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Monday, 27 Oct 2008
Diese Handelswoche wird interessant
In der anstehenden Woche könnten die übrigen Hauptwährungen der amerikanischen Währung einen Umschwung bescheren. Für den EUR ist eine Trendwende möglich, die sich aus schlecht ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus Übersee ergeben könnte. Japans lahmende Wirtschaft wiederum könnte dem JPY einen Schlag versetzen. In den kommenden Tagen sollten Anleger von intensiven Kursschwankungen auf den Märkten ausgehen. Dies wird eine der interessantesten Handelswochen dieses Jahres, die Sie nicht verpassen sollten!
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2655 | 1.5821 | 94.34 | 1.1685 | 0.6211 | 0.7850 |
| 1.2620 | 1.5789 | 94.08 | 1.1669 | 0.6188 | 0.7823 | |
| 1.2580 | 1.5760 | 93.70 | 1.1644 | 0.6147 | 0.7800 | |
| Support | 1.2450 | 1.5344 | 92.80 | 1.1590 | 0.6091 | 0.7964 |
| 1.2410 | 1.5300 | 92.40 | 1.1572 | 0.6066 | 0.7937 | |
| 1.2382 | 1.5287 | 92.22 | 1.1543 | 0.6031 | 0.7915 |
Wirtschafts News
USD - Indikatoren spielen Tauziehen mit dem USD
Über das Wochenende erlebte der USD ein sprunghaftes Auf und Ab, was die Folge der im Widerspruch stehender Wirtschaftsdatenveröffentlichungen war. Einerseits ergaben sich zinsbullische Tendenzen aus den positiv ausgefallenen Zahlen der Eigenheimverkäufe aus Bestand, die am vergangenen Freitag veröffentlicht wurden. Andererseits wurde an diesem Wochenende deutlich, dass sich das US-Bruttoinlandsprodukt um 0,5%, verglichen mit dem letzten Quartal, verschlechtert hat. Das Bruttoinlandsprodukt ist ein sehr wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Leistung. Als Ergebnis dessen gehen Experten nun von einer erneuten Leitzinssenkung durch die US-Notenbank aus, die dem Kurs des Dollars wieder Aufschwung geben soll.
Nachdem der Dollar gegenüber dem EUR zum Ende der vergangenen Woche bis unter die 1,25-Marke gefallen war, zeigt die US-Währung nur leichte Bewegungen seit Markteröffnung in dieser Woche. Preisschwankungen ergeben sich also momentan aus sowohl positiv als auch negativ ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus dem Finanz- und Immobiliensektor der USA. Laut Prognosen sollen die für heute anstehenden Zahlen zu den Verkäufen von Hausneubauten schlechter als zur Vormessung ausfallen, was dem Immobilienmarkt weiter Schaden würde.
Eine erneute Leitzinssenkung könnte folgendes bedeuten: Die US-Notenbank erklärt sich dazu bereit, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Märkte mit ausreichender Liquidität zu versorgen, bis diese wieder gestärkt sind. Auf der anderen Seite würde eine erneute Senkung der Zinssätze das Ausmaß der geschwächten US-Wirtschaft verdeutlichen. Gäbe es Anzeichen eines Wirtschaftswachstums, wären Zinssenkungen nicht nötig. Allem Anschein nach, schätzt die US-Notenbank die aktuelle Wirtschaftslage ihres Landes nach wie vor als bedenklich ein. Die Gefahr einer drohenden Rezession konnte bislang nicht abgewendet werden.
In der anstehenden Woche werden täglich wichtige Veröffentlichungen aus der US-Wirtschaft erwartet. Heute und morgen stehen die Indizes der Verkäufe von Hausneubauten sowie das Verbrauchervertrauen auf der Agenda. Am Mittwoch und Donnerstag werden Zahlen und Entscheidungen zum Leitzins und zum "Advanced Report" des Bruttoinlandsproduktes veröffentlicht. Wichtiger denn je in diesem Jahr wird es in dieser Woche sein, die veröffentlichten Nachrichten und die Marktentwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Einige wesentliche Preisverschiebungen sind bereits im Werden.
EUR - Endlich positive Nachrichten für Europa
Während die Ukraine und Ungarn finanzielle Unterstützung erhalten, um einen Zusammenbruch ihrer Wirtschaftssysteme abzuwenden, kann die Eurozone einen Teil ihrer jüngsten Verluste kompensieren. Die momentane Korrigierung ist jedoch voraussichtlich nicht von Dauer. Derzeit hält sich der EUR gegenüber den Hauptwährungen nur mühevoll über Wasser - ohne jegliche Ausrichtung. Einige Experten halten diesen Zustand für bedenklich. Dennoch lässt sich eine Verbesserung im Vergleich zu den heftigen Wertverlusten der vergangenen Woche deutlich erkennen. Jede Tendenz, die nicht rückläufig ist, kann für den EUR momentan nur von Vorteil sein.
Die letzten Wochen haben dem EUR einen schweren Schlag versetzt. Nach wie vor scheinen die schweren Zeiten nicht überstanden zu sein. Zunächst werden in dieser Woche wichtige Indikatoren aus Deutschland erwartet. Dabei wird für fast jeden Index aus Europas einflussreichstem Wirtschaftssystem eine negative Entwicklung prognostiziert. Einzige Chance für den EUR, seinen drastischen Abwärtstrend der letzten Woche aufzulösen, sind Wirtschaftszahlen aus den übrigen Teilen der Welt, die dem EUR, wenn negativ ausfallend, neuen Aufschwung bringen könnten.
Es ist davon auszugehen, dass die erwarteten Wirtschaftsdaten aus den USA größeren Einfluss auf den EUR-Kurs nehmen werden, als die zoneneigenen Nachrichten. Daher können Anleger, trotz Index-Prognosen, mit einer leichten zinsbullischen Korrigierung für den EUR rechnen, die jedoch, wie gesagt, nicht lange andauern wird. Verpassen Sie also nicht den Zeitpunkt, zu dem der EUR seinen Aufwärtstrend beginnt. Machen Sie sich dabei auf plötzliche Trendwenden gefasst. Anleger erwartet eine äußerst spannende Handelswoche!
JPY - JPY verliert seinen Schwung
Erst kürzlich erklärte sich Japan dazu bereit, eine Summe von bis zu 10 Billionen Yen in den japanischen Banksektor zu pumpen. Anfänglich war von 2 Billionen Yen die Rede. Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise wurde auch hier schnell deutlich, dass diese Summe nicht ausreicht, die japanische Wirtschaft zu stabilisieren.
Nachdem der JPY in der vergangenen Woche gegenüber dem USD bis auf 91,80 geklettert war, korrigierte sich Japans Währung anschließend leicht nach unten und wird derzeit bei 94,00 gehandelt. Mittlerweile bekommt auch die japanische Wirtschaft die Auswirkungen der globalen Finanzkrise zu spüren. Folglich sind große Kursgewinne wie in den vergangenen Wochen nicht mehr zu erwartet. Vielmehr kann bereits in naher Zukunft von einer verstärkten Abwärtskorrigierung ausgegangen werden.
Rohöl - Kein Ende für den Abwärtstrend des Rohöls in Sicht
Trotz bevorstehender Produktionsdrosselung setzen die Rohölpreise ihre Abwärtstendenz fort. Diese sind weiterhin auf dem Rückzug. Hauptgrund für die Abschläge bilden nach wie vor die Finanzmarktkrise und die weltweite Rezessionsangst. Der aktuell beschlossene Förderrückgang soll den anhaltenden Preisverfall bremsen.
Für Anleger ergab sich durch die kontinuierlich stürzenden Rohölpreise der letzten Wochen eine einmalige Handelsgelegenheit. Seit über einem Monat befindet sich das schwarze Gold auf einem umfassenden Abwärtstrend. Auch heute ist keine Veränderung dieser Tendenz zu erkennen. Für alle Rohöl-Investoren gilt: Anleger dürften momentan durch Long-Positionen profitieren.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar hat erstmalig seit dem vergangenen Jahr die psychologische Marke von 1,2500 durchbrochen, was das Ausmaß des aktuellen Abwärtstrends verdeutlicht. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass EUR/USD nach wie vor unterhalb der unteren Grenze der Bollinger Bands schwankt, was wiederum darauf hinweist, dass sich die Abwärtstendenz weiter fortsetzen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, ist voraussichtlich die richtige Entscheidung für heute.
GBP/USD
Dieses Paar befindet sich inmitten eines äußerst starken Abwärtstrends, der bereits vor einer Woche eingesetzt hat. Ein Momentum ist deutlich zu erkennen und scheint auf lange Sicht weiteres Potential in sich zu tragen. Momentan sind alle Oszillatoren auf der Stunden-Chart abwärts gerichtet. Verkaufen könnte eine gute Strategie für heute sein.
USD/JPY
Auf der Tages-Chart bildet sich eine eindeutig rückläufige Handelsspanne heraus, in deren Mitte das Paar mittlerweile schwankt. Momentan sind auch hier alle Oszillatoren auf der Tages-Chart abwärts gerichtet. Voraussichtlich wird der Abwärtstrend anhalten. Verkaufen könnte daher eine gute Strategie für heute sein.
USD/CHF
Die Tages-Chart zeigt, dass sich dieses Paar nach wie vor in einer zinsbullischen Anordnung befindet. Der RSI bewegt sich allerdings bereits im "überkauftem" Bereich. Im Gegensatz dazu weist der Slow Stochastic sowohl der Stunden- als auch der 4-Stunden-Chart ein rückläufiges Kreuz aus. Allem Anschein nach könnte sich hier als nächstes ein Abwärtstrend einstellen. In diesem Fall sollten Anleger erst nach einem Durchbruch einsteigen.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf der Tages-Chart ist nach wie vor eine rückläufige Anordnung zu erkennen. Dies deutet darauf hin, dass das Momentum noch nach unten gerichtet ist. Der Slow Stochastic bewegt sich auf hohem Niveau und bestätigt die Annahme, dass der Trend noch nicht beendet ist. Innerhalb eines kürzeren Zeitrahmens lässt sich ein zinsbullisches Kreuz auf der Stunden-Chart erkennen, was wiederum auf eine leichte zinsbullische Korrigierung hindeutet, die vor der Wiederaufnahme des Abwärtstrends stattfinden könnte. Auch heute ergibt sich für Forex -Anleger voraussichtlich eine gute Gelegenheit, ihre Gewinne erneut zu maximieren, indem sie bei Höchstständen verkaufen und sich den derzeitigen Abwärtstrend zu Nutze machen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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