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Thursday, 14 Jan 2010
Dollar leichter vor US-Einzelhandelsdaten
Der US-Dollar schloss am Mittwoch leichter gegen einen Großteil der Hauptwährungen, nachdem die US-amerikanische Notenbank, Federal Reserve, das jüngste Beige Book veröffentlichte, in dem die zwölf regionalen Notenbanken der Fed über die Wirtschaftsaktivitäten in ihrer Region informieren. Demnach hat sich das Umfeld der US-Wirtschaft seit dem letzten Bericht vom Dezember verbessert. Händler berichten, dass sich der Anleger-Fokus im Donnerstagshandel sowohl auf den Bericht der US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember, als auch auf die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der vergangenen Woche verschiebt. Beide Indikatoren werden im Laufe des heutigen Nachmittags veröffentlicht.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4630 | 1.6380 | 92.65 | 1.0270 | 0.9400 | 0.8920 |
| 1.4595 | 1.6350 | 92.30 | 1.0235 | 0.9365 | 0.8985 | |
| 1.4565 | 1.6320 | 92.00 | 1.0205 | 0.9330 | 0.8955 | |
| Support | 1.4504 | 1.6255 | 91.40 | 1.0140 | 0.9265 | 0.8890 |
| 1.4475 | 1.6225 | 91.10 | 1.0110 | 0.9235 | 0.8860 | |
| 1.4440 | 1.6105 | 90.80 | 1.0080 | 0.9200 | 0.8830 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet zum ersten Mal in drei Tagen Kursgewinne gegenüber Yen
Nach merklichem Kursabfall an den letzten Handelstagen, stabilisierte sich der US-Dollar am Donnerstagmorgen im Vorfeld wichtiger Indikatoren der US-Wirtschaft, wie der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die im weiteren Handelsverlauf heute ausgegeben werden. Zum EUR gab der US-Dollar gestern nach, trotz leichter Verbesserung der Wirtschaftsbedingungen in den USA laut jüngstem Beige Book. Die US-Währung schwächte um 0,2% auf $1,4542 pro EUR von $1,4486 zu Handelsbeginn am Mittwoch ab.
Nach dreitägigen Kursverlusten gegen den Yen, stabilisierte sich der USD und konnte Boden wieder gutmachen. Nach wie vor stellen sich viele Marktteilnehmer die Frage, wann die geldpolitischen Entscheidungsträger in den USA die Leitzinsen womöglich anheben werden. Aktuell notiert der Dollar gegenüber der japanischen Währung um 0,4% fester bei 91,37 Yen von zuvor 90,98 Yen. Darüber hinaus fanden die Aufwärtstendenzen des USD am Mittwoch in einem Anstieg von US-Staatsanleihen Unterstützung.
Im europäischen Handel wiederum, stieg der Dollar in seinem Kurswert kurzfristig gegen den EUR an, als am Mittwoch bekannt wurde, dass Deutschland 2009 den schwersten Konjunktureinbruch seit fast 80 Jahren verzeichnet hat. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,0% und lag damit unter den Prognosen von 4,8%. Infolgedessen handelte der USD vorübergehend mit +0,1% bei 1,4484.
EUR - EUR gestärkt vor EZB-Ratssitzung
Am Mittwoch konnte die europäische Gemeinschaftswährung heftige Kursverluste der vergangenen Woche wieder ausgleichen.
Zum USD kletterte der EUR nahezu bis auf ein neues Rekordhoch dieses Monats. Weitere Unterstützung ergibt sich möglicherweise durch das Ergebnis der Industrieproduktionszahlen für November in der Eurozone, das heute um 11:00 Uhr veröffentlicht wird. Insgesamt schloss der EUR zum USD fester bei $1,4545. Das Tageshoch wurde mit $1,4582 ausgegeben und markiert den höchsten Stand seit dem 16. Dezember. Analysten zufolge stabilisieren gegenwärtig zinsbullische Indikatoren die europäische Einheitswährung.
Der EUR verbuchte gleichzeitig Kursgewinne zum japanischen Yen. Eine nachhaltige Tendenz konnte im gestrigen Handel jedoch nicht beobachtet werden. Der EUR wertete auf 132,21 Yen von 131,79 Yen am Vortag auf. Zuvor wurde ein Tagestief bei 131,52, niedrigster Stand seit dem 6. Januar, ausgegeben.
Von großer Bedeutung für die heutigen Marktentwicklungen ist die für 14:30 Uhr angesetzte Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank EZB nach ihrer Ratssitzung. Den Hauptrefinanzierungssatz wird die Notenbank voraussichtlich unverändert belassen, so die Experten.
JPY - JPY verliert aufgrund überraschend positiver Konjunkturdaten aus Australien
Der japanische Yen schwächte gestern gegenüber gewinnträchtigen Währungen wie dem Australischen Dollar ab. Zuvor hatten die australischen Beschäftigungszahlen die Prognosen der Analysten bestätigt, nach denen die Zahl der Erwerbstätigen in Australien im Monat Dezember deutlich gestiegen ist. Des Weiteren fielen die Erzeugerpreise in Japan im vergangenen Monat nach japanischen Angaben zum 12. Monat in Folge. Auch war das jüngste Ergebnis zur Kernrate der Maschinenbestellungen in Japan rückläufig. Händler stellt sich die Frage, welche Maßnahmen wird die japanische Regierung letztendlich ergreifen, um die Deflation im Land zu bekämpfen und das Wirtschaftswachstum wieder anzukurbeln?
Die höchsten JPY-Kursverluste ergaben sich gestern gegenüber dem Australischen Dollar, während die Kurse an den asiatischen Aktienmärkten aufgrund des neuen globalen Konjunkturoptimismus stiegen. Der JPY rutschte zum AUD im gestrigen Handelsverlauf von 84,45 auf 85,13 ab. Zum EUR fiel der Yen von 132,59 auf 133,17. Gegen den USD wiederum handelte Japans Währung bei 91,60 von zuvor 91,37.
Rohöl - Rohöl unter $80 pro Barrel
Die Ölpreise gaben am Mittwoch zuvor verzeichnete Kursgewinne wieder ab und notierten zum dritten Tag in Folge deutlich schwächer. Ursache waren wieder stark gestiegene US-Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche. Experten hatten mit einem Anstieg von 1,2 Mio. Barrel gerechnet. Das Ergebnis belief sich laut US-Energieministerium auf eine drastische Erhöhung um 3,7 Mio. Barrel. Die Destillate-Vorräte, Heizöl und Diesel, kletterten um 1,4 Mio. Barrel auf 160,4 Mio. Barrel. Hier waren Analysten von einem Rückgang der Bestände ausgegangen.
Der Bericht zu den US-Rohöllagerbeständen brachte die Ölpreise am Mittwoch stark unter Druck. Ferner belasteten anhaltende Sorgen um die weltweite Energienachfrage den Kurs des Rohstoffs.
Technische News
EUR/USD
Auf der Tages-Chart wird eine Überwindung der oberen Grenze der Bollinger Bands offensichtlich. Der Slow Stochastic gibt ein sich ankündigendes rückläufiges Cross aus. Darüber hinaus hat der RSI auf der 8-Stunden-Chart in den „überkauften“ Bereich gedreht. Bei diesem Paar heute bei eng gesetzte Stopps auf fallende Kurse zu setzen, könnte sich auszahlen.
GBP/USD
Auf der 2-, 4- und 8-Stunden-Chart schwankt der RSI im „überkauften“ Bereich. Der Slow Stochastic der 4- und 8-Stunden-Chart lässt ein rückläufiges Cross erkennen. Darüber hinaus zeichnet sich eine Überwindung der oberen Grenze der Bollinger Bands auf der 8-Stunden- und auf der Tages-Chart deutlich ab. Auf fallende Kurse zu setzten, könnte auch bei GBP/USD heute von Vorteil sein.
USD/JPY
Für dieses Paar ergeben sich am Donnerstag unterschiedliche Signale. Der RSI befindet sich auf der Stunden- und 2-Stunden-Chart im „überkauften“ Bereich, während der Slow Stochastic auf der Stunden- und 4-Stunden-Chart ein neues rückläufiges Cross ausgibt. Auch auf der 8-Stunden-Chart nähert sich der RSI dem „überkauften“ Bereich und der MACD der 4-Stunden-Chart lässt ein zinsbullisches Cross erkennen. Hier könnte es heute von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/CHF
Auf der Tages- und 8-Stunden-Chart schwankt der RSI im „überkauften“ Bereich. Der Slow Stochastic der Tages-Chart zeigt ein neues zinsbullisches Cross an. Bei USD/CHF könnte es von Vorteil sein, auf steigende Kurse zu setzen.
Die Wild-Card
AUD/NZD
Auf der Stunden- und 2-Stunden-Chart hat der RSI in den „überkauften“ Bereich gedreht. Der Slow Stochastic gibt auf der Stunden-, 2-Stunden und auf der 4-Stunden-Chart jeweils ein rückläufiges Cross aus. Des Weiteren zeichnet sich eine Überwindung des oberen Bereichs der Bollinger Bands auf der 2-Stunden-Chart ab. Forex -Anleger könnten bei AUD/NZD heute auf fallende Kurse setzen und daraus Profit schlagen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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