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Wednesday, 8 Jun 2011
Bernankes Äußerungen können Fokus auf Europa richten während Japan positive Wirtschaftsdaten vermeldet
Die Wirtschaftsdaten aus Japan erwiesen sich am heutigen Morgen zum größten Teil als positiv, da die Leistungsbilanz auf 55 Bio. Anstieg und der M2 Geldmengen-Bericht seine gegenwärtige Wachstumsrate beibehielt. Der Yen könnte heute zwar weitere Kursgewinne verzeichnen, doch scheinen Investoren, nach den Äußerungen von Ben Bernanke am Dienstag, eher geneigt zu sein sich riskanteren Anlagewerten zuzuwenden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4915 | 1.6709 | 80.83 | 0.8487 | 1.0875 | 0.9003 |
| 1.4782 | 1.6561 | 80.48 | 0.8423 | 1.0795 | 0.8965 | |
| 1.4736 | 1.6502 | 80.28 | 0.8391 | 1.0757 | 0.8947 | |
| Support | 1.4603 | 1.6353 | 79.92 | 0.8327 | 1.0676 | 0.8909 |
| 1.4517 | 1.6264 | 79.77 | 0.8294 | 1.0633 | 0.8888 | |
| 1.4384 | 1.6116 | 79.42 | 0.8229 | 1.0552 | 0.8850 |
Wirtschafts News
USD - Bernankes Äußerungen machen die jüngsten Kursgewinne des USD zunichte
Der US Dollar verzeichnete gestern stark rückläufige Ergebnisse als Händler, nach den Äußerungen des US Notenbankpräsidenten Ben Bernanke, anfingen sich vom Dollar abzuwenden. Auf einer internationalen Geldmarkt-Konferenz in Atlanta, Georgia, deutete der Notenbankpräsident an, dass man den US Leitzinssatz wohl länger als ursprünglich gedacht auf dem tiefsten Stand aller Zeiten belassen werde.
Nachdem am Freitag der US Arbeitsmarktbericht (NFP) überraschenderweise einen Stillstand auf dem amerikanischen Beschäftigungssektor aufwies, zeigten sich Händler nicht sonderlich geneigt in den Dollar zu investieren um weitere Verluste von ihren Portfolios abzuwenden. Die Äußerungen Bernankes, die nach dem Bericht vom Freitag gemacht wurden, sorgten für einen kräftigen Knick bei den Kursgewinnen, die der USD noch Montagmittag notieren konnte.
Heute werden Dollar-Händler wohl ihre Wunden lecken, während die amerikanische Wirtschaft auf dem Wirtschaftskalender größtenteils nicht vertreten sein wird. In der Eurozone werden diverse Wirtschaftspublikationen veröffentlicht, und in den pazifischen Volkswirtschaften Australien, Neuseeland und Japan werden die bedeutsamsten Wirtschaftsnachrichten seit Wochen erwartet. Nach der seit Freitag zunehmenden Abwendung vom USD scheinen Händler eine Fortsetzung der Rückläufigkeit beim USD für den Rest der Woche zu erwarten.
EUR - EUR mit Aufwärtstendenz nachdem sich Investoren nach den Äußerungen Bernankes vom USD abwenden
Heute Morgen verzeichnete der Euro einen Anstieg zum US Dollar und die Paarung erreichte nahe 1,4670 den höchsten Stand seit einem Monat. Die schwachen amerikanischen Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche führten zu einer Neubewertung der Lage durch Investoren, die nach den nebulösen Statements der Europäischen Zentralbank (EZB) im letzten Monat und den Sorgen über Griechenlands Schuldenkrise noch in den Dollar investiert hatten.
Die gestrigen wenigen Wirtschaftspublikationen aus der Eurozone belegten, dass sich das Wirtschaftswachstum besser als erwartet herausstellte. Die Unterschiede bei den Grundlagendaten zwischen den USA und Europa führte zu verstärktem Bewusstsein was die unterschiedlichen Leitzinssätze betrifft, da sich die Risikostimmungslage verändert. Die gestrigen Äußerungen des US Notenbankchefs Ben Bernanke führten dazu, dass sich viele Investoren den höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen zuwandten, da angenommen wird, dass der rekordtiefe US Leitzinssatz wohl für sehr viel länger als erwartet Bestand haben wird.
Heute werden in der Eurozone verschiedene weniger bedeutsame Wirtschaftspublikationen veröffentlicht, die sich mit regionalem Handel und Staatshaushalten beschäftigen. Die meisten Investoren werden ihre Aufmerksamkeit nach den gestrigen Äußerungen und dem kläglichen Arbeitsmarktbericht (NFP) vom Freitag wohl auf die amerikanische Wirtschaft richten, und es sieht so aus, als könne die Rückläufigkeit beim Dollar den EUR-Kurs im Laufe des Tages noch weiter ansteigen lassen.
JPY - Japanische Marktgrundlagendaten positiv, Yen mit unterschiedlichen Ergebnissen
Der japanische Yen (JPY) handelte seit Freitag mit größtenteils positiven Ergebnissen, während Investoren ihr Hauptaugenmerk auf die Wirtschaftsnachrichten aus den USA richten. Die gestrigen Äußerungen des US Notenbankchefs Ben Bernanke hinsichtlich des US Leitzinssatzes führte dazu, dass viele Händler wieder in den Yen investierten, da sich dieser in Risikobehafteten Zeiten als einträglichere Safe-Hafen-Anlage erwiesen hat.
Allerdings handelte der JPY heute Morgen mit unterschiedlichen Ergebnissen, mit mäßigen Kursgewinnen zum USD und leichten Kursrückgängen zum EUR und GBP. Die Wirtschaftsdaten aus Japan erwiesen sich am heutigen Morgen zum größten Teil als positiv, da die Leistungsbilanz auf 55 Bio. Anstieg und der M2 Geldmengen-Bericht seine gegenwärtige Wachstumsrate beibehielt. Der Yen könnte heute zwar weitere Kursgewinne verzeichnen, doch scheinen Investoren, nach den Äußerungen von Ben Bernanke am Dienstag, eher geneigt zu sein sich riskanteren Anlagewerten zuzuwenden.
Rohöl - Der Rohölpreis findet Unterstützung bei $ 98
Der Rohölpreis schloss am Dienstag leicht im Plus nachdem er bei knapp unter $ 98 pro Barrel Unterstützung fand. Der Rohölpreis hatte sich in den vergangenen Tagen stetig bewegt, mit Tiefs bei $ 98 und Hochs bei $ 100 pro Barrel.
Die jüngsten Ereignisse erschwerten Spekulationen hinsichtlich der Preisentwicklung beim Rohöl erheblich. Der Kursrückgang des US Dollar seit Freitag hätte eigentlich den Rohölpreis ansteigen lassen müssen, doch befindet sich der Rohstoffpreis bis heute Morgen jetzt bereits den dritten Tag infolge im Abschwung. Die gestiegenen US Rohöllagerbestände, wie am Donnerstag berichtet, können dazu beigetragen haben, dass man sich vom Rohöl abwendet, da steigende Bestandszahlen für gewöhnlich einen Preisanstieg unterdrücken. Heute dürfte die Rohölpreisbewegung eher schwach sein, da eine technische Unterstützung nahe dem Preis von $ 98,50 pro Barrel bereits in Sicht ist und evtl. sogar $ 100 falls sich Käufer für das schwarze Gold finden.
Technische News
EUR/USD
Der derzeitige Aufschwung trug dazu bei, dass diese Paarung über den 61,8% Fibonacci Rückführungswert des Abwärtstrends vom Mai bei 1,4570 anstieg. Während der Slow Stochastic auf dem Monats-Chart anfängt sich zu bewegen, steigt er auf dem Wochen- und dem Tages-Chart kräftig an. Die Paarung könnte noch weiter ansteigen und auf Widerstand bei der vorherigen Trendlinie des Januar-Mai-Aufschwungs stoßen, der bei 1,4750 liegt. Dieser Wert ist insofern von Wichtigkeit, da er mit den Tiefs von Ende April bis Anfang Mai übereinstimmt. Ein weiterer Aufschwung könnte sich am Mai-Hoch von 1,4940 versuchen, während sich bei einem Abschwung Unterstützung beim Freitags-Tief von 1,4450 findet, gefolgt von 1,4310.
GBP/USD
Das Pfund Sterling zeigt zum Dollar leichte Anzeichen von Schwäche da der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart rückläufig ist und die Paarung die Woche nicht oberhalb des Widerstandswerts von 1,6515 schließen konnte. Eine Bewegung darüber hinaus würde sich dann am April-Hoch von 1,6745 versuchen, gefolgt vom Hoch von 2009 bei 1,0755. Andererseits dürfte sich Unterstützung beim 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6305 finden, sowie bei der steigenden Trendlinie vom Mai-Tief von 2010 bei 1,6150. Ein Durchbruch hier könnte das Mai-Tief von 2011 bei 1,6055 offen legen.
USD/JPY
Der Yen zeigt sich wieder von der starken Seite, und es sieht aus, als würde sich die Paarung am Post-Interventions-Tief von Anfang Mai bei 79,56 versuchen. Ein Durchbruch dieses Werts zeigt das Pre-Interventions-Tief von 76,11, da sich auf den Charts keine bedeutsamen Unterstützungswerte finden. Andererseits findet sich Widerstand bei 81,75, gefolgt vom Mai-Hoch von 82,15.
USD/CHF
In einer neuen Woche und mit einem neuen Hoch für den Schweizer Franken handelt die USD/CHF-Paarung bei 0,8326. Rückläufigkeit beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart deutet auf einen möglichen weiteren Abschwung bei dieser Paarung hin. Händlern bietet sich die Gelegenheit bei einem solchen Abschwung einzusteigen. Unterstützung findet sich beim Mai-Tief von 0,8550, gefolgt von der fallenden Trendlinie vom Februar-Hoch bei 0,8750.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis hat sich im vergangenen Monat in einem Dreiecksmuster konsolidiert und versucht sich derzeit am unteren Bereich dieses Musters bei $ 97,25 pro Barrel. Bei einem Durchbruch hier könnte der Rohstoff möglicherweise Unterstützung bei $ 96,30 finden, gefolgt vom Tief von Anfang Mai bei $ 94,70. Unterhalb dieses Werts findet sich die nächste Unterstützung beim Januar-Hoch nahe $ 93,00 pro Barrel. Forex-Händler sollten eine Bestätigung unterhalb des unteren Bereichs des Dreiecksmusters abwarten, bevor sie eine mögliche Short-Position einnehmen. forex
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | 4.05M | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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