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Tuesday, 13 Sep 2011
Bevorstehende Inflationsberichte werden sich auf die Volatilität beim GBP auswirken
Da die ganze Woche über wichtige Inflationsberichte erwartet werden, wobei die meisten Spekulanten von ansteigenden Daten ausgehen, könnte das GBP entweder seine jüngste Strähne fortsetzen, oder aber kräftige Verluste hinnehmen, sollte sich die Inflation abwärts bewegen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4500 | 1.6450 | 81.00 | 0.9200 | 1.1080 | 0.8880 |
| 1.4000 | 1.6375 | 80.20 | 0.8945 | 1.0760 | 0.8730 | |
| 1.3700 | 1.6080 | 77.85 | 0.8890 | 1.0660 | 0.8640 | |
| Support | 1.3500 | 1.5780 | 75.94 | 0.8545 | 1.0255 | 0.8525 |
| 1.3425 | 1.5650 | 0.8250 | 0.9925 | 0.8460 | ||
| 1.2870 | 1.5350 | 0.8000 | 0.9700 | 0.8400 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar stabilisiert sich da eine positive Stimmung anhält
Der US Dollar (USD) handelte am frühen Dienstagmorgen mit leichter Aufwärtstendenz, während Investoren sich weiterhin pessimistisch hinsichtlich des Wirtschaftswachstums in Europa und Asien zeigten. Eine plötzliche Welle der Risikovermeidung schien zur Hebung des Dollarkurses beigetragen zu haben, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) den Kurs des CHF stützte und einen Mindestkurs von 1,20 EUR festlegte und nachdem die Zentralbanken davon Abstand nahmen geldmarktpolitische Maßnahmen einzuleiten.
Die heutigen amerikanischen Haushaltsdaten dürften weiterhin Pessimismus verursachen, was den Dollarkurs weiter nach oben treibt. Die jüngsten Daten haben wenig dazu beigetragen die derzeitige Richtung an den Devisenmärkten zu ändern, sollten sie allerdings den Prognosen entsprechen, könnten die Nachrichten dafür sorgen, dass die Währungskurse stabil bleiben. Man geht davon aus, dass in dieser Woche in einigen Staaten die Inflationsdaten unverändert bleiben werden, was bewirken könnte, dass die Kurse riskanterer Währungen ansteigen, allerdings bedarf es zur Bestätigung noch weiterer Daten.
Da heute aus den USA nur sehr wenige Wirtschaftspublikationen veröffentlicht werden, dürften sich die meisten Nachrichten auf die britischen Inflationszahlen konzentrieren. Beim frühen heutigen Handel, wenn diese Daten bekannt gegeben werden, ist wahrscheinlich mit gesteigerter Liquidität zu rechnen, wobei die Nachrichten aus Großbritannien alleine wohl nicht ausreichend genug sein dürften größere Kursrichtungsänderungen bei den USD-Paarungen zu bewirken. Inflation und Verbrauchervertrauen stehen diese Woche im Fokus und Händler sollten insbesondere dem Verbrauchervertrauen Aufmerksamkeit zukommen lassen, da bei weiter zunehmendem Pessimismus es Auswirkungen auf die Dollarkurse haben dürfte.
GBP - Bevorstehende Inflationsberichte sorgen für Aufwärtstendenz beim GBP Handel
Angesichts einer Reihe von bevorstehenden Berichten über Inflation und den Wohnungsmarktsektor wird angenommen, dass das britische Pfund Sterling (GBP) diese Woche Aufwärtstendenz aufzeigen wird. Zum US Dollar (USD) hat das Pfund bereits solches Verhalten an den Tag gelegt, obwohl der Dollar seinerseits zu anderen Währungsrivalen ebenfalls Aufwärtstendenz aufwies.
Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikovermeidung gegen die anhaltende Schwäche an den Weltmärkten abzuwägen. Die momentan leicht pessimistische Grundstimmung gegen Investitionen in globale Aktien führt bei vielen Investoren zu Nervosität und lässt sie nach Sicherheit streben. Eine umkämpfte Eurozone, die sich inmitten Unruhen in seinen Randstaaten der Rückläufigkeit an den Märkten zu erwehren versucht, scheint sich an den Devisenmärkten auf unsicherem Boden zu bewegen, da Safe-Hafen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) durch jüngste Maßnahmen ihrer Zentralbanken Kursverluste hinnehmen mussten.
Die wirtschaftliche Grundstimmung in der Eurozone bleibt weiterhin negativ, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche in Richtung Sicherheit orientieren werden. Großbritannien scheint jedoch ein wenig besser dazustehen als seine südlichen Nachbarn. Da die ganze Woche über wichtige Inflationsberichte erwartet werden, wobei man von ansteigenden Daten ausgeht, könnte das GBP entweder seine jüngste Strähne fortsetzen, oder aber kräftige Verluste hinnehmen, sollte sich die Inflation abwärts bewegen.
JPY - Japanischer Yen konsolidiert sich während Händler die weltweite Stimmungslage abwägen
Der japanische Yen handelte heute Morgen zu den meisten Währungen leicht im Minus, während sein Status als internationaler Safe-Hafen aufgrund der erwarteten bevorstehenden Intervention durch die Bank of Japan (BOJ) in Frage gestellt wird. An die internationale Risikostimmungslage gebunden, konnte der Yen, zu einem Zeitpunkt als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagen angesagt waren, einen erwarteten Aufschwung verzeichnen. Der Yen hat in letzter Zeit verschiedene Male längere Phasen der Umschichtung zu riskanteren Anlagen hinnehmen müssen.
Die jüngsten Bewegungen des Yen gaben jedoch zu Bedenken Anlass, da viele Spekulanten ein neuerliches Eingreifen seitens der BOJ voraussehen. Je nach dem wie die Industrieproduktionsdaten für diese Woche ausfallen werden warten Händler ab, was die BOJ im Falle eines Kursabschwungs wohl unternehmen wird. Ein starker Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Inselwirtschaft mit sich, doch deren Abhängigkeit von Exporten lässt einen starken Yen für langfristiges Wachstum in Japans derzeitigem Finanz-Model unvorteilhaft erscheinen. Solange die japanische Währung allerdings so stark bleibt wie sie derzeit ist umso mehr verstärkt sich der Druck auf die Zentralbank dagegen etwas zu unternehmen.
Rohöl - Inmitten Marktunruhen bleibt der Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Montag stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten, nach den geldmarktpolitischen Maßnahmen mehrerer Zentralbanken in der vergangenen Woche, zu einem leichten Abwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA lassen viele Investoren immer noch Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.
Ein erwarteter Anstieg der Dollarkurse, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage in dieser Woche, ließ viele Investoren ihre Short-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllen. Da die USD-Gewinne heute Morgen aber abflachten, hielt sich der Rohölpreis nahe $ 86 pro Barrel stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Ein kräftiger Kursrückgang hat der EUR/USD-Paarung schweren technischen Schaden beigefügt, als sie unterhalb des langzeitigen Aufwärtstrends vom Mai 2010 den Handel schloss. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und dem Monats-Chart ist rückläufig während die Paarung einer kräftigen Korrektur unterliegt. Unterstützung findet sich in der Spanne von 1,3400-25 vom Februar-Tief und der 50% Fibonacci Rückführung der Aufwärtsbewegung, die die Paarung vom Tief im Mai 2010 zum Hoch im Mai 2011 führte. Die 61% Rückführung bei 1,3040 ist ein wichtiger Meilenstein, wohingegen Langzeit-Händler ihr Augenmerk eher auf den Januar-Wert von 1,2875 legen. Gegenteilig findet sich beim Juli-Tief von 1,3835 ein erster Widerstand, gefolgt von der vorherigen Trendlinie, die sich als widerständig erweisen könnte, was oftmals bei durchbrochenen Trendlinien der Fall ist und deren Wert bei 1,3990 liegt.
GBP/USD
Nach drei Wochen des Rückgangs ist die Paarung unter die langzeitig ansteigende Trendlinie des Tiefs vom Mai in 2010 gesunken. Der Drehpunkt von 1,5780 ist ein wichtiger Unterstützungswert, der mit der 38% Fibonacci Rückführung der Bewegung vom Mai 2010 bis April 2011 übereinstimmt. Darunter findet die GBP/USD-Paarung Unterstützung bei den Oktober-Tiefs und Anfang-Januar-Hochs von 1,5650, gefolgt vom Dezember-Wert von 1,5350. Erster Widerstand findet sich bei 1,6080, gefolgt von 1,6375 und dem Hoch von Ende August bei 1,6450.
USD/JPY
Der Yen bewegte sich in einer Spanne zwischen seinem Rekord-Tief von 75,94 und dem gegenteiligen Wert von 78,85. Die Kursschwankungen bei der Paarung verliefen ziemlich volatil. Der Slow Stochastic auf dem Tages-, Wochen- und Monats-Chart zeigt sich unterschiedlich und der nächste Haupt-Widerstandswert findet sich beim Post-Interventions-Hoch von 80,20, gefolgt von der langzeitigen Trendlinie vom Juni-Hoch in 2007, das bei 81,00 liegt. Mangelnde Unterstützung auf dem Tages-Chart macht es schwierig einen Unterstützungswert vorherzusagen, allerdings springt einem der runde Wert von 75 ins Auge.
USD/CHF
Vergangene Woche stieg die Paarung um mehr als 13% an, nachdem die SNB den Mindestkurs auf 1,20 EUR pro CHF festgelegt hatte. Die USD/CHF-Paarung steigt weiterhin an und versucht sich nun an der fallenden Trendlinie vom November 2010, deren Wert bei 0,8890 liegt. Diesem Wert kommt zusätzliche Bedeutung bei, da er mit der 68% Fibonacci Rückführung vom November-Hoch in 2010 zum Tief im August übereinstimmt. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und dem Monats-Chart zeigt Aufwärtstendenz, und bei einem Durchbruch hier könnte die Paarung ihren Kursgewinn bis zum Widerstandswert vom Hoch vom 1. April bei 0,8945 ausweiten. Unterstützung findet sich bei 0,8545 und 0,8250.
Die Wild-Card
EUR/GBP
In den zurückliegenden drei Handelstagen hat zunehmende Volatilität die EUR/GBP-Paarung von 0,8840 bis auf 0,8530 absinken lassen. Allerdings fand die Paarung Unterstützung nahe der langzeitigen Trendlinie vom Juni-Tief in 2010 und erholte sich wieder, was darauf hinweist, dass der langzeitige Aufwärtstrend dieser Paarung immer noch intakt ist. Forex-Händler sollten beachten, dass sich die nächsten Widerstandswerte bei 0,8640, 0,8730 und bei 0,8880 finden. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 08:15 | CHF | Employment Level | 4.04M | 4.05M | 4.05M | ![]() | ||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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