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Tuesday, 25 Nov 2008
Citigroup Rettungsplan reicht nicht aus, um US-Dollar dauerhaft zu beruhigen
Der Citigroup Rettungsplan verhalf den Hauptwährungen dabei, etwas Boden gegenüber dem USD gutzumachen. Anleger konzentrieren sich jedoch momentan auf kurzfristige Gewinne bei volatilen Währungen wie dem EUR oder JPY. Dieser Trend brachte dem Dollar in den vergangenen Tagen deutliche Abwärtstendenzen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2945 | 1.5178 | 97.88 | 1.2140 | 0.6518 | 0.8600 |
| 1.2900 | 1.5152 | 97.36 | 1.2115 | 0.6477 | 0.8571 | |
| 1.2865 | 1.5115 | 96.81 | 1.2070 | 0.6440 | 0.8533 | |
| Support | 1.2788 | 1.5048 | 95.90 | 1.2000 | 0.6370 | 0.8468 |
| 1.2742 | 1.5000 | 95.46 | 1.1966 | 0.6340 | 0.8433 | |
| 1.2710 | 1.4976 | 95.00 | 1.1930 | 0.6300 | 0.8400 |
Wirtschafts News
USD - Dollar fällt trotz Citigroup Rettungsplan
Zum zweiten Tag in Folge musste die US-amerikanische Regierung Verluste gegenüber dem EUR und weiteren Hauptwährungen verzeichnen. Das Hilfspaket für die Großbank Citigroup überzeugte die Forex-Anleger nicht, in USD zu investieren. Gestern notierte dieser um 16:00 Uhr MGZ bei $1,2953 zum EUR. Daraufhin rutschte der Dollar wiederholt um nahezu 3%.
Experten waren zunächst davon ausgegangen, dass die US-Regierung der angeschlagenen Ctigroup eine Kapitalspritze in Höhe von $20 Milliarden zukommen lassen will. Anleger konzentrieren sich jedoch momentan auf kurzfristige Gewinne bei volatilen Währungen wie dem EUR oder JPY. Dieser Trend brachte dem Dollar in den vergangenen Tagen deutliche Abwärtstendenzen.
Darüber hinaus nahm der Bericht zu den Eigenheimverkäufen aus dem Bestand seinen Einfluss auf den USD. Die enttäuschenden Zahlen verdeutlichten einen Rückgang von 3,1% im Oktober und ergaben eine Jahresrate von 4,98 Millionen Einheiten. Diese Daten bestätigen, dass der US-Immobilienmarkt nach wie vor stark geschwächt ist und stimmen mit den Angaben aus dem jüngsten Bericht der US-Notenbank überein, die von einer Erholung des Marktes bis 2010 nicht ausgehen.
Die Marktteilnehmer erwarten derzeit einen anhaltenden Abwärtstrend des USD. Forex-Anleger sind der Meinung, dass der USD überbewertet sei.
Demnach rechnen einige Analysten mit einem Fall des USD von weiteren 2% innerhalb der nächsten zwei Handelstage.
EUR - Europäische Währung auf dem Vormarsch gegen den US-Dollar
Laut Expertenmeinung wird der EUR seinen zinsbullischen Trend gegenüber dem US-Dollar heute fortsetzen. Die Finanzspritze der US-Regierung an die ums Überleben kämpfende Citigroup veranlasst Investoren dazu, sich von der US-amerikanischen Währung abzuwenden. Sie beabsichtigen derzeit kurzfristige Gewinne über volatile Währungen wie dem EUR oder JPY zu erzielen.
Der EUR stieg gestern um 2,8% zum USD an und erreichte ein 2-Wochenhoch bei $1,2929. Diese Entwicklung ergab sich trotz enttäuschendem deutschen Geschäftsklimaindex des Monats November, der ein Rekordtief von nahezu 16 Jahren erreichte. Experten hatten erwartet, dass die negativen Zahlen zusätzlichen Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) ausüben würden, eine weitere Senkung des Leitzinssatzes von mindestens 50 Basispunkten in unmittelbarer Zukunft in Betracht zu ziehen. Auf lange Sicht könnte dies Einfluss auf den EUR-Kurswert nehmen, kurzfristig bevorzugen Forex-Anleger, sich den aktuellen EUR-Trend zu Nutze zu machen.
Analysten erwarten heute einen weiteren Gewinnzuwachs des EUR gegenüber dem USD. In den USA wird heute um 15:00 MGZ der Index des Verbrauchervertrauens im Monat November ausgegeben. Dieser wird erwartungsgemäß rückläufig sein. Darüber hinaus werden Devisenhändler ihren Vorteil wahrscheinlich aus einem schwachen USD vor dem Thanksgiving- Feiertag am kommenden Donnerstag ziehen.
JPY - Yen reagiert positiv auf Citigroup Rettungsplan
Japans Währung konnte gegenüber den Hauptwährungen Boden gutmachen, seitdem Anleger sich als Antwort auf den Citigroup Rettungsplan der US-Regierung volatilen Währungen wie dem JPY zuwenden. Gestern setzte der JPY seinen Aufwärtstrend gegenüber dem USD fort. Japans Aktienmärkte reagierten positiv auf das geplante Hilfspaket für die Großbank Citigroup.
Während des gestrigen Handelstages kletterte der JPY um 0,6% auf 96,88 Yen zum USD, während Investoren die inzwischen riskanten Carry-Trades auflösen. Auch gegenüber dem EUR stieg der JPY gestern von zuvor 126,08 auf 124,94. Marktteilnehmer führen diese Entwicklung auf die gestern veröffentlichten, schlecht ausgefallenen Zahlen des deutschen Geschäftsklimaindexes zurück, der den Konjunkturabschwung der deutschen Wirtschaft ein weiteres Mal verdeutlichte. Einige Experten sind davon überzeugt, dass die Sorge der Anleger um eine tiefe und anhaltende globale Rezession, den Yen in den kommenden Monaten weiterhin stützen wird.
Rohöl - Ölpreis mit Kurssprung, während USD abrutscht und die Aktienmärkte weltweit steigen
Die Ölpreise stiegen gestern um 9% auf über $54 pro Barrel und reagierten somit positiv auf die geplante Finanzspritze der US-Regierung für die strauchelnde Citigroup. Am vergangenen Freitag erreichte das Barrel Rohöl einen neuen Tiefstand bei $48,25, nachdem es im vergangenen Juli noch bei einem Rekordpreis von $147 gehandelt wurde. Des Weiteren trieben die Spekulationen über eine anstehende Kürzung der Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) die Ölpreise in die Höhe.
Auch der wieder schwächere Dollar hatte eine günstige Wirkung auf die Ölpreise. Experten gehen davon aus, dass ein anhaltend schwacher Dollar Rohöl sowie andere Rohstoffe für Investoren wieder attraktiver erscheinen lässt. Wegen des massiven Preisverfalls in den vergangenen Wochen werden sich die Ölminister der OPEC-Länder am 29. November in Kairo treffen, um über eine weitere Drosselung ihrer Ölförderung zu sprechen. Der jüngste Preissprung scheint mehr eine vorübergehende Korrigierung als ein anhaltendes Momentum zu werden. Angesichts der nachlassenden Nachfrage und der globalen Rezession wird sich diese Entwicklung wohl kaum über längere Zeit halten können.
Technische News
EUR/USD
Auf der Tages-Chart lässt sich eine eindeutig rückläufige Handelsspanne erkennen, während das Paar mittlerweile um die 1,2830-Marke schwankt. Ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart verdeutlicht, dass eine Abwärtsbewegung unmittelbar bevorstehen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.
GBP/USD
Allem Anschein nach, hat dieses Paar seinen zinsbullischen Umschwung eingegrenzt, seitdem es die 1,5133-Marke erreicht hat. Ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart deutet sogar darauf hin, dass sich für GBP/USD ein erneuter Abwärtstrend einstellen könnte. Auch hier ist es eventuell von Vorteil, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/JPY
Dieses Paar unterlag in den vergangenen Wochen hohen Kursschwankungen. Um USD/JPY scheint es momentan unbeständig zu bleiben. Die Bollinger Bands auf der Tages-Chart erweitern sich, während sich der RSI im neutralen Bereich bewegt. Forex-Anleger sollten deutlichere Signale abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.
USD/CHF
Dieses Paar wird bereits seit einigen Tagen um die 1,20-Marke gehandelt, ohne einen bedeutenden Durchbruch zu verzeichnen. Das rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart könnte bedeuten, dass sich bald ein Abwärtstrend einstellt. Auch die Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Die richtige Entscheidung für heute könnte lauten: Verkaufen.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf der 4-Stunden-Chart bildet sich eine deutlich erkennbare zinsbullische Handelsspanne. Ein zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart verdeutlicht, dass eine zinsbullische Korrigierung unmittelbar bevorsteht. Der RSI schwankt im "überkauften" Bereich und bestätigt die Tendenz, dass der Trend noch nicht beendet ist. Auch heute könnten Forex -Anleger ihre Gewinne erneut maximieren, indem sie bei Niedrigständen kaufen und sich den aktuell zinsbullischen Trend zu Nutze machen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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