| Forex News Center | | | Forex News Archive |
Dienstag, 15 Jul 2008
Wird der EUR/USD die 1.600-Marke durchbrechen?
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Widerstandskraft | 1.6020 | 2.0070 | 106.77 | 102.30 | 0.9830 | 0.8060 |
| 1.6000 | 2.0050 | 106.52 | 102.10 | 0.9810 | 0.8037 | |
| 1.5970 | 2.0020 | 106.20 | 101.80 | 0.9780 | 0.8007 | |
| Kundenbetreuung | 1.5900 | 1.9950 | 105.49 | 101.50 | 0.9750 | 0.7977 |
| 1.5870 | 1.9920 | 105.20 | 101.20 | 0.9720 | 0.7957 | |
| 1.5850 | 1.9900 | 105.00 | 101.00 | 0.9700 | 0.7935 |
Wirtschafts News
USD -
Es scheint, als wenn die Probleme des US-Wohnungswesens gerade erst begonnen haben: An der Wall Street setzen sich die Kurseinbrüche in der neuen Woche fort, nachdem Anleger am Montag darüber besorgt waren, dass auch die für die US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac angedachten Unterstützungshilfen, weitere Probleme der Finanzmärkte nicht abwenden werden können. Die Sorge um Fannie Mae und Freddie Mac führten zu Kursschwankungen, in denen der Dow Jones zum ersten Mal in ungefähr zwei Jahren bis unter die 11.000 Punkte-Marke abfiel.
Diese neueste Besorgnis der Investoren hinsichtlich des Kreditgewerbes fällt in eine Woche, in der viele Finanzgrößen ihre Quartalsberichte veröffentlichen werden und so einige werden vermutlich beträchtliche Abschreibungen misslungener Hypothekenschulden beinhalten. Unter Berücksichtigung dieser Angaben und den am Donnerstag anstehenden Daten des US-Wohnungswesens, kann man durchaus davon ausgehen, dass die US-Zahlen für Baugenehmigungen und Baubeginne sich verschlechtern und sehr viel tiefer als prognostiziert schließen werden.
Der US-Dollar verzeichnete am gestrigen Handelstag gemischte Ergebnisse gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern, da durch das Ausbleiben jedweder wesentlicher Daten, die Entwicklung des US-Dollars in den Händen der Marktspekulanten lag. Der EUR/USD fiel innerhalb kurzer Zeit von 1.5961 auf 1.5864, nachdem US-Finanzminister Henry Paulson einen „Rettungsplan“ vorstellte, der strengere Hypothekenregelungen für die scheiternden US-Hypotheken-Giganten Freddie Mac und Fannie Mae vorsieht. Lange benötigte der US-Dollar nicht, um einzubrechen, nachdem auch die US-amerikanischen Aktienmärkte angesichts der schlechten wirtschaftlichen Aussichten nachgaben, so dass der EUR/USD am gestrigen Tag gerade über 1.59 notierte.
Die neue US-Notenbank-Regelung der Hypothekenkreditgeschäfte soll Kreditgeber dazu zwingen, zu überprüfen, ob ihre Kreditnehmer in der Lage sind, die in Anspruch genommenen Darlehen zurückzuzahlen. Des Weiteren soll die Anzahl der kreditwürdigen Bürger im Allgemeinen begrenzt werden. Dieser Schritt wurde bereits kurz nach der Befugniserweiterung der US-Notenbank zur Überwachung eines größeren Spektrums der US-Wirtschaft getätigt. Für viele Analysten gilt: Die Erholung des US-Dollars hängt davon ab, ob die Maßnahmen der US-Notenbank dazu ausreichen, die besorgten Anleger in Bezug auf den schlechten Zustand der größten Kreditunternehmen des Landes zu beruhigen. Jegliche Verbesserung von Kredit-Spreads und Kreditanteilen könnte den Dollar wieder stärken.
Der heutige Tag könnte entscheidend für die Einordnung der kurzfristigen Entwicklung des US-Dollar sein, da eine Reihe verschiedener Daten aus den USA erwartet wird. Kern-Einzelhandelsumsätze sowie Gesamt-Einzelhandelsumsätze werden sich voraussichtlich ein wenig erhöhen, was zeigt, dass das Verbrauchervertrauen der US-Bürger noch nicht in Gänze gebrochen ist. Die erwartete 1%ige Steigerung der Kern-Einzelhandelsumsätze und die 0,5%ige Erhöhung der Gesamt-Einzelhandelsumsätze wird verdeutlichen, dass, trotz steigender Energiepreise und einem schwankenden Kredit- und Wohnungswesensektors, weiterhin Steuernachlässe gezahlt werden. Der heutige Erzeugerpreisindex scheint unverändert zu bleiben und könnte zu einer positiven Bewegung des US-Dollars beitragen. Dennoch werden diese Ergebnisse wahrscheinlich von der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke überschattet. Bernanke wird vor den Ausschüssen für Bankwesen, Wohnungswesen und Stadtentwicklung des US-Senats sprechen. Von Bernanke wird unverändert eine zinsbullische Stellungnahme und Redekunst erwartet. Voraussichtlich wird er jedoch in Hinsicht auf die US-Wirtschaftslage auf dem Prüfstand stehen und erklären müssen, ob die geplanten Schritte, Freddie und Fannie aus der Klemme zu helfen, die US-Wirtschaft tatsächlich unterstützen werden. Es ist davon auszugehen, dass Bernankes Rede wieder einmal zu einer hohen Volatilität der Devisenmärkte am heutigen Handelstag führen wird.
EUR -
Der EUR beendete den gestrigen Handelstag mit gemischten Ergebnissen, nachdem er zur Tageshälfte seine rückwärtigen Tendenzen gegenüber den Hauptwährungsgegnern überwunden hatte. Schlechte Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und der „Rettungsplan“ der US-Notenbank zur Wiederherstellung des Anlegervertrauens trug immens dazu bei, die Entwicklungstendenz der 15-Nationen-Währung zu bestimmen.
Die einzigen veröffentlichten Wirtschaftszahlen aus der Eurozone, waren gestern die Industrieproduktionen, die um 1,9% von April auf Mai, im Vergleich zum Vorjahresstand, fielen. Dieses Ergebnis war jedoch nicht überraschend, da sich bereits seit einiger Zeit ein Rückgang der Wirtschaftlichkeit in der Eurozone abzeichnet. Der gestrige Sturz, der stärkste innerhalb der letzten 20 Jahre, verdeutlichte dieses nach wie vor bestehende Problem. Seit 2007 sanken die Produktionen von Gebrauchsgütern um 5,2% sowie von Verbrauchsgütern um 3,2%, was zu einer Abnahme der Industrieproduktionszahlen führt. Die EZB wird das Tauziehen in Hinsicht auf die Inflationssorgen und Gesamtproduktionszahlen fortsetzen, seitdem die hohen Währungskurse mehr und mehr Aspekte der EU-Wirtschaft beeinflussen.
Für heute steht auf dem Wirtschaftskalender der Eurozone die Veröffentlichung der Deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen an. Dieser Indikator misst die Erwartungen institutioneller Investoren und spiegelt dabei im Besonderen den Anteil an optimistischen und pessimistischen Anlegern wider. Der Indikator wird wahrscheinlich und vor dem Hintergrund pessimistischer Erwartungen, aufgrund von Zinserhöhungen und dürftigen Wirtschaftsdaten seitens Deutschlands sowie der restlichen Eurozone, auf die Marke von -55,5 sinken. Außerdem stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen der gesamten Eurozone an, die ebenfalls negativ ausfallen, über 3 Punkte verlieren und auf -56,0 sinken sollten. Obwohl die Aussichten des US-Dollars durchaus schlechter sind, könnte auch der EUR heute, aufgrund negativer Veröffentlichungen, fallende Tendenzen gegenüber den anderen Währungen erleben. Während das EUR/USD-Paar nächste Höhen anvisiert, könnte die psychologische Marke von 1,60 in Kombination mit positiven US-Daten das Paar davon abhalten, neue Höhen zu erreichen.
JPY -
Am gestrigen Handelstag verzeichnete der Yen schwankende Tendenzen gegenüber den meisten seiner Währungsgegner. Während andere Währungen dazu gewannen, wie z. B. der EUR, fiel der JPY gegenüber dem US-Dollar, nach der Veröffentlichung des „Rettungsplans“ der US-Notenbank. Nach wie vor ist Japans Besorgnis hinsichtlich Wirtschaft und Währung hoch, während sich Wirtschaftswachstum sowie Verbrauchervertrauen parallel verschlechtert.
Heute ist eine Pressekonferenz der Bank of Japan (BoJ) angesetzt, die erwartungsgemäß eine besorgte Stimmung vermitteln wird. Die BoJ belässt die Japanische Zinsrate am frühen Morgen unverändert bei 0,50% und der erwartete Monatsbericht wird voraussichtlich eine degradierte Aussicht auf die Wirtschaftsentwicklungen vorweisen. Der JPY wird momentan auf sehr dünnem Eis gehandelt. Dafür verantwortlich zeichnen steigende Rohölpreise und die Krise der Kreditmärkte. Jüngste Wirtschaftsdaten Japans deuten darauf hin, dass die japanische Wirtschaft einen Konjunkturabschwung beginnt und die BoJ hat zur Zeit keine Möglichkeit, den asiatischen Giganten aus dieser Lage herauszureißen.
Für heute wird eine Reihe von Veröffentlichungen aus Japans Wirtschaft erwartet. Wie zuvor erwähnt, bleibt die Overnight Call Rate unverändert bei 0,5%, während auf den BoJ-Monatsbericht und die BoJ-Pressekonferenz gewartet wird. Händler sollten die heutigen Nachrichten besonders aufmerksam verfolgen, da die Veröffentlichungen mehr Volatilität als normalerweise für den JPY erzeugen werden. Am wichtigsten sei es, die Entwicklungen des Dow Jones zu beobachten, da dieser Index oft einen primären Katalysator für die Tendenzen des JPY darstellte.
Rohöl -
Gestern waren die Ölpreise trotz Versorgungsbedenken konstant. Die Rohöl-Futures pendelten nahe 145 US-Dollar pro Barrel, nach am Montag veröffentlichten Nachrichten bezüglich globaler Versorgungsbesorgnis und US-Dollar-Handel. Während des gesamten Handeltages bewegten sich die Preise zwischen 142,49 und 146,37 US-Dollar pro Barrel.
US-Präsident Bush hob am Montag das verfügte Ölförderverbot vor den Küsten des Landes auf und forderte den US-Kongress dringlich dazu auf, sich genauso in Bezug auf die Nachfrage, die hohen Energiepreise nachzulassen. Dennoch glauben Analysten nicht daran, dass ein solcher Schritt, die Situation der weltweit knappen Rohölvorräte kurzfristig entspannen wird, da es, auch bei einer Aufhebung der Verbote, Monate bzw. Jahre dauern würde, tatsächliche Erträge von neuen Ölvorkommen zu erhalten.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar bewegt sich gerade in der Mitte eines starken Aufwärtstrends und prüft täglich neue Höhen. Der äußerst wichtige Widerstand der Schlüsselmarke 1,5930 wurde durchbrochen und das Paar wird seinen zinsbullischen Trend voraussichtlich fortsetzen. Der nächste Richtpreis könnte um die 1,6000 liegen.
GBP/USD
Bei diesem Paar lässt sich die Bildung einer sehr genauen zinsbullischen Handelsspanne auf der 4-Stunden-Chart erkennen und das GBP/USD-Paar bewegt sich an deren oberen Grenze entlang. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart weist noch weiteres Potential auf. Kaufen könnte hier die beste Strategie für heute sein.
USD/JPY
Die 4-Stunden-Chart zeigt an, dass dieses Paar nach wie vor innerhalb seines tendenziell fallenden Handelsspanne schwankt. Für den RSI zeigt sich jedoch auf der Stunden-Chart ein Kreuz bei 30, was darauf hindeutet, dass der Markt „überverkauft“ ist. Der Slow Stochastic weist ebenfalls ein neues zinsbullisches Kreuz auf, was auf einen bevorstehenden zinsbullischen Trend schließen lässt. Kaufen mit engen Stopps scheint vorzugsweise richtig zu sein.
USD/CHF
Die 4-Stunden-Chart zeigt, dass die tendenziell fallende Handelsspanne unberührt bleibt, da dieses Paar mittlerweile in deren Mitte schwankt. Sowohl der RSI als auch der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart deuten in Richtung Abwärtstrend, ohne ein Anzeichen von Verbesserung. Eine gute Strategie für heute könnte lauten: Verkaufen.
Die Wild-Card
NZD/USD
Die Tages-Chart deutet an, dass sich dieses Paar inmitten einer starken zinsbullischen Verbesserung befindet. Alle Oszillatoren sind nach oben gerichtet und lassen auf ein kräftiges zinsbullisches Momentum schließen. Hier bietet sich Forex -Händlern eine gute Handelsgelegenheit, einem starken Trend beizutreten, der noch viel Potenzial hat.
| Datum | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 09/07 | 23:00 | AUD | RBA Governor Stevens Speaks | * | * | * | ![]() | |
| 23:50 | JPY | M2+CD Money Supply | y/y | 2.1% | 2.1% | - | ![]() | |
| 09/08 | ALL | OPEC Meeting | * | * | * | ![]() | ||
| 05:00 | JPY | Economy Watchers Current Index | 29.3 | - | - | ![]() | ||
| 05:45 | CHF | Unemployment Rate | 2.5% | - | - | ![]() | ||
| 08:30 | EUR | Sentix Investor Confidence | -15.3 | - | - | ![]() | ||
| 08:30 | GBP | PPI Input | m/m | -0.6% | - | - | ![]() | |
| 08:30 | GBP | PPI Output | m/m | 0.4% | - | - | ![]() | |
| 12:30 | CAD | Building Permits | m/m | -5.3% | - | - | ![]() | |
| 17:30 | USD | FOMC Member Fisher Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 19:00 | USD | Consumer Credit | m/m | 14.3B | - | - | ![]() |


RBA Governor Stevens Speaks
















Deutsch
Dansk
Español
Suomi
Français
Italiano
Русский
Svenska
عربي
中国
Forex Ticareti