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Monday, 7 Feb 2011
Arbeitsmarktdaten lassen Dollar-Kurs ansteigen
Nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten verzeichnete der Dollar-Kurs Anstiege zu den Haupt-Währungen, was wieder einmal die Schwierigkeiten ins Blickfeld rückte, der sich die US-Notenbank bei der Behebung der US Arbeitslosigkeit stellen muss.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3690 | 1.6215 | 83.00 | 0.9620 | 1.0235 | 0.8515 |
| 1.3670 | 1.6195 | 82.80 | 0.9600 | 1.0205 | 0.8495 | |
| 1.3640 | 1.6165 | 82.50 | 0.9570 | 1.0175 | 0.8465 | |
| Support | 1.3580 | 1.6105 | 81.90 | 0.9510 | 1.0115 | 0.8405 |
| 1.3550 | 1.6075 | 81.60 | 0.9480 | 1.0085 | 0.8375 | |
| 1.3530 | 1.6055 | 81.40 | 0.9460 | 1.0065 | 0.8355 |
Wirtschafts News
USD - Arbeitsmarktbericht lässt Dollar-Kurs steigen
Die enttäuschenden Arbeitsmarktdaten vom Freitag sorgten für einen Anstieg des Dollar-Kurses im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen. Der Bericht des US Arbeitsministeriums wies nach, dass im Januar weitaus weniger neue Arbeitsplätze für die US Wirtschaft geschaffen wurden als ursprünglich erwartet.
Händler kauften den Dollar, da die geringer als prognostizierten Arbeitsplatzzahlen die Erwartungen hinsichtlich einer US Konjunkturbelebung und einer Verbesserung der Beschäftigungssituation nicht erfüllen konnten. Das Büro für Arbeitsmarktstatistik berichtete, dass im Januar 36.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Experten hatten allerdings mit etwa 138.000 gerechnet.
Aufgrund des Berichts vom Freitag wird angenommen, dass die US Notenbank ihr $ 600 Mrd. Programm zu Lockerung der Geldmarktpolitik jetzt ausbauen wird. Trotz des kräftigen Aufschwungs an den Aktienmärkten in der vergangenen Woche mit einem Anstieg des S&P 500 um 0,29% wird vermutet, dass Händler nicht an ihren riskanteren Anlagen übers Wochenende festhalten wollten. Außerdem haben die fortgesetzten Proteste in Ägypten dazu beigetragen, dass Händler den Dollar für Gewinnmitnahmen kauften.
Obwohl es etwas voreilig sein dürfte das Ende des jüngsten Kursaufschwungs des Euro auszurufen deuten die Tatsache, dass die Paarung nicht über den Wert von 1,3860 steigen konnte und die sinkenden Momentum-Punkte auf weiteren Abschwung bei dem Paar hin. Unterstützung findet sich beim Wert von 1,3540, nicht weit vom 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt. Ein natürliches Ziel dürfte der Wert von 1,3480 sein, der dem 38,2% Fibonacci Rückführungswert der diesjährigen zinsbullischen Bewegung entspricht. Dieser Wert scheint recht abgesichert zu sein, da er mit dem Hoch von Mitte Dezember übereinstimmt. Sollte die Paarung weiterhin rückläufig sein dürfte der nächste Zielwert mit 61,8% vom Fibonacci bei 1,3250 liegen.
EUR - Heftige Debatten beim EU-Gipfel
Die Führer der Europäischen Union konnten auf dem EU-Gipfel am Wochenende hinsichtlich des deutschen Vorschlags zur Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der EU-Staaten keine Übereinstimmung finden.
Statt die European Financial Stability Facility (EFSF) zu erhöhen schlug Deutschland vor das Rentenalter in der Eurozone heraufzusetzen, die Lohnangleichung an die Inflation zu beenden und Steuern für Personen und Firmen innerhalb der EU Mitgliedsstaaten anzugleichen.
Wie erwartet konnten sich viele der kleineren EU Staaten dem Vorschlag, der von Deutschland und Frankreich unterstützt wurde, nicht anschließen, da die gesetzgebenden Ergänzungen zum EFSF vielen sozialpolitischen Prinzipien, auf denen die Regierungen der EU Staaten aufbauen, widersprächen. Harsche Kritik kam insbesondere aus Spanien, Portugal und Österreich.
Die Unstimmigkeiten zwischen den EU Staaten unterstreichen die Risiken beim Euro, da auch die europäische Schuldenkrise bislang noch nicht gelöst ist. Händler scheinen jedoch bereit zu sein über die europäischen Geldschwierigkeiten und den Mangel an politischen Lösungen hinwegzusehen und sich mehr auf unterschiedliche Leitzinssätze zwischen Europa und den anderen entwickelten Nationen, die immer noch einer zahmen Geldmarktpolitik anhängen, zu konzentrieren.
JPY - US Arbeitsmarktbericht spornt Yen-Verkäufe an
Nach der Veröffentlichung des US Arbeitsmarktberichts stiegen die Yen-Verkäufe zum Dollar augenblicklich an, und die USD/JPY-Paarung sank auf den niedrigsten Wert seit einem Monat. Kurz darauf stieg der Kurs jedoch wieder an, und das Paar handelte bis zu 82,45, was viele Händler unter Druck setzte.
Beim frühen Börsengang fiel die USD/JPY-Paarung auf den unteren Grenzwert des Abwärtstrends um dann eine komplette 180 Grad Kehrtwendung zu vollziehen. Ein Schritt unter die Channel-Linie hat als Zielsetzung 80,90 den Tiefstand in 2011. Widerstand findet sich in der Spanne zwischen dem Tief von Anfang Dezember mit 82,30 und dem Hoch vom Freitag mit 82,50. Weiterer Widerstand findet sich bei der fallenden Trendlinie von dem diesjährigen Hoch. Die Werte von 83,70 und 84,50 heben sich ebenfalls ab.
Rohöl - Arbeitsmarktbericht sorgt für kräftigen Rückgang beim Rohölpreis
Rohöl setzte seinen Preisrückgang fort nachdem der Rohstoff nicht in der Lage war den Widerstandswert von $ 93 zu durchbrechen, da die Unruhen in Ägypten Befürchtungen hinsichtlich Lieferschwierigkeiten im Mittleren Osten anfachten.
Am Freitag fiel der Rohölpreis auf den niedrigsten Stand seit Januar. Der Rückgang war darauf zurückzuführen, dass der enttäuschende US Arbeitsmarktbericht ein düsteres Bild als erwartet zeichnete. Nach Veröffentlichung des Berichts verkauften Händler Rohöl bis der Preis bis auf $ 88,40 pro Barrel gesunken war.
Der Rohölpreis könnte sogar noch weiter sinken, sollten die Spannungen im Mittleren Osten nachlassen. Jedoch wurde eine Erdgas-Leitung, die Erdgas von Ägypten nach Jordanien transportiert, sabotiert, so dass die Pipeline bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten stillgelegt bleibt.
Unterstützung für Rohöl findet sich in der Spanne von 86,50 - 87,00. Widerstand findet sich beim diesjährigen Hoch von $ 93,00.
Technische News
EUR/USD
Obwohl es etwas voreilig sein dürfte das Ende des jüngsten Kursaufschwungs des Euro auszurufen deuten die Tatsache, dass die Paarung nicht über den Wert von 1,3860 steigen konnte und die sinkenden Momentum-Punkte auf weiteren Abschwung bei dem Paar hin. Unterstützung findet sich beim Wert von 1,3540, nicht weit vom 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt. Ein natürliches Ziel dürfte der Wert von 1,3480 sein, der dem 38,2% Fibonacci Rückführungswert der diesjährigen zinsbullischen Bewegung entspricht. Dieser Wert scheint recht abgesichert zu sein, da er mit dem Hoch von Mitte Dezember übereinstimmt. Sollte die Paarung weiterhin rückläufig sein dürfte der nächste Zielwert mit 61,8% vom Fibonacci bei 1,3250 liegen.
GBP/USD
Die Tatsache, dass die GBP/USD-Paarung nicht in der Lage war oberhalb der abwärts weisenden Trendlinie auf dem Wochen-Chart zu schließen verspricht nichts Gutes für dieses Paar. Das Tages-Chart zeigt jedoch, dass das Paar Unterstützung beim Wert von 1,6040 findet. Die ansteigende kurzfristige Trendlinie von den jüngsten Januar-Tiefs sollte sich auch als unterstützend erweisen. Ein Durchbruch unterhalb dieses Werts könnte die Paarung zum Drehpunkt von Ende Januar bei 1,5750 führen. Widerstand findet sich bei 1,6280, dem bisherigen Hoch in 2011.
USD/JPY
Diese Paarung fiel auf den unteren Grenzwert des Abwärtstrends um dann eine komplette 180 Grad Kehrtwendung zu vollziehen. Ein Schritt unter die Channel-Linie hat als Zielsetzung 80,90 den Tiefstand in 2011. Widerstand findet sich in der Spanne zwischen dem Tief von Anfang Dezember mit 82,30 und dem Hoch vom Freitag mit 82,50. Weiterer Widerstand findet sich bei der fallenden Trendlinie von dem diesjährigen Hoch. Die Werte von 83,70 und 84,50 heben sich ebenfalls ab.
USD/CHF
Der Schweizer Franken hat den bisherigen Höchststand in 2011 verlassen und liegt derzeit beim Wert von 0,9590, der mit der abfallenden langfristigen Trendlinie vom Hoch im Mai 2010 übereinstimmt. Ein Durchbruch der Trendlinie in der vor uns liegenden Woche hat als erste Zielsetzung den Wert von 0,9690, gefolgt von 0,9780. Sollte die Paarung bei der langfristigen Trendlinie einkommen dürfte das dieswöchige
Tief von 0,9320 ins Spiel kommen.
Die Wild-Card
Silber
Der Silberpreis hat sich von seinem 15% Rückgang erholt, nachdem er zuvor bei $ 31,20 pro Feinunze ein Rekord-Hoch erreicht hatte. Forex-Händler sollten einen anfänglichen Widerstandwert von nahe $ 29,50 ins Auge fassen. Falls dieser Wert durchbrochen wird könnte der Preis für diesen Rohstoff wieder einmal einen neuen Rekord-Höchststand erreichen. Unterstützung findet sich bei $ 28 und bei $ 26,40. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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