von 1,3170.
Positiv auf den US-Dollar wirkten der ADP-Arbeitsmarktbericht sowie der ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes. Das Ergebnis beider Indikatoren lag über den Erwartungen der Experten. Laut Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP wurden im Monat Juni im Vormonatsvergleich 42.000 Stellen geschaffen. Ökonomen hatten mit einem Plus von lediglich 39.000 Jobs gerechnet. Darüber hinaus überraschte der ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes mit 54,3 Zählern ebenfalls positiv, während sich die Prognosen auf 53,1 Punkte beliefen.
Wichtigster US-Konjunkturindikator heute: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (der letzten Woche) um 14:30 Uhr. Hier gilt es für Anleger aufmerksam zu bleiben. Sollte das Ergebnis die Erwartungen der Experten übertreffen, könnte der USD kurzfristig weiter aufwerten. Darüber hinaus wird um 18:00 Uhr eine Ansprache von US-Finanzminister Timothy Geithner erwartet. Marktbeobachter gehen von einer hohen Dollar-Volatilität im Anschluss an diese Rede aus. Anleger sollten die Bewegungen der US-Währung demnach nicht aus den Augen verlieren, nach denen sich weitere Dollar-Tendenzen noch bis zum Ende der Handelswoche bestimmen lassen.
EUR - EUR verliert gegen USD und GBP
Der EUR musste am Mittwoch Kursverluste gegenüber dem USD hinnehmen, nachdem die USA positive Konjunkturdaten veröffentlichten. Die Optimismus versprechenden US-Indikatoren drückten den Euro wieder deutlich unter die Marke von $1,32. Zu Handelsschluss kostete die Gemeinschaftswährung in New York $1,3150. Für die Währung der 16 Nationen konnten ähnliche Entwicklungen gegenüber dem AUD beobachtet werden, der hier bei 1,4352 schloss.
Auch das britische Pfund Sterling gab im Laufe des gestrigen Handelstages nach. Händler verwiesen auf das Ergebnis zum Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in Großbritannien als Beweggrund für die GBP-Verluste. Hier hat sich die Stimmung laut Chartered Institute of Purchasing Managers (CIPS) eingetrübt: Der entsprechende Index fiel im Juli von 54,4 Zählern im Vormonat auf 53,1 Punkte, während Experten mit einem leichten Anstieg auf 54,5 Punkte gerechnet hatten. Damit sei der niedrigste Wert seit Juni 2009 erreicht, so das CIPS.
Händler sollten ihr Augenmerk heute auf das Kurspaar EUR/USD richten, das derzeit große Kursschwankungen erfährt, sich jedoch in absehbarer Zeit stabilisieren müsste. Dabei erhalten womöglich neue Unterstützungs- sowie Widerstandslevel ihre Gültigkeit. Die derzeitigen Preissprünge sind in diesem Umfang eher unüblich. Anleger könnten sich die extremen Kursbewegungen zunutze machen und jetzt solide Profite erzielen.
JPY - Yen schwach gegenüber Hauptwährungen
Der japanische Yen verzeichnete gestern gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen Wertverluste bei bärischen Tendenzen. Zum USD gab der JPY nach mehreren Erholungstagen nach. Das Kurspaar GBP/JPY schloss ebenfalls fester bei 137,20.
Der JPY scheiterte im Zuge seines jüngsten Aufwärtstrends am Widerstand 85. Noch am Vortag war der Yen zum Dollar auf ein 8-Monatshoch nahe dieser Marke geklettert. Entsprechend tendierte die Inselstaatwährung im asiatisch geprägten Handel am Donnerstag leichter. Die Yen-Stärke zum USD erschwert es für das Export abhängige Japan, sich auf dem Weltmarkt zu behaupten. Japans Finanzminister Yoshihiko Noda gilt als Verfechter einer strikten Haushaltspolitik und spricht sich wiederholt für eine strengere Haushaltsdisziplin aus, die die Finanzen Japans sanieren soll. Japan ist der am stärksten verschuldete Industriestaat.
Heute bleibt die asiatische Nation vom Wirtschaftskalender abwesend. Die Tendenzen des JPY-Kurses werden von den Entwicklungen seiner Kurspaare bestimmt werden. Allem Anschein nach erwartet USD und EUR heute ein recht volatiler Börsengang. JPY-Anleger sollten ihr Augenmerk auf Nachrichten aus den USA und Europa richten. Von besonderer Bedeutung sind dabei die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der Hauptrefinanzierungssatz der EZB.
Rohöl - Rohöl stabil über $82 pro Barrel
Positive US-Konjunkturdaten haben den US-amerikanischen Ölpreis am Mittwoch gestützt. Ein Barrel der Referenzsorte WTI zur Auslieferung im September kostete gestern $82,56 und somit $0,01 mehr als zu Handelsschluss am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ging wiederum um $0,24 auf $82,44 zurück.
Darüber hinaus sind in den USA die US-Rohöllagerbestände gesunken. Wie das US-Ministerium Department of Energy berichtete, sind die Vorräte in der vergangenen Woche um 2,78 Mio. Barrel auf rund 358 Mio. Barrel zurückgegangen.
Heute werden die aktuellen Zahlen zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe die nächsten Tendenzen für Rohöl voraussichtlich bestimmen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, wird sich der bisher zinsbullische Trend des Rohstoffs vermeintlich fortsetzen.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt aktuell unterschiedliche Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie bei diesem Währungspaar deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.
GBP/USD
Dieses Paar hat sich in den vergangenen zwei Tagen um die Marke von 1,5880 konsolidiert, ohne einen bedeutenden Durchbruch zu verzeichnen. Dennoch deutet die Flag-Anordnung auf der Tages-Chart auf einen bevorstehenden Aufwärtstrend. Für heute könnte es hier richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
USD/JPY
Aufgrund der jüngsten Kursschwankungen handelt USD/JPY aktuell zwischen 85,00 und 86,00. Die Oszillatoren der 4-Stunden und Wochen-Chart weisen darauf hin, dass diese Volatilität anhalten könnte. Darüber hinaus signalisiert die Tages-Chart, dass sich der zinsbullische Trend von gestern fortsetzen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte heute die richtige Wahl bei diesem Paar sein.
USD/CHF
Dieses Paar befindet sich nach wie vor inmitten eines kontinuierlichen Aufwärtstrends, der bislang keine Anzeichen eines Endes erkennen lässt. RSI und Momentum auf der Tages-Chart sind nach wie vor positiv geneigt. Dies deutet darauf hin, dass noch weiteres Potenzial für diesen Aufwärtstrend besteht. Sobald das Paar die 1,0595-Marke überwindet, wird sich voraussichtlich ein weiterer deutlicher Durchbruch aufwärts ergeben.
Die Wild-Card
AUD/USD
Die gemäßigt zinsbullische Preisentwicklung innerhalb der aufwärts gerichteten Handelsspanne auf der Tage-Chart setzt sich fort. Ein Durchbruch ist hier noch nicht erfolgt. Auch die Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Ihr Slow Stochastic ist abwärts gerichtet und deutet auf ein Anhalten der Aufwärtstendenzen für das Momentum. Die nächste Marke, die AUD/USD testen könnte, liegt bei 0,9245. Forex -Anlegern bietet sich möglicherweise eine großartige Gelegenheit, jetzt bei einem Trend einzusteigen, der sich allem Anschein nach kontinuierlich zinsbullisch zeigen wird.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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