| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Monday, 8 Aug 2011
Auswirkungen der Herabsetzung des US Kredit-Ratings noch unbekannt
Obwohl Experten davon ausgehen, dass die Herabsetzung des US Kredit-Ratings von AAA auf AA+ durch die Rating-Agentur S&P's sich allgemein rückläufig auf den USD auswirken wird, wurde ein kräftiger Abschwung am heutigen Montagmorgen von fortgesetzten Aufkäufen von Staatsanleihen durch europäische Investoren im Schach gehalten. Eine andere Sichtweise besagt, dass obwohl das Rating auf lange Sicht gesehen ausländische Aufkäufe von US Staatanleihen reduzieren könnte, diejenigen die in solche Werte investieren im Moment kaum eine Alternative haben, die es mit den Kursen der US Papiere aufnehmen könnten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6750 | 82.00 | 0.8270 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.4540 | 1.6550 | 80.22 | 0.8080 | 1.0800 | 0.8880 | |
| 1.4380 | 1.6475 | 79.50 | 0.7800 | 1.0525 | 0.8780 | |
| Support | 1.4050 | 1.6220 | 76.25 | 0.7525 | 1.0300 | 0.8640 |
| 1.3940 | 1.6085 | 0.9930 | 0.8610 | |||
| 1.3840 | 1.5780 | 0.9700 | 0.8530 |
Wirtschafts News
USD - Historische Rating-Herabsetzung muss von Händlern noch verdaut werden
Der US Dollar (USD) handelte am heutigen Montagmorgen leicht rückläufig als Händler anfingen zu bewerten, welche Auswirkungen die historische Herabsetzung des US Kredit-Ratings durch S&P's wohl auf die Finanzmärkte haben dürfte. Die Herabsetzung von AAA auf AA+ betrachtet man als Antwort auf die politische Patt-Situation im Kongress über die Schuldenlage der USA und der Annahme, dass beide politischen Parteien offenbar nicht in der Lage sind sich darüber zu einigen wie die Finanzkrise des Landes am besten gemeistert werden kann.
Obwohl Experten davon ausgehen, dass die Herabsetzung des US Kredit-Ratings von AAA auf AA+ durch die Rating-Agentur S&P's sich allgemein rückläufig auf den USD auswirken wird, wurde ein kräftiger Abschwung von fortgesetzten Aufkäufen von Staatsanleihen durch europäische Investoren im Schach gehalten. Eine andere Sichtweise besagt, dass obwohl das Rating auf lange Sicht gesehen ausländische Aufkäufe von US Staatanleihen reduzieren könnte, diejenigen die in solche Werte investieren im Moment kaum eine Alternative haben, die es mit den Kursen der US Papiere aufnehmen könnten.
Da für heute kaum bedeutsame Wirtschaftsnachrichten auf der Agenda stehen, dürften die Notfallsitzungen der G7-Industrienationen und der weltweiten Zentralbanken heute an den Märkten größere Umschichtungen bewirken, und das möglicherweise ganz ohne Vorwarnung. Sowohl heute als auch noch im Verlauf der Woche werden Statements von Staatoberhäuptern zu der Rating-Herabsetzung durch S&P wie auch den finanziellen Unruhen in Europa über Italien und Spanien Portfolio-Umschichtungen bewirken, die Händler besonders aufmerksam verfolgen sollten.
EUR - EUR verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse während Händler auf neue Nachrichten aus den USA warten
Nach den Nachrichten über die Herabsetzung des US Kredit-Ratings durch S&P's handelte der Euro (EUR) heute Morgen mit unterschiedlichen Ergebnissen. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro in den heutigen frühen Morgenstunden mit leichter Aufwärtstendenz, während sich der Dollar zu all seinen Währungsrivalen rückläufig zeigte. Es scheint jedoch als sei der Euro nicht in der Lage von anderweitig erzielten Kursgewinnen profitieren zu können.
Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikofreudigkeit gegen die fortgesetzte Unsicherheit an den Weltmärkten auszugleichen. Die aufgrund der Rating-Herabsetzung durch S&P momentan leicht optimistische Stimmung in den US Dollar zu investieren, lässt viele Investoren sich höchst wachsam verhalten. Die umkämpfte Eurozone, die sich inmitten der Unruhen in ihren Randnationen gegen Rückläufigkeit an den Märkten wehrt, scheint an den Finanzmärkten an Boden zu verlieren, da Safe-Hafen-Anlagen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) Kursgewinne verzeichnen.
Die allgemeine Stimmungslage im Euro-Raum ist ins Negative umgeschlagen, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche in Richtung Sicherheit orientieren werden. Jegliche weitere rückläufig ausgerichteten Nachrichten aus den Haupt-Volkswirtschaften werden den EUR weiter nach unten drücken, da Investoren das Risiko scheuen, trotz einer moderaten, den Euro favorisierenden Stimmung heute Morgen, aufgrund der Abwendung vom US Dollar.
AUD - AUD rückläufig während Warentermingeschäfte purzeln
Der australische Dollar handelte heute Morgen leicht rückläufig zu den meisten anderen Währungen, nachdem die Herabsetzung des US Kredit-Ratings durch S&P heftige Verkäufe bei den Warentermingeschäften auslösten. Da er an den Rohstoffpreise gebunden ist verzeichnete der australische Dollar einen unerwarteten Abschwung in einer Zeit wenn Abwendungen vom US Dollar eigentlich den Kurs des AUD hätte nach oben drücken sollen. Der AUD verzeichnete in jüngster Zeit kräftige Kursschwankungen wegen des Hin und Her bei riskanteren Anlagen, was das sprunghafte Verhalten von heute Morgen erklären könnte.
Die jüngsten Ereignisse trugen dazu bei den Kurs des AUD nach unten zu drücken, da Händler sich aufgrund des Einbruchs beim Dow Jones Index sich von Rohstoff-gebundenen Anlagen abwandten. Daten von heute Morgen belegten, dass Arbeitsplatzanzeigen in Australien um 0,7% zurückgegangen sind. Zusammen mit den pessimistischen Wohnungsmarktdaten der vergangenen Woche könnte das darauf hindeuten, dass die australische Konjunktur in diesem Quartal schrumpfen wird. Sollte das tatsächlich der Fall sein, wird der AUD in dieser Woche, trotz der Abwendungen vom US Dollar, sehr wahrscheinlich weitere Kursverluste zu verzeichnen haben.
Gold - Goldpreis am Montagmorgen rückläufig
Trotz der Rückläufigkeit beim US Dollar, der Währung in welcher solche Anlagen bewertet werden, fand der Goldpreis Widerstand zur vergangenen Woche. Gold handelte seit Juni mit leichten Preisbewegungen, jedoch hatten Händler mit heftigerem Aufflammen des Preises gerechnet, aufgrund der erheblichen Zunahme bei der Risikovermeidung wegen steigender Spannungen in Italien und Spanien und der Herabsetzung des US Kredit-Ratings durch S&P's.
Während Investoren nach Sicherheit streben, fiel der Goldpreis, der unterschiedliche Ergebnisse verzeichnete und eigentlich hätte ansteigen sollen, heute Morgen leicht ab, da heftige Verkäufe bei den Warentermingeschäften den Preis für Edelmetalle drückten. Allerdings ist anzunehmen, dass der plötzliche Einbruch beim Dollarkurs wegen der unsicheren Stimmungslage der vergangenen Wochen wenig dazu beitragen wird, diese Preisbewegung zu unterdrücken. Sollte sich die Risikostimmungslage in dieser Woche in unterschiedliche Richtungen entwickeln, könnte Edelmetall ebensolchen Preisschwankungen unterliegen.
Technische News
EUR/USD
Eine sich nach oben öffnende Lücke hob das Paar am Montagmorgen über den derzeitigen abwärts weisenden Channel, in dem sich die EUR/USD-Paarung seit Ende Juli befindet. Verkäufe der EUR/USD-Paarung könnten sich als richtige Vorgehensweise herausstellen, da das Paar nicht in der Lage gewesen ist, sich über dem Wert von 1,45 zu halten. Erster Widerstand findet sich bei 1,4540, obwohl ein Durchbruch über dem Juni-Hoch von 1,4700 höchstwahrscheinlich den negativen technischen Ton umkehren dürfte. Andererseits findet sich erste Unterstützung beim Tief des vergangenen Freitag von 1,4050, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3940 und der steigenden Trendlinie vom Juni 2010, welches bei 1,3840 liegt.
GBP/USD
Nachdem sie gesunken war und dann einen Aufschwung bis 1,6220 erfuhr, sieht es so aus, als hätte diese Paarung Unterstützung gefunden. Der Wert hält sich beim 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt und einer 38% Rückführung vom Mitte-Juli-Tief bis zum Hoch vom Ende Juli. Widerstand findet sich bei 1,6475, gefolgt von 1,6550. Bei einem Durchbruch hier könnte das Pfund Sterling sich am April-Hoch 1,6750 versuchen. Erste Unterstützung findet sich bei 1,6220, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6085, 1,600 und dem Juli-Tief von 1,5780.
USD/JPY
Der Kursanstieg der USD/JPY-Paarung aufgrund der Intervention der japanischen Regierung war nur von kurzer Dauer, da beim Kurs von 80 Yen kräftig verkauft wurde. Die Paarung verzeichnete eine 68% Rückführung vom August-Tief zum Post-Interventions-Hoch und dürfte sich noch weiter abwärts bewegen. Eine zuvor durchbrochene Trendlinie von der Abwärtsbewegung von Ende Juli dürfte sich als unterstützend erweisen, wobei es eher wahrscheinlich ist, dass auf dem Weg zum Rekordtief von 76,25 nur ein kleiner Zwischenstopp eingelegt wird. Widerstand findet sich bei 79,50 und dem Post-Interventions-Hoch von 80,22. Weitere Interventionen an den Devisenmärkten könnten die Paarung zur langfristigen Trendlinie vom Hoch in 2007 führen, welches sich bei 82,00 findet.
USD/CHF
Gleichartige Maßnahmen die von der Schweizer Nationalbank eingeleitet worden waren um den Schweizer Franken zu schwächen führten nicht dazu, dass sich die Nachfrage nach USD/CHF verstärkt. Am Montagmorgen sank die Paarung auf ein neues Rekordtief. Das Momentum fällt beständig ab und Händler dürften auch weiterhin an ihren Short-Positionen festhalten. Erster Widerstand findet sich bei 0,7800, gefolgt von 0,8080 sowie der abwärts weisenden Trendlinie von Februar-Tief von 0,8270.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis stieg heute Morgen über den psychologisch wichtigen Wert von $ 1.700 pro Feinunze. Bei einer erheblich abgeflachten Risikostimmungslage an den Weltmärkten sollten Forex-Händler Long-Positionen beim Gold beziehen, wobei sich der nächste Widerstand bei $ 1.800 pro Feinunze findet. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Employment Level







