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Monday, 2 Feb 2009
Dollar-Kurs im Aufwind aufgrund Spekulationen über zukünftige Leitzinssenkung seitens EZB
Im Vergleich zur europäischen Währung erreichte der Kurs des USD den höchsten Wert seit fast zwei Monaten. Das geschah im Vorfeld zu der morgigen Veröffentlichung eines Berichts, demzufolge die europäischen Erzeugerpreise bereits im fünften aufeinander folgenden Monat abgerutscht waren, was der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr Spielraum zur Senkung des Leitzinssatzes einräumt. Während Inflation zurückgeht und sich die Wirtschaftslage der Eurozone weiter verschlechtert besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass der Dollar weiter, bis eventuell sogar $1,27 zulegt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2800 | 1.4450 | 90.60 | 1.1760 | 0.6400 | 0.8940 |
| 1.2770 | 1.4425 | 90.30 | 1.1730 | 0.6375 | 0.8910 | |
| 1.2740 | 1.4400 | 90.00 | 1.1700 | 0.6350 | 0.8880 | |
| Support | 1.2690 | 1.4340 | 89.40 | 1.1640 | 0.6280 | 0.8825 |
| 1.2660 | 1.4300 | 89.00 | 1.1600 | 0.6250 | 0.8800 | |
| 1.2630 | 1.4275 | 88.75 | 1.1575 | 0.6225 | 0.8775 |
Wirtschafts News
USD - US-Senat könnte Obamas Konjunkturpaket zurückweisen; Kurs des USD könnte in Mitleidenschaft gezogen werden
Nach der letztwöchigen überraschenden Stärke im Vergleich zum EUR könnte der USD in dieser Woche gar einen Wert erreichen, wie er zuletzt im vergangenen November hatte. Mit dem Schlusswert von 1,2811 zum EUR durchbrach der Dollar eine Anzahl wichtiger Preisbarrieren und machte weiter an Boden gut. Jedoch legte der USD nicht im Vergleich zu allen Hauptwährungen zu. Zum Pfund Sterling verlor der Dollar nicht unerheblich und schloss bei 1,4484 gegenüber den 1,3660 noch zu Anfang der Woche.
Da diese Woche bereits mit der verdrießlichen Nachricht beginnt, dass Obamas Konjunkturpaket möglicherweise im US-Senat durchfallen könnte, besteht auch für den USD die Gefahr, dass er von seiner neu gewonnenen Stärke wieder verliert, wenn nicht andere Maßnahmen zur Belebung der US-Wirtschaft ergriffen werden. Die US-Republikaner sind gegen den Konjunkturplan, da ihrer Meinung nach darin zuviel Wert auf überzogene Ausgaben gelegt wird und andere Bereiche die der verstärkten Aufmerksamkeit bedürfen, wie der Wohnungsmarkt, kaum berücksichtigt werden. Sollte das Konjunkturpaket im Senat tatsächlich durchfallen, stellt sich die Frage, ob in kurzer Zeit ein neuer Plan, der die US-Wirtschaft vor einem noch tieferen Abrutschen in die Rezession bewahrt, ausgearbeitet werden kann und auch die Zustimmung beider Parteien findet?
Die Antwort auf diese Fragen könnte sich negativ auf die US-Wirtschaft und folglich auch auf den Kurs des US-Dollar auswirken. Es wird erwartet, dass der Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung und die neuesten Arbeitslosenquoten einen Rückgang in der Anzahl der Beschäftigten aufzeigen werden, was der US-Wirtschaft zweifelsohne einen Stich versetzen wird. Die 11-stündige Erholungsfahrt des Dollar in der vergangenen Woche könnte sich bis Mitte dieser Woche umkehren, es sei denn die Ergebnisse dieser Berichte fallen besser aus, als erwartet. Ansonsten sollten Händler besser darauf achten, wie sich der USD wieder abschwächt und vielleicht sogar bis auf 1,3000 verglichen zum Euro zurückfällt.
EUR - Der EUR durchlebte eine schlechte Woche; könnte es diese Woche noch schlimmer kommen?
Da Investoren weiter Vertrauen in die 16-Nationen-Währung verloren, machte der EUR zum Ende vergangener Woche erhebliche Verluste im Vergleich zu USD, Pfund Sterling und Yen. Da der wirtschaftliche Abschwung zunimmt, schauen sich Händler wie auch Investoren nach geeignetem Safe-Hafen um, in den ihr Geld sicher erscheint. Mit dem Absturz unter 1,2900 verglichen zum USD und der in weite Ferne gerückten Parität zum britischen Pfund mit dem Wert von 0,8800 am vergangene Freitag, kann man sagen, dass der EUR auch schon bessere Tage gesehen hat.
Da die meisten grundlegenden Wirtschaftsdaten die veröffentlicht werden sich um das US-Konjunkturpaket und um die britische Bankenkrise drehen, scheint es, als würde dem EUR kaum Aufmerksamkeit zuteil. Da diese Woche ein währungspolitisches Treffen der Eurozone hinsichtlich des Zinssatzes ansteht und angenommen wird, dass der Leitzinssatz unverändert bleiben wird, sehen Händler im EUR eine schwache Anlage-Option verglichen mit stärkeren Safe-Hafen-Währungen wie beispielsweise dem Dollar. Jedoch könnte die eventuell bevorstehende Ablehnung von Präsident Obamas Konjunkturplan im US-Senat dem EUR helfen, weil man sich auf der Suche nach alternativen Investitionsmöglichkeiten vom Dollar abwenden würde.
Diese Woche wird jedoch eine äußerst wichtige für die Wirtschaften der Eurozone sein. Die Europäische Zentralbank (EZB) wie auch die Bank of England (BoE) werden über ihre Leitzinssätze beraten. In Erwartung der jeweiligen Entscheidung, die etwa zeitgleich bekannt gegeben werden, könnten die Währungen dieser Regionen - der EUR und das GBP - großer Volatilität unterliegen. Da es sich bei Zinssatzentscheidungen in jüngster Zeit nur um Leitzinssenkungen handelte, dürften Händler sich bei diesen beiden Währungen auf frühzeitige Verkauf-Positionen einstellen, was ihren Wert in den bevorstehenden Tagen noch weiter senken wird.
JPY - Japanischer Yen in Warteschleife
Der japanische Yen handelte fortgesetzt im begrenzten Kursbereich, da sich die japanische Wirtschaft auch weiterhin auf Rezessionskurs befindet. Während die japanische Wirtschaft in den vergangenen Monaten Schwäche zeigte stieg der Kurs des JPY, resultierend aus Japans Währungs- und Finanzpolitik, die den Kurs des Yen absichtlich auf einem künstlich niedrigen Wert hielt, während sich wirtschaftliches Wachstum immer mehr abschwächte. Während dieser Wachstumsrückgang stattfindet und weltweit Zinssätze gesenkt werden, zieht der Kurs des japanischen Yen daraus den Nutzen. Aber hilft dieses auch Japan?
Für diese Woche werden keine sonderlich wichtigen Wirtschaftsdaten aus Japan erwartet. Forex-Händler können annehmen, dass der Yen seine gegenwärtige Warteschleifenposition beibehält bis eine Leitzinssatz-Entscheidung in Europa gefallen ist. Falls die Zinssätze gesenkt werden dürfte dem Yen eine weitere Periode der Wertsteigerung bevorstehen. Werden die gegenwärtigen Zinssätze beibehalten, könnte erhöhte Risikobereitschaft den Kurs der japanischen Währung auf 91,00 zum USD und 121,00 zum EUR steigen lassen.
Rohöl - Rückgang des Rohölpreises erwartet
Nachdem sich der Rohölpreis einige Tage um den Wert von $41 bewegte, scheint es, als würde er diese Woche eine Abwärtsbewegung einlegen. Jüngste Befürchtungen bezüglich der Rezession tragen das Potential in sich den Rohölpreis zu ersten Mal unter $40 pro Barrel absinken zu lassen, seit die Verhandlungen über die März-Verträge begannen. Einige Ölproduzenten des Mittleren Osten haben, aufgrund gefallender Preise und der Annahme, dass sie auch weiterhin fallen werden, ihre Wachstumsvorhersagen herabgesetzt.
Es gibt derzeit nichts über den Rohölpreis zu sagen, was von vielen Analysten nicht schon über und über gesagt wurde. Die weltweite Rezession beherrscht immer noch die Preisgestaltung von Rohstoffpreisen. Der allgemeine Wachstumseinbruch übt weiter Abwärtsdruck auf den Rohölpreis aus und wird das auch noch in naher Zukunft tun.
Technische News
EUR/USD
Der RSI und der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigen eine Fortsetzung der gegenwärtigen rückläufigen Korrektur. Auf dem 4-Stunden-Chart bildet sich auch ein sehr ausgeprägter rückläufiger Channel. Desweiteren deuten alle Indikatoren auf den Stunden-Charts abwärts. Zu verkaufen könnte für heute die richtige Wahl sein.
GBP/USD
Seitdem es beim Kurs von 1,3750 seinen Tiefststand erreicht hatte, stampft diese Paarung mit Volldampf voran und handelt derzeit um den Wert von 1,4414. Das Tages-Chart vermittelt ausschließlich zinsbullische Signale, was auf eine weitere bevorstehende Aufwärtsentwicklung schließen lässt, was auch vom 1-Stunden-Chart bestätigt wird. Zu kaufen könnte für heute die richtige Strategie sein.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic des Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren des 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/CHF
Laut dem Tages-Chart bewegt sich diese Paarung immer noch im neutralen Bereich ohne erkennbare Kurs-Ausrichtung. Jedoch deutet ein Cross überhalb des 70-Wert des Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart auf eine möglicherweise rückläufige Bewegung hin. Händler sollten hier den Durchbruch und Umschwung abwarten.
Die Wild-Card
AUD/USD
Auf dem 4-Stunden-Chart zeigt sich ein deutlicher rückläufiger Channel, da diese Paarung auch schon in den letzten drei Tagen fortlaufend rückgängig war. Derzeit, da der RSI auf dem Tages-Chart sich unterhalb des 50-Werts bewegt und der Slow Stochastic abwärts deutet, dürfte diese Paarung seine fallende Tendenz fortsetzen. Hier dürfte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr populärem Trend anzuschließen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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