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Tuesday, 16 Aug 2011
Bekanntgabe der britischen Inflationsdaten steht bevor
Heute werden um 9:30 MGZ die nicht ganz unbedeutsamen Berichte zu den Inflationsdaten auf Verbraucher- und Einzelhandelsebene für Großbritannien bekannt gegeben. Sollten die Daten einen Stillstand beim inflationärem Wachstum signalisieren, kann es sein, dass wir in den vor uns liegenden Tagen und Wochen gesteigerte Hinwendung zu Sicherheit beobachten können, was in der Folge den Kurs des GBP drücken dürfte.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6745 | 81.80 | 0.8550 | 1.1080 | 0.9150 |
| 1.4575 | 1.6550 | 80.20 | 0.8200 | 1.0800 | 0.9080 | |
| 1.4450 | 1.6475 | 78.50 | 0.8080 | 1.0570 | 0.8880 | |
| Support | 1.4400 | 1.6090 | 76.25 | 0.7800 | 1.0390 | 0.8760 |
| 1.4260 | 1.6000 | 0.7590 | 0.9925 | 0.8650 | ||
| 1.3945 | 1.5935 | 0.9700 | 0.8610 |
Wirtschafts News
USD - USD erwehrt sich der Rückläufigkeit an den Märkten
Der US Dollar (USD) verzeichnete gestern leichte Schwankungen, als Investoren versuchten zu ermessen welchen Einfluss die Immobiliendaten dieser Woche auf die schwächer werdenden US Konjunkturaussichten haben werden. Der Dollar zeigte sich in den frühen Morgenstunden leicht gestärkt, fiel allerdings kurz darauf wieder zurück, als Investmentdaten enttäuschten. Die Kurse von Safe-Hafen-Anlagen wie dem Schweizer Franken (CHF) und dem japanischen Yen (JPY) waren von Umschichtungen weg von höhere Erträge erzielenden Anlagen weniger betroffen, obwohl das jüngste Gerede über die Begrenzung seiner Stärke den Schweizer Franken durchaus beeinträchtigt hatte.
Da aus Europa und den USA gestern kaum positive Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht wurden, scheint der Pessimismus an den Devisenmärkten, insbesondere in den USA und der Eurozone, zugenommen zu haben, was die Stärke des EUR, des GBP und des AUD weiter dämpfte. Der Dollar verzeichnete schwache Kursgewinne, was er immer tut wenn die Risikovermeidung zunimmt, wenngleich der Kurs, angesichts der jüngsten finanziellen Bewegungen, auf wackeligen Füßen zu stehen scheint.
Da heute eine große Zahl von Wirtschaftspublikationen veröffentlicht wird können Händler sich auf neuerliche Portfolio-Angleichungen einstellen, da auch die Volatilität zunehmen wird. Aus der US Wirtschaft kommen mehrere Berichte zum Immobilienmarkt und zu den Daten für die Industrieproduktion, sowie der Indikator für die Rate der Kapazitätsauslastung. Sollten die heutigen Nachrichten enttäuschen besteht die Möglichkeit dass mehr Investment in die Sicherheit des Schweizer Franken und des japanischen Yen fließen wird, was den USD Kurs nach unten drücken wird.
GBP - Heute werden die britischen Inflationsdaten auf Verbraucher- und Einzelhandelsebene das Tempo bestimmen
Das britische Pfund Sterling handelte diese Woche bislang mit größtenteils rückläufigen Ergebnissen, während Händler die Risikostimmungslage in der Region einzuschätzen versuchten. Die Rückläufigkeit erfolgte auch wegen der Verlagerungen zum Dollar aufgrund der Unklarheiten über die Anhebung der US Schuldenobergrenze und der darauf folgenden Herabsetzung des US Kredit-Ratings, was an den Devisenmärkten für Aufregung sorgte.
Nachrichten über ein mögliches Ausweiten der Schuldenseuche über die gesamte Eurozone führten dazu, dass etliche Wirtschaftswissenschaftler als nächstes ein Umkippen des Verbrauchervertrauens befürchten. Ob allerdings Großbritannien von diesem regionalen Gerangel betroffen ist, darüber lässt sich momentan nur spekulieren. Sollten die heutigen Berichte zur Inflation ein Nachlassen beim Wachstum und folglich auch der Nachfrage aufweisen, könnte das von Händlern dahingehend gedeutet werden, dass das Pfund Sterling in nächster Zeit auf weiteren Widerstand stoßen wird.
Heute werden um 9:30 MGZ die nicht ganz unbedeutsamen Berichte zu den Inflationsdaten auf Verbraucher- und Einzelhandelsebene für Großbritannien bekannt gegeben. Sollten die Daten einen Stillstand beim inflationärem Wachstum signalisieren, kann es sein, dass wir in den vor uns liegenden Tagen und Wochen gesteigerte Hinwendung zu Sicherheit beobachten können, was in der Folge den Kurs des GBP drücken dürfte.
AUD - Wirtschaftsdaten unterstützen den Abschwung beim AUD
Als nach der Veröffentlichung der gestrigen Wirtschaftsdaten Händler anfingen sich wieder in Richtung Sicherheit zu orientieren handelte der australische Dollar (AUD) zu seinen Währungspartnern größtenteils im Minus. Der AUD hat in den vergangenen Wochen an Momentum verloren, da an den Weltmärkten Risikovermeidung vorherrschte. Die Sorgen, die derzeit die Märkte bedrücken, führten dazu, dass sich viele Händler in die Sicherheit flüchteten.
Das führte zu Kurseinbrüchen des AUD zu all seinen Währungsrivalen, insbesondere zu Safe-Hafen-Währungen wie dem Schweizer Franken (CHF) und dem japanischen Yen (JPY). Aufgrund der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsberichte heute Morgen dürften Devisenhändler beim heutigen Handel sehr wahrscheinlich mit heftigen Bewegungen beim AUD rechnen. Die gestrigen Nachrichten aus Japan werden voraussichtlich die Volatilität in den Pazifik-Staaten China, Neuseeland und Australien erhöhen. Pazifik-Händler sollten beim heutigen Handel Vorsicht walten lassen.
Rohöl - Inmitten Marktunruhen bleibt der Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Montag stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten zu einem leichten Aufwärtsknick kam, nachdem berichtet worden war, dass mehrere Zentralbanken vorhätten geldmarktpolitische Maßnahmen einzuleiten. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.
Ein erwarteter Abschwung der Dollarkurse in dieser Woche aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage führte dazu, dass viele Investoren ihre Long-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu größeren Kursverlusten beim USD kam, schien es als könne sich der Rohölpreis halten. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Trotz zunehmender Volatilität handelt die EUR/USD-Paarung weiterhin innerhalb einer begrenzten Spanne zwischen 1,4400 und 1,4050. Der sinkende Slow Stochastic auf dem Monats-Chart legt die Vermutung nahe, dass bei Annäherung an die Werte von 1,4400 - 1,4500 Hineinverkäufe getätigt werden dürften. Erster Widerstand findet sich bei 1,4400, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt von der fallenden Widerstandslinie vom Mai-Hoch bei 1,4450. Ein Abschluss über dem Wert von 1,4700 könnte auf ein Ende des Range-Trading-Umfelds hinweisen. Andererseits findet sich Unterstützung bei 1,4050, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3945 und der steigenden Trendlinie vom Juni 2010 bei 1,3875.
GBP/USD
Die Kursrückgänge der vergangenen Woche fanden Unterstützung nahe der zuvor durchbrochenen Trendlinie vom April-Hoch, und es sieht so aus, als könne die Paarung wieder ansteigen. Widerstand findet sich bei 1,6475, einem Wert den das Pfund Sterling schon dreimal nicht durchbrechen konnte. Sollte es dennoch zu einem Anstieg über diesen Wert kommen dürfte sich das technische Bild aufwärts wenden, mit weiterem Widerstand bei 1,6550 und 1,6745. Der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6090 könnte weitere Rückgänge im Zaum halten, gefolgt von weiteren Unterstützungswerten bei 1,6000 und 1,5935.
USD/JPY
Der Yen hat zwei Versuche unternommen das Mitte März erzielte Allzeit-Tief von 76,25 zu durchbrechen. Der steigende Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart deutet auf potentiale Kursgewinne der Paarung hin, allerdings besteht aufgrund kurzzeitiger Momentum-Studien noch Raum nach unten bevor der Druck nachlässt. Folglich ist ein Durchbruch von 76,25 erwünscht. Jenseits dieses Werts besteht ein Mangel an Unterstützung auf dem Monats-Chart. Andererseits findet sich erster Widerstand bei 78,50, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt vom Post-Interventions-Hoch von 80,20.
USD/CHF
In einem erstaunlichen Lauf hat sich die USD/CHF-Paarung vom freien Fall bis zum Handel oberhalb des 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegt, hin zu einem Wert, den die Paarung seit Anfang Juli nicht mehr verzeichnen konnte. Nachdem der erste Widerstand bei 0,7800 überbrückt wurde könnte die Paarung bei 0,8080 Widerstand finden, was auch nahe der 38% Rückführung vom Februar-Hoch liegt, gefolgt von der fallenden Trendlinie vom Februar-Hoch bei 0,8200. Das dürfte Händlern bessere Wiedereinstiegswerte in einen langfristigen Abwärtstrend dieser Paarung bieten. Ein weiterer Widerstandswert findet sich bei 0,8550.
Die Wild-Card
Rohöl
In Übereinstimmung mit der verbesserten Stimmung an den Märkten hat sich der Rohölpreis von seinen Tiefs von Anfang August nahe dem Wert von $ 75 pro Barrel wieder erholt. Der gestrige Aufschwung führte den Preis für diesen Rohstoff bis zu $ 88 pro Barrel. Sollte sich die Stimmungslage an den Märkten weiterhin verbessern, dürften Forex-Händler in Erwägung ziehen Rohöl zu kaufen. Widerstände finden sich bei $ 89.50, $ 93.50 und einer Schlusszielsetzung bei $ 99.50 von der fallenden Widerstandslinie der Mai-, Juni- und Juli-Hochs. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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