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Tuesday, 7 Sep 2010
Dünner Handel am US-Feiertag Labor Day dämpft Risikoappetit und stärkt USD
Das Währungspaar EUR/USD testete gestern die wichtige Unterstützung bei 1,2790, während GBP/USD zunächst bis auf 1,5350 absackte, sich anschließend jedoch wieder nach oben korrigieren konnte. Rohstoffpreise bewegten sich am Montag eher seitwärts als alles andere. Deutlich war, dass die leichten Aufwärtstendenzen des USD vielmehr aus einem dünnen Handel resultierten, als aus einer neuen Dollar-Stärke. Die schwachen Handelsbedingungen dämpften darüber hinaus den jüngst gewachsenen Risikoappetit der Händler.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2885 | 1.5460 | 84.90 | 1.0185 | 0.9235 | 0.8405 |
| 1.2865 | 1.5440 | 84.70 | 1.0165 | 0.9205 | 0.8385 | |
| 1.2835 | 1.5410 | 84.40 | 1.0135 | 0.9175 | 0.8355 | |
| Support | 1.2775 | 1.5350 | 83.80 | 1.0075 | 0.9115 | 0.8295 |
| 1.2745 | 1.5320 | 83.50 | 1.0045 | 0.9085 | 0.8265 | |
| 1.2725 | 1.5300 | 83.30 | 1.0025 | 0.9065 | 0.8245 |
Wirtschafts News
USD - USD gewinnt aufgrund geminderter Risikobereitschaft
Der gestrige Feiertag Labor Day in den USA und Kanada bescherte den teilnehmenden Marktakteuren einen äußerst dünnen Handel. Mit Übergang in den asiatischen Handel heute Morgen setzte jedoch bereits neue Marktvolatilität ein, nachdem sich auch US-Aktien zurück meldeten.
Das Währungspaar EUR/USD testete gestern die wichtige Unterstützung bei 1,2790, während GBP/USD zunächst bis auf 1,5350 absackte, sich anschließend jedoch wieder nach oben korrigieren konnte. Rohstoffpreise bewegten sich am Montag eher seitwärts als alles andere. Deutlich wurde, dass die leichten Aufwärtstendenzen des USD vielmehr aus einem dünnen Handel resultierten, als aus einer neuen Dollar-Stärke. Die schwachen Handelsbedingungen dämpften darüber hinaus den jüngst gewachsenen Risikoappetit der Händler.
Für heute erwarten die Marktteilnehmer ein erhöhtes Handelsvolumen, das möglicherweise einen Teil der Kursschwankungen der Morgenstunden ausgleichen wird. Eine anhaltende Risikoaversion kann dem USD angesichts der vergangenen Marktentwicklungen weiter Auftrieb bringen.
EUR - Euro verliert gegen Gegenwährungen
Am Montag schwankte die europäische Gemeinschaftswährung Euro unter geringem Handelsvolumen gegenüber dem USD um die Marke von 1,2880. Die US-amerikanischen Märkte blieben gestern aufgrund des nationalen Feiertages Labor Day geschlossen. Am Dienstagmorgen in Asien ging es dann für die Einheitswährung weiter bergab. Zuvor drückte ein enttäuschender Sentix-Index in der Eurozone mit einem Zählerstand von 7,6 anstelle der von Experten erwarteten 9,5 Punkte die Stimmung am Markt.
Das Währungspaar EUR/USD fiel bis auf 1,2790. EUR/GBP sackte um 40 Punkte gen Süden auf 0,8320 ab. Zum Japanischen Yen gab die Währung der 16-Nationen um nahezu 70 Punkte nach und handelt aktuell um die Marke von 107,70. Sollte die Risikoaversion an Intensität gewinnen, werden sich die Abwärtstendenzen des EUR voraussichtlich fortsetzen.
Die Eurozone veröffentlicht heute nur einige wenige Konjunkturdaten. Großbritannien gibt um 11:00 Uhr die Verbraucherpreise für August aus. Eventuell erhält der GBP den längst überfälligen Schub, sollte das Ergebnis positiv ausfallen. Um 12:00 Uhr stehen anschließend aktuelle Zahlen zum deutschen Auftragseingang für Juli des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zur Veröffentlichung aus. Optimismus versprechende Indizes aus dem Euroraum könnten die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer wieder steigern und den Euro stützen.
JPY - Intervention - Greift die BoJ ein?
Japans Yen scheint gegenüber einem Großteil seiner Gegenwährungen bis auf weiteres innerhalb einer engen Handelsspanne zu verbleiben. Die Bank of Japan (BoJ) hat ihren Leitzins gestern unverändert bei 0,10% belassen. Analysten hatten ein Festhalten an der extrem expansiven Geldpolitik der Zentralbank erwartet. In der vergangenen Woche hatte die BoJ aufgrund der zuletzt deutlichen Yen-Aufwertung Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft beschlossen. Da Japan stark vom Export abhängig ist, schadet die derzeit starke Währung dem Außenhandel.
Nach Angaben der Notenbank in einem Begleittext zum Zinsbeschluss erklärte die BoJ, dass „nötigen Schritte zeitgerecht und in angemessener Weise“ erfolgen würden, sollte Notwendigkeit bestehen. Dennoch gilt der JPY unter Händlern als derzeit „sichere“ Währung, während Experten wiederholt über einen steilen ökonomischen Niedergang der japanischen Wirtschaft mutmaßen, sollte der Inselstaat seine Exportrate in Zukunft nicht steigern können.
Rohöl - Rohöl stabil bei $74 pro Barrel
Am Montag starteten die Ölpreise zunächst mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche, stabilisierten sich jedoch im weiteren Tagesverlauf um die Marke von $74 pro Barrel. Händler verwiesen auf die aktuelle Dollar-Aufwertung als Beweggrund für die schwächeren Tendenzen am Ölmarkt. Ein starker Dollarkurs erhöht den Rohölpreis für Investoren außerhalb des Dollar-Raums und senkt somit die Nachfrage.
Am Dienstagmorgen gaben die internationalen Ölpreise wieder etwas nach. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel US-WTI zur Auslieferung im Oktober $73,93 und damit $0,67 weniger als gestern. Der Preis für ein Barrel Nordsee-Brent fiel am Montag von $76,87 um $0,12 auf $76,75. Als Unterstützung kann die psychologisch bedeutsame Marke bei $74,00 gelten. Charttechnisch scheint der Markt gegenwärtig eher neutral zu sein. Der bereits vor Monaten begonnene Seitwärtstrend wird sich voraussichtlich vorerst fortsetzen.
Technische News
EUR/USD
EUR/USD begab sich gestern deutlich auf Talfahrt und handelt momentan um die Marke von 1,2815. Der Slow Stochastic der Tages-Chart bestätigt Abwärtstendenzen für das Währungspaar. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart zeigt wiederum an, dass sich noch heute eine zinsbullische Trendwende ergeben könnte. Hier einzusteigen, sobald die Zeichen deutlicher werden, könnte eine gute Entscheidung sein.
GBP/USD
Gestern ergaben sich auch für dieses Währungspaar äußerst rückläufige Tendenzen. Die technischen Indikatoren signalisieren jedoch, dass sich dieser Trend möglicherweise schon bald ändern könnte. Entsprechend der Signale, die der MACD der Tages-Chart liefert, steht eine zinsbullische Trendwende unmittelbar bevor. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte heute die richtige Wahl sein.
USD/JPY
USD/JPY unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt unterschiedliche Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen keinen eindeutigen Trend erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auch hier auf deutlichere Signale auf der Stunden-Chart.
USD/CHF
Aktuell bewegt sich auch dieses Paar im überverkauften Bereich auf der Tages-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Aufwärtsausrichtung. Die steigende Tendenz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Wir empfehlen, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne gebrochen ist.
Die Wild-Card
AUD/USD
Der kontinuierliche Aufwärtstrend hat dieses Kurspaar letztendlich in den überkauften Bereich des RSI auf der Tages-Chart gedrückt. Darüber hinaus scheint das gegenwärtige Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf eine sich ankündigende Preiskorrektur nach unten zu deuten. Forex -Anlegern bietet sich jetzt möglicherweise eine gute Handelsgelegenheit, die Überwindung des unteren Bereichs der Handelsspanne auf den Stunden-Charts abzuwarten und anschließend zu verkaufen, um aus dem bevorstehenden Trend Profit zu schlagen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||


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