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Wednesday, 30 Jun 2010
Dollar weitet Kursgewinne gegen Euro aus
Der US-Dollar wertete am Dienstag auf und konnte zuvor verzeichnete Kursgewinne ausbauen. Anzeichen für ein gedämpftes globales Wachstumstempo und der nachlassende Konjunkturaufschwung in China machten die Anleger am Dienstag nervös.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2335 | 1.5150 | 89.50 | 1.0925 | 0.8630 | 0.8225 |
| 1.2300 | 1.5115 | 89.20 | 1.0895 | 0.8600 | 0.8190 | |
| 1.2260 | 1.5075 | 88.90 | 1.0860 | 0.8575 | 0.8160 | |
| Support | 1.2190 | 1.5000 | 88.60 | 1.0810 | 0.8500 | 0.8100 |
| 1.2150 | 1.4960 | 88.30 | 1.0765 | 0.8475 | 0.8070 | |
| 1.2115 | 1.4920 | 88.00 | 1.0730 | 0.8440 | 0.8040 |
Wirtschafts News
USD - Risikoaversion lässt Dollarkurs klettern
Der US-Dollar verzeichnete am gestrigen Dienstag Kursgewinne gegenüber Risikowährungen. Sorgen über den Wachstumsausblick in den USA und Finanzierungsprobleme im Euroraum drückten die Anlegerstimmung sowie die Kurse an der Wall Street.
Der Dollar-Index, der den Wert des US-Dollar mittels eines Währungskorbs aus sechs Währungen vergleicht, wurde gestern mit +0,2% bei 85,817 ausgegeben. Das Wochentief lag bislang bei 85,09.
Händler fürchten um einen Konjunkturrückschlag in den USA: Der am Dienstag vom Forschungsinstitut Conference Board veröffentlichte Index für das Verbrauchervertrauen brach auf 52,9 Punkte ein. Im Vormonat Mai lag dieser noch bei 62,7 Zählern. Analysten erwarten, dass das Währungspaar EUR/USD bis einschließlich Donnerstag unter Druck bleibt.
Als größter Nutznießer der jüngsten Risikoaversion gilt erneut der japanische Yen. USD/JPY notierte kurz nach Markteröffnung in Asien bei einem Tief um 88,37. Im weiteren Handelsverlauf konnten für das Währungspaar jedoch bereits neue zinsbullische Impulse beobachtet werden. EUR/USD bewegte sich zu Tagesbeginn um ein Tief bei 1,2167 und markierte wenige Stunden später ein Hoch bei 1,2224. Des Weiteren revidierte das US-Forschungsinstitut Conference Board den zur Monatsmitte ausgewiesenen Wert des China-Frühindikators, der Aussichten für das Wirtschaftswachstum in der Volksrepublik, für April von 1,7% auf 0,3% nach unten. Aufgrund der neuen Konjunktursorgen präsentierten sich auch die US-Anleihen am Dienstag im späten New Yorker Handel einheitlich zu den schwächeren Aktien in Asien und Europa mit Aufschlägen.
EUR - EUR markiert gegen Schweizer Franken Rekordtief
Auch am Dienstag setzte der EUR seine Talfahrt gegen den Schweizer Franken fort und markierte bereits in den frühen Handelsstunden ein Rekordtief bei 1,3251. Noch am Montag hatte die Europäische Zentralbank EZB ihren Referenzkurs auf 1,3387 Franken festgesetzt. Abzuwarten bleibt, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) tatsächlich, wie angekündigt, diesmal nicht interveniert. Besonders angespannt ist die Lage im Euroraum ohnehin wegen der Rückzahlung des im vergangenen Jahres aufgelegten Jahrestenders. Am morgigen Donnerstag läuft das 442 Mrd. EUR schwere Liquiditätsprogramm ab und europäische Banken müssen der EZB Gelder zurückzahlen.
EUR/JPY rutschte im asiatischen Handel am Mittwochmorgen bis auf ein Tief bei 107,69 notiert jedoch mittlerweile um die Marke von 108,33. EUR/USD schwankte heute Morgen in einer Spanne von 57 Punkten. Zu Markteröffnung notierte das Cross bei 1,2167, kletterte jedoch im Anschluss bis auf 1,2224. Zum britischen Pfund Sterling markierte die europäische Gemeinschaftswährung gestern ein 19-monatiges Tief bei 81,14.
Umstritten sind nach wie vor die Käufe von Staatsanleihen durch die EZB. Mittlerweile beginnt nun auch die Finanzpolitik in der Eurozone, angesichts der Sparmaßnahmen von EU-Staaten wie Deutschland, mit dem Exit.
JPY - Rückführung japanischer Investitionen bringen Yen Auftrieb
Japanische Exporteure führen im Vorfeld des 2. Quartalsendes einen Teil ihrer massiven Investitionen in Übersee zurück. EUR- und Dollar-Anlagen wurden verkauft. In Shanghai gaben die Aktienkurse stark nach. Der Safe-Haven-Status des japanischen Yen hat wieder Gültigkeit.
Trotz steigender Arbeitslosigkeit in Japan wertet der JPY auf. Laut Regierungsberichten hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Land den dritten Monat in Folge erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg im Mai im Vormonatsvergleich von 5,1% auf 5,2% und markierte somit den höchsten Stand seit Dezember.
Rohöl - China-Sorgen drücken Rohöl zum 3. Tag in Folge
Die jüngst enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und China lösten am gestrigen Dienstag neuen Konjunkturpessimismus aus.
Entsprechend rutschten die internationalen Ölpreise den dritten Tag in Folge ab. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI zur Auslieferung im August lag im asiatischen Handel bei $75,81. Der Barrelpreis der Nordseesorte Brent sank um $0,25 auf $76,06. Eine schwächere Konjunkturentwicklung droht die Nachfrage nach Rohöl zu dämpfen, so die Befürchtung der Händler. Letzten Prognosen zufolge, soll Tropensturm „Alex“ am Donnerstag an der texanischen Küste auf das Festland treffen und somit die Ölförderanlagen im Golf von Mexiko verschonen.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar testet derzeit die wichtige Unterstützung bei 1,2200. Eine Reihe von Indikatoren signalisieren Aufwärtsdruck. Auf der 4-Stunden-Chart scheint der Slow Stochastic gerade aufwärts zu kreuzen. Der RSI schwankte hier heute Morgen im überverkauften Bereich. Kaufen könnte somit eine gute Strategie sein.
GBP/USD
Dieses Paar bewegte sich in den vergangenen Wochen innerhalb einer anhaltend aufwärts gerichteten Handelsspanne. Dieser Trend schien bislang nicht abzuklingen. Ein Teil der Indikatoren auf der Tages-Chart verdeutlicht jedoch, dass sich in naher Zukunft eine Trendwende einstellen könnte. Hier kreuzt der Slow Stochastic auf der Tages-Chart abwärts. Der RSI hat mittlerweile den überkauften Bereich verlassen und tendiert ebenfalls abwärts. Sollten sich diese Bewegungen fortsetzen, könnte sich für GBP/USD schon bald deutlicher Abwärtsdruck ergeben. Entsprechend ist es für heute möglicherweise richtig, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/JPY
Dieses Währungspaar verbucht seit drei Wochen wiederholt deutliche Kursverluste. Aktuell handelt USD/JPY um 88,50. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im überverkauften Bereich, was bedeuten könnte, dass sich hier bald eine Kurskorrektur nach oben ergibt. Heute bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte bei diesem Währungspaar eine gute Wahl sein.
USD/CHF
In den letzten Handelstagen ließen sich für dieses Paar äußerst rückläufige Tendenzen beobachten. Die technischen Indikatoren signalisieren jedoch inzwischen, dass sich möglicherweise bereits in naher Zukunft eine Trendwende einstellt. Beispielsweise verdeutlicht der Slow Stochastic auf der Tages-Chart einen sich ankündigenden aufwärts gerichteten Umschwung. Heutige Aufwärtstendenzen werden ebenfalls vom RSI der Tages-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte sich bei diesem Paar jetzt auszahlen.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Ölpreis ist wieder einmal am Fallen. Das Barrel Rohöl wird derzeit um die $75,75-Marke pro Barrel gehandelt. Inzwischen gibt der RSI der 4-Stunden-Chart zinsbullische Signale aus, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass sich bald wieder Aufwärtstendenzen ergeben. Hier bietet sich Forex -Anleger eventuell eine großartige Gelegenheit, in einen beliebten Trend jetzt einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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