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Wednesday, 17 Aug 2011
Bekanntgabe des US Erzeugerpreisindex steht bevor
Aus der US Wirtschaft werden heute die Berichte über den Erzeugerpreisindex und die Rohöllagerbestände veröffentlicht. Sollten diese Nachrichten enttäuschend ausfallen besteht die Möglichkeit, dass weiteres Investment in die Sicherheit des USD angelegt wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6745 | 81.80 | 0.8550 | 1.1080 | 0.9150 |
| 1.4575 | 1.6550 | 80.20 | 0.8200 | 1.0800 | 0.9080 | |
| 1.4450 | 1.6475 | 78.50 | 0.8080 | 1.0570 | 0.8880 | |
| Support | 1.4400 | 1.6090 | 76.25 | 0.7800 | 1.0390 | 0.8730 |
| 1.4260 | 1.6000 | 0.7590 | 0.9925 | 0.8650 | ||
| 1.3945 | 1.5935 | 0.9700 | 0.8610 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet leichten Anstieg während die Eurozone abrutscht
Der US Dollar verzeichnete gestern einen leichten Aufschwung, während Investoren die jüngsten Anzeichen für ein schleppendes Wirtschaftswachstum dahingehend deuteten, dass die Intensität der Risikovermeidung ansteigen wird. Die gestrige Schwäche der Aktienmärkte trug ebenfalls zu den Kursgewinnen des USD zu den meisten anderen Währungen bei.
In mehreren Berichten über den amerikanischen Immobilienmarkt die gestern veröffentlicht wurden, sahen Händler eine Rückkehr der Stärke bei den Kern-Anlagewerten der amerikanischen Wirtschaft. Obwohl der Immobilienmarkt nur einen Teil der wirtschaftlichen Stärke der USA ausmacht, hat er doch weiterreichende Auswirkungen über Haus- und Wohnungseinrichtungen, Einzelhandelsumsätze, Darlehen, Kredite, Verbraucherstimmung und wirtschaftliche Aussichten. So verhalf der gestrige Aufwärtsknick dem Dollar zu zusätzlichen Gewinnen, obschon er bereits Kursgewinne aufgrund der Risikovermeidung zu verzeichnen hat.
Aufgrund der für heute erwarteten vielfältigen Wirtschaftspublikationen können sich Händler auf zunehmende Portfolioangleichungen einstellen, da es auch zu verstärkter Volatilität kommen wird. Aus der US Wirtschaft werden heute die Berichte über den Erzeugerpreisindex und die Rohöllagerbestände veröffentlicht. Sollten diese Nachrichten enttäuschend ausfallen besteht die Möglichkeit, dass weiteres Investment in die Sicherheit des USD angelegt wird.
GBP - Britische Arbeitsmarktdaten auf dem Prüfstand
Das britische Pfund Sterling (GBP) handelte diese Woche bislang mit größtenteils rückläufigen Ergebnissen, während Händler sich weiterhin bemühen die Risikostimmungslage in der Region einzuschätzen. Auch zum Dollar verhielt sich das britische Pfund rückläufig, da Schwankungen an den Aktienmärkten und bei höhere Erträge erzielenden Anlagewerten den Kurs für traditionelle Safe-Hafen-Währungen steigen ließ.
Nachrichten über ein mögliches Ausweiten der Schuldenseuche über die gesamte Eurozone führten dazu, dass etliche Wirtschaftswissenschaftler als nächstes ein Umkippen des Verbrauchervertrauens befürchten. Ob allerdings Großbritannien von diesem regionalen Gerangel betroffen ist, darüber lässt sich momentan nur spekulieren. Sollten die heutigen Berichte zur Inflation ein Nachlassen beim Wachstum und folglich auch der Nachfrage aufweisen, könnte das von Händlern dahingehend gedeutet werden, dass das Pfund Sterling in nächster Zeit auf weiteren Widerstand stoßen wird.
Heute steht die Veröffentlichung wichtiger Berichte über Arbeitslosigkeit und Stundenlöhne bevor. Der UK Claimant Count Change Indikator misst die monatlichen Veränderungen in der Zahl derer, die zum ersten Mal Arbeitslosenunterstützung beantragen. Parallel zu diesem Indikator wird von der Bank of England (BOE) das Abstimmungsergebnis über ihre Geldmarktpolitik bekannt gegeben. Außerdem dürfte der vierteljährliche Bericht über die Durchschnittseinkommen mit Umschichtungen bei den persönlichen Einkommen die Arbeitsmarktdaten unterstreichen. Sollten diese Berichte negative Ergebnisse zeitigen, dürfte der Kurs des GBP für den Rest der Woche wahrscheinlich weiter abfallen.
AUD - AUD immer noch rückläufig während Marktteilnehmer nach Zuflucht suchen
Als nach der Veröffentlichung der gestrigen Wirtschaftsdaten Händler anfingen sich wieder in Richtung Sicherheit zu orientieren handelte der australische Dollar (AUD) zu seinen Währungspartnern größtenteils im Minus. Der AUD hat in den vergangenen Wochen an Momentum verloren, da an den Weltmärkten Risikovermeidung vorherrschte. Die Sorgen, die derzeit die Märkte bedrücken, führten dazu, dass sich viele Händler in die Sicherheit flüchteten.
Das führte zu Kurseinbrüchen des AUD zu all seinen Währungsrivalen, insbesondere zu Safe-Hafen-Währungen wie dem Schweizer Franken (CHF) und dem japanischen Yen (JPY). Aufgrund der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsberichte heute Morgen dürften Devisenhändler beim heutigen Handel sehr wahrscheinlich mit heftigen Bewegungen beim AUD rechnen. Die Nachrichten aus Japan vom Montag werden voraussichtlich die Volatilität in den Pazifik-Staaten China, Neuseeland und Australien erhöhen. Pazifik-Händler sollten beim Handel in dieser Woche Vorsicht walten lassen.
Rohöl - Rohölpreis verzeichnet weiteren Rückgang
Der Rohölpreis ging am Montag leicht zurück als es an den weltweiten Aktienmärkten zu einem leichten Aufwärtsknick kam, nachdem berichtet worden war, dass mehrere Zentralbanken vorhätten geldmarktpolitische Maßnahmen einzuleiten. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen immer noch viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.
Ein erwarteter Abschwung der Dollarkurse in dieser Woche, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage führte dazu, dass viele Investoren ihre Long-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu größeren Kursverlusten beim USD kam, verzeichnete der Rohölpreis am Montagabend einen leichten Preisrückgang. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird. Allerdings ist unklar in welche Richtung das Pendel am heftigsten ausschlagen wird.
Technische News
EUR/USD
Trotz zunehmender Volatilität handelt die EUR/USD-Paarung weiterhin innerhalb einer begrenzten Spanne zwischen 1,4400 und 1,4050. Der sinkende Slow Stochastic auf dem Monats-Chart legt die Vermutung nahe, dass bei Annäherung an die Werte von 1,4400 - 1,4500 Hineinverkäufe getätigt werden dürften. Erster Widerstand findet sich bei 1,4400, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt von der fallenden Widerstandslinie vom Mai-Hoch bei 1,4450. Ein Abschluss über dem Wert von 1,4700 könnte auf ein Ende des Range-Trading-Umfelds hinweisen. Andererseits findet sich Unterstützung bei 1,4050, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3945 und der steigenden Trendlinie vom Juni 2010 bei 1,3875.
GBP/USD
Die Kursrückgänge der vergangenen Woche fanden Unterstützung nahe der zuvor durchbrochenen Trendlinie vom April-Hoch, und es sieht so aus, als könne die Paarung wieder ansteigen. Widerstand findet sich bei 1,6475, einem Wert den das Pfund Sterling schon dreimal nicht durchbrechen konnte. Sollte es dennoch zu einem Anstieg über diesen Wert kommen dürfte sich das technische Bild aufwärts wenden, mit weiterem Widerstand bei 1,6550 und 1,6745. Der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6090 könnte weitere Rückgänge im Zaum halten, gefolgt von weiteren Unterstützungswerten bei 1,6000 und 1,5935.
USD/JPY
Der Yen hat zwei Versuche unternommen das Mitte März erzielte Allzeit-Tief von 76,25 zu durchbrechen. Der steigende Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart deutet auf potentiale Kursgewinne der Paarung hin, allerdings besteht aufgrund kurzzeitiger Momentum-Studien noch Raum nach unten bevor der Druck nachlässt. Folglich ist ein Durchbruch von 76,25 erwünscht. Jenseits dieses Werts besteht ein Mangel an Unterstützung auf dem Monats-Chart. Andererseits findet sich erster Widerstand bei 78,50, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt vom Post-Interventions-Hoch von 80,20.
USD/CHF
In einem erstaunlichen Lauf hat sich die USD/CHF-Paarung vom freien Fall bis zum Handel oberhalb des 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegt, hin zu einem Wert, den die Paarung seit Anfang Juli nicht mehr verzeichnen konnte. Nachdem der erste Widerstand bei 0,7800 überbrückt wurde könnte die Paarung bei 0,8080 Widerstand finden, was auch nahe der 38% Rückführung vom Februar-Hoch liegt, gefolgt von der fallenden Trendlinie vom Februar-Hoch bei 0,8200. Das dürfte Händlern bessere Wiedereinstiegswerte in einen langfristigen Abwärtstrend dieser Paarung bieten. Ein weiterer Widerstandswert findet sich bei 0,8550.
Die Wild-Card
S&P 500
Ein Kreuzen des 50-Tage-Bewegungsdurchschnitts mit dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt ist ein nichts Gutes verheißendes technisches Signal, bekannt als „Death Cross“ (Kreuzung des Todes), was auf weitere Rückläufigkeit bei diesem Aktienindex hinweist. Sein Gegenstück das „Golden Cross“ ist ein Aufwärts-Signal, welches sich letztmals Mitte September ergab, quasi als Auftakt zu einem sechsmonatigen zinsbullischen Lauf. Forex-Händler sollten vermerken, dass sich Unterstützung beim Tief der vergangenen Woche bei 1.076,75 findet, gefolgt vom August-Tief in 2010 von 1.037. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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