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Monday, 5 Jan 2009
Dollar in dieser Woche Tendenz steigend
Die jüngste Bekanntgabe weiterer Details zum geplanten Konjunkturpaket des zukünftigen Präsidenten Barack Obama, bei der unter anderem von einer erhöhten Liquidität der Märkte zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums die Rede ist, könnte den Dollar in den kommenden Tagen auf einen neuen Aufwärtstrend bringen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4010 | 1.4600 | 93.20 | 1.0910 | 0.7230 | 0.9660 |
| 1.3970 | 1.4560 | 92.80 | 1.0870 | 0.7200 | 0.9640 | |
| 1.3930 | 1.4520 | 92.40 | 1.0830 | 0.7170 | 0.9620 | |
| Support | 1.3850 | 1.4440 | 91.60 | 1.0750 | 0.7110 | 0.9580 |
| 1.3810 | 1.4400 | 91.20 | 1.0710 | 0.7080 | 0.9560 | |
| 1.3770 | 1.3960 | 90.80 | 1.0670 | 0.7050 | 0.9540 |
Wirtschafts News
USD - Kommen die Arbeitmarktdaten dieser Woche dem steigenden USD zugute?
Nach einigen schwierigen Wochen für den USD scheint die US-amerikanische Währung bereit, wieder Boden gegenüber den Hauptwährungen gutzumachen. Der Dollar kletterte bereits vor zwei Wochen kurzfristig bis auf 1,4660 zum EUR. Nun hat es den Anschein, als wenn der Dollar seine Aufwärtstendenzen erneut aufnimmt. Am vergangenen Freitag wurde der USD zum EUR bei 1,3850 gehandelt und setzt diesen Trend seit dem frühen Morgenhandel heute fort.
Darüber hinaus ist ein Anstieg der US-Währung gegenüber dem Yen zu beobachten. Allein innerhalb der letzten Tage bewegte sich der Dollar von 90,00 auf 92,00. Damit markierte dieser eine längst fällige Aufwertung gegenüber der jüngst aufstrebenden Inselwährung.
Es bestehen keine Zweifel, dass die verkündeten Einzelheiten zum neuen Konjunkturpaket des zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama, ihren Teil dazu beigetragen haben, den USD zu stützen. Diese Bekanntgabe und die parallel getroffene Entscheidung der US-Notenbank, eine erhöhte Liquidität auf den Märkten zu sichern, um das Wirtschaftswachstums wieder anzukurbeln, könnte in den kommenden Tagen zinsbullische Tendenzen für die US-amerikanische Währung bedeuten.
In dieser Woche bleibt es für Anleger äußerst wichtig, die US-Arbeitsmarktdaten gut im Auge zu behalten. Experten erwarten gemischte Ergebnisse für die "Non-Farm Payrolls", die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft, sowie die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung, so dass sich im Laufe der Woche hohe Volatilität für den Dollar einstellen könnte. Momentan scheinen Dollar und Britischer Pfund als primär ausschlaggebende Marktfaktoren dieser Woche zu gelten. Beide Währungen werden umfassenden Einfluss auf die globalen Märkte nehmen.
EUR - Slowakei tritt europäischer Währungsunion bei
Die gemischten Ergebnisse des EUR gegenüber den übrigen Hauptwährungen am frühen Morgen könnten der europäischen Währung in dieser Woche Wertverluste bringen. Die Wertminderung, sowohl gegenüber USD, JPY als auch CHF, erhöht die Möglichkeit einer Trendwende der jüngsten Aufwärtstendenzen des EUR.
Das geringe Handelsvolumen der vergangenen Woche und die schwachen Wirtschaftszahlen aus der Eurozone lassen Experten vermuten, dass eine erneute Leitzinssenkung durch die Europäischen Zentralbank (EZB) bei ihrem nächsten Treffen diskutiert werden könnte. Allein die Mutmaßungen über diese finanzpolitische Maßnahme bringt Investoren dazu, sich zurück zu halten. In diesem Fall werden Forex-Anleger zweifelsohne einen Wertverlust des EUR beobachten können. Eine mögliche Senkung des europäischen Leitzinses wird keinesfalls vor Mitte nächster Woche entschieden.
Zum Jahreswechsel hat sich der Kreis der Euro-Staaten und somit die Europäische Währungsunion (EWU) um ein Mitglied erweitert. Die Slowakei trat mit Beginn des Jahres 2009 als 16. Land zur einheitlichen Währungszone bei. Der Euro hatte bereits in der Vergangenheit Ländern, die sich der europäischen Währung angeschlossen haben, größere Preisstabilität und niedrigere Zinsen gebracht.
In dieser Woche erwartet die Marktteilnehmer ein weiteres wichtiges Ereignis in Bezug auf den EUR. Am Donnerstag wird Großbritannien seine Entscheidung zur angekündigten Leitzinssenkung treffen. Die Zentralbank Großbritanniens, Bank of England (BoE) will ihren Referenzzinssatz voraussichtlich von 2,00% auf 1,50% herabsetzen. Diese Maßnahme wird sich, nicht nur nach Durchsetzung, sondern bereits im Vorfeld des Entscheids auf den GBP und seine Crosse auswirken.
JPY - Japanische Aktienmärkte und Risikobereitschaft steigen aufgrund jüngstem JPY-Abwärtstrend
Zu früher Handelsstunde heute Morgen schien der JPY zeitweise zu schwanken und an Boden gegenüber den übrigen Hauptwährungen zu gewinnen. Jedoch hat die Prognose über zukünftig deutlichere Schritte seitens der Bank of Japan (BoJ) zur Eindämmung der wirtschaftlichen Rezession, in Kombination mit den jüngsten Kursverlusten des JPY, die Risikobereitschaft der Anleger gesteigert. Daraufhin erholten sich Japans Aktienmärkte. Der geschwächte JPY und die niedrigen Ölpreise erhöhen die Aussichten auf eine Belebung der Umsätze innerhalb der japanischen Automobilindustrie.
In dieser Woche wird es um den JPY außergewöhnlich ruhig bleiben. Nur wenige Wirtschaftsdaten werden für den Inselstaat erwartet. Eine außerplanmäßige Mitteilung der BoJ in Hinsicht auf ein neues Konjunkturpaket ist jedoch denkbar. Insbesondere auf diese Art von Nachrichten sollten Forex-Anleger in dieser Woche achten, die das Potenzial zur Bestimmung zukünftiger Preisbewegungen sowie des Anlegervertrauens tragen.
Rohöl - Konflikt im Gazastreifen nimmt weniger Einfluss auf Ölpreis als erwartet
Die jüngsten Eskalationen im Nahen Osten hinterlassen nun auch an den internationalen Ölmärkten ihre Spuren. Jedoch zeigen sich die Auswirkungen weniger deutlich als erwartet. Seit Beginn der Auseinandersetzungen sind die Ölpreise stetig gestiegen und erreichten innerhalb von fünf Tagen $48,50 pro Barrel, nachdem sie zuvor bei $37,00 lagen.
Einige Marktteilnehmer sind der Ansicht, dass die Fördermengen aus dem Nahen Osten in Konsequenz gedrosselt werden. Darüber hinaus ist es jedoch wahrscheinlich, dass sowohl US-amerikanische als auch europäische Investoren, ihre Handelsaktivitäten bereits der aktuellen Lage angepasst haben. Demnach könnten die Ölpreise in den nächsten Tagen wieder etwas fallen. Der Konflikt im Gazastreifen hat die geopolitischen Risiken zwar erhöht, jedoch scheinen die Anleger bereits wieder zu gewohnten Handelsmustern zurückgefunden zu haben.
Technische News
EUR/USD
Die Oszillatoren Slow Stochastic und RSI der Tages-Chart deuten auf ein Fortbestehen des derzeitigen Abwärtsmomentums hin. Darüber hinaus ist eine deutlich rückläufige Handelsspanne auf der 4-Stunden-Chart zu erkennen. Außerdem sind alle Indikatoren der Stunden-Chart momentan abwärts gerichtet. Verkaufen könnte eine gute Entscheidung für heute sein.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie bei diesem Kurspaar auf deutlichere Signale auf der Stunden-Chart.
USD/JPY
Auf der Tages-Chart ist nach wie vor eine rückläufige Anordnung zu erkennen. Das Momentum befindet sich bereits auf niedrigem Niveau. Auf der 4-Stunden-Chart kann eine leicht rückläufige Bewegung ohne erkennbare Ausrichtung beobachtet werden. Des Weiteren ist ein rückläufiges Cross auf der Stunden-Chart zu sehen, was ein Zeichen für eine generell rückläufige Tendenz für USD/JPY sein könnte. Anleger sollten auf einen Durchbruch warten und erst anschließend einsteigen.
USD/CHF
Das Paar wird nach wie vor innerhalb seiner aktuell gültigen Spanne gehandelt. Eine Überwindung dieser scheint nicht in Aussicht. Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus und schwankt überwiegend im neutralen Bereich. Die Tages-Chart wiederum, deutet auf ein leicht zinsbullisches Momentum hin. Slow Stochastic und RSI der Tages-Chart bestätigen, dass es tatsächlich aufwärts geht.
Die Wild-Card
Gold
Dieser Rohstoff wird nach einer Korrigierung seines intensiven Abwärtstrends mittlerweile bei $874 gehandelt. Diese deutlich zinsbullische Handelsspanne befindet sich aktuell auf ihrer Höhe. In Kombination mit einem zinsbullischen Cross des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart, bietet Gold Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit für Long-Positionen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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