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Monday, 7 Mar 2011
Anhaltende Unruhen im Mittleren Osten lassen Rohölpreis auf höchsten Stand seit 29 Monaten ansteigen
Während die gewaltsamen Proteste in Libyen anhalten stieg der Rohölpreis mit § 106,30 pro Barrel auf den höchsten Stand seit September 2008. Unterstützung erhielt der Rohölpreis auch von den positiven US Arbeitsmarktzahlen, die am Freitag veröffentlicht wurden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4058 | 1.6328 | 83.04 | 0.9322 | 1.0214 | 0.8685 |
| 1.4037 | 1.6304 | 82.85 | 0.9310 | 1.0193 | 0.8664 | |
| 1.4004 | 1.6275 | 82.53 | 0.9281 | 1.0161 | 0.8630 | |
| Support | 1.3945 | 1.6215 | 81.90 | 0.9220 | 1.0099 | 0.8571 |
| 1.3916 | 1.6187 | 81.61 | 0.9191 | 1.0068 | 0.8543 | |
| 1.3893 | 1.6165 | 81.43 | 0.9172 | 1.0049 | 0.8521 |
Wirtschafts News
USD - Positive Beschäftigungsdaten lassen Dollarkurs zu den Haupt-Währungen sinken
Während des letztwöchigen Handels sank der Dollarkurs im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen. Der Dollar fiel um rund 250 Pips zum Euro und die EUR/USD-Paarung verzeichnete mit 1,4000 den höchsten Stand seit vier Monaten. Der Dollar fiel auch zum britischen Pfund Sterling um etwa 250 Pips.
Die US Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche wirkten sich positiv auf die Nachfrage für höhere Erträge erzielende Anlagewerte aus. Die US Arbeitslosenquote fiel im vergangenen Monat auf 8,9%, den niedrigsten Wert seit April 2009. Der Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) zeigte, dass im Vormonat 192.000 neue Arbeitsplätze besetzt wurden. Auch der wöchentliche Bericht über Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung wies positive Daten aus. Die Zahl der Anträge fiel um 20.000 auf 368.000 - den niedrigsten Wert seit Mai 2008.
Der Kursrückgang des Dollar zum Euro erfolgte auch aufgrund der Erwartung, dass die Europäische Zentralbank wahrscheinlich im April den Leitzinssatz erhöhen wird. Andererseits wird die US Notenbank ihren Leitzinssatz in naher Zukunft wohl nicht anheben.
Heute werden etliche maßgebliche Wirtschaftsveröffentlichungen aus den USA erwartet. Die nennenswertesten dürften die US Handelsbilanz, die wöchentlichen Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung, sowie die Berichte über die Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen sein. Händler sollten diesen Publikationen große Aufmerksamkeit zukommen lassen, da sie nicht unerheblichen Einfluss auf den Dollarkurs haben dürften.
EUR - Erwartungen für Leitzinserhöhung seitens der EZB lässt Euro-Kurs ansteigen
Während des letztwöchigen Handels stieg der Euro-Kurs im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Der Euro stieg um 250 Pips zum US Dollar und die EUR/USD-Paarung erzielte den höchsten Stand seit 4 Monaten. Die 17-Nationen-Währung verzeichnete auch einen Anstieg um 300 Pips zum japanischen Yen.
Die Stärkung des Euro in der vergangenen Woche erfolgte, als der Präsident der Europäischen Zentralbank durchblicken ließ, dass die EZB im nächsten Monat den Leitzinssatz anheben werde, um der steigenden Inflation entgegenzuwirken. Die steigenden Nahrungsmittel- und Rohstoffpreise bestärkten die EZB in ihrer Ansicht, dass, wenn sie der Inflation nicht entgegenwirken, die Preisanstiege sich negativ auf die Wirtschaft der Eurozone auswirken werden.
Investoren gehen auch davon aus, dass die US Notenbank im Gegensatz zur EZB ihren Leitzinssatz nicht anheben wird, was verständlicherweise den Euro als einen sehr viel reizvolleren Anlagewert erscheinen lässt.
In der vor uns liegenden Woche sollten Händler jegliche Hinweise bezüglich des zu erwartenden neuen Leitzinssatzes für die Eurozone beachten, da dieses Thema auch in dieser Woche die wirtschaftlichen Schlagzeilen beherrschen wird. Besondere Beachtung sollte auch den deutschen Wirtschaftspublikationen zuteil werden, da diese für gewöhnlich große Wirkung auf den Euro-Kurs haben.
JPY - Wachsende Risikofreudigkeit schwächt den Yen
Der japanische Yen fiel in der vergangenen Woche im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen. Der Yen sank zum Euro um rund 300 Pips und die EUR/JPY-Paarung stieg bis auf 115,95. Zum britischen Pfund Sterling fiel der Yen um 250 Pips.
Der Kursrückgang des Yen erfolgte, als positive US Arbeitsmarktdaten signalisierten, dass sich US Arbeitsmarktbedingungen merklich verbessert haben. In den USA fanden im Februar 192.000 Menschen einen neuen Arbeitsplatz, und die Arbeitslosenquote ging auf 8,9%, den niedrigsten Stand seit April 2009, zurück. Außerdem ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung um 20.000 auf 368.000 zurück - den niedrigsten Wert seit Mai 2008.
Der Kursrückgang des Yen zum Euro erfolgte auch aufgrund der Erwartung, dass die Europäische Zentralbank wahrscheinlich im April den Leitzinssatz erhöhen wird.
In dieser Woche sollten Händler auf die Bewegungen an den japanischen Aktienmärkten achten, da der Yen von diesen Bewegungen stark beeinflusst werden dürfte. Besondere Aufmerksamkeit sollte auch der für Mittwoch vorgesehenen Bekanntgabe des Bruttoinlandsprodukts gelten, da diese einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Yen-Handel haben wird.
Rohöl - Rohölpreis steigt zum ersten Mal seit September 2008 auf $ 106,30 pro Barrel.
Der Anstieg des Rohölpreises setzte sich vergangene Woche fort und erreichte am Freitag mit $ 104,90 pro Barrel seinen höchsten Stand. Die politischen Entwicklungen im Mittleren Osten ließen den Ölpreis über das Wochenende sogar noch weiter ansteigen. Momentan handelt Rohöl nahe dem Wert von $ 106,10 pro Barrel, dem höchsten Stand seit 29 Monaten.
Der Rohölpreis steigt weiter an, während sich die Kämpfe zwischen libyschen Aufständischen und Gaddafi-treuen Truppen verstärken. Laut International Energy Agency haben die Kampfmaßnahmen in Libyen die Ölförderung in dem nordafrikanischen Land bereits um 1 Mio. Barrel pro Tag reduziert.
Außerdem haben die am Freitag veröffentlichten positiven US Arbeitsmarktdaten ebenfalls zum Anstieg beim Rohölpreis beigetragen, da angenommen wird, dass die Nachfrage nach Rohöl in den USA steigen wird.
In der vor uns liegenden Woche sollten Händler die Entwicklung im Mittleren Osten genau im Auge behalten. Sollten sich die Unruhen auch auf andere Öl produzierende Staaten ausweiten, könnte der Rohölpreis sogar noch weiter steigen. Händler sollten auch der für Mittwoch vorgesehenen Bekanntgabe der US Rohöllagerbestände Aufmerksamkeit schenken, da sich diese erfahrungsgemäß sofort auf das Marktgeschehen auswirkt.
Technische News
EUR/USD
Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen den Wert von 1,4000 zu durchbrechen hat sich diese Paarung nahe dem Wert von 1,3980 konsolidiert. Derzeit legt ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart die Vermutung nahe, dass heute eine Abwärtskorrektur erfolgen wird. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich heute als richtige Strategie erweisen.
GBP/USD
Auf dem Tages-Chart hat sich ein sehr ausgeprägter zinsbullischer Channel gebildet, in dessen Mitte sich diese Paarung jetzt bewegt. Da jedoch RSI und Slow Stochastic rückläufige Signale vermitteln könnte eine Abwärtsbewegung bevorstehen, mit dem Potential den Wert von 1,6150 zu erreichen.
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung bewegt sich weiterhin innerhalb der Handelsspanne von 81,00 bis 84,50 und handelt derzeit nahe dem Wert von 82,15. Momentan vermitteln das 4-Stunden- und das Tages-Chart unterschiedliche Signale. Händlern wird empfohlen heute eine abwartende Haltung einzunehmen.
USD/CHF
Diese Paarung hat in den letzten zwei Wochen mehrere fehlgeschlagene Versuche unternommen unter den Wert von 0,9200 abzusinken. Da jetzt jedoch Slow Stochastic und MACD auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiges Cross abgeschlossen haben, scheint es, als hätte das Paar heute das Potential unter den Wert von 0,9200 zu sinken.
Die Wild-Card
GOLD
Auf dem Tages-Chart hat sich ein sehr starker zinsbullischer Channel gebildet und der Goldpreis bewegt sich genau inmitten. Zusätzlich vermitteln MACD und RSI auf den Charts zinsbullische Signale, die vermuten lassen, dass in der Aufwärtsbewegung noch Kraft steckt. Hier könnte sich Forex-Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr beliebten Trend anzuschließen.
Forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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