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Tuesday, 28 Dec 2010
Devisenmärkte in den Startlöchern für 2011
Beim heute zu erwartenden schwachen Handel werden Anleger ihr Augenmerk darauf richten, ob es dem US-Dollar gelingt, den Aufschwung, den er in der vergangenen Woche erfuhr, fortzusetzen. Der für später am Tag erwartete Bericht über das US Verbrauchervertrauen des Conference Boards sollte Händlern Aufschluss über die allgemeine Kursentwicklung des Dollar geben, während sich das Jahr 2010 dem Ende zuneigt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3331 | 1.5589 | 83.46 | 0.9744 | 1.0170 | 0.8683 |
| 1.3232 | 1.5502 | 83.13 | 0.9673 | 1.0100 | 0.8603 | |
| 1.3197 | 1.5461 | 82.96 | 0.9631 | 1.0073 | 0.8569 | |
| Support | 1.3099 | 1.5373 | 82.63 | 0.9560 | 1.0003 | 0.8489 |
| 1.3036 | 1.5327 | 82.47 | 0.9532 | 0.9960 | 0.8444 | |
| 1.2938 | 1.5240 | 82.15 | 0.9462 | 0.9890 | 0.8365 |
Wirtschafts News
USD - Dollar im Abschwung verglichen zu seinen Hauptrivalen
Der Dollarkurs verzeichnete am Montag Rückgänge im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, da die Risikobereitschaft merklich nachließ, nachdem China am Wochenende den Leitzinssatz erhöhte. Die Chinesische Volksbank gab am Sonnabend bekannt, dass im Rahmen der Regierungsbemühungen die Inflation im Lande zu bekämpfen, der Leitzinssatz zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit erhöht werde. Der nachweihnachtliche Handel verlief jedoch ziemlich schleppend, sodass die Haupt-Währungspaarungen in ihren anfänglichen Bewegungen verharrten und zum Nachmittag nur sehr schwach handelten. Der USD fiel im Vergleich zum EUR und schloss bei 1,3190.
Händler sollten sich darüber bewusst sein, dass die meisten Experten den Rückgang des Dollarkurses nicht als Zeichen eines anhaltenden Trends betrachten. Da sich zurzeit viele Investoren im Weihnachtsurlaub befinden kann die Bewegung des Dollars ebenso gut die Folge der geringen Liquidität und der schwachen Nachrichtenlage vom Montag sein. Händler sollten dem für 15:00 MGZ erwarteten Bericht über das US Verbrauchervertrauen des Conference Boards entsprechende Aufmerksamkeit schenken.
Es wird allgemein ein besseres Ergebnis als im Vormonat vorhergesagt, und sollte das zutreffen, wird das sehr wahrscheinlich den Dollarkurs unterstützen. Die meisten Experten sind der Ansicht, dass das amerikanische Volk langsam wieder Vertrauen in die US-Wirtschaft fasst. Sollten die Zahlen des Conference Boards diese Stimmung widerspiegeln, könnte das ein frühes Anzeichen dafür sein, in welche Richtung sich der Dollar in 2011 entwickelt.
EUR - EUR verzeichnet bei schwachem Handel leichten Anstieg
Der Eurokurs blieb am Montag stabil, nachdem er sich von dem Rekord-Tief zum Schweizer Franken und dem 3-Wochen-Tief zum Dollar erholt hatte. Die allgemeine Stimmung ist wegen der Sorgen über die portugiesische und spanische Schuldenlage jedoch nach wie vor gedämpft. Zum gestrigen Handelsschluss stieg der EUR leicht im Vergleich zum USD und brachte die oft gehandelte Währungspaarung an den Wert von 1,3190. Auch im Vergleich zum Schweizer Franken verzeichnete die 16-Nationen-Währung einen leichten Aufschwung und schloss bei 1,2640.
Der gestrige Handel verlief außerordentlich schwach. Die Märkte in London bleiben am Montag und Dienstag als Feiertage geschlossen, und ein Blizzard in New York verhinderte größere Aktivitäten, was dazu führte, dass es nur zu sehr geringen Kursschwankungen kam. Experten sind jedoch der Ansicht, dass aufgrund der Bedenken hinsichtlich der Schuldenlage in einigen Ländern der Eurozone, es auch im neuen Jahr zu weiteren Verkäufen des Euro kommen werde.
Das Herabsetzen von Portugals langfristigem und örtlichem Rating um einen Punkt auf A+ durch die Ratingagentur Fitch am Donnerstag, löste beim Eurokurs nur eine schwache Reaktion aus, obwohl hierdurch wieder in Erinnerung gebracht wurde, dass das Problem der Staatsschulden auch in 2011 eines der Hauptthemen sein wird.
JPY - Yen verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse verglichen zu den anderen Hauptwährungen
Der japanische Yen schloss den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen verglichen zu dem anderen Hauptwährungen. Zum gestrigen Handelsschluss sank der JPY im Vergleich zum GBP und brachte die oft gehandelte Währungspaarung an den Wert von 127,90. Auch zum EUR legte der Yen ein ähnliches Verhalten an den Tag, und die Paarung stieg von 108,70 auf 109,40. Allerdings verzeichnete der JPY auch eine leichte Aufwärtsbewegung, legte gegenüber dem USD um 30 Punkte zu und schloss den Handel bei 82,65.
Aus Japan haben Händler heute nur sehr wenige Wirtschaftsnachrichten zu erwarten. So dürfte sich die Kursentwicklung des Yen an den Bewegungen an den Aktienmärkten sowie an den Wirtschaftsnachrichten aus den USA und der Eurozone ausrichten.
Rohöl - Rohölpreis sinkt nach seinem 26-Monate-Höchststand
Der Rohölpreis fiel am Montag unter den Preis von $ 91 pro Barrel, nachdem er kurz den höchsten Stand seit 26 Monaten erreicht hatte. Damit endete der 5-tägige Preisanstieg, da die chinesische Leitzinserhöhung die Nachfrage senken dürfte und eine der wichtigsten US Ostküsten-Raffinerien den Betrieb wieder aufnahm.
Da ein Schneesturm an der Ostküste das durch die Feiertage ohnehin schon dünne Handelsvolumen weiter reduzierte und drohte die Nachfrage nach Heizöl weiter anzuschüren, erwarteten viele Händler, dass das vierte Jahresquartal mit einem Ölpreis von nahe $ 100 pro Barrel schließen würde, da auch seitens der OPEC Mitglieder keinerlei Anzeichen für ein Einschreiten beim Ölpreis vorlagen.
Technische News
EUR/USD
Laut RSI auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überkauften Bereich zu bewegen, was auf eine unmittelbar bevorstehende Abwärtsbewegung hindeutet. Diese Abwärtsbewegung wird auch von den Momentum-Oszillatoren auf dem Stunden-Chart bestätigt. . Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/JPY
Diese Paarung zeigte gestern rückläufiges Verhalten. Die technischen Indikatoren weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So signalisiert beispielsweise der RSI auf dem 8-Stunden-Chart eine bevorstehende zinsbullische Umkehr. Dieser Aufwärtstrend wird auch vom Williams Percent Range auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung erfuhr gestern zunehmende Rückläufigkeit und steht derzeit beim Wert von 0,9560. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt darauf schließen, dass ich diese Bewegung heute fortsetzen wird. Der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart signalisiert für heute mit einer zinsbullischen Umkehr jedoch genau das Gegenteil. Erst dann bei diesem Paar einzusteigen wenn deutlichere Signale vorliegen dürfte für heute eine kluge Entscheidung sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis stieg in der vergangenen Woche kräftig an und erreichte seinen Höchststand bei $ 91,80 pro Barrel. Der RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich jedoch im überkauften Bereich, was darauf schließen lässt, dass der gegenwärtige Aufwärtstrend an Kraft verliert und dass eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Hier könnte sich
Forex -Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich dem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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