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Wednesday, 10 Nov 2010
Dollar-Rallye lässt Rohstoffe absacken
Der US-Dollar wertete gestern erneut deutlich auf. Dabei konnte die US-Währung im New Yorker Handel bisherige Widerstände überwinden, während die Rohstoffpreise nachgaben. Gold und Rohöl hatten zuvor erst neue Höchststände markiert.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3835 | 1.6075 | 82.60 | 0.9770 | 1.0110 | 0.8680 |
| 1.3815 | 1.6055 | 82.40 | 0.9750 | 1.0090 | 0.8660 | |
| 1.3785 | 1.6025 | 82.10 | 0.9720 | 1.0060 | 0.8630 | |
| Support | 1.3725 | 1.5965 | 81.50 | 0.9660 | 1.0000 | 0.8570 |
| 1.3695 | 1.5935 | 81.20 | 0.9630 | 0.9970 | 0.8540 | |
| 1.3675 | 1.5915 | 81.00 | 0.9610 | 0.9950 | 0.8520 |
Wirtschafts News
USD - Dollar auf breiter Front gestärkt
Mit jedem weiteren Handelstag in dieser Woche setzt der USD seinen Erholungstrend gegen die Hauptwährungen fort. Die US-Währung gewinnt zunehmend an Stärke, insbesondere gegenüber Euro und Pfund Sterling. Dabei hat der zinsbullische US-Dollar seinen üblichen Effekt auf die Rohstoffpreise. Spot-Gold und Spot-Rohöl markierten zuletzt neue Höchststände, bevor die neue Dollar-Stärke die Rohstoffpreise zu Fall brachte.
EUR/USD gab gestern deutlich nach und notierte bei 1,3750, nachdem das Währungspaar mit 1,3869 in den Handel startete. GBP/USD wertete ebenfalls merklich ab und bewegte sich zu Handelsschluss um die Marke von 1,5980. Der Eröffnungspreis wurde hier mit 1,6125 ausgegeben. USD/JPY kletterte bis auf 81,65. Zu Markteröffnung notierte das Paar um 80,94. Auch an den US-Aktienmärkten setzten sich die Verluste vom Vortag fort. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,53%.
Aus den USA wurden gestern keine kursbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Heute wiederum stehen wichtige US-Indizes auf der Agenda: Um 14:30 Uhr werden aktuellste Daten zur Handelsbilanz im September sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Woche ausgegeben. Ergebnisse, die die Prognosen der Experten übertreffen, könnten als Zeichen relativer wirtschaftlicher Stärke gedeutet werden und dem Dollar weiteren Auftrieb geben. Die nächste Unterstützung für EUR/USD befindet sich beim Tief vom 19. Oktober bei der Marke von 1,3697.
EUR - Peripherieländer beunruhigen Märkte
Auch am gestrigen Dienstag kam die europäische Einheitswährung weiter unter Druck. Dabei belasten den Euro sowohl die jüngste USD-Erholung, als auch die steigenden Risikoaufschläge der Peripherieländer im Euroraum. Im Rahmen des im Mai beschlossenen milliardenschweren Rettungsschirms von EU und IWF zur Stützung des europäischen Markts für Staatsanleihen kauft die Europäische Zentralbank (EZB) nun wieder Staatsanleihen der Peripherieländer, insbesondere Anleihen aus Irland, Spanien und Griechenland. Investoren scheinen ihre Euro-Anlagen aktuell in US-Anleihen umzuschichten, was den Kurs der 16-Nationen-Währung weiter drückt.
EUR/USD gab gestern deutlich nach und notierte bei 1,3750, nachdem das Währungspaar mit 1,3869 in den Handel startete. Das Währungspaar EUR/CHF rutschte im Tagesverlauf auf 1,3325 ab, von zuvor 1,3408 zu Markteröffnung. EUR/GBP notierte unverändert bei 0,8600.
Auch das Pfund Sterling musste sich der Dollar-Stärke beugen und gab bis auf 1,5950 nach. Dieses Paar fand jedoch Unterstützung bei der 20-Tage-Linie des Moving Average und der steigenden Trendlinie vom 8. Juni-Tief. Kurzfristig behält diese Unterstützung ihre Gültigkeit. Weitere Abwärtstendenzen könnten GBP/USD jedoch bis auf 1,5650 drücken.
JPY - USD/JPY scheitert an entscheidendem Widerstand
Im Laufe des Handelstages konnten gestern technisch bedingte JPY-Verkäufe vor dem Hintergrund der anhaltenden USD-Erholung beobachtet werden. Die USD/JPY-Käufe wurden jedoch bei der vorausgegangenen langfristigen Trendlinie, die beim Mai-Hoch einsetzte, unterbrochen. USD/JPY erreichte am Dienstag die Marke von 81,95. Dabei scheiterte das Währungspaar zum dritten Mal in weniger als einem Monat an der 82-Marke. Zu Handelsschluss beendete USD/JPY den Tag bei 81,60, von zuvor 80,94 zu Markeröffnung.
Händler können sich den definierten Widerstand möglicherweise zunutze machen, indem sie nahe der 82-Marke beginnen zu verkaufen. Diese Strategie würde dem langfristigen Abwärtstrend entsprechen, wobei der nächste Zielkurs beim Allzeit-Tief von 79,70 angesetzt werden könnte. Ein Stopp oberhalb des Widerstandes wäre sinnvoll, sollte USD/JPY das Niveau, an dem das Paar seit drei Wochen wiederholt scheitert, überwinden können.
Rohöl - Rohöl bei 2-Jahreshoch
Die Ölpreise entfernten sich auch am gestrigen Dienstag kaum von ihrem am Freitag markierten 2-Jahreshoch. Dabei zog Rohöl am Dienstag nach anfänglichen Kursverluste zunächst wieder deutlich an. Zu Handelsschluss kostete ein Fass US-WTI zur Lieferung im Dezember $87,17, während sich ein Fass Nordsee-Brent auf $88,70 verteuerte. Marktbeobachter verwiesen auf die angehobene Preisprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) am Dienstag, die bei Rohöl für Aufwärtsdruck sorgte. Am Mittwochmorgen sind die Ölpreise jedoch bereits leicht gesunken. Ein Fass WTI-Öl kostete zu Markteröffnung heute $86,47. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent ging auf $87,98 zurück. Insbesondere der festere US-Dollar gilt als Ursache für die Preisabschläge.
Auch der Goldpreis setzt seinen Höhenflug fort. Bereits am Montag hatte Gold erstmals die Marke von $1.400 gebrochen. Am Dienstag markierte das Edelmetall ein weiteres Hoch. In der Spitze kostete die Feinunze Gold $1.414,46, bevor Kurskorrekturen abwärts einsetzten. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich mittlerweile auch bei Silber ab. Dieser Rohstoff erreichte zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch bei $29,34.
Der Aufwärtstrend bei diesen Rohstoffen scheint sich derzeit unabhängig vom wirtschaftlichen Aufschwung an den Weltmärkten fortzusetzen.
Technische News
EUR/USD
Obwohl der zinsbullische Langzeittrend insgesamt seine Gültigkeit behält, hat der gegenwärtige Verkaufsdruck EUR/USD mittlerweile unter einen Großteil der kurzfristigen Unterstützungsmarken gedrückt. Aktuell findet das Währungspaar bei der 50-Tage-Linie des Simple Moving Average Unterstützung. Die nächste Unterstützungsmarke liegt beim aktuellen 1,3697-Tief. Ein Brechen unterhalb dieses Widerstandes könnte den Preis bis unter die 100-Tage-Linie des Simple Moving Average drücken, der sich mit dem Augusthoch bei der Marke von 1,3330 überschneidet.
GBP/USD
Deutliche Abwärtstendenzen haben GBP/USD bis auf 1,5950 gedrückt. Diese Marke entspricht der 20-Tage-Linie des Simple Moving Average und der vorausgegangenen steigenden Trendlinie, ausgehend vom Tief am 8. Juni. Weitere Abwärtstendenzen könnten GBP/USD bis auf 1,5650 bringen.
USD/JPY
USD/JPY erreichte am Dienstag die Marke von 81,95. Dabei ist das Währungspaar zum dritten Mal in weniger als einem Monat an der 82-Marke gescheitert. Händler können sich den definierten Widerstand möglicherweise zunutze machen, indem sie nahe der 82-Marke beginnen zu verkaufen. Diese Strategie wäre konform mit dem langfristigen Abwärtstrend, wobei der nächste Zielkurs beim Allzeit-Tief von 79,70 angesetzt werden könnte. Ein Stopp könnte oberhalb des Widerstandes gesetzt werden, sollte USD/JPY das Niveau, an dem das Paar seit drei Wochen wiederholt scheitert, überwinden können.
USD/CHF
Auf der Tages-Chart hat sich ein rückläufiges Flaggenmuster gebildet, was ein Hinweis dafür sein kann, dass sich in Kürze weitere Abwärtsbewegungen ergeben könnten. Entsprechend der Flaggenhöhe ist von einer nächsten Bewegung von rund 350 Punkten unterhalb des Flaggenmusters auszugehen.
Die Wild-Card
EUR/JPY
Die Kurskorrektur zum bisherigen Abwärtstrend scheint beim Hoch von 115,40 unterbrochen zu sein. Die wichtige Unterstützung bei 111,50 wurde bereits wiederholt getestet. EUR/JPY könnte die Marke nun erneut testen und anschließend brechen. Für Forex -Händler zahlt es sich möglicherweise aus, bei einer nächsten Unterstützung bei 109,50, der Tweezers-Formation von Ende August und Anfang September, auf fallende Kurse zu setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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