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Friday, 21 Oct 2011
Britische Wirtschaft verzeichnet diese Woche erhebliche Gewinne
Das britische Pfund Sterling (GBP) wird diese Woche mit leichter Aufwärtstendenz beschließen, nachdem Berichte über Einzelhandelsumsätze und Inflation für den zurückliegenden Monat einen kräftigen Aufwärtsknick aufwiesen. Zum US Dollar (USD) handelte das Pfund Sterling mit starker Aufwärtstendenz, während die Rückläufigkeit des Dollar anderen Währungen, insbesondere in Europa, zu Aufschwüngen verhalf.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4175 | 1.6450 | 80.25 | 0.9775 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.3970 | 1.6100 | 77.85 | 0.9310 | 1.0720 | 0.8880 | |
| 1.3915 | 1.5850 | 77.50 | 0.8970 | 1.0320 | 0.8795 | |
| Support | 1.3650 | 1.5630 | 76.30 | 0.8630 | 1.0110 | 0.8685 |
| 1.3440 | 1.5325 | 75.94 | 0.8550 | 0.9920 | 0.8530 | |
| 1.3145 | 1.5270 | 0.8240 | 0.9390 | 0.8285 |
Wirtschafts News
CAD - Kanadischer Dollar sinkt im Vorfeld der Bekanntgabe des Verbraucherpreisindexes
Der kanadische Dollar (CAD) notierte am Donnerstag leicht rückläufig, als Investoren sich aufgrund von Spekulationen über einen Marktrückgang nach den jüngsten Fertigungsberichten von höhere Erträge erzielenden Anlagen abwandten. Ein schlimmer als erwarteter Aufwärtsknick bei den US Arbeitslosenansprüchen in dieser Woche trug zur Risikosensibilisierung vieler Investoren bei, was dazu führte, dass sie erst die heutigen Nachrichten abwarten wollen, bevor sie stärker ins Marktgeschehen eingreifen.
Wie jedes andere Land auch, das eine Leitzinsentscheidung bekannt gab, hat auch die Bank of Canada (BOC) seinen Leitzinssatz unverändert belassen, allerdings fiel das begleitende Statement des nördlichen Wirtschaftsriesen etwas optimistischer aus als das anderswo der Fall war. Der Abschwung des CAD war erheblich geringfügiger als bei anderen Währungen. Das kann zum einen daran gelegen haben, dass der CAD nicht so stark in die Marktunruhen eingebunden ist, zum anderen aber auch an den positiven kanadischen Wirtschaftsdaten der jüngsten Zeit.
Die wichtigste Wirtschaftspublikation dürfte heute die Bekanntgabe des kanadischen Verbraucherpreisindexes und dessen Kernrate sein. Sollten die heutigen Nachrichten auf einen Anstieg bei der kanadischen Inflationsrate hinweisen, eine Einschätzung, die aufgrund der Daten der vergangenen Wochen wenig wahrscheinlich sein dürfte, besteht die Möglichkeit, dass mehr Investment in die höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen fließen wird, da Investoren vorhaben ihre Portfolios umzuschichten, was den CAD beim kurzzeitigen Handel unterstützen könnte.
GBP - Einzelhandelsumsätze und Steigerung der Inflationsrate sorgen für Anstieg beim GBP
Aufgrund der Berichte über einen leichten Aufwärtsknick bei der Inflationsrate und den Einzelhandelsumsätzen Großbritanniens im vergangenen Monat handelte das britische Pfund Sterling (GBP) in dieser Woche mit Aufwärtstendenz. Zum US Dollar (USD) verzeichnete das Pfund Sterling einen Aufschwung, da auch die Rückläufigkeit des Dollar anderen Währungen, insbesondere in Europa, zum Anstieg verhalf.
Eine leicht pessimistische Stimmung gegen Investitionen in den Euro lässt momentan viele Investoren nervös werden, wenn sie regionales Investment erwägen. Eine umkämpfte Eurozone lässt finanzielle Wellen zu seinen Nachbarstaaten überschwappen, und einige von ihnen sind sehr besorgt darüber, dass dadurch das Wirtschaftswachstum auf dem gesamten Kontinent betroffen sein könnte. Auf die gestrigen Daten der Einzelhandelsumsätze Großbritanniens scheint das allerdings nicht zuzutreffen. Auch weisen die Inflationsdaten Großbritanniens auf eine gesunde Wachstumsrate bei den Verbraucherpreisen hin.
Die Stimmung in der Region dürfte ins Negative umgeschlagen haben, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass Händler sich in dieser Woche in Richtung Sicherheit orientieren werden. Das GBP dürfte allen finanziellen Stürmen standhalten, solange die Wirtschaftsdaten positiv ausfallen. Großbritannien scheint ein etwas besseres viertes Quartal erwarten zu können als seine südlichen Nachbarn. Aufgrund der allgemeinen Stimmungslage könnte das Pfund Sterling zum Ende dieser Woche weitere Aufwärtstendenz verzeichnen.
AUD - Australische Wirtschaft fällt leicht hinter die Erwartungen zurück
Es wird angenommen, dass der australische Dollar (AUD) zum Wochenende hin ein wenig ins Minus geraten wird, während sich die Märkte generell etwas zögerlich verhielten. Zusätzlich zu den jüngsten Berichten über den langsam wachsenden australischen Wohnungsmarktsektor haben neue Publikationen über das schrumpfende australische Verbraucher- und Firmenvertrauen angefangen sich nicht nur auf verschiedene Bereiche der australischen Wirtschaft auszuwirken, sondern auch auf die Psyche.
Von den Berichten war ursprünglich erwartet worden, dass es zu leichtem Aufschwung, beziehungsweise in einigen Fällen bestenfalls zu Stillstand kommen werde. Die Berichte dieser Woche haben jedoch dazu geführt, dass viele Investoren sich vom australischen Dollar (AUD) abgewandt haben, allerdings erwarten auch viele eine baldige Erholung. Die nationalen Wohnungsmarkt- und Beschäftigungsdaten dürften auch dazu beigetragen haben, dass sich viele Investoren vom einst boomenden AUD abgewandt haben. Diese Daten, in Verbindung mit den trüben Hausneubau-Daten und dem Bericht über Baugenehmigungen, haben sich bislang negativ auf den Kurs des AUD ausgewirkt und werden das voraussichtlich auch den Rest der Woche über tun.
Rohöl - Zunahme der Lagerbestände lässt Rohölpreis sinken
Der Rohölpreis fand am Donnerstag leichte Unterstützung als sich die Stimmung zugunsten eines Preisanstiegs verlagerte, was auf eine Aufstockung der US Lagerbestände zurückzuführen war. Dem wöchentlichen Bericht zufolge hatten die USA ihre Rohöllagerbestände um rund 4,7 Mio. Barrel reduziert. Diese Nachrichten widersprachen der landläufigen Meinung, dass steigende USD Kurse einen Abschwung beim Rohölpreis nach sich ziehen und drückten ihn wegen der Spekulationen hinsichtlich eines Versorgungsengpasses nach oben.
Ein erwarteter Einknick bei Rohölpreis aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage in dieser Woche, in der ein kräftiger Anstieg des Dollar zu verzeichnen war, führte bislang nicht dazu, dass der Preis für physische Anlagewerte sich sonderlich kräftig bewegte. Der Bericht vom Mittwoch über die US Rohöllagerbestände überraschte viele Investoren, die auf einen sehr viel leichteren Rückgang bei den Ölreserven gesetzt hatten. Wenn mehr und mehr Händler von der positiven Stimmung erfasst werden könnte der Rohölpreis in nächster Zeit wieder über $ 90 pro Barrel ansteigen.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung handelt seit Anfang des Monats innerhalb einer Spanne von 8 Cent und könnte sich weiter erholen. Erster Widerstand für die EUR/USD-Paarung findet sich beim Wochen-Hoch von 1,3910, welches mit dem 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt übereinstimmt, sowie dem Rückführungswert von 1,4015. Eine Bewegung hier könnte auf mehr als nur eine Korrektur beim Abwärtstrend hinweisen. Die zuvor durchbrochene Trendlinie vom Mai 2010 weist auf einen Widerstandswert von 1,4175 hin. Sollte es bei der EUR/USD-Paarung zu einem Kursrückgang kommen, könnte der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3550 ins Spiel kommen.
GBP/USD
Diese Paarung verzeichnete einen erheblichen Aufschwung nachdem der Abwärtstrend nicht unter die Spanne von 1,5300 - 1,5270 gesunken war. Erster Widerstand findet sich beim Hoch der vergangenen Woche von 1,5850 mit weiterem Spielraum bis zur Spanne von 1,600 - 1,6100. Unterstützung findet sich bei 1,5630, dem Tief vom Dienstag, gefolgt vom September-Tief bei 1,5325.
USD/JPY
Das Range-Trading der USD/JPY-Paarung setzt sich fort, wobei diese zwischen den Werten von 77,50 und 76,30 gefangen ist. Bei einer Bewegung darüber hinaus dürften sich sehr wahrscheinlich bereitwillige Verkäufer beim September-Hoch von 77,85 finden, während ein Durchbruch dieses Werts das Post-Interventions-Hoch von 80,25 testen könnte.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung nähert sich der steigenden Trendlinie der Tiefs vom August und September deren Wert bei 0,8900 liegt. Ein Anstieg hier könnte sich erneut am Oktober-Hoch von 0,9310 versuchen, während sich nach einem Durchbruch dieses Trends Unterstützung beim Wert von 0,8550 finden dürfte.
Die Wild-Card
EUR/JPY
Die EUR/JPY-Paarung findet, wenn auch nur recht schwach, Unterstützung bei 104,75. Forex -Händler sollten bedenken, dass bei einem Durchbruch dieses Werts der nächste Unterstützungswert sich erst wieder beim Oktober-Tief von 101,06 findet. Andererseits findet sich Widerstand für die EUR/JPY-Paarung bei 107,65 und bei 109,00.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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