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Donnerstag, 10 Jul 2008
Kann der US-Dollar erneut fallende Kurse abwenden?
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Widerstandskraft | 1.5810 | 1.9860 | 108.00 | 1.0400 | 0.9680 | 0.8050 |
| 1.5790 | 1.9840 | 107.80 | 1.0380 | 0.9660 | 0.8030 | |
| 1.5760 | 1.9810 | 107.50 | 1.0350 | 0.9630 | 0.8000 | |
| Support | 1.5690 | 1.9720 | 106.80 | 1.0270 | 0.9560 | 0.7930 |
| 1.5660 | 1.9690 | 106.50 | 1.0240 | 0.9530 | 0.7900 | |
| 1.5640 | 1.9670 | 106.30 | 1.0220 | 0.9510 | 0.7880 |
Wirtschafts News
USD -
Der US-Dollar verlor gestern gegenüber allen Hauptwährungen. Er verlor 62 Punkte gegenüber dem EUR und schloss bei 1.5742. Händler sollten außerdem beachten, dass der USD gegenüber dem GBP 148 Punkte verlor und letztendlich bei 1.9834 schloss. Die gestrigen Crude Oil Inventories (Rohöllagerbestände), waren die einzigen Zahlen, die aus den US-Märkten veröffentlicht wurden. Diese sind deutlich gesunken, und dabei mehr als erwartet: um 5,9 Millionen Barrel. Dennoch hatte dieser Indikator keinen bedeutenden Einfluss auf den Dollar.
Mit Blick auf den heutigen Tag, wird die Veröffentlichung von drei Indikatoren erwartet: Die Arbeitslosenanträge werden voraussichtlich auf 397.000, nach der überraschend hohen Zahl von über 400.000 Anträgen in der letzten Woche, sinken. US-Notenbankchef Bernanke und Finanzminister Henry Paulson werden ebenfalls planmäßig ihre Aussagen in Bezug auf die Regulierung der Finanzmärkte vor dem Finanzdienstausschuss des US-Abgeordnetenhaus machen. Nach seiner zinsbullischen Rede zuvor, wird Bernanke diese Darbietung wiederholen müssen, um dem sich abkämpfenden Dollar zu helfen.
Die Bekanntgabe der Erdgaslagerkosten, die ebenso auf dem heutigen Terminplan stehen, wird erwartungsgemäß eine Steigerung auf 95 Milliarden, im Vergleich zu den 85 Milliarden des vorangegangenen Monats, ausweisen. Insgesamt wird vorausgesagt, dass der Dollar in seinem Wert leicht ansteigen wird, verglichen mit seinen Währungspaaren.
Händler sollten ihr Augenmerk auf die neue Reaktion der Verbraucher bezüglich der hohen Benzinpreise richten. Angesichts der aktuellen Öl-Rekordpreise, haben die US-Verbraucher beschlossen, Ausgaben für einen Benzinverbrauch, der nicht für das tägliche Leben benötigt wird, zu meiden. Demzufolge zeichnet sich ein Tiefpunkt an Benzinaufwendungen der letzten fünf Jahre ab. Diese Entwicklung wird die Ölpreise höchstwahrscheinlich wieder senken, was sich auf lange Sicht gesehen ebenfalls auf die Dollar-Preise auswirken sollte.
Da nur wenige Indikatoren allen Erwartungen nach einen Einfluss auf den US-Dollar am heutigen Handelstag haben sollten, wird Anlegern empfohlen, die Trends der Währungsgegner aufmerksam zu verfolgen.
EUR -
Der EUR durchlief verschiedene Tendenzen gegenüber den Hauptwährungen am gestrigen Tag. Er legte um 62 Punkte gegenüber dem US-Dollar zu und schloss somit bei 1.5742. Im Gegensatz dazu verlor der EUR gegenüber dem GBP und notierte schlussendlich bei 0,7964. Veröffentlicht wurden die enttäuschenden Handelsbilanzen aus Deutschland (14,4 Mrd.) sowie Frankreich (-4,7Milliarden). Darüber hinaus sprach EZB-Chef Trichet über Wirtschafts- und Währungsentwicklungen, was zu einer Verstärkung der Volatilität beisteuerte. Im Großen und Ganzen hatten die Indikatoren am gestrigen Tag nur geringfügige Auswirkungen auf die europäische Währung. Somit sollten eher die Währungsgegner des EUR als Erklärung in Augenschein genommen werden.
Für den heutigen Tag sind nur einige wenige Veröffentlichungen geplant, die Aufschluss über die Wirtschaftslage in der Euro-Zone geben. Die französischen Industrieproduktionen werden erwartet, von ihren positiven Zahlen bis auf -0,5% zu sinken. Der EZB-Bericht wird die überprüften statistischen Daten seitens des EZB-Zentralrats darlegen und die aktuelle Entscheidung vom 3. Juli um den Leitzins abfassen. Der Bericht wird ebenfalls eine detaillierte Auswertung der aktuellen Inflations- und Wirtschaftslage der europäischen Wirtschaftszone beinhalten. Ähnlich wie Frankreichs Industrieproduktionen wird auch ein Rückgang der italienischen Industrieproduktionen auf -0,5% prognostiziert. Zusätzlich wird EZB-Präsident Trichet eine Rede auf einer Konferenz zum 10-jährigen Jubiläum des Euro in München halten.
JPY -
Der Yen konnte am gestrigen Handelstag einen Aufwärtstrend gegenüber all seinen Währungsgegnern verzeichnen. Er gewann 77 Punkte gegenüber dem US-Dollar und notierte bei 106.75. Eine mögliche Erklärung dafür könnten die gestern veröffentlichten Zahlen bieten. Die Auftragseingänge für Werkzeugmaschinen waren der einzige Indikator der fiel, und dies auf -2,7%. Dagegen stiegen die Zahlen zwei weiterer Veröffentlichungen und trugen zur Stärkung des JPY bei: Der CPGI, eine Bezugszahl, die Preisveränderungen von Gütern aus Kooperationsverkäufen misst, stieg auf 5,6%. Auch Japans Leistungsbilanz konnte dazu gewinnen und stieg um 0,13 Billionen auf 2,03 Billionen Yen.
Japans Pensionsfonds hoben ihre Hedgefonds-Investitionen innerhalb von weniger als einem Jahr um ein Sechsfaches an, was ein Teil der Bemühungen darstellt, Erträge aus einer breiteren Aktienbesitzspanne anzukurbeln. Die Pensionsfonds investierten 2.8 Mrd. US-Dollar in Hedgefonds und beabsichtigen, diese Zahl auf bis zu 4% ihrer Gesamtvermögenswerte zu erhöhen. Händler sollten bedenken, dass auch nur eine kleine Menge dieser Gelder, die in die Devisenmärkte einfließt, eine bedeutende Steigerung der Volatilität dieser auslösen kann.
Für heute werden keine Neuigkeiten aus Japan erwartet. Daher sollten Anleger dementsprechend auf die Yen-Währungsgegner achten.
Rohöl -
Der gestrige Handelstag war für das Rohöl äußerst schwankend. Zunächst hatte es seinen Anstieg wieder aufgenommen und die $138-Marke pro Barrel durchbrochen. Der Hauptgrund für diese Preiserhöhung waren höchstwahrscheinlich Nachrichten aus dem Nahen Osten, in denen berichtet wurde, dass der Iran neun Raketen getestet hatte, die sowohl Israel als auch US-Stützpunkte in der Region erreichen könnten. Der Iran warnte, er sei bereit, auf jeden Angriff auf seine Atomwaffenprojekte Vergeltung zu üben.
Später veröffentlichte Zahlen erzeugten dennoch einen Umschwung, als die US-Rohöllagerbestände um 5,9 Millionen Barrel am Ende der Woche des 4. Juli -um ein Zweifaches als prognostiziert- sanken und die Ölpreise zurück auf die $136-Marke pro Barrel fielen. Die USA, mit größter Öl-Abnehmer weltweit, versuchen derzeit ihre Abhängigkeit von diesem Rohstoff zu reduzieren. Das ist auch am US-Verbraucherverhalten zu erkennen: US-Bürger vermeiden überflüssig Geld für Benzin auszugeben, dass nicht für den Alltag notwendig ist. Somit hat sich ein Tiefstand an Benzinausgaben der letzten fünf Jahre entwickelt. Langsam könnten sich die angespannten Ölpreise dadurch erholen, was sich auf lange Sicht auch positiv auf die Entwicklung der Dollar-Preise auswirken kann.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar durchlief in der letzten Woche wechselhafte Handelstage mit gemischten Ergebnissen, inklusive einer zinsbullischen Bewegung am gestrigen Tag. Nichtsdestotrotz dichten sich die Bollinger Bands auf der 4-Stunden-Chart deutlicht ab und deuten auf einen bevorstehende Trendwende hin. Ein neu entstandenes Kreuz des Slow Stochastic, mit Tendenz fallend, bestätigt diese Bewegungsrichtung. Eine gute Strategie für heute könnte lauten: mit engen Stopps verkaufen.
GBP/USD
Die 4-Stunden-Chart zeigt, dass dieses Paar sich inmitten eines starken Aufwärtstrend befindet. Heute konnte es innerhalb eines Tages an über 100 Pips gewinnen. Die Tages-Chart weist ein zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic auf, was bedeuten könnte, dass sich die Aufwärtstendenz weiterhin fortsetzen könnte. Hier kann Kaufen die bevorzugte Strategie sein.
USD/JPY
Auch dieses Paar befindet sich inmitten eines starken Trends: Dieser ist fallend und scheint noch Potenzial zu bieten. Alle Oszillatoren, sowohl auf der 4-Stunden-Chat als auch auf der Tages-Chart, deuten auf ein Fortbestehen dieser Abwärtstendenz hin. Der nächste Richtpreis von 106.50 scheint gültig zu sein.
USD/CHF
Die charakteristische Handelsspanne auf der Tages-Chart dieses Paares setzt sich fort. Ein Kreuz, Tendenz fallend, auf der Tages-Chart des Slow Stochastic zeichnet sich ab, jedoch schwanken alle Indikatoren im neutralen Bereich. Eine gute Strategie könnte hier lauten: Warten Sie auf deutlichere Signale, bevor Sie in diesen Markt einsteigen.
Die Wild-Card
Gold
Die Abwärtstendenz dieses Rohstoffs scheint ein Ende gefunden zu haben. Nun ist ein Aufwärtstrend zu erkennen und alle Oszillatoren zeigen nach oben, mit dem Hinweis auf ein starkes zinsbullisches Momentum. Hier bietet sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bei einem erfolgsversprechenden Trend einzusteigen.
| Datum | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 11/20 | 12:00 | CHF | Libor Rate | q/q | 2.00% | * | 1.00% | ![]() |
| 13:30 | CAD | Wholesale Sales | m/m | -1.5% | 0.5% | - | ![]() | |
| 13:30 | CAD | Corporate Profits | q/q | 2.5% | - | - | ![]() | |
| 13:30 | USD | Unemployment Claims | 516K | 508K | - | ![]() | ||
| 15:00 | USD | Philly Fed Manufacturing Index | -37.5 | -35.0 | - | ![]() | ||
| 15:00 | USD | CB Leading Index | m/m | 0.3% | -0.6% | - | ![]() | |
| 15:30 | CAD | BOC Season Review | * | * | * | ![]() | ||
| 15:35 | USD | Natural Gas Storage | 62B | -1B | - | ![]() | ||
| USD | Treasury Sec Paulson Speaks | * | * | * | ![]() | |||
| 21:45 | NZD | Visitor Arrivals | m/m | -6.0% | - | - | ![]() | |
| 11/21 | JPY | Monetary Policy Statement | * | * | * | ![]() | ||
| JPY | Overnight Call Rate | 0.30% | 0.30% | - | ![]() | |||
| JPY | BOJ Press Conference | * | * | * | ![]() | |||
| 02:00 | NZD | Credit Card Spending | y/y | 2.6% | - | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Consumer Spending | m/m | 0.6% | -0.5% | - | ![]() | |
| 08:00 | EUR | French Flash Manufacturing PMI | 40.6 | 40.0 | - | ![]() | ||
| 08:00 | EUR | French Flash Services PMI | 47.5 | 46.8 | - | ![]() | ||
| 08:30 | EUR | German Flash Manufacturing PMI | 42.9 | 42.0 | - | ![]() | ||
| 08:30 | EUR | German Flash Services PMI | 48.3 | 47.6 | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Flash Manufacturing PMI | 41.1 | 40.5 | - | ![]() |



Libor Rate















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