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Monday, 28 Mar 2011
Dollar gewinnt an Boden während Arbeitsmarktbericht diese Woche den Handel bestimmen werden
Im Vorfeld der Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) am Freitag wird der US Arbeitsmarkt in dieser Woche im Zentrum des Interesses stehen. Zuvor wird noch der äußerst wichtige Bericht über die Kernrate der persönlichen Verbraucherausgaben (PCE) in den USA veröffentlicht. Dieser Bericht ist für die US Notenbank ein maßgeblicher Indikator zur Feststellung der Inflationsrate. Der Bericht über den Immobilienmarkt sowie der nationale ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe werden ebenfalls Aufschluss über den Stand der Konjunkturerholung in den USA geben.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4155 | 1.6057 | 81.74 | 0.9253 | 1.0316 | 0.8829 |
| 1.4100 | 1.6032 | 81.56 | 0.9229 | 1.0279 | 0.8800 | |
| 1.4072 | 1.6017 | 81.47 | 0.9218 | 1.0262 | 0.8786 | |
| Support | 1.4016 | 1.5992 | 81.29 | 0.9195 | 1.0225 | 0.8757 |
| 1.3990 | 1.5981 | 81.19 | 0.9183 | 1.0205 | 0.8741 | |
| 1.3934 | 1.5955 | 81.00 | 0.9159 | 1.0168 | 0.8712 |
Wirtschafts News
USD - Statements seitens der Notenbank unterstützen Dollar-Nachfrage
Am vergangenen Freitag äußerte sich James Bullard, der Präsident der Notenbank von St. Louis, mit „Es sieht recht gut aus“ dahingehend, dass die US Notenbank ihre Geldmarktpolitik, im Licht der jüngsten positiven US Wirtschaftsdaten, neu überdenken sollte. Bullard, der im Offenmarktausschuss der US Notenbank über eine Stimme verfügt, ließ durchblicken, dass die US Notenbank bei ihrem im April bevorstehenden Treffen ihre Entscheidung, US Staatsanleihen im Wert von $ 600 Mrd. zu kaufen um den US Zinssatz niedrig zu halten und die wirtschaftliche Gesundung weiter zu stützen, nochmals prüfen dürfte.
Jedoch war seitens der US Notenbank selbst, einschließlich ihres Vorstands Ben Bernanke, nichts darüber zu hören, dass sie bei ihrem Programm zur US Konjunkturbelebung Einschnitte vorzunehmen gedenke. Die Wirtschaftsdaten, die in dieser Woche veröffentlicht werden, sollten Aufschluss über das Ausmaß der wirtschaftlichen Erholung der USA vermitteln. Insbesondere gilt das für eine anhaltende Belebung des US Arbeitsmarktes. So gesehen scheint es unwahrscheinlich, dass die Notenbank von ihrem Vorhaben Abstand nehmen wird und doch den vollen $ 600 Mrd. Kauf, der im Juni abgeschlossen sein soll, durchführt.
Zu Beginn der Woche zeigt sich der Dollar gestärkt, und die EUR/USD-Paarung handelt bei 1,4040. Die GBP/USD-Paarung handelt nahe dem Tief der vergangenen Woche bei 1,5980, und die USD/CAD-Paarung war im Plus bei 0,9818.
Heute wird der Bericht über die Kernrate der persönlichen Verbraucherausgaben (PCE) in den USA veröffentlicht. Dieser Bericht ist für die US Notenbank ein maßgeblicher Indikator zur Feststellung der Inflationsrate. Später am Tag wird dann auch noch der Bericht über noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe bekannt gegeben. Ein Nachlassen inflationären Drucks steht zu erwarten, was sich positiv auf den Dollar auswirken dürfte, wohingegen es mit den Immobiliendaten nur langsam aufwärts geht.
Die EUR/USD-Paarung scheint nahe dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,4020 Unterstützung zu finden, gefolgt von der steigenden Trendlinie vom Januar-Tief, deren Wert heute bei 1,3980 liegt. Ein Durchbruch unter diesen Wert könnte weitere Verkäufe in Richtung 1,3860 auslösen, sollten Wertkäufe ins Spiel kommen. Widerstand findet sich beim Hoch der vergangenen Woche mit 1,4063, gefolgt vom November-Hoch von 1,4280.
EUR - Trotz negativer Wirtschaftsdaten stärkt sich der Eurokurs weiter
Der Euro zeigte sich unbeeindruckt von den jüngsten negativen Nachrichten nachdem die konservative Partei der deutschen Kanzlerin Angela Merkel bei Landtagswahlen verloren hat, was ihre Position bei einer Einigung über die europäische Schuldenkrise weiter schwächen dürfte. Die gestrige Wahlniederlage in Baden-Württemberg folgte der Niederlage, die Merkels konservative Partei erst vergangenen Monat in Hamburg erlitten hatte.
Nachdem vergangene Woche eine Einigung über einen Rettungsplan für Portugal nicht erzielt werden konnte und der portugiesische Ministerpräsident seinen Rücktritt, als Protest auf die erdrückenden wirtschaftlichen Einschränkungen, die mit einer Akzeptanz eines europäischen Rettungsplans einhergehen würden, ankündigte, setzt sich die Reihe der negativen Nachrichten aus der Eurozone fort. In einem weiteren Rückschlag für die Eurozone setzte S&P das Kredit-Rating für Portugal von BBB auf -A herab, was ziemlich niederschmetternd ist. Auch Fitch Ratings hatte am Donnerstag das langfristige Kredit-Rating für Portugal herabgesetzt.
Trotz all der negativen Nachrichten zeigte sich der Euro ziemlich unbeeindruckt und fiel nur um knapp 2 Cent zum US Dollar. Zum Schweizer Franken verzeichnete der Euro gar einen Anstieg, und die EUR/CHF-Paarung stieg beim morgendlichen Handel über sein jüngstes Hoch auf den Wert von 1,2980.
Angesichts all der negativen Nachrichten wurde die 17-Nationen-Währung von den Erwartungen auf eine Leitzinsanhebung im April unterstützt. Trotz der angespannten Lage auf den Märkten konnten sich Devisenhändler sich nicht dazu durchringen den Euro aufgrund der anhaltenden dramatischen Situation in Portugal zu verkaufen. Dieser Trend könnte sich gar fortsetzen, da es scheint, als hätten die Märkte sich auf einen Rettungsschirm für Portugal eingestellt und dass Händler sich derzeit vorrangig auf Ertragsunterschiede zwischen der Eurozone und den USA fokussieren.
JPY - Nach dem Eingreifen der G7-Staaten setzt der Yen seinen Abschwung fort
Im Übernachthandel verzeichnete der Yen einen weiteren Kursrückgang, und die USD/JPY-Paarung handelt derzeit nahe seinem Post-Interventions-Hoch. In dieser Woche erwarten Händler wichtige Wirtschaftsdaten aus Japan. Besondere Aufmerksamkeit werden die Märkte auf den Tankan-Bericht legen, der am Donnerstag veröffentlicht wird. Der letzte Bericht für das 4. Quartal 2010 zeigte auf, dass japanische Hersteller seit dem Ende der Finanzkrise an Zuversicht verloren haben, da der Yen an Stärke zulegte und das Konjunkturpaket der Regierung zum Abschluss kam.
Händler sollten den Bericht über das 1. Quartal 2011 mit Vorsicht genießen, da die Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis, sowie der nachfolgenden nuklearen Katastrophe nicht beinhaltet sein dürften.
Derzeit handelt die USD/JPY-Paarung nahe seinem Post-Interventions-Hoch bei 82,00. Am Freitag gab das japanische Finanzministerium bekannt, dass man nicht zögern würde entsprechend einzugreifen, sollte sich wieder übermäßige Volatilität an den Devisenmärkten breit machen.
Erster Widerstand für die USD/JPY-Paarung findet sich beim Post-Interventions-Hoch von 82,00. Sollte eine Bewegung über diesen Wert erfolgen, könnte die Paarung wieder einmal nahe dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von knapp unter 83,00 verkauft werden. Andererseits findet sich Unterstützung bei 80,60 und dem Rekord-Tief von 76,41.
Rohöl - Aufgrund der Unruhen im Mittleren Osten bleibt der Rohölpreis über $ 105 pro Barrel
Der Rohölpreis blieb nahe dem höchsten Stand seit 30 Monaten, während die USA und seine Alliierten die Truppen des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi angreift und Protestierende sich Auseinandersetzungen mit syrischen Regierungstruppen liefert, was die Befürchtungen hinsichtlich möglicher Unterbrechungen der Öllieferungen weiter verstärkte.
Eine Reihe weltweiter Ereignisse hat in den vergangenen Wochen die Märkte erschüttert, und Experten sehen heftige Preisschwünge bei Rohölpreis voraus, da die Wahrnehmung, wie die Energiepreise die weltweite Wirtschaft beeinflussen, sich merklich ändert.
Heute sollten Händler zuvorderst die Entwicklung im Mittleren Osten im Auge behalten, da diese auch in nächster Zeit den Rohölpreis bestimmen werden. Händler sollten auch die für 14:00 MGZ vorgesehene Veröffentlichung des Berichts über noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe in den USA beachten, da dieser Bericht erfahrungsgemäß direkten Einfluss auf die Märkte hat und in Wechselwirkung zum Ölpreis steht.
Technische News
EUR/USD
Der RSI auf dem Tages-Chart vermittelt gemischte Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Jedoch bildet sich beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein neuerlicher zinsbullischer Cross, was darauf hindeutet, dass in naher Zukunft eine Aufwärtskorrektur stattfinden könnte. Zu kaufen könnte sich heute als kluge Entscheidung herausstellen.
GBP/USD
Diese Paarung hat sich in den vergangenen tagen recht rückläufig erwiesen. Die technischen Daten zeigen jedoch, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Ein Aufwärtstrend am heutigen Tag wird auch vom Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.
USD/JPY
Diese Paarung verzeichnete in den letzten zwei Tagen erhebliches zinsbullisches Verhalten. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Wahl herausstellen.
USD/CHF
Beim RSI auf dem 8-Stunden-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überkauften Bereich zu bewegen, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hinweist. Eine Abwärtsrichtung beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
Die Wild-Card
AUD/CAD
Die anhaltende Aufwärtsbewegung hat diese Paarung beim RSI auf dem 8-Stunden-Chart letztlich in den überkauften Bereich gedrängt. Nicht nur das, auch ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic deutet auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hin. Forex Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis der Abwärtsdurchbruch auf dem Stunden-Chart stattfindet, dann zu verkaufen und die bevorstehende Welle zu nutzen.
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| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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