| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Tuesday, 3 Jan 2012
Die EUR/JPY-Paarung beginnt das neue Jahr bei einem 10-Jahres-Tief
Sorgen über die Schuldenkrise der Eurozone drückten den Kurs der Gemeinschaftswährung beim gestrigen ersten Handelstag des Jahres 2012 auf neue Tiefstände. Die EUR/JPY-Paarung fiel mit 98,71 auf ein 10-Jahres-Tief. Heute sollten Händler besonders auf die verschiedenen führenden Indikatoren achten, die wahrscheinlich ein wenig Volatilität an die Märkte bringen dürften.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3118 | 1.5726 | 77.63 | 0.9469 | 1.0399 | 0.8455 |
| 1.3057 | 1.5638 | 77.46 | 0.9417 | 1.0355 | 0.8408 | |
| 1.2986 | 1.5568 | 77.19 | 0.9375 | 1.0299 | 0.8384 | |
| Support | 1.2952 | 1.5498 | 76.76 | 0.9332 | 1.0214 | 0.8341 |
| 1.2918 | 1.5445 | 76.45 | 0.9300 | 1.0157 | 0.8328 | |
| 1.2857 | 1.5357 | 76.01 | 0.9248 | 1.0064 | 0.8304 |
Wirtschafts News
USD - Der Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) wird sich diese Woche auf den Kurs des USD auswirken
Da die meisten Märkte am Montag geschlossen waren verzeichnete der USD zu Beginn der Woche nur sehr wenig Bewegung zu seinen Haupt-Währungsrivalen. Das dürfte sich jedoch bald ändern, da im Verlauf der Woche eine ganze Reihe führender Indikatoren veröffentlicht werden, mit abschließend dem Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) am Freitag. Dieser Arbeitsmarktbericht wird gemeinhin als einer der wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren betrachtet, der garantiert zu erheblicher Volatilität an den Märkten führt.
Heute jedoch sollten Dollar-Händler besondere Aufmerksamkeit dem US ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe zollen. Analysten prognostizieren, dass der Einkaufsmanagerindex für diesen Monat höher ausfallen wird, als der des Monats Dezember. Sollte das zutreffen dürfte der USD in der Lage sein seinen Aufwärtstrend zum Euro fortzusetzen. Gleichzeitig sollten Händler sich aber auch auf die Möglichkeit gefasst machen, dass der US Einkaufsmanagerindex nicht positiv ausfällt. Gleichwohl aus den USA in den vergangenen Wochen solides Wirtschaftswachstum berichtet wurde, ist der Bereich industrielle Fertigung immer noch recht gebrechlich. Bei einem niedrigen Wert dürfte der Dollar heute Nachmittag einen Abschwung zu verzeichnen haben.
EUR - Sorgen über die Schuldenlage Italiens drücken weiter auf den Kurs des EUR
Der Euro begann das Jahr 2012 rückläufig mit einem 10-Jahres-Tief zum japanischen Yen. Die EUR/JPY-Paarung fiel beim gestrigen Handel bis auf 98,71 während Investoren immer noch mit der Schuldenkrise der Eurozone beschäftigt sind. So hat insbesondere die italienische Schuldenlage die Schlagzeilen beherrscht. Analysten sagen vorher, dass es in diesem Jahr für den Euro schwerer werden wird als in 2011. Falls das tatsächlich zutrifft ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich der Euro in nächster Zeit erholen wird.
Heute sollten Händler ihre Aufmerksamkeit auf Wirtschaftsnachrichten über Staatsschulden und Sparmaßnahmen aus der Eurozone richten. Die EU hofft Investoren ein wenig mehr Vertrauen in die Gemeinschaftswährung vermitteln zu können. Positive Nachrichten dürften dem EUR nach den gestrigen Verlusten einen moderaten Anschub verleihen.
Vorausschauend auf den Rest der Woche steht zu erwarten, dass die Daten des US Arbeitsmarktberichts für erhebliche Volatilität an den Märkten sorgen werden. Händler irren sich, wenn sie meinen, dass diese Daten nur den Kurs des Dollar beeinflussen würden. Die US Beschäftigungszahlen wirken sich auf alle Währungen aus, einschließlich des Euro. Ein positives Ergebnis dürfte an den Märkten Risikofreudigkeit hervorrufen, wovon der Euro langfristig gesehen wahrscheinlich profitieren wird.
JPY - Yen verzeichnet erhebliche Kursgewinne zum Euro
Beim gestrigen Handel war der Yen in der Lage seinen jüngsten Aufwärtstrend zum Euro aufrechtzuerhalten, als die EUR/JPY-Paarung auf ein 10-Jahres-Tief absank. Während die Schuldenkrise der Eurozone nach wie vor die Schlagzeilen bestimmen wenden sich Investoren wieder dem Safe-Hafen-Yen zu. Weitere Probleme in der Eurozone dürften die Paarung sogar noch weiter absinken lassen.
Händler sollten auf Äußerungen seitens der Bank of Japan hinsichtlich der derzeitigen hohen Kurse des Yen achten. Die japanische Wirtschaft ist größtenteils von seinen Exporten abhängig, was heißt, dass ein starker Yen nicht zu Gunsten des Landes arbeitet. Die BOJ hat in der Vergangenheit kräftig Kapital in die Märkte gepumpt um den Kurs des Yen zu beeinflussen. Falls sie sich entscheiden sollten das noch einmal zu wiederholen, dürfte sich der JPY sehr schnell rückläufig verhalten.
Rohöl - Inmitten der Sorgen um die Schulden der Eurozone verzeichnet der Rohölpreis einen Rückgang
Der Rohölpreis sank vergangene Woche, als anhaltende Sorgen über die Schulden der Eurozone, in Verbindung mit den besorgniserregenden Nachrichten aus dem Mittleren Osten, Investoren verschreckte. Der Preis für den Rohstoff sank erheblich unter den Wert von $ 100 pro Barrel, und Analysten verweisen darauf, dass sich dieser Trend in dieser Woche weiter fortsetzen dürfte.
Heute sollten Händler große Aufmerksamkeit auf die Nachrichten aus dem Mittleren Osten und insbesondere aus dem Iran legen. Das Land hatte jüngst damit gedroht Ölexportwege zu blockieren. Sollten sich neuerliche Anzeichen ergeben, dass der Iran diese Drohung aufrechterhält, wird das den Rohölpreis wahrscheinlich noch weiter senken.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass die Paarung in dieser Woche eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart ist in den überverkauften Bereich eingetreten, während sich beim Slow Stochastic auf dem gleichen Chart ein Aufwärtstrend gebildet hat. Sich einem langfristigen Aufwärtstrend anzuschließen dürfte eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Die meisten Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich die Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass in dieser Woche keine größeren Marktbewegungen zu erwarten sind. Gleichwohl bewegt sich der Williams Percent Range auf dem Wochen-Chart langsam in den überverkauften Bereich. Sollte der Indikator unter den Wert von -90 sinken, könnte das ein Zeichen für Händler sein eine Long-Position einzugehen.
USD/JPY
Nach dem rückläufigen Trend der vergangenen Woche zeigen die technischen Indikatoren nun, dass die USD/JPY-Paarung diese Woche für eine Aufwärtskorrektur fällig sein dürfte. Die Tages-Chart-Indikatoren wie der Relative Strength Index und der Slow Stochastic zeigen, dass sich die Paarung im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich in dieser Woche als kluge Vorgehensweise erweisen.
USD/CHF
Nach der leichten Aufwärtsbewegung die die USD/CHF-Paarung in der letzten Woche verzeichnete zeigen die technischen Indikatoren nun, dass sich die Paarung in den kommenden Tagen rückläufig verhalten dürfte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart bewegt sich langsam in Richtung des Werts von -20. Sollte er diesen Wert überschreiten, dürfte das ein Zeichen dafür sein, dass der Paarung eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Händler sind gut beraten das Tages- und Wochen-Chart für weitere Anzeichen einer rückläufigen Bewegung im Auge zu behalten.
Die Wild-Card
AUD/USD
Die AUD/USD-Paarung handelt bereits seit einiger Zeit im überkauften Bereich, und die technischen Indikatoren weisen darauf hin, dass sie nunmehr für eine Abwärtskorrektur fällig ist. Sowohl der Relative Strength Index als auch der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart sind in den überkauften Bereich eingetreten. Folglich sind Forex-Händler gut beraten heute eine Short-Position einzugehen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/25 | ||||||||
| 09:00 | EUR | Italian Retail Sales | 0.6% | -0.1% | -0.2% | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Italian Retail Sales







