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Friday, 6 Nov 2009
Devisenmärkte erwarten ADP-Arbeitsmarktbericht - privater Sektor
Heute richten Anleger ihr Augenmerk auf die Veröffentlichung des US-amerikanischen ADP-Arbeitmarktberichts, exklusive der Landwirtschaft. Dieser Indikator bereitet den Märkten und ihren Hauptwährungspaaren stets hohe Volatilität. Anlegern könnten sich im Anschluss an die Veröffentlichung um 14:30 Uhr gute Handelsgelegenheiten bieten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.5000 | 1.6740 | 91.80 | 1.0260 | 0.9200 | 0.9020 |
| 1.4960 | 1.6700 | 91.40 | 1.0240 | 0.9180 | 0.9000 | |
| 1.4920 | 1.6660 | 91.00 | 1.0200 | 0.9160 | 0.8980 | |
| Support | 1.4840 | 1.6580 | 90.20 | 1.0120 | 0.9120 | 0.8940 |
| 1.4800 | 1.6540 | 89.80 | 1.0080 | 0.9100 | 0.8920 | |
| 1.4760 | 1.6500 | 89.40 | 1.0040 | 0.9080 | 0.8900 |
Wirtschafts News
USD - ADP-Arbeitmarktbericht auf der Agenda
Während des gestrigen Handels ergaben sich für den USD-Kurs kaum Veränderungen gegenüber den Hauptgegenwährungen. Die so genannte Ruhe vor dem Sturm wurde spürbar, bevor es heute mit dem auf der Agenda stehenden ADP-Arbeitmarktbericht wieder einmal um die aktuelle Lage der US-Wirtschaft geht. Zum gestrigen Handelsschluss rutschte der USD leicht zum EUR ab, so dass das oft gehandelte Währungspaar die Marke von 1,4873 erreichte. Ähnliche Entwicklungen waren gegenüber dem GBP zu beobachten. Hier schloss der USD bei 1,6604. Zum JPY hingegen verzeichnete der USD einen Gewinnzuwachs. Über 50 Punkte legte die US-Währung gegenüber dem Yen zu, um letztendlich bei 90,67 zu notieren.
Zunächst verzeichnete der Dollar nach Mittwoch Verluste, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve ihre Zinssätze auf dem aktuellen Rekordniveau beließ und erklärte, dass die Beibehaltung der niedrigen Zinssätze auch weiterhin mittelfristig wahrscheinlich sei. Des Weiteren ergaben sich am Donnerstag Kursverluste, nachdem EZB-Chef Jean-Claude Trichet sich optimistisch zum Erholungstempo der Eurozonen-Wirtschaft in 2010 äußerte und verdeutlichte, dass die EZB eine rechtzeitige und graduelle Zurückführung der Ein-Jahres-Refinanzierungsgeschäfte im nächsten Jahr vorsieht.
Ein weiterer wichtiger Indikator gestern waren die US-Arbeitslosenerstanträge. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist zwar im Vorwochenvergleich gefallen, das Ergebnis konnte den US-Dollar jedoch nicht stützen. Händler warten noch auf den heutigen ADP-Arbeitsmarktbericht, um ihre Handelsstrategien zu bestimmen.
Der so genannte „Non- Farm Employment Change“, die US-Arbeitsmarktdaten für die Beschäftigung exklusive des Agrarbereichs, wird voraussichtlich großen Einfluss auf die US-amerikanische Währung nehmen. Die Ergebnisse könnten überraschend ausfallen, während unklar bleibt, welche Richtung der Dollar einschlagen wird. Viele Anleger bleiben in Bezug auf die heutigen Marktreaktionen unsicher. Sollte das Ergebnis enttäuschen, könnte sich erneute Risikoaversion einstellen, die den Ankauf von US-Bundesanleihen antreiben und letzten Endes dem US-Dollar neuen Aufschwung verleihen könnte. Ein Resultat, das die Prognosen der Experten übertrifft, könnte einerseits als Zeichen relativer wirtschaftlicher Stärke der USA gedeutet werden und dem Dollar ebenfalls Auftrieb geben. Andererseits kann sich die Risikobereitschaft unter den Investoren steigern und somit Rohstoff-Anlagen sowie gewinnträchtige Währungen stützen, die Abwärtsdruck für die US-amerikanische Währung bedeuten.
EUR - Stellungnahme von EZB-Chef Trichet stärkt EUR
Der EUR verzeichnete gestern einen zinsbullischen Handelstag mit Kursgewinnen gegenüber einem Großteil seiner Währungsgegner. Für die Währung der 16 Nationen erweiterten sich die Kursgewinne gegenüber dem japanischen Yen. Angesichts eines umfassenden JPY-Verkaufs zu Handelsschluss notierte der EUR hier bei 1,3495. Zum CHF legte Europas Währung um 100 Punkte zu und beendete die gestrige Börsensitzung bei 151,15.
Diese EUR-Tendenzen führten die Marktteilnehmer auf die verhältnismäßig optimistisch ausgefallene Rede von EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet zurück, der erhöhte Wachstumsraten und eine deutlichere Konjunkturerholung in der Eurozone für das nächste Jahr erwartet.
Sowohl die EZB als auch die BoE beließ ihre Zinsraten am Donnerstag unverändert. Bereits am Mittwoch hatte die US-Notenbank Federal Reserve beschlossen, den Tiefstand ihrer Leitzinssätze nicht anzuheben und die extrem lockere Geldpolitik noch für eine Weile auf außergewöhnlich niedrigem Niveau zu belassen.
Wichtigster Indikator aus der Eurozone heute ist der vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ausgegebene deutsche Auftragseingang für September. Experten erwarten leicht rückläufige Zahlen im Vergleich zu ihrer Vormessung. EUR-Anleger sollten ihr Augenmerk insbesondere auf diesen Index richten. Sollten die Ergebnisse die Erwartungen übertreffen, könnte dies den EUR kurzfristig erneut stärken.
JPY - JPY-Freier Fall setzt sich fort
Für den japanischen Yen ergaben sich gestern gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen Kursverluste bei bärischen Tendenzen. Zum EUR gab der JPY deutlich nach und notierte hier bei 1,3495. Das Kurspaar GBP/JPY schloss mit 155,50 ebenfalls fester.
Der JPY-Kurs wird heute vorwiegend von den Tendenzen seiner primären Währungspaare bestimmt. Allem Anschein nach, werden USD und EUR ihren volatilen Handel, insbesondere gegenüber dem japanischen Yen, für heute fortsetzen. JPY-Anleger sollten Nachrichten aus den USA und Europa gut im Auge behalten. Von besonderer Bedeutung ist dabei der US-amerikanische ADP-Arbeitsmarktbericht, der um 14:30 Uhr veröffentlicht wird. Darüber hinaus könnte es hilfreich sein, auch unplanmäßige Stellungnahmen aus Japan seitens der Regierung zu verfolgen, die dem JPY zusätzliche Volatilität verleihen können.
Rohöl - Rohöl stabilisiert sich um $80 pro Barrel
Am Donnerstag rutschte der Ölpreis bis unter die Marke von $80 pro Barrel, nachdem die Zweifel der Händler an der Nachfrageerholung für Rohöl positive Anzeichen überschatteten. Rohöl fiel auf ein Innertagestief um $79,30 pro Barrel, bevor der Rohstoff wieder bis auf den Abrechnungskurs von $79,90 pro Barrel stieg. Im Vergleich zum gestrigen Börsengang ergaben sich nur wenige Kursänderungen.
Heute sollten Anleger das Ergebnis zum US-amerikanischen ADP-Arbeitsmarktbericht aufmerksam beobachten, der in letzter Zeit Einfluss auf die Ölpreise, insbesondere kurzfristig gesehen, nimmt.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar markiert zum zweiten Tag in Folge Aufwärtstendenzen und wird momentan um die Marke von 1,4875 gehandelt. Der RSI der 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich EUR/USD inzwischen im „überkauften“ Bereich eingefunden hat. Demnach ist hier eine rückläufige Kurskorrektur jederzeit möglich. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte sich bei diesem Paar heute auszahlen.
GBP/USD
Seit Dienstag hat GBP/USD um 250 Punkte angezogen. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, da das Währungspaar auch auf der Stunden-Chart der Bollinger Bands deutlich steigt. Dennoch verdeutlicht der MACD der 4-Stunden-Chart, dass das Potenzial mittlerweile ausgeschöpft ist, was wiederum auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung hindeutet. Rechtzeitig auf fallende Kurse zu setzen, scheint die beste Wahl für den heutigen Freitagshandel zu sein.
USD/JPY
Die technischen Indikatoren dieses Paares geben insgesamt gemischte Signale aus. Der RSI der Wochen-Chart lässt einerseits erkennen, dass sich der Preis im „überkauften“ Bereich bewegt. Andererseits hat das aktuelle Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart die 80-Marke überschritten, was eine bevorstehende Kurskorrektur nach unten vermuten lässt. Klare Signale abzuwarten, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.
USD/CHF
USD/CHF wurde in den vergangenen Wochen zwischen 1,0125 und 1,0265 gehandelt. Der MACD der Wochen-Chart bestätigt diese Tendenz für heute. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte bei diesem Paar zum Ende der Handelswoche zu hohen Erträgen führen.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohöl-Kurs ist in der vergangenen Woche deutlich angestiegen und wird momentan um die Marke von $80,12 pro Barrel gehandelt. Das aktuell rückläufige Cross des Slow Stochastic der Wochen-Chart verdeutlicht, dass sich noch heute eine Abwärtskorrektur einstellen könnte. Diesem Markt beizutreten, sobald ein Durchbruch der unteren Handelsspanne erfolgt, könnte sich für Forex -Händler jetzt lohnen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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