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Monday, 31 Oct 2011
Diese Woche stehen Beschäftigungsdaten und Leitzinssätze im Mittelpunkt des Interesses
Aufgrund der vielen heute und in dieser Woche bevorstehenden Bekanntgaben von Wirtschaftsdaten, insbesondere die der Beschäftigungsdaten und Leitzinssätze, warten viele Händler erst einmal ab, bevor sie in riskantere Anlagewerte investieren. Bei relativ hoher Liquidität dürfte heute mit erheblichen Bewegungen gerechnet werden, obwohl die Liquidität noch etwas gebremst ist, da wir uns gerade am Beginn einer recht volatilen Handelswoche befinden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4550 | 1.6450 | 80.20 | 0.9160 | 0.9080 | |
| 1.4450 | 1.6180 | 79.90 | 0.9080 | 1.1010 | 0.8880 | |
| 1.4250 | 1.6150 | 79.70 | 0.8900 | 1.0760 | 0.8830 | |
| Support | 1.3970 | 1.5850 | 77.80 | 0.8550 | 1.0500 | 0.8670 |
| 1.3910 | 1.5630 | 77.50 | 0.8450 | 1.0320 | 0.8560 | |
| 1.3650 | 1.5270 | 75.56 | 0.8240 | 1.0250 | 0.8530 |
Wirtschafts News
USD - Zu Beginn einer Woche mit Arbeitsmarktdaten verzeichnet der US Dollar Kursgewinne
Der US Dollar (USD) handelte am heutigen Morgen mit leichter Aufwärtstendenz, da Händler nach den Wirtschaftsberichten der vergangenen Woche mit leichtem Anstieg bei der Risikovermeidung reagierten. Die EUR/USD-Paarung stieg vergangene Woche, nach Abschluss eines langzeitigen Konsolidierungstrends, auf ein 4-Tages-Hoch von 1,4250. Gegen Ende der Woche traf das Paar jedoch auf Widerstand und handelt jetzt nahe dem Wert von 1,4140.
Berichte zu Inflation und zum Wohnungsmarkt in den USA und in Kanada zeigten auf, dass es um die Wirtschaft in diesen Staaten etwas besser gestellt ist, als von vielen angenommen. Die unterschiedlichen Ergebnisse des amerikanischen Wohnungsmarkts deuteten auf einen leicht stagnierenden Markt hin, allerdings schienen die Inflationsdaten im Anstieg begriffen, während Geschäfte in den USA und in Kanada saisonale Personaleinstellungen für die Feiertage vornahmen. Je näher die Feiertage rücken, umso mehr können solche Berichte die Risikovermeidung in ungewöhnliche Schwankungen versetzen.
Nach den ungewöhnlich vielen Wirtschaftspublikationen des heutigen Tages sind viele Händler gespannt auf die weiteren Daten dieser Woche, die sich größtenteils um Beschäftigungsdaten, Wohnungsmarkt und Leitzinssätze drehen werden. Die heutigen grundverschiedenen Veröffentlichungen zu den unterschiedlichsten Wirtschaftssektoren werden sehr Großbritannien- und Eurozone-lastig sein. Liquidität wird voraussichtlich höher sein, als das normalerweise an einem Montag der Fall ist,so dass die Märkte wahrscheinlich mit größeren Schwankungen rechnen dürften.
EUR - EUR handelt im Minus da Händler das Risiko meiden
Nach den leicht optimistischen Einschätzungen der nordamerikanischen Inflations- und Wohnungsmarktdaten der vergangenen Woche handelte der Euro (EUR) heute Morgen mit größtenteils rückläufigen Ergebnissen. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro nahe einem 4-Tages-Tief, wobei es nach Abschluss eines langzeitigen Konsolidierungstrends auch kaum Anzeichen für ein Aufhalten der Rückläufigkeit gibt. Zum britischen Pfund Sterling (GBP) verzeichnete der EUR einen ähnlichen, wenngleich schwächeren, Stärkeverlust.
Da sie sich in Richtung geringere Erträge erzielende Anlagen orientieren, scheinen sich viele Händler immer weniger an die 17-Nationen-Währung zu klammern. Da aufgrund der bevorstehenden Feiertage auf dem nordamerikanischen Kontinent Inflation und Beschäftigungszahlen ansteigen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Händler sich für höhere Erträge erzielende Anlagewerte entscheiden werden. Allerdings war der Abwärtsknick von heute Morgen so etwas wie der Widerhall der Unsicherheit, als die EUR/USD-Paarung sich dem Widerstandswert von 1,4250 näherte.
Die allgemeine Stimmungslage in der Eurozone bleibt jedoch im Großen und Ganzen negativ und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler Anfang dieser Woche in Richtung Sicherheit orientieren werden. Da nicht nur heute sondern auch die ganze Woche über bedeutsame Wirtschaftspublikationen anstehen, wobei insbesondere Beschäftigungsdaten und Leitzinssätze im Fokus stehen, werden viele Händler auf weitere Bekanntgaben später in der Woche warten, bevor sie weitere EUR Käufe tätigen Bei relativ hoher Liquidität dürfte heute mit erheblichen Bewegungen gerechnet werden, obwohl die Liquidität noch etwas gebremst ist, da wir uns gerade am Beginn einer recht volatilen Handelswoche befinden.
JPY - Japanischer Yen dürfte nur mit geringfügiger Bewegung rechnen
Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen erheblich im Plus, während sein Status als internationale Safe-Hafen-Währung von den vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen gefordert wird. Als an die internationale Stimmungslage gebundene Währung verzeichnete der Yen einen erwarteten Aufwärtsknick in einem Zeitraum, als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagewerten im Vordergrund standen.
Die jüngsten Bewegungen des JPY geben jedoch zu Besorgnis Anlass, da viele Spekulanten nach dem jüngsten Leitzins-Statement der Bank of Japan (BOJ) mit einem Kursrückgang rechnen. Eine Stärkung des Yen bringt zwar Vorteile für die Kaufkraft der Insel-Wirtschaft mit sich, obwohl seine Abhängigkeit von Exporten einen starken Yen für langfristiges Wirtschaftswachstum innerhalb Japans derzeitigem Finanz-Modell unvorteilhaft erscheinen lässt. Die anhaltende zunehmende Stärke des Yen sorgt in japanischen Wirtschaftskreisen für heftiges Stirnrunzeln, was auch ein Grund für das gemischte Handelsverhalten sein dürfte.
Gold - Goldpreis trifft auf Widerstand
Trotz der zunehmenden Stärke des US Dollar, der Währung in der Edelmetalle bewertet werden, fand der Goldpreis in den vergangenen Tagen kräftige Unterstützung. Der Goldpreis ist seit Anfang August erheblichen Preisschwankungen unterlegen, allerdings warten Händler schon seit geraumer Zeit auf eine Preiskorrektur nach den erheblichen Zunahmen der Risikovermeidung, aufgrund der steigenden Spannungen in den Randstaaten der Eurozone und dem plötzlichen Anstieg der Dollarkurse.
Während Investoren nach Sicherheit suchen, wird der Goldpreis, der in den vergangenen acht Handelstagen Aufwärtstendenz verzeichnete, voraussichtlich weiter ansteigen, sollte es ihm gelingen den gegenwärtigen Widerstandswert von $ 1.742 pro Feinunze zu durchbrechen. Ein plötzlicher Anstieg der Dollarkurse, aufgrund der unsicheren Marktlage, könnte die positive Stimmung zum Gold unterstützen. Sollte sich die Risikostimmungslage in dieser Woche in verschiedene Richtungen entwickeln, könnten die Preise für Edelmetalle ebenfalls Schwankungen unterliegen, wobei der Goldpreis seine derzeitige Aufwärtstendenz beibehalten dürfte.
Technische News
EUR/USD
Ein eindrucksvoller Aufschwung im Oktober brachte die EUR/USD-Paarung bis zu 1,4250, der 61% Rückführung der Mai-Oktober-Bewegung. Jedoch verheißt die Unfähigkeit der Paarung diesen technischen Schlüsselwert zu übersteigen in nächster Zeit nichts Gutes für den EUR. Die Unfähigkeit der Paarung über die zuvor durchbrochene Trendlinie von den Juni 2010 und Januar 2011 Tiefs anzusteigen ist ebenfalls bemerkenswert. Ein sinkender Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart deutet zudem auf Rückläufigkeit bei der EUR/USD-Paarung hin. Unterstützung findet sich bei 1,3915, dem Hoch vom 17. Oktober, gefolgt von 1,3650, dem Tief vom 18. Oktober und dem Gesamt-Oktober-Tief von 1,3145. Der 61% Rückführungswert dient als erster Widerstand mit möglichen zusätzlichen Verkäufen bei 1,4450, der Trendlinie von den Mai- und Juli-Hochs.
GBP/USD
Der Paarung ist es nicht gelungen über den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt anzusteigen, und sie stoppte kurz vor dem 61% Fibonacci Rückführungswert der April-Oktober-Bewegung von 1,6150, der als erster Widerstand dienen sollte. Bei einer Bewegung darüber hinaus könnte sich Widerstand bei 1,6450 vom August-Hoch finden, obwohl sich bei Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet hat, der sich auch beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart zu zeigen beginnt. Folglich könnte sich bei einer Abwärtsbewegung Unterstützung beim Wert von 1,5890, dem Tief vom 26. Oktober sowie bei 1,5630, dem Tief vom 18. Oktober finden.
USD/JPY
Eine weitere Intervention hat die USD/JPY-Paarung um 400 Pips bzw. um 5,29% angehoben. Allerdings konnte dieser kräftige Anstieg nicht die fallende Trendlinie von Hoch in 2007, das diese Woche bei 79,70 liegt, durchbrechen. Da der langfristige Abwärtstrend noch intakt ist könnte eine Abwärtsbewegung erneut die Allzeit-Tiefs von 77,85 vom September-Hoch testen, sowie den Unterstützungswert von 77,50 vom Hoch in Mitte Oktober. Sollten sich die Interventionen seitens des japanischen Finanzministeriums fortsetzen, könnten sich Angebote bei 80,20 finden, was der Spitzenwert nach der letzten Intervention im August war.
USD/CHF
Der Schweizer Franken hat seinen Abwärtstrend zum USD wieder aufgenommen, nachdem er bis auf 0,8550 gesunken war, einem Wert, der zuvor sowohl als Unterstützung als auch als Widerstand diente. Bei einem Aufschwung hier könnte sich Widerstand bei 0,8900, dem Oktober-Spitzenwert finden. Sollte sich der Abwärtstrend vom Oktober in den November fortsetzen könnte sich nach einem Durchbruch des Werts von 0,8900 ein neuer Widerstand beim August-Hoch von 0,8240 finden.
Die Wild-Card
EUR/JPY
Die heutige Intervention seitens des japanischen Finanzministeriums ließ die Paarung um 4,1% anschnellen, jedoch gelang es der EUR/JPY-Paarung nicht zwei wichtige technische Barrieren zu durchbrechen: das August-Hoch von 111,90 und den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt der Paarung bei 112,70. Forex-Händler sollten beachten, dass es so aussieht, als würde der langfristige Abwärtstrend anhalten. Unterstützung findet sich bei der zuvor durchbrochenen Trendlinie der April- und Juli-Hochs, die bei 109,80 liegt, gefolgt vom Hoch der vergangenen Woche bei 108,10.
forex
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| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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