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Dienstag, 19 Aug 2008
Der USD erwartet einen angespannten Tag da wichtige US Daten erwartet werden
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Widerstandskraft | 1.4735 | 1.8640 | 110.80 | 1.1075 | 0.8725 | 0.7970 |
| 1.4715 | 1.8620 | 110.60 | 1.1055 | 0.8695 | 0.7950 | |
| 1.4685 | 1.8590 | 110.30 | 1.1025 | 0.8665 | 0.7920 | |
| Support | 1.4625 | 1.8530 | 109.70 | 1.0965 | 0.8605 | 0.7860 |
| 1.4595 | 1.8500 | 109.40 | 1.0935 | 0.8575 | 0.7830 | |
| 1.4575 | 1.8480 | 109.20 | 1.0905 | 0.8555 | 0.7810 |
Wirtschafts News
USD - Baugenehmigungszahlen könnten heute USD-Trend bestimmen
Der USD konnte im gestrigen Handel überwiegend zinsbullische Trends gegenüber seinen Währungsgegnern, mit Ausnahme des JPY, verzeichnen. Die einzige Veröffentlichung aus den USA stellte gestern der NAHB Immobilienmarkt Index dar, der wie prognostiziert ausgegeben wurde und sich kaum auf den Dollar-Kurs auswirkte. Der USD nutzte den derzeitigen Abwärtstrend der europäischen Währung zu seinem Vorteil, verlor jedoch an Boden gegen den JPY. Gegen den EUR wurde der USD bei unter 1,47 gehandelt, gegen den Yen unter 110.
Die Erhebung der NAHB Immobilienmarktzahlen spiegelte schlechte Aussichten für die Baubeginne wider. Da der NAHB laut Prognosen ausfiel, brachte der Index keine Überraschungen und hatte wenig Einfluss auf den USD. Der Dollar verlor jedoch ein wenig an Boden, da erneute Spekulationen aufkamen, dass die US-Regierung gezwungen sei, den größten Hypothekenbanken der Welt, Fannie Mae and Freddie Mac, aus der Patsche zu helfen. Nach einer anonymem Quelle des Bush-Ministeriums, soll die US-Regierung beide Unternehmen zwar dazu drängen, Geldmittel zu beschaffen, um weitere Verluste abzuwenden, jedoch glaubt der Staat dabei angeblich nicht an deren Gelingen. Dies schwächte den USD folglich leicht. Zu Nutze machte sich der USD die EUR-Schwäche, die durch eine sehr viel schlechter als erwartet ausgefallene Handelsbilanz entstand.
Heute wird der USD-Handel interessant werden, da eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten auf der Agenda steht. Ein Großteil der Veröffentlichungen wird sich um 12:30 GMT ergeben: Baugenehmigungen, -beginne, Erzeugerpreisindex sowie Kern-Erzeugerpreisindex. Da alle Indizes, mit Ausnahme des Kern-Erzeugerpreisindexes, verglichen mit den Zahlen ihrer letzten Erhebungen, fallen sollen, könnte sich der USD heute etwas rückläufig verhalten. Der Kern-Erzeugerpreisindex soll erwartungsgemäß unverändert bei 0,2% verbleiben und den Dollar-Kurs nicht beeinflussen. Um 2:00 GMT könnten sich größere Kursschwankungen für den USD ergeben, da der Chef der regionalen US-Notenbank von Dallas, Richard Fisher, eine Ansprache zum Thema "Geld- und Währungspolitik in einer von Technologie bestimmten Welt" beim Gipfeltreffen Progress and Freedom Foundation 2008 in Aspen halten wird.
EUR - Werden die ZEW-Konjunkturerwartungen den EUR wiederbeleben?
Im gestrigen Handel konnte der EUR ausschließlich Abwärtstrends gegen seine Währungsgegner verzeichnen. Diese rückläufige Tendenz ist auf die schwache Handelsbilanz Europas zurückzuführen, die sehr viel schlechter als prognostiziert ausfiel. Diese sollte erwartungsgemäß positive Zahlen ausgeben und lag letztendlich entgegen allen Erwartungen bei -0,3 Mrd. Euro. Der EUR/USD Kreuzkurs wurde folglich unter 1,47 gehandelt und gegen den JPY erreichte der EUR sogar die 161,01-Marke, was den tiefste Wert seit dem 13. Mai darstellt. Obwohl die EUR-Währungsgegner gestern kaum Wirtschaftsdaten ausgaben, reichte die Handelsbilanz dazu aus, dem EUR stark zu schaden.
Für heute stehen drei Veröffentlichungen auf dem EUR-Kalender, von denen zwei aus Deutschland, der größten Wirtschaftszone Europas, stammen. Der deutsche Erzeugerpreisindex Juli soll voraussichtlich schlechter als im Vormonat ausfallen, jedoch nach wie vor positive Zahlen ausgeben. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für August sollen erwartungsgemäß leicht steigen, jedoch nach wie vor verhältnismäßig schlecht ausfallen, da EUR-Anleger momentan nicht allzu positiv eingestellt sind. Der ZEW-Index ist ein Frühindikator für die wirtschaftliche Lage in Deutschland, der auf einer monatlichen Umfrage unter ca. 350 Finanzanalysten basiert. Auch die allgemeinen ZEW-Konjunkturerwartungen des EUR sollen im Vergleich zu ihren Vorergebnissen zurückgehen und äußerst niedrig ausfallen. Insgesamt scheint die Anlegerstimmung in Bezug auf den EUR eher pessimistisch zu sein. Für den EUR wird sich voraussichtlich ein erneuter Tag voller Abwärtstendenzen einstellen. Allerdings wird sich zeigen, wer heute die schlechteren Wirtschaftsdaten liefert: USA oder Eurozone.
JPY - Steigt JPY-Kurs nach unveränderter japanischer Zinsrate?
Der JPY durchlief gestern einen zinsbullischen Handel und konnte gegenüber all seinen Währungsgegnern Boden gutmachen. USD/JPY wurden dabei unter 110 gehandelt und gegen den EUR erreichte der Yen 161,01, was den tiefsten Wert seit dem 13. Mai bedeutet. Ohne auch nur eine Veröffentlichung aus Japan, konnte der JPY, mithilfe eines erneuten Abwärtstrend des EUR und wieder auflebenden US-Sorgen um die beiden Hypothekengiganten Fannie Mae and Freddie Mac, einen zinsbullischen Handelstag verzeichnen. Außerdem machte sich die auf Export ausgerichtete japanische Wirtschaft wieder einmal den Preisfall des Rohöls zu Nutze, der folglich die Exportkosten japanischer Erzeugnisse reduziert.
Für heute stehen einige Wirtschaftsdaten auf Japans Kalender. Somit werden sich Kursschwankungen für den JPY ergeben, denn auch seitens USD und EUR wird ein interessanter Handel erwartet. Zunächst steht die vorläufige Overnight Call Rate, die in Japan den Stellenwert des Hauptrefinanzierungssatzes der Europäischen Zentralbank einnimmt, an und wird bei unveränderten 0,5% erwartet. Masaaki Shirakawa, Präsident der Bank of Japan wird in einer Pressekonferenz eine Ansprache halten, die sich auf den JPY auswirken wird. Zum Ende des Handelstages wird der All Industries Activity Index schlechter als im Vormonat erwartet. Dabei soll der Index mittlerweile negative Zahlen ausgeben. Trotz veröffentlichter Daten aus Japan am heutigen Handelstag, könnten die Tendenzen des JPY überwiegend von seinen Hauptwährungsgegnern bestimmt werden.
Rohöl - Ölpreise weiterhin auf dem Abwärtstrend
Die Rohölpreise veränderten sich leicht und lagen gestern bei knapp über $112 pro Barrel, nachdem der Tropensturm Fay allem Anschein nach die Bohrinseln am Golf von Mexiko, die ungefähr ein Fünftel des US-Öls produzierten, ausspare. US-Rohöl- und Benzinbestände gingen vergangene Woche, laut Energieministerium am 13. August zurück. Der Bericht ergab einen 2,8%igen Rückgang verglichen mit den Vorjahreszahlen.
Der rückläufige Ölhandel in dieser Woche ist auf eine US-Enregiepolitik, deren Bemühungen darauf ausgerichtet sind, Rohöl aus Canada zu importieren und Benzinalternativen zu finden, sowie der momentanen politischen Lage in Georgien und einer Unterbrechung der aserbaidschanischen Versorgung zurückzuführen. Darüber hinaus trug der OPEC-Ausblick auf eine rückläufige Öl-Nachfrage seinen Teil zum Preisrückgang bei. Im Monatsbericht der OPEC ist von einer Abnahme von insgesamt 30.000 Barrel pro Tag bis Jahresende die Rede.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar hat seit Monatsanfang einen starken und beständigen Abwärtstrend gezeigt, der sich voraussichtlich weiter fortsetzen wird. Eine leichte Korrigierung auf der Tages-Chart schwindet bereits und lässt darauf schließen, dass die Wiederaufnahme der Abwärtstendenz unmittelbar bevorsteht. Für heute könnte eine gute Strategie sein: bei Höchstständen zu verkaufen.
GBP/USD
Der Abwärtstrend dieses Paares breitet sich in vollem Umfang aus. Das rückläufige Momentum auf der 4-Stunden-Chart bleibt nach wie vor unberührt und das Paar schwankt mittlerweile in dessen Mitte. Auch die Tages-Chart bestätigen diese Tendenz. Dennoch verdeutlicht der RSI, dass die fortwährende rückläufige Korrigierung bald ein Ende finden könnte. Anleger sollten sich den momentanen Abwärtstrend zu Nutze machen.
USD/JPY
Dieses Paar bewegt sich nach wie vor innerhalb der sich verengenden zinsbullischen Handelsspanne und konnte bislang keinen Durchbruch vollziehen. Die positive Neigung des Slow Stochastic auf der Tages-Chart deutet auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends innerhalb der Spanne. Hier könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
USD/CHF
Auf der Tages-Chart zeigt dieses Paar bereits seit einiger Zeit ein konsistentes zinsbullisches Momentum. Auch heute ergibt sich keine Veränderung. Obwohl die Anzeichen nicht deutlich sind, könnte der nächste Richtpreis dieses Paares bei 1,1050 liegen. Dies könnte es Forex-Anlegern ermöglichen, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
Die Wild-Card
Silber
Nach einem heftigen Durchbruch der engen Handelsspanne auf der Stunden-Chart, befindet sich dieser Rohstoff nun inmitten einer rückläufigen Korrigierung. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart sind tendenziell fallend. Forex -Anlegern könnte sich eine gute Gelegenheit bieten, sich diese extreme technische Bewegung zu Nutze zu machen. Hier könnte die richtige Entscheidung lauten: Verkaufen.
| Datum | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01/08 | 12:00 | GBP | Official Bank Rate | 2.00% | 1.50% | 1.50% | ![]() | |
| 13:30 | USD | Unemployment Claims | 492K | 545K | - | ![]() | ||
| 15:00 | CAD | Ivey PMI | 40.2 | 37.5 | - | ![]() | ||
| 15:30 | USD | Natural Gas Storage | -143B | -78B | - | ![]() | ||
| 16:00 | USD | President-Elect Obama Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 17:50 | CAD | Gov Council Member Duguay Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 18:30 | USD | Assist Treasury Sec Kashkari Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 19:00 | EUR | ECB President Trichet Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 20:00 | USD | Consumer Credit | m/m | -3.5B | -0.5B | - | ![]() | |
| 01/09 | 05:00 | JPY | Leading Indicators | 85.2% | 81.4% | - | ![]() | |
| 07:00 | EUR | German Retail Sales | m/m | -2.2% | 0.4% | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Industrial Production | m/m | -2.7% | -0.7% | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Trade Balance | -7.1B | -5.0B | - | ![]() | ||
| 09:30 | GBP | Manufacturing Production m/m | m/m | -1.4% | -0.5% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | PPI Input | m/m | -3.3% | -2.0% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | Industrial Production | m/m | -1.7% | -0.5% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | PPI Output | m/m | -0.7% | -0.7% | - | ![]() | |
| 10:00 | EUR | Retail Sales | m/m | -0.8% | 0.1% | - | ![]() | |
| 11:00 | EUR | German Industrial Production | m/m | -2.1% | -2.0% | - | ![]() |


Official Bank Rate


















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