| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Wednesday, 3 Aug 2011
Bekanntgabe des ADP Berichts zu Änderungen bei der Beschäftigungslage (NFP) steht heute bevor
Aus der US Wirtschaft werden heute mehrere Berichte veröffentlicht, wobei am wichtigsten wohl um 13:15 MGZ die Bekanntgabe des ADP Berichts zu Änderungen bei der Beschäftigungslage (NFP) auf dem privaten Sektor sein dürfte. Diese Daten vermitteln eine Vorahnung auf den Arbeitsmarktbericht (NFP) vom kommenden Freitag. Der ADP Bericht neigt dazu einen raschen Richtungswechsel des USD-Kurses beim Handel zu bewirken. Angesichts der Veränderungen auf dem Arbeitsmarktsektor in den vergangenen Wochen besteht die Möglichkeit einer überraschenden Aufwärtswende, was den USD-Kurs im Verlauf des heutigen Tages drücken könnte.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6745 | 80.15 | 0.8275 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.4580 | 1.6550 | 79.60 | 0.8080 | 1.0910 | 0.8880 | |
| 1.4280 | 1.6475 | 78.05 | 0.7850 | 1.0800 | 0.8835 | |
| Support | 1.4140 | 1.6260 | 76.25 | 0.7650 | 1.0650 | 0.8700 |
| 1.3940 | 1.6140 | 1.0525 | 0.8670 | |||
| 1.3820 | 1.6000 | 1.0500 | 0.8610 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse während Investoren die Folgen der Einigung über die Anhebung der US Schuldenobergrenze abwägen
Der USD verzeichnete gestern unterschiedliche Ergebnisse, während Investoren die Folgen der Sonntagnacht erzielten Einigung über die Anhebung der US Schuldenobergrenze abwägen. Die Kurse von Safe-Hafen-Anlagen wurden durch die Abwendung von höhere Erträge erzielenden Anlagen angekurbelt, wobei allerdings der Dollar weniger davon profitierte, als das normalerweise in Zeiten der Unsicherheit der Fall ist. Die schwachen Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA unterstützten diesen Trend, und es sieht so aus, als würde Risikovermeidung in dieser Woche eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
Bislang sorgten die Wirtschaftsdaten dafür, dass Händler den Markt zunehmend pessimistisch betrachten, was den Kurs riskanterer Anlagewerte sinken ließ, während Safe-Hafen-Währungen Unterstützung sammeln konnten. Bislang hat es nur wenige Nachrichten gegeben, die dem Pessimismus an den Devisenmärkten entgegen wirken könnten, insbesondere in den USA und in der Eurozone, obschon nicht wenige der Ansicht sind, dass sich daran langsam etwas ändert.
Da heute eine Reihe nicht unwichtiger Wirtschaftspublikationen erwartet werden, dürften Händler sich bei anhaltend hoher Volatilität auf einen Anstieg bei Portfolio-Umschichtungen einstellen. Aus der US Wirtschaft werden heute mehrere Berichte veröffentlicht, wobei am wichtigsten wohl um 13:15 MGZ die Bekanntgabe des ADP Berichts zu Änderungen bei der Beschäftigungslage (NFP) auf dem privaten Sektor sein dürfte. Diese Daten vermitteln eine Vorahnung auf den Arbeitsmarktbericht (NFP) vom kommenden Freitag. Der ADP Bericht neigt dazu einen raschen Richtungswechsel des USD-Kurses beim Handel zu bewirken. Angesichts der Veränderungen auf dem Arbeitsmarktsektor in den vergangenen Wochen besteht die Möglichkeit einer überraschenden Aufwärtswende, was den USD-Kurs im Verlauf des heutigen Tages drücken könnte.
EUR - EUR-Kurs rückläufig da die Risikostimmungslage sich von der Eurozone verlagert
Der Euro (EUR) handelte diese Woche bislang mit größtenteils rückläufigen Ergebnissen, während Händler die Risikobereitschaft in der Region bewerteten. Zum US Dollar (USD) verzeichnete der Euro beim späten Handel einen leichten Anstieg, als Abwendungen vom Dollar, aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich des Anhebens der US Schuldenobergrenze, Unruhe an den Devisenmärkten verursachte.
Die Wirtschaftsdaten dieser Woche erwiesen sich größtenteils als rückläufig für die Region, wobei besonders die Immobilienmarkt- und Fertigungs-Berichte die Händler enttäuschten. Auch bei den Beschäftigungsdaten der Eurozone und Großbritanniens zeigten sich kaum Änderungen. Die Schweiz jedoch verzeichnete gestern einen recht bullischen Handel, als der Bericht über die Einzelhandelsumsätze Händler mit einen 7,4%-igen Anstieg erstaunten, wie auch die optimistischen Konjunkturaussichten aufgrund des durch den Schweizerischen Verband für Materialwirtschaft und Einkauf (SVME) veröffentlichen Einkaufsmanagerindex (PMI).
Heute erwartet Händler die Bekanntgabe des Berichts über die Einzelhandelsumsätze der Region, der allerdings, angesichts der vielen bedeutsamen Wirtschaftspublikationen, die heute aus den USA erwartet werden, nur von wenigen als wichtig erachtet wird. Der Fokus wird heute zweifelsohne auf dem US Beschäftigungs- und Fertigungssektor liegen, über die später am Nachmittag höchst relevante Berichte veröffentlicht werden. Sollten die Nachrichten rückläufige Ergebnisse verzeichnen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich mehr und mehr Händler vom EUR abwenden und Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen.
AUD - Einbruch auf dem Wohnungsmarkt lässt Kurs des australischen Dollar sinken
Der australische Dollar (AUD) handelte gestern größtenteils im Minus zu seinen Währungspartnern, da aufgrund neuester Wirtschaftsdaten Händler sich wieder Richtung Sicherheit orientierten. In den vergangenen Wochen hat der AUD an Momentum verloren, da an den Weltmärkten Risikovermeidung vorherrschte. Ungeachtet dieser Bedenken erfolgte jedoch ein plötzlicher Einbruch auf dem australischen Immobilienmarkt mit Rückgängen bei den Baugenehmigungen und Verkäufen von Hausneubauten, einhergehend mit einer Schrumpfung des australischen Hauspreisindexes (HPI).
All das wirkte sich auf den Kurs des AUD zu seinen Währungsrivalen aus, dabei besonders zu den Safe-Hafen-Währungen wie den US Dollar (USD) und den japanischen Yen (JPY). An die Rohstoffpreise gebunden sein könnte dem AUD in nächster Zeit zu einem Kursanstieg verhelfen, da jedoch der Rohölpreis über $ 94 pro Barrel stabil bleibt, scheint es wahrscheinlicher, da Händler das Risiko scheuen, dass Risikovermeidung den Kurs nach unten drücken wird. Heute erwarten Händler die Bekanntgabe der australischen Einzelhandelsumsätze wie auch der Handelsbilanz. Von beiden Berichten wird erwartet, dass sie Wachstum aufweisen werden. Sollte das so zutreffen, könnte es sein, dass beim heutigen Handel der AUD wieder an Stärke zulegt.
Rohöl - Inmitten Risikovermeidung hält sich der Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Dienstag stabil, als die allgemeine Stimmungslage von einem Abschwung an den weltweiten Börsen ausgeht, während im US Senat über den vorgeschlagenen Haushaltsplan debattiert. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen immer noch viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und auf dem Fertigungssektor nahe legten.
Ein erwarteter Anstieg der Dollarkurse in dieser Woche aufgrund der risikovermeidenden Stimmungslage führte dazu, dass viele Investoren ihre Short-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu den Kursgewinnen beim USD kam, konnte sich der Rohölpreis halten. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Das Wochen-Chart zeigt, dass dem zinsbullischen Muster ein falscher Ausbruch oberhalb der von den Mai- und Juli-Hochs abfallenden Trendlinie folgt. Ein Rückzug von diesem Widerstandswert bildete eine umgekehrte Doji-Kerze, was auf einen Abschwung der EUR/USD-Paarung hindeutet. Der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt scheint erste Unterstützung bei 1,4025 zu finden, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt bei 1,3930. Auch könnte die steigende Trendlinie vom Mai-Tief bei 1,3830 sich als unterstützend erweisen. Andererseits muss der Wert von 1,4580 Bestand haben um das rückläufige technische Bild aufrechtzuerhalten. Bei einem Schluss über diesem Wert dürfte sich die Paarung an 1,4700 und dem Jahres-Hoch von 1,4940 versuchen.
GBP/USD
Drei Wochen anhaltender Kursgewinne dieser Paarung fangen an das technische Bild von bärisch nach bullisch zu wandeln. Das Pfund Sterling hat sich über Widerstandswerte hinausbewegt, die andererseits die Paarung enthalten hätte. Der erste Durchbruch erfolgte oberhalb der Halslinie einer Kopf-Schulter-Formation bei 1,6185, während der zweite wichtige Durchbruch oberhalb der vorigen steigenden Trendlinie vom Mai-Tief in 2010 bei 1,6370 eintrat. Erster Widerstand findet sich bei 1,6550, dem Hoch vom 31. Mai, gefolgt vom April-Hoch von 1,6745. Eine Abwärtsbewegung der GBP/USD-Paarung dürfte sich am Wert von 1,6260 versuchen, gefolgt von der zuvor durchbrochenen Trendlinie von dem April-Hoch bei 1,6140. Bei einem Durchbruch des Werts von 1,6000 besteht sogar Spielraum bis zum Wert von 1,5780.
USD/JPY
Die Stärke des Yen ist überraschend heftig zurückgekehrt. Vergangene Woche wies die Kerze ohne unteren Docht darauf hin, dass das Momentum abwärts weist. Der Eröffnungswert dieser Woche liegt zwar höher, doch konnte sich der Kurs unterhalb der derzeitigen kurzzeitigen Trendlinie vom Hoch vom 20. Juli halten, welcher bei 78,05 liegt. Zusätzlicher Widerstand könnte sich bei 79,60 und dem 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 80,15 finden. Unterstützung findet sich bei 76,70, dem Tief der vergangenen Woche, gefolgt vom Rekord-Tief im März von 76,11. Bei einem Durchbruch hier bewegen wir uns auf unbekanntes Gebiet, wo die psychologisch wichtigen Unterstützungswerte von 75,00 und 70,00 ins Spiel kommen.
USD/CHF
Der Schweizer Franken ist in ähnlicher Lage wie der japanische Yen, da sich diese Paarung auf unbekanntes Terrain begibt. Die Tendenz weist zwar abwärts, doch könnte die erweiterte Kurslücke des Eröffnungskurses vom Montag ein umgekehrtes Harami-Muster bilden, was zu leichten Kursgewinnen bei dieser Paarung führen dürfte. Allerdings bedarf es des Tages-Schlusskurses zur Bestätigung. Widerstand findet sich bei 0,8080 und bei 0,8275. Eine Bewegung über diese Werte hinaus könnte möglicherweise das Potential für Verkäufe in sich bergen, bei einem langfristigen Abwärtstrend mit der Zielsetzung eines runden Werts von 0,7800.
Die Wild-Card
S&P 500
Gestern fiel der S&P 500 um 2,6%, und der Aktienindex schloss unterhalb der Halslinie einer umgekehrten Kopf-Schulter-Formation. Die Halslinie verläuft unter den Tiefs von März und Juni und liegt bei 1,254. Diese Bewegung beschließt ein rückläufiges Muster und bei einem maßvollen Rückgang um 123 Punkte sank der Index auf 1.131. Forex-Händler sollten in Erinnerung halten, dass der S6P 500 zuletzt im September 2010 zu diesem Wert handelte. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Employment Level







