| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Monday, 25 Oct 2010
Bernanke-Rede bestimmt heutige Markttendenzen
Mit Beginn einer weiteren intensiven Handelswoche erwarten Händler bereits mit Spannung die um 14:30 Uhr geplante Eröffnungsrede von US-Notenbankchef Ben Bernanke bei der Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) Konferenz. Händler sollten jegliche Äußerungen seitens des US-Notenbankers in Bezug auf mögliche konjunkturstützende Schritte aufmerksam verfolgen. Der US-Dollar könnte heute erneute Kursverluste verzeichnen, während die Marktteilnehmer weiter am Erholungstempo der US-Konjunktur zweifeln.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4120 | 1.5840 | 81.70 | 0.9885 | 1.0020 | 0.8990 |
| 1.4100 | 1.5820 | 81.50 | 0.9865 | 1.0000 | 0.8970 | |
| 1.4070 | 1.5790 | 81.20 | 0.9835 | 0.9970 | 0.8940 | |
| Support | 1.4010 | 1.5730 | 80.60 | 0.9775 | 0.9910 | 0.8880 |
| 1.3980 | 1.5700 | 80.30 | 0.9745 | 0.9880 | 0.8850 | |
| 1.3960 | 1.5680 | 80.10 | 0.9725 | 0.9860 | 0.8830 |
Wirtschafts News
USD - Dollar kann vor Bernanke-Rede weiter fallen
In der vergangenen Handelswoche konnten heftige Dollar-Bewegungen gegenüber den Hauptwährungen am Markt beobachtet werden. Zur Wochenmitte führte die Rückkehr zu Safe-Havens zunächst zu deutlichen USD-Gewinnen gegen den Euro. Zum Ende der Woche setzte jedoch eine Trendwende ein und das Währungspaar EUR/USD handelte ein weiteres Mal um die Marke von 1,4000. Gegen das Britische Pfund Sterling und den Schweizer Franken hielt sich der Dollar insgesamt besser. GBP/USD gab seit Wochenmitte um nahezu 100 Punkte nach. Im Overnight-Geschäft heute konnten jedoch erneute Aufwärtstendenzen beobachtet werden. Für USD/CHF ergab sich in der letzten Woche ein kontinuierlicher Aufwärtstrend. Aktuell handelt dieses Währungspaar bei 0,9730.
Heute sind die Augen aller Händler auf die um 14:30 Uhr erwartete Eröffnungsrede von US-Notenbankchef Ben Bernanke bei einer Konferenz der Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) in Arlington gerichtet. Bernanke könnte Hinweise auf mögliche konjunkturstützende Maßnahmen in den USA in den kommenden Monaten geben. Fällt die Rede des Fed-Chefs zinsbullisch aus, so dass Händler wieder Vertrauen in die US-Wirtschaft gewinnen, könnten sich noch heute Nachmittag Dollar-Gewinne, insbesondere gegen den Euro ergeben.
Darüber hinaus stehen am Mittwoch eine Reihe wichtiger US-Indikatoren zur Veröffentlichung auf der Agenda. Am Dienstag sollten Händler ihre Aufmerksamkeit dem Index des Verbrauchervertrauens im Monat Oktober schenken. Laut einer Frühprognose soll der Index um einige wenige Punkte gen Norden klettern. Welches Bild die US-Konjunkturindikatoren in dieser Woche auf die Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten werfen, bleibt abzuwarten. Mit Sicherheit ist jedoch zu sagen, dass heute einmal wieder der Startschuss in eine intensive Handelswoche gegeben wurde.
EUR - EUR wertet gegen Safe-Havens auf
Auch zu Beginn dieser Woche startet der Euro gegen US-Dollar und Japanischen Yen gut behauptet in den Handel. EUR/USD legte im Overnight-Geschäft um rund 100 Punkt zu und handelt aktuell bei 1,4030. Seit europäischer Markteröffnung heute Morgen machte EUR/JPY bereits 50 Punkte gut. Dieses Währungspaar bewegt sich um die Marke von 113,75.
Im Vorfeld der heute mit Spannung erwarteten Ansprache von US-Notenbankchef Ben Bernanke bleiben USD-Händler zunächst vorsichtig.
Neben den für heute zur Veröffentlichung ausstehenden US-Konjunkturdaten, sollten EUR-Händler auf den Auftragseingang in der Industrie in der Eurozone (Monat August) um 11:00 Uhr Acht geben. Hier rechnen Analysten mit einem Anstieg um 3,0%, nachdem der Index bei seiner Vormessung um 2,4% nachgegeben hatte. Sollte das Ergebnis tatsächlich positiv ausfallen, könnte der Euro bereits in den frühen Handelsstunden erneut Auftrieb erhalten.
Weitere marktbewegende Daten aus Frankreich und Deutschland werden im Wochenverlauf erwartet. Insbesondere Deutschland, Europas stärkste Wirtschaftszone, spielt eine entscheidende Rolle im europäischen Raum. Dementsprechend stark wirken sich hier Konjunkturdaten in der Regel auf den EUR aus. Die deutsche Wirtschaft scheint sich jüngst besser zu entwickeln als bislang von Experten angenommen. Bleibt Deutschlands Konjunktur weiter auf Überholspur, kann die europäische Gemeinschaftswährung davon nur profitieren.
JPY - Yen weiter gegen USD behauptet
Seit Markteröffnung heute Morgen rutschte das Währungspaar USD/JPY bereits um weitere 40 Punkte in den Keller. Auch in dieser Woche sind Notierungen unterhalb der 81,00-Marke nicht ausgeschlossen. Noch vor dem Wochenende, im Vorfeld des G20-Gipfels in Seoul, war unter den Händlern eine leichte Verunsicherung über das Ergebnis des Treffens zu spüren, so dass der anhaltenden Yen-Aufwertung vorübergehend Einhalt geboten wurde. Die Finanzminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer kamen am vergangenen Wochenende zusammen, um Regelungen in Bezug auf den jüngsten Abwertungswettlauf ihrer Währungen zu finden. Doch das Treffen habe die Erwartungen nicht erfüllt, so Experten. Der US-Dollar begibt sich zu Wochenbeginn sogleich wieder auf Talfahrt und rutscht zum Yen bis auf 80,66 JPY ab, den niedrigsten Wert in über 10 Jahren.
Nach Angaben des japanischen Finanzministeriums in Tokio am Montagmorgen hat sich der Handelsbilanzüberschuss Japans im September 2010 deutlich erhöht. Der Überschuss erhöht sich somit auf 797,0 Mrd. JPY. Japans Wirtschaft ist stark vom Export abhängig, der wiederum von einer schwachen Landeswährung profitiert.
Während Japans Yen seinen Aufwärtstrend gegen den US-Dollar fortsetzt, bleibt die Anlegerstimmung gespannt. Nach wie vor steht die Frage im Raum: Wird die Bank of Japan (BoJ) erneut intervenieren? Wiederholt betont die Regierung Japans ausdrücklich, dass Geldwertstabilität erwünscht sei. Doch bereits in der Vergangenheit schien die Hauptursache für einen stärkeren Yen vielmals die Währungspolitik der BoJ zu sein.
Rohöl - Ölpreis schnellen zum Wochenstart in die Höhe
Im Übergang vom asiatischen in den europäischen Handel legt das Fass US-WTI deutlich um $0,89 auf $82,58 zu. Nordsee-Brent verteuert sich um $0,79 auf $83,75. Damit setzen die internationalen Ölpreise den Kursanstieg vom Freitag fort. Händler verweisen auf den nach dem Treffen der G20-Finanzminister unter Druck geratenen US-Dollar als Beweggrund für die Höhernotierungen bei Rohöl. Während der US-Dollar gegenüber dem EUR schwächelt, gilt Rohöl als gute Alternative zu Dollar-Investitionen.
Heute sind die Augen aller Händler auf die um 14:30 Uhr erwartete Eröffnungsrede von US-Notenbankchef Ben Bernanke bei einer Konferenz der Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) in Arlington gerichtet. Händler sollten jegliche Äußerungen seitens des US-Notenbankers in Bezug auf mögliche konjunkturstützende Schritte aufmerksam verfolgen. Bleibt der USD seinem Abwärtstrend im Anschluss an die Ansprache treu, könnten die Ölpreise weitere Unterstützung finden.
Technische News
EUR/USD
Die Williams Percent Range der 8-Stunden-Chart signalisiert, dass sich der Preis des Paares dem überkauften Bereich nähert. Hier könnte schon bald eine Kurskorrektur nach unten zu beobachten sein. Der Relative Strength Index (RSI) der 4-Stunden-Chart zeigt den Preis ebenfalls nahe des überkauften Bereichs an. Händler aufgepasst: Sobald der RSI die 70-Linie überschreitet, kann eine solche Abwärtsbewegung tatsächlich einsetzen.
GBP/USD
Ein Großteil der technischen Indikatoren zeigt dieses Währungspaar in neutralen Bereichen an. Entsprechend sind die Zeichen für den heutigen GBP/USD-Handel nicht eindeutig. Anleger sollten hier weitere Entwicklungen zunächst abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.
USD/JPY
Ein Großteil der technischen Indikatoren geben USD/JPY aktuell im überverkauften Bereich aus. Besonders zu beobachten ist dabei der RSI der 8-Stunden-Chart. Sollte dieser bis unter die 30-Marke fallen, könnte sich bereits im weiteren Tagesverlauf eine Kurskorrektur nach oben ergeben. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte hier die zu bevorzugende Strategie sein.
USD/CHF
Nachdem dieses Paar in der vergangenen Handelswoche einige deutliche Kursgewinne verbuchen konnte, scheint sich der Preis für USD/CHF aktuell im neutralen Bereich zu bewegen. Da die technischen Indikatoren keine eindeutige Ausrichtung erkennen lassen, sollten Händler auch bei diesem Währungspaar zunächst zuwarten.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart kreuzt abwärts. Dies gilt in der Regel als Zeichen für eine bevorstehende Abwärtsbewegung. Die Williams Percent Range der 8-Stunden-Chart, die aktuell im deutlich überkauften Bereich schwankt, bestätigt diese Annahme. Forex -Anlegern empfiehlt es sich, bei EUR/GBP heute bei eng gesetzten Stopps auf fallende Kurse zu setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | - | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Employment Level







