close
| |

Tuesday, 2 Jun 2009

Die Erholung an den globalen Aktienmärkten bestimmt den Handel

Positive Wirtschaftsdaten aus den USA, Großbritannien und China gemeinsam mit einem deutlichen Anstieg an den Aktienmärkten, veranlassten die Marktteilnehmer gestern dazu, ihre Save-Haven-Währungen abzustoßen und sich auf gewinnträchtige und risikoreiche Anlagen zu konzentrieren. Viele glauben an ein baldiges Ende der globalen Rezession. Darüber hinaus bringen die ermutigenden Konjunkturdaten weltweit, die Ölpreise bis auf $70 pro Barrel.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdowndown
Wochentendenzdowndownupupdownno
Resistance1.42601.653597.421.08000.81900.8708
1.42251.650497.101.07700.81580.8680
1.41951.647596.801.07410.81350.8647
Support1.41301.641096.301.06790.80690.8585
1.41001.638296.001.06500.80400.8555
1.40701.635095.711.06210.80100.8523

Wirtschafts News

USD - Dollarkurs unter Einfluss überzeugender Wirtschaftsdaten

Die Veröffentlichung solider Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft führten gestern nicht nur zu einer Erholung der US-, sondern auch der globalen Aktienmärkte. Dies wiederum hatte Auswirkungen auf den US-Dollar. Der Dollar stieg in seinem Kurswert gegenüber Yen an und verlor deutlich gegenüber dem Britischen Pfund an Boden. Zum EUR bewegte sich der USD-Kurs eher wenig. Größter Einflussfaktor der USD-Volatilität war gestern die Veröffentlichung Optimismus bringender US-Daten aus Produktion, Einkommen und Bauwesen. Dies veranlasste die Marktteilnehmer dazu, an ein baldiges Ende der Konjunkturkrise in den USA zu glauben.

Die Ergebnisse dieser Daten ließen den Dollar heftig abrutschen. Die US-Währung erreichte ein neues Rekordtief der letzten 8 Monate gegenüber dem Pfund Sterling. Das entsprechende Währungspaar schloss mit fast 230 Punkten mehr bei 1,6445. Gegenüber dem Yen kletterte der Dollar um 140 Punkte auf 96,37, während Händler JPY-Anlagen zugunsten gewinnträchtiger Investitionen abstießen. Zum EUR blieb der USD überwiegend stabil. Der Kurs dieses Paares blieb praktisch unverändert, bei plus 10 Punkten notierte es schlussendlich bei 1,4154. Diese niedrige Volatilität des Währungspaares EUR/USD kann überwiegend darauf zurückgeführt werden, dass Anleger auf beiden Seiten des Atlantiks in risikoreiche Anlagen investierten.

Heute stehen 2 wichtige Veröffentlichungen auf US-Agenda. Zum einen die ausstehenden Hausverkäufe des Monats April um 16:00 Uhr sowie die Kfz-Absatzzahlen des Monats Mai im weiteren Tagesverlauf. Händler sollten ihre Handelsstrategie in Bezug auf den USD und seine Crosse für heute rechtzeitig bestimmen, da sich voraussichtlich hohe Kursschwankungen ergeben werden, sobald die Arbeitsmarktzahlen aus Europa veröffentlicht werden. Darüber hinaus sollten Anleger den aktuell realen USD-Wert abwägen, da die Devisenmärkte nach wie vor auf die US-Konjunkturdaten von Montag reagieren.

EUR - Pfund erreicht 8-Monatshoch gegenüber USD


Das Pfund Sterling erreichte während des Handels am Montag ein 8-Monatshoch gegenüber dem USD. Teilweise war dies auf eine Erholung an den globalen Aktienmärkten zurückzuführen, die durch überaus viel versprechende US-Wirtschaftsdaten ausgelöst wurde. Genau diese Entwicklung reichte aus, um die jüngsten Kursgewinne des GBP gegenüber dem USD auszubauen. Indes lagern die Marktteilnehmer ihre weniger ergiebigen Anlagen wie den Dollar um und investieren in gewinnträchtige Währungen wie das Britische Pfund, die dem GBP gestern einen zinsbullischen Trend brachten. Der GBP verbuchte darüber hinaus große Kursgewinne und Volatilität auch gegenüber seinen Gegenwährungen.

Um gewaltige 230 Punkte kletterte das Pfund zum Dollar und notierte bei 1,6445. Gegenüber dem JPY schloss der GBP um fast 400 Punkte höher bei 158,24 als Händler begannen ihre Safe-Haven JPY-Anlagen in GBP zu investieren. Des Weiteren verzeichnete das Britische Pfund einen beeindruckenden Wertzuwachs von 100 Punkten zum EUR und notierte bei 0,8618. Vor dem Hintergrund positiver Wirtschaftsdaten, in diesem Fall sogar aus dem Vereinigten Königreich, wurde die Währung Großbritanniens regelrecht wiederbelebt. Sollte sich die globale Wirtschaftslage nun langsam aber sicher auf dem Erholungspfad befinden, könnte das Britische Pfund großer Nutznießer davon werden.

Auch heute steht wieder ein dichter Nachrichtentag in Bezug auf die britische Wirtschaft und deren Währung bevor. Der Einkaufsmanagerindex für Bau und Konstruktion wird um 9:30 Uhr veröffentlicht, die Zahlen zu den Genehmigung hypothekarischer Darlehen sowie Kreditgewährung an Privatpersonen um 10:30 Uhr und die Daten zum nationalen Verbrauchervertrauen wiederum um 01:01 Uhr. Eine gute Strategie für Anleger lautet für heute: GBP-Positionen rechtzeitig zu eröffnen, da sich das Pfund voraussichtlich im Laufe des Handelstages höchst volatil verhalten wird.

JPY - JPY rutscht gegenüber Hauptgegenwährungen ab

Während Japans Aktienmärkte große Gewinne verbuchten, rutschte der JPY im gestrigen Handel gegenüber den Hauptgegenwährungen ab. Diese Entwicklung ergab sich, nachdem eine Reihe positiver Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht wurden und einen Anstieg an der Wall Street entfachten. Japanische Aktien, insbesondere von Automobilherstellern wie Toyota, trieb der Insolvenzantrag von General Motors in die Höhe. In Japan löste dies Optimismus aus, dass die japanischen Autobauer ihren Marktanteil in der Autoindustrie ausbauen könnten.

Der Yen rutschte gegen den GBP um ungefähr 440 Punke ab und schloss bei 158,24. Auch gegenüber zum Dollar verbuchte der JPY starke Verluste und schloss um fast 140 weniger bei 96,37. Das Währungspaar EUR/JPY zog um über 200 Punkte an, um bei 136,47 zu notieren. Händler tauschten ihre JPY-Anlagen gestern in risikoreiche und gewinnträchtige Währungen um. Die Auswirkungen des stark schwächelnden Yen könnten langfristig Früchte tragen und der japanischen Wirtschaft und ihrem Export neue Wettbewerbsfähigkeit verleihen.

Rohöl - Rohöl hat die $70-Marke pro Barrel im Visier

Die Ölpreise verzeichneten am Montag erneut einen äußerst zinsbullischen Handel.
Das schwarze Gold weitete seine Aufwärtstendenzen aus und schloss mit 2% Kurszuwachs bei $1,25 pro Barrel. Zuvor veröffentlichten die USA eindrucksvoll positive Wirtschaftsdaten, die Hinweise darauf gaben, dass die Lage US-Wirtschaft auch zukünftig die Erwartungen der Wirtschaftsexperten übertreffen könnten. Darüber hinaus sind die Händler nach dem letzten OPEC-Meeting in der vergangenen Woche noch immer voller Optimismus.

Sollte die globalen Konjunkturdaten weiterhin positive Ergebnisse bringen, werden die Ölpreise höchstwahrscheinlich auch weiter steigen. In den vergangenen Monaten hatten sowohl die USA, die Eurozone, Großbritannien als auch China gezeigt, dass sich ihre Wirtschaft auf dem aufsteigenden Ast befinden könnte. Davon unabhängig steigen die Arbeitslosenzahlen jedoch weiterhin an. Sollte der insgesamt positive Trend anhalten, könnte sich die Prognose der OPEC bewahrheiten, nach der die Ölpreise über kurz oder lang einen Richtpreis zwischen $75-$80 pro Barrel erreichen werden.

Technische News

EUR/USD

Nach dem deutlichen Aufwärtstrend am gestrigen Handelstag, hat sich für dieses Währungspaar eine Abwärtspreiskorrektur ergeben. Während sich ein Großteil der Oszillatoren neutral verhält, zeigt der RSI der Tages-Chart nach wie vor, dass sich das Paar im "überkauften" Bereich bewegt, was wiederum bedeuten könnte, dass Potential für eine abwärtsgerichtete Preiskorrektur besteht. Die Bollinger Bands verdichten sich unterdessen auf der Stunden-Chart. Noch heute könnten sich hier Abwärtstendenzen ergeben. Verkaufen könnte eine gute Entscheidung für heute sein.

GBP/USD

Aktuell bewegt sich dieses Paar im "überkauften" Bereich auf der Stunden- und Tages-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung hin. Auch das rückläufige Cross des Slow Stochastic der Tages-Chart bestätigt diese Neigung. Dennoch erscheint ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, was verdeutlicht, dass dieses Währungspaar tatsächlich Kursschwankungen mit eindeutigen Höchst- und Tiefstständen unterliegt. Eine gute Wahl für heute könnte also sein: bei Niedrigständen kaufen, bei Höchstständen verkaufen - innerhalb der Handelsspanne.

USD/JPY

Der jüngste Aufwärtstrend hat das Paar in den überkauften Bereich des RSI auf der 4-Stunden-Chart gedrückt. Demnach könnte sich schon bald eine abwärtsgerichtete Preiskorrektur einstellen. Des Weiteren könnte sich in Kürze ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart bilden, dass die Abwärtsbewegung bestätigen würde. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.

USD/CHF

Bei verhältnismäßig wenig Bewegung in den vergangenen Tagen, verbleibt USD/CHF in seinen kursschwankenden Mustern. Die meisten Oszillatoren geben neutrale Signale aus. Das jüngste zinsbullische Cross des Slow Stochastic der Tages-Chart weist jedoch auf eine Korrektur des starken Abwärtstrends der letzten Woche hin. Da das wöchentliche Momentum nach wie vor aufwärts gerichtet ist, könnte bei eng gesetzten Stopps kaufen, eine gute Entscheidung für heute sein.

Die Wild-Card

NZD/USD

Der kontinuierliche Aufwärtstrend hat das Kurspaar letztendlich in den "überkauften" Bereich des RSI auf der Tages-Chart gedrückt. Darüber hinaus scheint sich ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart herauszubilden, das auf eine bevorstehende Preiskorrektur nach unten hindeutet. Dabei bietet sich Forex -Anlegern möglicherweise eine gute Handelsgelegenheit, den Durchbruch der unteren Handelsspanne abzuwarten und anschließend zu verkaufen, um Profit aus dem bevorstehenden Trend zu schlagen.

Aktuelle Zeit: 05/25 08:30 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/25
09:00EUR+ Italian Retail Sales0.6% -0.1% -0.2% 1
14:55USD+ Revised UoM Consumer Sentiment77.877.7 -3
14:55USD+ Revised UoM Inflation Expectations3.1% --1
kompletter FOREXYARD Kalendar

Live-Konto eröffnen Demo-Konto eröffnen

Feedback Feedback Schliessen