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Montag, 23 Jun 2008

Das Öl-Gipfeltreffen in Jeddah leitet eine wichtige Handelswoche ein

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenznodownupupupup
Wochentendenzupupdowndownupup
Widerstandskraft1.57201.9840108.301.04450.96500.8000
1.56801.9810108.001.04150.96200.7970
1.56501.9780107.701.03850.95800.7940
Support1.55801.9710106.901.03250.95200.7880
1.55501.9680106.601.02950.94900.7850
1.55201.9650106.301.02650.94600.7820

Wirtschafts News

USD -

Die Eigendynamik des USD ließ letzte Woche eine starke Veränderung deutlich werden, als der Greenback Verluste im Vergleich zu seinen Währungsgegnern verzeichnete. Der Dollar war hauptsächlich betroffen von den wiederauflebenden Wirtschaftssorgen in den USA, die die potentielle Anhebung des Leitzinssatzes durch die US-Notenbank gefährden. US-Notenbankchef Ben Bernake und seine Kollegen bestanden in letzter Zeit auf Ihrer Absicht, den Zinssatz zu erhöhen, falls sich der Inflationskurs fortsetzt. Das oft gehandelte EUR/USD-Paar erlebte seinen größten wöchentlichen Anstieg seit über 3 Monaten, nachdem sich die US-Währung vorher wochenlang gegen denselben EUR erholte.

Die US-Basisdaten der letzten Woche waren stabil, da die Schlüsselkalenderereignisse ausgeglichen bzw. positiv zurückkamen.Hauptantrieb der steigenden Tendenz des Dollars in den letzten Wochen waren Inflationsängste, die eine Erhöhung des Leitzinssatzes durch die US-Notenbank immer wieder ins Gespräch brachten.Mit dem Fortschreiten der Woche löste jedoch die Besorgnis um Öl sowie große Verluste aus offenen Investmentfonds in den USA die fallende Tendenz des USD aus, was dazu führte, dass er die Handelswoche mit 1,5626 gegen den EUR schloss.

Eines der Hauptereignisse, das diese Woche die Richtung für den Forexmarkt angeben dürfte, war der am Sonntag in Jeddah, Saudi-Arabien, abgehaltene Öl-Gipfel.Der Gipfel wurde von Saudi Arabien organisiert, um Ölpreise mit den großen Ölproduzenten, Ölkonzernen, Staatsoberhäuptern und Ölministern zu diskutieren.Der Gipfel resultierte in einer erwarteten Reihe von Ergebnissen, da die ölproduzierenden Länder versicherten, dass die produzierte Ölmenge ausreichend sei, um den weltweiten Bedarf zu decken; während die westlichen Staatsoberhäupter die Kapazitäten der Ölnationen zur kontinuierlichen Deckung des wachsenden Bedarfs in der ganzen Welt in Frage stellten.Saudi Arabien verpflichtete sich, die Poduktion auf 9,7 Millionen Fässer pro Tag zu erhöhen, womit nahezu ein 28-jähriges Hoch erreicht ist.

Was den Rest der Woche in den USA betrifft, sollten wir ziemlich wenige Neuigkeiten erwarten, wobei die wichtige Zinssatzentscheidung am Mittwoch den Höhepunkt darstellen wird.Ebenfalls am Mittwoch wird der USD wesentliche Auftragseingänge für Gebrauchsgüter, Rohölvorräte für verkaufte Neubauten sowie eine FOMC-Stellungnahme sehen.Es ist zu erwarteten, dass der Dollar bis dahin innerhalb seiner momentanen Kursspanne gehandelt wird.Die USA tauchen heute nicht auf dem Nachichtenkalender auf und werden sich höchstwahrscheinlich je nach Reaktion der Händler auf den Jeddah-Gipfel bewegen.

EUR -

Der Euro legte die letzte Woche hindurch gegen seine Währungsgegner hauptsächlich zu, was auf eine Kombination aus positiven Basisdaten und einer möglichen Anhebung des Leitzinssatzes zurückzuführen ist.Obwohl eine Anhebung des Leitzinssatzes im Gespräch stand, blieb der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, bei seiner zinsbullischen Haltung.Die EZB vertritt die Auffassung, dass eine langsamere Wirtschaft nicht ausreicht, um Preisanstiege zu verhindern.Obwohl der europäische Output sich bisher als überraschend widerstandsfähig erwies, erwarten die meisten Pognostiker eine Verlangsamung im zweiten Halbjahr.

In einer für den EUR ziemlich ruhigen Woche kam ein Datensatz mit gemischten Ergebnissen zurück.Im Laufe der letzten Woche kamen auch der Konsumentenpreis-Index und der Deutsche Erzeugerpreis-Index mit positiven Werten zurück, was die europäische Wähung im Vergleich zur seiner Gegenwährung, dem Dollar, nach oben drückte. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Deutsche Verbraucherstimmungsindex seinen niedrigsten Wert seit 15 Jahren.Die Stimmungswerte könnten sich diese Woche als kritisch erweisen, wenn die EZB die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung des Leitzinssatzes einschätzt und steigender Inflationsdruck das europäische Wachstum beeinflusst.

Die Daten der Euro-Zone für diese Woche werden interessant sein, während sie wahrscheinlich im Hinblick auf die Entscheidung der US-Notenbank bzgl. einer Anhebung des Leitzinssatzes am Mittwoch eine untergeordnete Rolle spielen werden.Einige der wichtigeren Ereignisse dieser Woche werden der Deutsche Verbraucherstimmungsindex, die Französische Verbraucherausgaben und der vorläufige Deutsche Konsumentenpreis-Index, sowie zwei Schlüsselreden von EZB-Präsident Trichet.Wenn die Nachrichten positiv ausallen, sollte der EUR weiterhin ein Wachstum gegen den US Dollar verzeichnen. Heute ist ein voller Tag für den EUR, da wir den German Manufacturing PMI, German Ifo Business Climate und Expectations Index, Manufacturing PMI und Services PMI erwarten.Ohne den USD in den Nachrichten wird der EUR heute wohl weiter Boden gegenüber dem Dollar gutmachen.

JPY -

Der JPY scheint in den vergangen zwei Wochen eine neue Identität angenommen zu haben.Die asiatische Währung scheint nicht mehr länger mit der gleichen Abhängigkeit auf die Bewegungen der US-Börsen zu reagieren.Forex-Händler müssen nicht allzu weit zurückblicken, um einen starken Zusammenhang zwischen Carry-Trade (einem der Hauptunterstützer der JPY-Bewegung) und dem Dow Jones zu finden.Nachdem der JPY letzte Woche 108,40 erreicht hatte, erholte er sich bis zum Ende der vorherigen Hadelswoche um ca. 100 Pips, und als die Märkte gestern wieder öffneten, sah es so aus, als würde er diese Tendenz weiter fortsetzen.

In letzter Zeit waren die Japaner vorsichtig beim Währungshandel, da sie die zunehmenden Probleme der Energie- und Lebensmittelpreie weltweit bekämpfen. Da der USD und der EUR heutzutage ihre Positionen wechseln und die erwartete Anhebung des Leitzzinssatzes noch stattfinden wird, kann der JPY positive Daten gebrauchen, um die Währung zumindest bis zur US-Notenbankentscheidung am Mittwoch zu pushen.

Diese Woche wird für Japan sehr geschäftsreich, da die Forex-Händler Trade Balance, CSPI, Core CPI, Haushaltsausgaben insgesamt, Industrielle Produktions- und Einzelhandelsumsätze erwarten.Positive Ergebnisse wie letzte Woche können bei jedem Run des JPY als Reaktion auf externe Daten eine wichtige Rolle spielen. Über Nacht zeigte die Veröffentlichung der BDI Large Manufacturing Conditions, dass große japanische Firmen eine Stimmungsverschlechterung als Reaktion auf steigende Produktionskosten verzeichneten.Die Grenze für den JPY wird hoffentlich eine der wenigen negativen Zahlen dieser Woche sein, denn die Forex-Händler scheinen in feste Short-Positionen gebracht zu werden.Der JPY wird dem EUR den Vorzug lassen, da der Market Maker heute auf dem Kalender fehlt.Erwarten Sie Schwankungen im Handel bis die nächsten japanischen Basisdaten am Dienstag veröffentlicht werden.

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Technische News

EUR/USD

Die stündlichen Updates zeigen, dass dieses Paar seine fallende Tendenz fortsetzt, und den Anzeichen nach, wird dieser Trend fortbestehen bleiben.Die 4-stündige Slow Stochastic-Chart zeigt ein Kreuz mit fallender Tendenz, was darauf schließen lässt, dass die Bewegung in der Tat fallend ist.Händlern wird empfohlen, auf die Bewegung zu warten und ihr zu folgen.

GBP/USD

Wir befinden uns jetzt am Anfang eines engen steigenden Kanals auf der 4-Stunden-Chart.Die Indikatoren der Hourlies und auf den täglichen Charts sind gemischt.Daher sollte dieses Paar heute keinen großen Schwankungen unterliegen.Die bevorzugte Strategie heute wird sein, bei Tiefständen zu kaufen und bei schwächeren Kursen zu verkaufen.

USD/JPY

Der Handel in diesem Paar war in letzter Zeit sehr rauh und scheint keinem nachhaltigen Trend folgen zu können. Bollinger Bands erweitern sich und lassen auf zunehmende Volatilität schließen.Indikationen auf der 4-Stunden-Chart geben ein steigendes Signal, und dieses Paar sollte heute mit 108,50 schließen.

USD/CHF

In den Hourlies steht dieses Paar am Anfang einer steigenden Trendkorrektur, initiiert bei 1,0303.RSI und Momentum steigen immer noch, was darauf schließen lässt, dass hier noch viel Spielraum nach oben ist. Die Oszillatoren zeigen, dass eine negative Bewegung recht unwahrscheinlich ist, und die täglichen Charts zeigen den Anfang eines Aufwärtsimpulses. Kaufen sollte heute die bevorzugte Strategie sein.

Die Wild-Card

GBP/JPY

Auf den 4-Stunden-Charts zeichnet sich eine klare abfallende Tendenz ab, und das Paar liegt nun in seinem oberen Bereich.RSI und die Slow Stochastic liegen im mittleren Bereich, was darauf hinweist, dass die nächste Bewegung in Richtung unteres Ende gehen wird.Dies könnte Forex Händlern eine fantastische Gelegenheit bieten, in einer Short-Position auf den Markt zu kommen mit der Möglichkeit, dass ein fallender Impuls eine sogar noch stärkere Bewegung auslösen wird.

Aktuelle Zeit: 01/08 12:26 GMT
DatumZeit$€£¥EreignisZeitVorProAktWich
01/0812:00GBP+Official Bank Rate2.00%1.50%1.50% 5
13:30USD+Unemployment Claims 492K545K-5
15:00CAD+Ivey PMI40.237.5-4
15:30USD+Natural Gas Storage-143B-78B-2
16:00USD+President-Elect Obama Speaks***4
17:50CAD+Gov Council Member Duguay Speaks***3
18:30USD+Assist Treasury Sec Kashkari Speaks***3
19:00EUR+ECB President Trichet Speaks***4
20:00USD+Consumer Credit m/m-3.5B-0.5B-1
01/0905:00JPY+Leading Indicators 85.2%81.4%-1
07:00EUR+German Retail Salesm/m-2.2%0.4%-3
07:45EUR+French Industrial Productionm/m-2.7%-0.7%-3
07:45EUR+French Trade Balance-7.1B-5.0B-1
09:30GBP+Manufacturing Production m/mm/m-1.4%-0.5%-5
09:30GBP+PPI Input m/m-3.3%-2.0%-5
09:30GBP+Industrial Production m/m-1.7%-0.5%-1
09:30GBP+PPI Outputm/m-0.7%-0.7%-1
10:00EUR+Retail Sales m/m-0.8%0.1%-3
11:00EUR+German Industrial Productionm/m-2.1%-2.0%-3

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USAUSAUSD0.25%
JapanJapanJPY0.10%
EuropeEuropeEUR2.50%
SwitzerlandSwitzerlandCHF0.50%
GBGreat BritainGBP1.50%
CanadaCanadaCAD1.50%
AustraliaAustraliaAUD4.25%
New ZealandNew ZealandNZD5.00%
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