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Friday, 2 Dec 2011
Der heutige Arbeitsmarktbericht (NFP) sollte mit Skepsis betrachtet werden
Es wird erwartet, dass der heutige Arbeitsmarktbericht (NFP) eine Verbesserung bei den US Beschäftigungsdaten aufweisen werden, da viele Wirtschaftswissenschaftler nach dem positiven ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung ihre Prognosen nach oben revidiert haben. Allerdings ist es ratsam für Händler skeptisch zu bleiben, da die US Arbeitslosenquote weiterhin einen unangenehm hohen Wert aufweist.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3860 | 1.5620 | 79.50 | 0.9775 | 1.0750 | 0.8830 |
| 1.3610 | 1.5890 | 78.80 | 0.9460 | 1.0450 | 0.8760 | |
| 1.3530 | 1.5780 | 78.50 | 0.9330 | 1.0340 | 0.8660 | |
| Support | 1.3420 | 1.5640 | 76.55 | 0.9065 | 1.0090 | 0.8515 |
| 1.3145 | 1.5420 | 75.56 | 0.8920 | 0.9660 | 0.8485 | |
| 1.2870 | 1.5270 | 0.8760 | 0.9385 | 0.8355 |
Wirtschafts News
USD - Der heutige Arbeitsmarktbericht (NFP) sollte mit Skepsis betrachtet werden
In den vergangenen Wochen hat sich ein bemerkenswerter Trend immer besserer US Wirtschaftsdaten abgezeichnet. Gerade in dieser Woche gab es sehr positive Daten zum Verbrauchervertrauen, einen kräftigen Anstieg bei noch nicht abgeschlossenen, aber bereits vertraglich fixierten Immobilienverkäufen, sowie beim gestrigen ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Gleichwohl diese Faktoren auf gestiegenes Momentum für das US Wirtschaftswachstum hinweisen, ist es um die Beschäftigungssituation nach wie vor ziemlich schlecht bestellt. Die Arbeitslosenquote verbleibt mit 9,0% hartnäckig hoch, und die wöchentlichen Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung stiegen gestern um 402.000, den höchsten Wert seit mehr als einem Monat.
Der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung, der zum heutigen Arbeitsmarktbericht (NFP) des Arbeitsministeriums führt, dürfte ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Trotz der stabilen Arbeitslosenzahlen vom Mittwoch seitens eines privaten Trägers, zeichnet sich der ADP Bericht nicht gerade durch Akkuratesse bei der Vorhersage offizieller Regierungsdaten aus. Folglich bleiben wir skeptisch, was eine dauerhafte Erholung der US Konjunktur betrifft, was sich wahrscheinlich negativ auf die Stimmung an den Märkten und positiv für den USD auswirken dürfte.
Die EUR/USD-Paarung findet Unterstützung bei 1,3270, dem unteren Grenzwert einer rückläufigen Keil-Formation. Widerstand findet sich bei 1,3610, dem Hoch vom 18. November.
EUR - Draghi unterbreitet Vorschlag für größere EU Integration
In seiner gestrigen Rede deutete EZB Präsident Mario Draghi an, dass engere finanzielle Integration für die Eurozone notwendig sei. „Wir sollten uns fragen, ob eine neue finanzielle Übereinkunft ausreichend ist, um die Märkte zu stabilisieren und wie eine glaubwürdige längerfristige Vision uns kurzfristig helfen kann. Unsere Antwort darauf lautet, dass unsere wichtigste Priorität die Wiederherstellung von Glaubwürdigkeit sein muss….Andere Elemente mögen folgen, aber worauf es ankommt ist die Ablaufplanung.“ Dieses Statement Draghis ist insofern von Wichtigkeit, als es durchblicken lässt, dass die EZB sich dahingehend verpflichtet notleidenden Staaten der Eurozone zu helfen, sobald die angemessenen finanziellen Überprüfungen und Abwägungen durchgeführt worden sind. Die EZB hatte bislang immer den Standpunkt vertreten die europäische Schuldenkrise sei eine Finanzkrise und keine Währungskrise. Sollte die EZB mit vollem Einsatz Staaten wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal unterstützen, könnte sich das als Katalysator für den EUR auswirken. Heute wird die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in einer Rede vor den deutschen Bundestag mögliche Schritte zur Einbeziehung Europas in Budget-Abstimmungen erörtern. Könnte das möglicherweise der erste Schritt in Richtung eines mehr integrierten Europa und eines stärkeren EUR sein?
CHF - Negative Leitzinsgerüchte tragen zur Schwächung des CHF bei
Die EUR/CHF-Paarung hatte gestern eine Achterbahnfahrt hingelegt, als der CHF Kursrückgänge zu USD und EUR verzeichnete. Auslöser für die Bewegungen des CHF waren Gerüchte darüber, dass in schweizer Regierungskreisen über einen negativen Leitzinssatz zur Schwächung der schweizer Währung diskutiert wird. Jüngste Wirtschaftsdaten aus der Schweiz zeigten sich eher von der negativen Seite, mit einem Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal von nur 0,2% und einem Abfallen des KOF Wirtschaftsbarometers von 0,75 auf 0,35. An den Märkten erwartet man weitere Schritte seitens der SNB zur Schwächung des Schweizer Franken, da die Bedrohung durch Deflation sich fortgesetzt auf die schweizer Wirtschaft auswirkt. Das könnte beispielsweise die Anhebung des Mindestkurses für die EUR/CHF-Paarung von 1,20 auf 1,25 sein. Die EUR/CHF-Paarung findet Widerstand bei 1,2470, dem Hoch vom 19. Oktober und Unterstützung beim 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,2225.
Weizen - Weizenpreis bleibt hinter den Erwartungen zurück
Der Weizenpreis hat angefangen sich von seinen November-Tiefs zu erholen, blieb allerdings weiter hinter den Erwartungen zurück. Eingedenk der erheblichen Aktiengewinne am Mittwoch könnte das als rückläufige Preisaktion angesehen werden, während wir eigentlich erwartet hatten, dass der Weizenpreis aufgrund der verbesserten Stimmung an den Märkten sehr viel stärker ansteigen würde. Derzeit ist der Weizenpreis in einem langfristigen Abwärtstrend verhaftet, wobei sich Unterstützung beim November-Tief von $ 571 findet und Widerstand beim Tief vom 1. November bei $ 611.
Technische News
EUR/USD
Der EUR schloss den Handel der vergangenen Woche unter dem psychologisch wichtigen Wert von 1,35, wobei einem solchen Abschluss auf dem Monats-Chart noch größere Bedeutung zukommt. Der Slow Stochastic auf dem Monats- und dem Wochen-Chart verläuft weiterhin rückläufig, und bei einem Durchbruch des Werts von 1,3210 dürfte wahrscheinlich das Oktober-Tief von 1,3145 getestet werden. Unterhalb dieses Werts bei 1,3040 liegt die 61% Fibonacci Rückführung der Bewegung vom Juni 2010 bis Mai 2011, was sich als Meilenstein bei dem neuen Abwärtstrend dieser Paarung erweisen dürfte. Unterstützung findet sich beim Januar-Tief von 1,2870. Als Widerstandswert zeigt sich das Hoch vom 18. November von 1,3610.
GBP/USD
Bei einem rückläufigen Slow Stochastic auf dem Monats- und dem Wochen-Chart dürfte sich die GBP/USD-Paarung am Oktober-Tief von 1,5270 versuchen, da sich die Paarung in unmittelbarer Nähe des langfristigen Aufwärtstrends des Tiefs con 2009 befindet, deren Wert bei 1,5050 liegt. Bei einer Aufwärtsbewegung dürfte es zu kräftigen Verkäufen beim Juli-Hoch von 1,5780 kommen.
USD/JPY
Der Abwärtstrend bei der USD/JPY-Paarung hält weiterhin an und nur ein Durchbruch über dem Wert von 78,95 von der fallenden Trendlinie des Hochs in 2007 dürfte die rückläufige Stimmung bei dieser Paarung umkehren. Bei einem Durchbruch dieses Werts dürfte sich die Paarung am jüngsten Post-Interventions-Hoch von 79,50 versuchen, einem Wert der mit dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt der Paarung übereinstimmt. Andererseits findet sich erste Unterstützung bei 76,55, dem Tief vom 18. November, gefolgt vom Allzeit-Tief bei 75,56.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung versucht sich am Oktober-Hoch von 0,9310, wobei ein Durchbruch hier sehr wahrscheinlich die Tür zum 20-Monate-Bewegungsdurchschnitt von 0,9460 und dem Februar-Hoch von 0,9775 öffnen dürfte. Erster Widerstand findet sich bei 0,9080, dem Tief vom 18. November, wobei eine Abwärtsbewegung die Paarung wahrscheinlich bis zum November-Tief von 0,8760 führen dürfte.
Die Wild-Card
S&P 500
Der Aktienindex fand Widerstand bei 1.250, was nicht nur einen wichtigen psychologischen Wert darstellt, sondern auch den Widerstandswert von den Oktober- und November-Hochs. Forex-Händler sollten beachten, dass falls hier kein Durchbruch nach oben erfolgt, der Index sich nach unten zu seinem ersten Unterstützungswert von 1.208, dem Tief von 1. November. kehren dürfte. Bei einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung findet sich der nächste Widerstand beim Oktober-Hoch von 1.288.
forex
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| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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