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Monday, 13 Dec 2010
Bedenken hinsichtlich der Schuldenkrise belasten weiterhin den Euro
Das Hauptthema für den Handel in dieser Woche dürfte nach wie vor die europäische Schuldenkrise sein. Es wird jetzt weitgehend davon ausgegangen, dass es dem irischen Rettungsplan nicht gelungen ist die Märkte zu beruhigen und dass die mögliche Gefahr einer Ausweitung der Schuldenkrise weiterhin rückläufigen Druck auf den Kurs des Euro ausübt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3278 | 1.5846 | 84.20 | 0.9915 | 0.9875 | 0.8389 |
| 1.3241 | 1.5821 | 84.06 | 0.9871 | 0.9857 | 0.8372 | |
| 1.3218 | 1.5808 | 84.01 | 0.9854 | 0.9846 | 0.8360 | |
| Support | 1.3181 | 1.5783 | 83.87 | 0.9810 | 0.9828 | 0.8343 |
| 1.3167 | 1.5771 | 83.78 | 0.9783 | 0.9822 | 0.8336 | |
| 1.3130 | 1.5746 | 83.64 | 0.9739 | 0.9804 | 0.8318 |
Wirtschafts News
USD - Positive Wirtschaftsdaten lassen Dollar Kurs steigen
Während des letztwöchigen Handels zeigte der US-Dollar Stärke im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen. Der Dollar legte zum Euro über 200 Pips zu und die EUR/USD-Paarung handelt jetzt unter dem Wert von 1,3200. Auf den japanischen Yen machte der Dollar etwa 100 Pips gut und die USD/JPY-Paarung handelt über dem Wert von 84,00.
Der ansteigende Trend beim Dollarkurs lässt sich auf verschiedene wirtschaftliche Veröffentlichungen zurückführen, die belegten, dass es mit dem wirtschaftlichen Aufschwung voran geht. Die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen zeigen, dass die Zahl derer, die zum ersten Mal Arbeitslosengeld beantragten in der vergangenen Woche um 17.000 auf 421.000 gegenüber den bereinigten 438.000 der Vorwoche zurückgegangen ist. Zudem sank das Handelsbilanzdefizit stärker als im Oktober vorhergesagt. Die Differenz verringerte sich um 13% auf $ 38,7 Mrd. und damit weit unterhalb des erwarteten $ 43,5 Mrd. Defizits. Diese reduzierte sich aufgrund der stärksten Exporte seit August 2008, da Mexiko und China Rekordimporte aus den USA verzeichneten.
In dieser Woche dürfte der geschäftigste Handelstag der Dienstag sein an dem die Bekanntgabe einiger führender Wirtschaftveröffentlichungen ansteht. Der Bericht über die Einzelhandelsumsätze, der Erzeugerpreisindex und der US-Leitzins dürften sehr wahrscheinlich für große Volatilität an den Märkten sorgen. Händler sollten ebenfalls die Bekanntgabe des Verbraucherpreisindexes und den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen am Mittwoch sowie den Bericht über Baugenehmigungen und den Philadelphia Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes am Donnerstag im Auge behalten, da diese auf die Kursentwicklung des Dollar ebenfalls entscheidenden Einfluss haben.
EUR - Eurokurs fällt weiter da Bedenken hinsichtlich der Schuldenlage weiterhin bestehen
Während des letztwöchigen Handels fiel der Eurokurs im Vergleich zu den meisten der anderen Hauptwährungen. Der Euro fiel um etwa 200 Pips gegenüber dem US-Dollar und die EUR/USD-Paarung handelt derzeit nahe dem Wert von 1,3180. Gegenüber dem britischen Pfund Sterling sank der Euro um etwa 150 Pips. Die Kurskorrektur des Euro zum japanischen Yen hat offenbar ihr Ende gefunden, und die EUR/JPY-Paarung ist bis auf den Wert von 100,50 gesunken.
Bedenken, dass sich die europäische Schuldenkrise noch weiter verschlimmern werde ließen den Kurs des Euro in der vergangenen Woche weiter abfallen. Der Markt befürchtet eine mögliche weitere Ausdehnung der Schuldenseuche, der eigentlich durch den irischen Finanzrettungsplan Einhalt geboten werden sollte. Die ärgsten Bedenken liegen darin, dass Portugal oder gar Spanien um finanzielle Unterstützung ersuchen, die durch die Europäische Union nicht gewährt werden kann.
Gestern haben Deutschland und Frankreich das Versprechen abgegeben, dass alle notwendigen Schritte unternommen werden die Währung zu verteidigen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy bekräftigten, dass das Überleben des Euro nicht verhandelbar sei. Sie schlossen gemeinschaftliche Schuldverschreibungen ebenso kategorisch aus wie die Erhöhung der im Mai beschlossenen Rettungsmaßnahmen.
In dieser Woche sollten Händler sehr darauf achten wie sich die europäische Schuldenlage entwickelt, da dieses Thema die Märkte sehr wahrscheinlich noch geraume Zeit beschäftigen wird. Händler sollten ebenfalls die führenden europäischen Wirtschaftspublikationen, insbesondere die aus Deutschland, zur Kenntnis nehmen, da diese auch großen Einfluss auf die Kursentwicklung des Euro haben.
JPY - Yen schloss eine rückläufige Handelswoche
Während des letztwöchigen Handels fiel der Yen im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Der Yen sank um etwa 100 Pips zum US-Dollar, und die USD/JPY-Paarung handelt jetzt nahe dem Wert von 84,00. Gegenüber dem britischen Pfund Sterling sank der Yen um 200 Pips, und die GBP/JPY-Paarung stieg auf den Wert von 133,00.
Der Kurs des Yen fiel in der vergangenen Woche, da positive Indikatoren aus der US-Wirtschaft Investoren dazu veranlassten sich nach riskanteren Anlagen, wie dem britischen Pfund Sterling, umzusehen. Vergangene Woche wurde berichtet, dass das US Handelsdefizit im November überraschenderweise gesunken sei. Zudem ist die die Zahl derer, die letzte Woche zum ersten Mal Arbeitslosengeld beantragten ebenfalls zurückgegangen. Das gab der Vermutung Nahrung, dass die US-Wirtschaft tatsächlich auf dem Weg der Gesundung sei und sorgte für verminderte Risikovermeidung an den Märkten.
In der vor uns liegenden Woche sollten Händler ihr Augenmerk auf den Tankan-Bericht (Stimmung und Erwartungen der großen Industrieunternehmen) und den Index of Tertiary Industry Activity, der die Entwicklung im Dienstleistungssektor beschreibt, legen, da diese großen Einfluss auf den Handel des Yen haben dürften. Händler sollten ebenfalls die führenden US-Wirtschaftspublikationen verfolgen und bedenken, dass weitere positive Berichte über die US-Wirtschaft den Yen weiter schwächen können.
Rohöl - Rohölpreis fällt unter den Wert von $ 88,00 pro Barrel
Rohöl durchlebte vergangene Woche einen relativ ruhigen Handel, doch am Freitag fiel der Rohölpreis um etwa 200 Pips und sank auf $ 87,10 pro Barrel. Während des größten Teils der Woche wurde Rohöl zwischen $ 87,60 und $ 90,70 gehandelt.
Der Rohölpreis sank am Freitag, nachdem China seine Geldreserven erhöht hatte um der Inflation entgegen zu wirken. Inflation in China stieg im November mit 5,1% auf den höchsten Stand seit 28 Monaten, im Vergleich zu 4,4% im Oktober. Des Weiteren beließ die OPEC die Förderquoten unverändert und sagte einen Rückgang beim Nachfragewachstum vorher.
In dieser Woche sollten Händler auf die führenden Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone achten, da diese sehr wahrscheinlich großen Einfluss auf den Rohölhandel haben werden. Händler sollten ebenfalls den bericht über die US Rohöllagerbestände am Mittwoch zur Kenntnis nehmen, da dieser für gewöhnlich eine sofortige Wirkung auf den Märkten aufweist.
Technische News
EUR/USD
Nachdem die Paarung den Wert von 1,3410 erreicht hat sinkt sie kontinuierlich und handelt derzeit nahe dem Wert von 1,3180. Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart fiel unter die 30-Linie und zeigt Potential den Wert von 1,3100 zu erreichen.
GBP/USD
Die zinsbullische Korrektur dieser Paarung scheint beim Wert von 1,5860 seinen Höchststand erreicht zu haben. Sowohl der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart als auch der MACD auf dem 4-Stunden-Chart komplettierten ein rückläufiges Cross, was auf einen bevorstehenden Abwärtstrend hinweist. Zu verkaufen könnte heute eine kluge Wahl sein.
USD/JPY
Trotz einer leichten rückläufigen Korrektur setzt die USD/JPY-Paarung seine Erholung fort und handelt derzeit über dem Wert von 84,00. Der nächste wichtige Widerstandswert liegt bei 84,40. Fall es der Paarung gelingt diesen zu durchbrechen könnte die USD/JPY-Paarung sogar bis auf 85,50 steigen.
USD/CHF
Diese Paarung handelte in der vergangenen Woche innerhalb eines begrenzten Bereichs mit Werten zwischen 0,9725 und 0,9910. Das Paar dürfte heute sehr wahrscheinlich seinen volatilen Handel fortsetzen und sich am Wert von 0,9910 versuchen. Sollte dieser Widerstandswert durchbrochen werden könnte die Paarung bis auf den Wert von 1,0000 ansteigen. Fall nicht, könnte er wahrscheinlich auf den Wert von 0,9800 zurückfallen.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis hat in der vergangene Woche mit $ 1.431 pro Feinunze ein Rekordhoch erreicht, doch für eine technische Korrektur setzte nicht zu spät ein, und Gold handelt jetzt bei $ 1.385 pro Feinunze. Derzeit deuten der MACD auf dem 4-Stunden- und dem Tages-Chart abwärts, und es scheint, als würde sich der rückläufige Trend fortsetzen. Hier scheint sich Forex -Händlern eine gute Gelegenheit zu bieten sich einem populären Trend anzuschließen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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