| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Friday, 7 May 2010
Anstehender NFP-Bericht kann zu weiteren EUR-Verlusten führen
Nachdem die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwoch bereits ein neues Rekordtief der letzten 14 Monate markierte, könnte sich heute im Anschluss an die neuesten NFP-Arbeitsmarktdaten aus den USA ein wesentlich deutlicherer Preisrutsch als bislang ergeben. Auf der Wirtschaftsagenda um 14:30 Uhr soll der Bericht zur Beschäftigung (exklusive des Agrarbereichs) laut Analysten einen Anstieg Beschäftigungszahl in den USA im Monat April verdeutlichen. Entsprechend könnte der EUR erneut unter Druck geraten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2806 | 1.4968 | 93.46 | 1.1224 | 0.8989 | 0.8610 |
| 1.2775 | 1.4936 | 93.16 | 1.1191 | 0.8965 | 0.8589 | |
| 1.2745 | 1.4905 | 92.85 | 1.1160 | 0.8942 | 0.8568 | |
| Support | 1.2684 | 1.4841 | 92.21 | 1.1099 | 0.8897 | 0.8525 |
| 1.2652 | 1.4810 | 91.90 | 1.1068 | 0.8972 | 0.8504 | |
| 1.2621 | 1.4779 | 91.59 | 1.1037 | 0.8949 | 0.8481 |
Wirtschafts News
USD - Stützen NFP-Daten USD?
Während der US-Dollar von den anhaltenden Sorgen um das krisengeplagte Griechenland profitieren und deutlich gegen den EUR aufwerten konnte, ergaben sich für die US-Währung am Donnerstag Kursverluste zum japanischen Yen. In den vergangenen 24 Stunden rutschte das Cross USD/JPY um über 200 Punkte ab und handelt aktuell bei 91,75. Analysten verweisen überwiegend auf die Wiedererlangung des Yen als Safe-Haven-Währung an den derzeit volatilen Märkten als Beweggrund für die vorgenannte Kursentwicklung.
Nach wie vor gilt auch der US-Dollar unter den Händlern als „sichere“ Anlage. Entsprechend wertet die Währung der Vereinigten Staaten aktuell gegen einen Großteil der Hauptwährungen auf. GBP/USD beispielsweise fiel seit gestern um 200 Punkte. Das Währungspaar AUD/USD notiert ebenfalls um 200 Punkte unter gestrigem Kurswert.
Am heutigen Handelstag sind die Augen der Händler auf den US-Arbeitsmarktbericht „Non-Farm Payrolls“ gerichtet, der um 12:30 Uhr ausgegeben wird. Die Prognosen der Experten geben einen Zuwachs neu geschaffener Arbeitsplätze in den USA im Monat April vor. Sollte das Ergebnis den Erwartungen entsprechen, wird der US-Dollar voraussichtlich weiter aufwerten. Im umgekehrten Fall könnte sich eine gegenteilige Kursentwicklung für die US-Währung einstellen. Sollte der NFP-Bericht die Erwartungen der Analysten sogar übertreffen, ist davon auszugehen, dass sich das Anlegervertrauen in eine nachhaltige Erholung der globalen Wirtschaft verstärkt. Eine erhöhte Risikobereitschaft mit USD-Kursverlusten könnte die Folge sein.
EUR - EUR weiter auf Talfahrt und ein Ende ist nicht in Sicht
Die Proteste in Griechenland gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung lasten bereits seit Tagen schwer auf der europäischen Einheitswährung. Durch die Eskalation der Gewalt bleibt die Lage im Mittelmeerstaat äußerst gespannt. Mit großer Sorge beobachten Investoren weltweit die Ausschreitungen der letzten Tage. Sie befürchten gleichzeitig eine Ausweitung der instabilen Finanzlage auf weitere EU-Länder. Eklatantes Beispiel für die Auswirkungen der aktuellen Kreditkrise im Euroraum ist die schockierende Abwertung des Währungspaares EUR/USD bis auf ein 14-monatiges Rekordtief am Mittwoch. Allein in den letzten 24 Stunden stürzte das Cross um nahezu 200 Punkte ab. Darüber hinaus zeichnen sich dramatische Kursverluste für EUR/JPY ab. Dieses Cross fiel im gestrigen Handelsverlauf von 120,55 auf 116,50.
Wie die Märkte auf das Ergebnis des um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Arbeitsmarktberichts Non-Farm Payrolls reagieren, bleibt abzuwarten. Einige Analysten gehen von einer Rückkehr zur Risikobereitschaft aus, sollte das Resultat die Erwartungen der Experten übertreffen. Viele Marktbeobachter sind sich jedoch einig: Auch risikofreudige Marktteilnehmer werden den EUR gegenwärtig wohl kaum stützen können. Im besten Fall wird den jüngsten USD- und JPY-Kursgewinnen gegenüber der Gemeinschaftswährung Einhalt geboten.
JPY - Deutliche Kursgewinne für Safe-Haven-Yen
Nach wie vor befürchten Anleger eine Ausweitung der griechischen Kreditkrise auf weitere Eurozonen-Länder. Das durch die wachsenden Sorgen um Griechenlands Schuldenlast herbeigeführte negative Marktsentiment brachte Safe-Haven-Währungen wie USD und JPY in den vergangenen Handelstagen Auftrieb. Unter den „sicheren“ Währungen ergeben sich ebenfalls deutliche Kursverluste. Das Cross USD/JPY rutschte in den letzten 24 Stunden um 200 Punkte ab. Darüber hinaus konnte die Inselstaatwährung Gewinne gegenüber Pfund Sterling und dem Schweizer Franken verbuchen.
Anleger können davon ausgehen, dass sich der aktuelle Yen-Trend fortsetzt, solang Griechenlands Kreditkrise die Schlagzeilen beherrscht. Die kurzfristigen Tendenzen des Yen wiederum stehen heute voraussichtlich unter dem Einfluss des US-Arbeitsmarktberichts NFP. Rund 200.000 neue Jobs sollen Prognosen zufolge im Monat April in über 500 Wirtschaftszweigen, ausgenommen der Landwirtschaft, geschaffen worden sein. Entspricht das endgültige Ergebnis den Voraussagen, sind solide Kursavancen des Dollar gegen den Yen wahrscheinlich.
Rohöl - Griechenland-Krise bringt Rohöl weiterhin unter Druck
Griechenlands Staatsverschuldung und die Angst vor einer Ausweitung dieser auf weitere EU-Staaten, bringt den Ölpreis bereits seit einigen Handelstagen kräftig unter Druck. Dabei beobachten Händler aktuell den größten Preisrutsch für Rohöl innerhalb einer Woche seit Januar 2009. Weitere Ursache für den Ölpreis auf Talfahrt sind die wöchentlich steigenden US-Rohöllagerbestände.
Rohöl wird derzeit um $77,20 pro Barrel gehandelt. Das Ergebnis der zur Veröffentlichung ausstehenden US-Arbeitsmarktdaten Non-Farm Payrolls wird heute auch auf den Ölpreis Einfluss nehmen. Händler sollten damit rechnen, dass ein Ergebnis über den Prognosen der Experten zu weiteren Kursverlusten für Rohöl führen kann.
Technische News
EUR/USD
EUR/USD fiel gestern durch die Unterstützung 1,2600. Das Momentum scheint inzwischen deutlich abzunehmen, während der Moving-Average abwärts gerichtet ist. Händler könnten die nächste Unterstützung bei 1,2450 definieren, die dem Tiefpunkt des vorausgegangenen Abwärtstrends auf der Wochen-Chart entspricht.
GBP/USD
Das Pfund Sterling verzeichnete jüngst heftige Verluste. Die Unterstützung im Bereich von 1,4710 hat jedoch gehalten. Die Abwärtsveränderung des 14-Tages-RSI hat diesen mittlerweile in den „überverkauften“ Bereich gedrückt. Dennoch sollten Händler zunächst weiterhin auf fallende Kurse setzen, bis ein Durchschreiten der Grenze bei 30 erfolgt. Die nächste Unterstützung für GBP/USD liegt auf der Tages-Chart bei 1,4585.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt unterschiedliche Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie bei diesem Kurspaar deutlichere Signale der Stunden-Chart ab.
USD/CHF
In den letzten Handelstagen ergaben sich für USD/CHF äußerst zinsbullische Tendenzen. Die technischen Indikatoren lassen jedoch darauf schließen, dass sich dieser Trend schon bald umkehren kann. Beispielsweise signalisiert der Slow Stochastic der Tages-Chart eine sich ankündigende Trendumkehr zu einer Abwärtsbewegung hin. Es gilt: Bei eng gesetzten Stopps verkaufen, sobald das Abwärtskreuzen erfolgt.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Ölpreis ist wieder einmal am Fallen. Das Barrel Rohöl wird derzeit um die $77,35-Marke gehandelt. Inzwischen gibt der RSI der 4-Stunden-Chart zinsbullische Signale aus, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass der Preis wieder steigt. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, bei einem äußerst beliebten Trend jetzt einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Employment Level







