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Thursday, 20 Oct 2011
Dollar-Verluste begrenzt; Märkte erwarten gesteigerte Volatilität
Beim heutigen Handel ist sehr wahrscheinlich mit erhöhter Liquidität zu rechnen, da in rascher Abfolge mehrere Wirtschaftspublikationen aus Großbritannien, Kanada und den USA veröffentlicht werden. Amerikanische Liquidität wird vermehrt zum Tragen kommen, und Großbritannien wird zu den heutigen Ereignissen mit den Daten seiner Einzelhandelsumsätze beitragen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4175 | 1.6450 | 80.25 | 1.0065 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.3970 | 1.6100 | 77.85 | 0.9775 | 1.0720 | 0.8880 | |
| 1.3915 | 1.5850 | 77.50 | 0.9310 | 1.0320 | 0.8795 | |
| Support | 1.3650 | 1.5630 | 76.30 | 0.8950 | 1.0110 | 0.8685 |
| 1.3440 | 1.5325 | 75.94 | 0.8550 | 0.9920 | 0.8530 | |
| 1.3145 | 1.5270 | 0.8240 | 0.9390 | 0.8285 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar rückläufig, allerdings ist der Abschwung begrenzt
Der US Dollar (USD) handelte am heutigen frühen Morgen leicht rückläufig, da Händler Äußerungen seitens der US Notenbank als Zeichen für möglicherweise bevorstehende kämpferische finanzpolitische Maßnahmen deuteten. Der plötzliche Ruck bei der Risikofreudigkeit der dadurch ausgelöst wurde drückte auf den Kurs des Dollar, allerdings kann sich das nach den Veröffentlichungen der Wirtschaftspublikationen aus den USA wieder ändern, da es aufgrund der Berichte zu einer Umkehr der jüngst angenommenen kurzfristigen Stabilität an den Märkten kommen könnte.
Die Daten vom amerikanischen Wohnungsmarkt vermittelten gestern unterschiedliche Signale zwischen Baugenehmigungen und Eigenheimverkäufen, mit einer möglichen Flaute bei bevorstehenden Neubauten und einem Anstieg bei der Vergabe von Hypothekarkrediten und anderen Verkäufen. Diese Nachrichten haben sich bislang kaum auf die Devisenmärkte ausgewirkt, wenngleich sie später im Jahr in die langfristigeren Analysen des US Kapitalmarkts einfließen könnten.
Beim heutigen Handel ist sehr wahrscheinlich mit erhöhter Liquidität zu rechnen, da in rascher Abfolge mehrere Wirtschaftspublikationen aus Großbritannien, Kanada und den USA veröffentlicht werden. Amerikanische Liquidität wird vermehrt zum Tragen kommen, und Großbritannien wird zu den heutigen Ereignissen mit den Daten seiner Einzelhandelsumsätze beitragen.
EUR - Euro im Aufschwung aufgrund einer plötzlichen Zunahme der Risikofreudigkeit
Im Vorfeld einer Reihe von Wirtschaftsberichten aus Großbritannien, Kanada und den USA handelt der Euro (EUR) heute Morgen mit Aufwärtstendenz. Zum US Dollar (USD) verzeichnete der Euro leichte Rückläufigkeit, da sich der Dollar zu seinen Währungsrivalen generell aufwärts bewegte.
Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikovermeidung gegen die anhaltende Unsicherheit an den Weltmärkten abzuwägen. Eine derzeit leicht pessimistische Grundhaltung gegen Investitionen in den Dollar lässt viele Investoren nervös werden. Eine umkämpfte Eurozone, die sich der Rückläufigkeit an den Märkten seiner Randstaaten erwehren muss, scheint an den Finanzmärkten an Boden zu verlieren, während Safe-Hafen-Anlagen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) Kursgewinne verzeichnen.
Die Stimmung in der Eurozone hat sich leicht ins Negative gewendet, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten für diese Woche eine Hinwendung zur Sicherheit. Weitere negative Wirtschaftsnachrichten aus den Haupt-Weltwirtschaften dürften den EUR weiter in Abschwung versetzen, da Investoren das Risiko meiden. Heute erwarten viele Händler, dass die vielen Wirtschaftspublikationen, die heute veröffentlicht werden, für Bewegung an den Märkten sorgen. Falls die heutigen Daten negativ ausfallen wird sich der EUR voraussichtlich weiter rückläufig entwickeln.
JPY - JPY beginnt den Druck zu spüren
Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen leicht im Minus zu den meisten anderen Währungen, während sein Status als internationaler Safe-Hafen von verminderter industrieller Aktivität und Produktion herausgefordert wird. Der Yen, der in direkter Abhängigkeit zur internationalen Risikostimmungslage steht, verzeichnete einen erwarteten Aufwärtsknick als Verlagerungen hin zu höhere Erträge erzielenden Anlagewerten in den Vordergrund traten. Der JPY hatte in letzter Zeit mehrere längere Phasen von Hinwendungen zu riskanteren Anlagewerten zu verzeichnen.
Die jüngsten Bewegungen des Yen geben jedoch Anlass zur Sorge, da viele Spekulanten einen wirtschaftlichen Abschwung nach den Bekanntgaben der Berichte über die industriellen Aktivitäten dieser Woche erwarten. Ein starker Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Inselwirtschaft mit sich, doch deren Abhängigkeit von Exporten lässt einen starken Yen für langfristiges Wachstum in Japans derzeitigem Finanz-Model unvorteilhaft erscheinen. Da die industrielle Leistung in Japan jedoch einen Einbruch erleidet dürfte dieser Trend auf Widerstand stoßen.
Rohöl - Inmitten Marktunruhen bleibt der Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Mittwoch stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten, nach den geldmarktpolitischen Maßnahmen mehrerer Zentralbanken zu einem leichten Aufwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA fangen an sich auf die Risikobereitschaft auszuwirken, nachdem Statements der US Notenbank dazu beitrugen, dass Investoren sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umsahen.
Ein erwarteter Einbruch bei den Dollarkursen, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage, führte dazu, dass viele Investoren Kauf-Positionen bei physischen Anlagewerten bezogen. Da der USD aber nicht entsprechend große Verluste verzeichnen konnte, hielt sich der Rohölpreis stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es im weiteren Verlauf der Woche zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung handelt seit Anfang des Monats innerhalb einer Spanne von 8 Cent und könnte sich weiter erholen. Erster Widerstand für die EUR/USD-Paarung findet sich beim Wochen-Hoch von 1,3910, welches mit dem 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt übereinstimmt, sowie dem Rückführungswert von 1,4015. Eine Bewegung hier könnte auf mehr als nur eine Korrektur beim Abwärtstrend hinweisen. Die zuvor durchbrochene Trendlinie vom Mai 2010 weist auf einen Widerstandswert von 1,4175 hin. Sollte es bei der EUR/USD-Paarung zu einem Kursrückgang kommen, könnte der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3550 ins Spiel kommen.
GBP/USD
Diese Paarung verzeichnete einen erheblichen Aufschwung nachdem der Abwärtstrend nicht unter die Spanne von 1,5300 - 1,5270 gesunken war. Erster Widerstand findet sich beim Hoch der vergangenen Woche von 1,5850 mit weiterem Spielraum bis zur Spanne von 1,600 - 1,6100. Unterstützung findet sich bei 1,5630, dem Tief vom Dienstag, gefolgt vom September-Tief bei 1,5325.
USD/JPY
Das Range-Trading der USD/JPY-Paarung setzt sich fort, wobei diese zwischen den Werten von 77,50 und 76,30 gefangen ist. Bei einer Bewegung darüber hinaus dürften sich sehr wahrscheinlich bereitwillige Verkäufer beim September-Hoch von 77,85 finden, während ein Durchbruch dieses Werts das Post-Interventions-Hoch von 80,25 testen könnte.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung nähert sich der steigenden Trendlinie der Tiefs vom August und September deren Wert bei 0,8900 liegt. Ein Anstieg hier könnte sich erneut am Oktober-Hoch von 0,9310 versuchen, während sich nach einem Durchbruch dieses Trends Unterstützung beim Wert von 0,8550 finden dürfte.
Die Wild-Card
Gold
Dem Goldpreis gelang es nicht über den Widerstandswert von $ 1.702,50 pro Feinunze anzusteigen, was sein Aufschwung-Potential limitierte. Forex-Händler sollten bedenken, dass ein Durchbruch unter den Wert von $ 1.627 die Tür zu einem neuerlichen Test des September-Tiefs von $ 1.530 öffnen könnte. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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