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Thursday, 23 Dec 2010
Bestandsrückgang drückt Ölpreise auf $91,00
Ein Rückgang der US-Ölbestände auf 5,3 Mio. Barrel ließ die Ölpreise gestern steigen. Heute Morgen kostete ein Barrel Rohöl über $90,65. Analysten hatten steigende Ölpreise vor der Feiertagssaison bereits angekündigt. Die OPEC will die Preise in 2011 unter der Marke von $100 pro Fass halten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3205 | 1.5510 | 83.90 | 0.9595 | 1.0110 | 0.8590 |
| 1.3185 | 1.5480 | 83.70 | 0.9575 | 1.0090 | 0.8570 | |
| 1.3155 | 1.5450 | 83.40 | 0.9545 | 1.0060 | 0.8540 | |
| Support | 1.3095 | 1.5390 | 82.80 | 0.9485 | 1.0000 | 0.8480 |
| 1.3065 | 1.5360 | 82.50 | 0.9455 | 0.9970 | 0.8450 | |
| 1.3045 | 1.5340 | 82.30 | 0.9435 | 0.9950 | 0.8430 |
Wirtschafts News
USD - USD zinsbullisch vor Feiertagswochenende
Der US-Dollar handelte gestern uneinheitlich gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Gegen Euro und Pfund Sterling konnte der Dollar ordentlich zulegen und erneut von der anhaltenden Kreditkrise im Euroraum profitieren. Dennoch scheint die US-Währung gegenüber anderen Hauptwährungen zunehmend an Boden zu verlieren.
USD/JPY verzeichnete heftige Verluste im Laufe des Handelstages. Der wiederauflebende Yen drückte das Währungspaar bis auf die Marke von 83,35, nach zuvor 83,70. Auch das Cross USD/CAD gab am gestrigen Mittwoch nach und notierte bei 1,0125 von zuvor 1,0175.
Zur Veröffentlichung aus den USA stehen heute unter anderem der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter sowie die Neubauverkäufe im November aus. Für beide Indikatoren erwarten Experten positive Ergebnisse, was dem USD noch vor dem Feiertagswochenende Auftrieb bescheren könnte. Darüber hinaus stützt zu Weihnachten der erhöhte Umsatz im Einzelhandel die US-Währung oft nachhaltig bis zum Jahresende.
EUR - EUR fällt kräftig aufgrund nicht abreißender Kreditsorgen
Der EUR verzeichnete gestern den sechsten Tag in Folge Kursverluste gegen den Schweizer Franken und markierte hier ein neues Rekordtief. Experten erwarten eine anhaltende EUR-Abwertung auch zum neuen Jahr 2011, da die Kreditkrise die Gemeinschaftswährung unaufhörlich belastet. Analysten befürchten, dass die Panikreaktionen und die damit einhergehenden kräftigen Verkäufe an den weltweiten Börsen, gegenwärtig kaum einzudämmen sind, so dass die Stimmung in der Eurozone noch längere Zeit stark angespannt bleiben wird.
Aktuell ist EUR/USD bis auf die Marke von 1,31 abgerutscht. Auch das Währungspaar EUR/AUD verzeichnete am Mittwoch deutliche Kursverluste und markiert neue Rekordstände. Die Talfahrt von EUR/AUD scheint kein Ende zu nehmen. Seit sechs Handelstagen reißen die Verluste bei diesem Cross nicht ab, denn die AUD-Kursgewinne lassen nicht nach.
Heute wird es um den EUR voraussichtlich ruhig bleiben, da nur wenige Indikatoren aus der Eurozone auf der Wirtschaftagenda steht. Frankreich gibt neueste Zahlen zu den Erzeugerpreisen im November aus. Während sich die Marktteilnehmer derzeit auf Safe-Havens wie US-Dollar und Schweizer Franken konzentrieren, wird die europäische Einheitswährung auch heute eher wenige Erholungschancen haben.
JPY - Japan reduziert Prognose für Exportwachstum aufgrund steigendem Yen
Japans Yen steigt, während Japan seine die Prognose für den Export nach unten korrigiert. Kurz vor dem Jahreswechsel bleiben die Ausfuhren flau. USD/JPY handelte gestern in Tokio um die Marke von 83,35. Noch einen Tag zuvor hatte das Währungspaar bei 83,70 notiert.
Während der JPY wieder einmal am Aufwerten ist, korrigieren japanische Investmentfirmen Ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Japan nach unten. Japans Wirtschaft leidet stets unter einem extremen Wertzuwachs des JPY, der das auf den Export basierende Wirtschaftssystem kräftig ins Schleudern bringt.
Die Börse in Tokio bleibt heute, am 23.12., wegen des Feiertages zum Geburtstag des Kaisers geschlossen. JPY-Anleger sollten sich entsprechend auf den US-amerikanischen Markt konzentrieren, da viele wichtige Konjunkturindikatoren aus den USA zur Veröffentlichung ausstehen. Die USD-Tendenzen werden zweifellos ein bestimmender Faktor der heutigen Märkte sein.
Rohöl - Ölpreise klettert in Richtung $91 pro Barrel
Ein Rückgang der US-Ölbestände auf 5,3 Mio. Barrel ließ die Ölpreise gestern steigen. Am Mittwoch kostete ein Barrel Rohöl zwischenzeitlich $90,65. Analysten hatten steigende Ölpreise vor der Feiertagssaison bereits angekündigt. Die OPEC will die Preise in 2011 unter der Marke von $100 pro Fass halten.
Am Donnerstagmorgen konnten die Ölpreise ihre Vortagsgewinne leicht ausbauen. Ein Fass US-WTI zur Auslieferung im Februar kostete am Morgen $90,75 und damit $0,27 mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent kletterte um $0,14 auf $93,79. Das kalte Winterwetter stützt die Ölpreise zwar, jedoch ist der Handel wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes etwas dünner, so Händler. Möglicherweise könnten die für heute erwarteten USD-Kursgewinne den beliebten Rohstoff kurzfristig bis auf die Marke von $89 pro Fass drücken.
Technische News
EUR/USD
Das Aufwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Tages-Chart deutet bei EUR/USD für den heutigen Handelstag auf mögliche Kurskorrekturen nach oben. Der Preis scheint außerdem bereits tief im überverkauften Bereich der Williams Percent Range auf der Tages-Chart zu schwanken, was bevorstehende Aufwärtstendenzen bestätigt. Heute könnte es die richtige Taktik sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Hier bewegen sich die meisten Indikatoren aktuell in neutralen Bereichen. GBP/USD könnte als nächstes die 1,5400-Marke antesten. Darüber hinaus scheint der Slow Stochastic über den überkauften Bereich aufwärts zu kreuzen und signalisiert somit sich ankündigende Aufwärtsbewegungen. Hier könnte es von Vorteil sein, deutlichere Signale heute zunächst abzuwarten. Wer zu früher Stunde handelt, könnte noch schnell auf steigende Kurse setzen.
USD/JPY
Die plötzlichen und deutlichen Abwärtsbewegungen bei Slow Stochastic, RSI und Williams Percent Range auf der Tages-Chart sind eher ungewöhnlicher Natur, ein Anhalten dieses Abwärtstrends für USD/JPY wird jedoch von verschiedenen Indikatoren bestätigt. Selbst der Slow Stochastic der Wochen-Chart kreuzt mittlerweile abwärts und signalisiert, dass die rückläufigen Tendenzen weiteres Potenzial in sich tragen. Verkaufen könnte bei USD/JPY eine gute Entscheidung für heute sein.
USD/CHF
Der Preis dieses Paares hat sich gerade im überverkauften Bereich des RSI auf der Tages-Chart eingefunden. Dies kann als Zeichen für wachsenden Aufwärtsdruck gedeutet werden. Die Williams Percent Range bestätigt eine solche Aufwärtstendenz. Bei USD/CHF könnte es keine schlechte Idee sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
Die Wild-Card
EUR/AUD
Der EUR/AUD-Abwärtstrend, der im Grunde bereits im Oktober 2008 begann, scheint heute wieder neuen Schwung zu erhalten. Technische Indikatoren signalisieren jedoch, dass sich bei diesem Währungspaar langsam Aufwärtsdruck bildet. Der Preis bewegt sich weit im überverkauften Bereich der Williams Percent Range und des RSI auf der Wochen-Chart, während der Slow Stochastic aufwärts kreuzt. Forex -Anlegern könnte sich eine einzigartige Gelegenheit bieten, bei diesem Paar jetzt noch vor dem Pivot Point und dem Ende des Jahres 2010 ordentliche Profite zu erzielen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | 4.05M | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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