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Wednesday, 19 Oct 2011

Britische Inflationsdaten sorgen für ein stärker werdendes Pfund Sterling

Die gestrigen Inflationsdaten aus Großbritannien legen die Vermutung nahe, dass, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, der in Europa verbreitete Pessimismus noch nicht den Weg über den Kanal gefunden hat. Ausgaben für die Feiertage und der jüngste Aufschwung bei den Fertigungsdaten sollten den Anstieg des britischen Pfund Sterling in diesem Monat unterstützen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenznodownnoupnono
Wochentendenzdowndowndownupnoup
Resistance1.41751.645080.250.97751.10800.9080
1.39701.610077.850.93101.07200.8880
1.39151.585077.500.89001.03200.8795
Support1.36501.563076.300.85501.01100.8685
1.33751.532575.940.82400.99200.8530
1.31451.52700.77100.93900.8285

Wirtschafts News

USD - Während Optimismus an den Börsen vorherrscht handelt der Dollar seitwärts

Der US Dollar (USD) handelte am Dienstag mit leichter Aufwärtstendenz, während Investoren die Auswirkunken des jüngsten Erzeugerpreisindex und der Investment Berichte der amerikanischen Wirtschaft bewerteten. Ein plötzliches Anschwellen der Risikofreudigkeit in der letzten Woche hatte den Kurs des USD gedrückt, jedoch wurden diese Verluste durch den aufkeimenden Pessimismus zu Beginn dieser Woche wieder wettgemacht.

Die gestrigen Daten zu Inflation und Investment signalisierten ebenfalls einen leichten Aufwärtsknick gegenüber dem Vormonat. Diese Nachrichten zeigten nur geringe Auswirkungen auf die Devisenmärkte, doch könnten diese nach Langzeit-Analysen der US Finanzmärkte größer werden, sollten Investitionen und Ausgaben in den kommenden Monaten zunehmen.

Nach den gestrigen Berichten zu den Langzeit-Investments und zum Erzeugerpreisindex wird heute eine Reihe von Berichten zum Wohnungsmarkt und zur Inflation erwartet. Wenn diese Berichte heute Nachmittag veröffentlicht werden dürfte wahrscheinlich mit erhöhter Liquidität zu rechnen sein. Da in dieser und der kommenden Woche das Verbrauchervertrauen, die Inflation und die Einzelhandelsumsätze im Fokus stehen, dürfte sich ein etwas deutlicheres Bild für zukünftige Nachfrage- und Wachstumswerte abzeichnen, was sich wiederum kurz- und mittelfristig auf die Währungsrichtung auswirken könnte.

GBP - GBP verzeichnet Kursgewinne während Inflationsdaten auf Wirtschaftswachstum verweisen

Aufgrund der Berichte über einen leichten Aufwärtsknick bei der Inflationsrate Großbritanniens im vergangenen Monat handelte das britische Pfund Sterling (GBP) in dieser Woche mit Aufwärtstendenz. Zum US Dollar (USD) verzeichnete das Pfund Sterling einen Aufschwung, da auch die Rückläufigkeit des Dollar anderen Währungen zum Anstieg verhalf.

Die gestrigen Inflationsdaten aus Großbritannien legen die Vermutung nahe, dass, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, der in Europa verbreitete Pessimismus noch nicht den Weg über den Kanal gefunden hat. Ausgaben für die Feiertage und der jüngste Aufschwung bei den Fertigungsdaten sollten den Anstieg des britischen Pfund Sterling in diesem Monat unterstützen. Die Wohnungsmarktdaten sind zwar ein klein wenig pessimistisch, doch steigen die Verbraucherpreise in Großbritannien in gesundem Maße.

Die Stimmung in der Region ist nicht mehr ganz so negativ, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass Händler sich später in dieser Woche in Richtung Sicherheit orientieren werden. Das GBP dürfte allen finanziellen Stürmen standhalten, solange die Wirtschaftsdaten positiv ausfallen. Großbritannien scheint ein etwas besseres viertes Quartal erwarten zu können als seine südlichen Nachbarn. Aufgrund der allgemeinen Stimmungslage könnte das Pfund Sterling in dieser Woche weitere Aufwärtstendenz verzeichnen.

JPY - Japanischer Yen konsolidiert sich während Händler die weltweite Stimmungslage abwägen

Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen leicht im Minus zu den meisten anderen Währungen, während sein Status als internationaler Safe-Hafen von einer bevorstehenden Intervention seitens der Bank of Japan (BOJ) herausgefordert wird. Der Yen, der in direkter Abhängigkeit zur internationalen Risikostimmungslage steht, verzeichnete einen erwarteten Aufwärtsknick als Verlagerungen hin zu höhere Erträge erzielenden Anlagewerten in den Vordergrund traten. Der JPY hatte in letzter Zeit mehrere längere Phasen von Hinwendungen zu riskanteren Anlagewerten zu verzeichnen.

Die jüngsten Bewegungen des Yen geben Anlass zur Sorge, da viele Spekulanten eine neuerliche Intervention seitens der BOJ erwarten. Da in dieser Woche die Produktionsdaten veröffentlicht werden, sind viele Händler gespannt darauf, was die BOJ im Falle eines Rückgangs wohl unternehmen wird. Ein starker Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Inselwirtschaft mit sich, doch deren Abhängigkeit von Exporten lässt einen starken Yen für langfristiges Wachstum in Japans derzeitigem Finanz-Model unvorteilhaft erscheinen. Solange die japanische Währung allerdings Aufwärtstendenz aufweist umso mehr verstärkt sich der Druck auf die Zentralbank dagegen etwas zu unternehmen.

Rohöl - Rohöl handelt flach während Dollar sich im Abschwung befindet

Der Rohölpreis blieb am Dienstag stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten, nach den geldmarktpolitischen Maßnahmen mehrerer Zentralbanken zu einem leichten Aufwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA lassen viele Investoren immer noch Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.

Ein erwarteter Anstieg der Dollarkurse, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage, hielt viele Investoren davon ab Positionen bei physischen Anlagewerten zu beziehen, was auf den Öl-Charts zu einem Konsolidierungsmuster führte. Da der USD zu Beginn der Woche aber nicht entsprechende Gewinne verzeichnen konnte, hielt sich der Rohölpreis stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem im weiteren Verlauf der Woche zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.

Technische News

EUR/USD

Diese Paarung handelt seit Anfang des Monats innerhalb einer Spanne von 8 Cent und könnte sich weiter erholen. Erster Widerstand für die EUR/USD-Paarung findet sich beim Wochen-Hoch von 1,3910, welches mit dem 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt übereinstimmt, sowie dem Rückführungswert von 1,4015. Eine Bewegung hier könnte auf mehr als nur eine Korrektur beim Abwärtstrend hinweisen. Die zuvor durchbrochene Trendlinie vom Mai 2010 weist auf einen Widerstandswert von 1,4175 hin. Sollte es bei der EUR/USD-Paarung zu einem Kursrückgang kommen, könnte der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3550 ins Spiel kommen.

GBP/USD

Diese Paarung verzeichnete einen erheblichen Aufschwung nachdem der Abwärtstrend nicht unter die Spanne von 1,5300 - 1,5270 gesunken war. Erster Widerstand findet sich beim Hoch der vergangenen Woche von 1,5650 mit weiterem Spielraum bis zur Spanne von 1,600 - 1,6100. Unterstützung findet sich bei 1,5630, dem Tief vom Dienstag, gefolgt vom September-Tief bei 1,5325.

USD/JPY

Das Range-Trading der USD/JPY-Paarung setzt sich fort, wobei diese zwischen den Werten von 77,50 und 76,30 gefangen ist. Bei einer Bewegung darüber hinaus dürften sich sehr wahrscheinlich bereitwillige Verkäufer beim September-Hoch von 77,85 finden, während bei einem Durchbruch dieses Werts das Post-Interventions-Hoch von 80,25 testen könnte.

USD/CHF

Die USD/CHF-Paarung nähert sich der steigenden Trendlinie der Tiefs vom August und September deren Wert bei 0,8900 liegt. Ein Anstieg hier könnte sich erneut am Oktober-Hoch von 0,9310 versuchen, während sich nach einem Durchbruch der Trendlinie Unterstützung beim Wert von 0,8550 findet

Die Wild-Card

Gold


Dem Goldpreis gelang es nicht über den Widerstandswert von $ 1.702,50 pro Feinunze anzusteigen, was sein Aufschwung-Potential limitierte. Forex-Händler sollten bedenken, dass ein Durchbruch unter den Wert von $ 1.627 die Tür zu einem neuerlichen Test des September-Tiefs von $ 1.530 öffnen könnte.

forex

Aktuelle Zeit: 05/25 07:53 GMT
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05/25
09:00EUR+ Italian Retail Sales0.6% -0.1% -1
14:55USD+ Revised UoM Consumer Sentiment77.877.7 -3
14:55USD+ Revised UoM Inflation Expectations3.1% --1
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