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Monday, 13 Apr 2009
Dollar zeigt sich inmitten des Feiertags-Handel gestärkt
Die Kursbewegungen, die wir während des Handels am Freitag erlebten, mögen etwas übertrieben gewesen sein und könnten sich wieder umkehren. Heute werden aufgrund eines Feiertags in Europa viele Handelstische unbesetzt sein. Händler sollten sich der volatilen Kursschwankungen bewusst sein, die im Allgemeinen einsetzen, wenn es an den Devisenmärkten an Liquidität mangelt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3264 | 1.4754 | 101.35 | 1.1651 | 0.7293 | 0.9047 |
| 1.3231 | 1.4722 | 101.02 | 1.1620 | 0.7270 | 0.9026 | |
| 1.3200 | 1.4690 | 100.71 | 1.1590 | 0.7251 | 0.9005 | |
| Support | 1.3139 | 1.4628 | 100.08 | 1.1528 | 0.7209 | 0.8970 |
| 1.3108 | 1.4597 | 99.77 | 1.1495 | 0.7190 | 0.8955 | |
| 1.3077 | 1.4565 | 99.43 | 1.1461 | 0.7169 | 0.8939 |
Wirtschafts News
USD - In Erwartung einer Anzahl US-Wirtschaftspublikationen dürfte eine volatile Handelswoche bevorstehen
In der vergangenen Woche verzeichnete der USD ansteigende Tendenz im Vergleich zu den meisten der Haupt-Währungen. Zum EUR und GBP stieg der Dollar erheblich an, verlor jedoch etwas verglichen zum JPY.
Der Anstieg des Dollar ist auf relativ positive Daten aus der US-Wirtschaft zurückzuführen, die in der letzten Woche veröffentlicht wurden. Der überraschendste Indikator war dabei die US-Handelsbilanz für den Monat Februar. Die Handelsbilanz misst die Differenz im Wert importierter und exportierter Waren und Dienstleistungen. Es war erwartet worden, dass diese Differenz sich leicht von 36,0 Mrd. auf 36,6 Mrd. erhöhen würde. Das tatsächliche Ergebnis war jedoch schockierend und zeigt, dass das US-Handelsdefizit auf gerade mal 26,0 Mrd. abgesunken ist und damit den niedrigsten Stand seit 9 Jahren erreicht hat. Angesichts dieser erstaunlichen Zahl war natürlich die sofortige Reaktion auf diese Bekanntgabe ein massiver Aufwärtstrend des Dollar. Auf längere Sicht gesehen dürften Händler jedoch mit einer Umkehr dieses Trends rechnen.
Der Grund dafür ist ganz einfach. Wenn das Handelsdefizit sinkt liegt das für gewöhnlich an sich ausdehnender Export-Aktivität, was auf eine starke und gesunde Wirtschaft hindeutet. Das Problem ist nur, wenn man sich die Zahlen etwas genauer anschaut wird klar, dass der wahre Grund nicht im Anstieg des Exportgeschäfts zu finden ist, sondern im Rückgang bei den Importen, was die größte Befürchtung der US-Führungskräfte ist. Ein erheblicher Rückgang bei der Nachfrage nach importierten Waren und Dienstleistungen bedeutet, dass der US-Verbraucher seinen Gürtel enger und enger schnallt um Ausgaben zu vermeiden, was wiederum das beste Rezept für eine Verlängerung der Rezession darstellt. Wenn sich Investoren erst einmal über die vollen Auswirkungen dieses Berichts im Klaren sind, dürfte der USD seinen Trend umkehren.
In der vor uns liegenden Woche werden eine ganze Anzahl neuer Daten aus der US-Wirtschaft erwartet. Händler sollten besonders wachsam sein was den Erzeugerpreisindex betrifft, der sich als ausgezeichneter Maßstab für die Inflation in den USA bewährt hat. Es wird auch empfohlen auf die Bekanntgabe der Baugenehmigungen, die am Donnerstag um 12:30 MGZ erfolgt, ein Auge zu halten. Dies ist einer der ersten inflationistischen und wirtschaftlichen Berichte die veröffentlicht werden, im Gegensatz zu den Berichten über den Immobiliensektor. Er genießt auf dem Markt großes Ansehen, und Händler sollten aus seinen Auswirkungen Nutzen ziehen. Es könnte sein, dass wir diese Woche den Dollar-Handel zum EUR in einer begrenzten Handelsspanne von 1,3100 bis 1,3400 erleben werden.
EUR - EUR verzeichnet Abschwung aufgrund schwacher Wirtschaftsdaten
Händler, die in der vergangenen Woche den EUR verkauft haben, können sich gezwungen gesehen haben ihr Eigenkapital zu erhöhen. Der EUR verzeichnete einen Abwärtstrend zu allen Haupt-Währungen, wobei der EUR/USD unter den Wert von 1,3100 und der EUR/JPY unter den Wert von 131,00 fiel.
Grund für den Wertverlust des EUR waren einige negative Publikationen aus führenden Wirtschaften der Eurozone. Zum ersten Mal seit 4 Monaten gingen die europäischen Einzelhandelsumsätze im Februar gegenüber dem Januar um 0,6% zurück. Zusätzlich verzeichneten die deutschen Auftragseingänge der Industrie, ein Indikator der den Wert neuer Auftragseingänge heimischer Hersteller für kurz- sowie langlebige Wirtschaftsgüter misst, im Februar um 3,5% zurück. Somit setzte sich die negative Tendenz fort, und im sechsten aufeinander folgenden Monat hatte dieser Bericht nur negative Zahlen aufzuweisen. Ein weiterer Bericht mit dürftigen Zahlen war der Bericht über die deutsche Industrieproduktion, die analog zu den Erwartungen um 2,9% zurückging. Auch diese Publikation zeigte im sechsten aufeinander folgenden Monat negative Ergebnisse und unterstrich die schwachen Produktionsergebnisse für Deutschland. Da Deutschland die größte Volkswirtschaft in der Eurozone ist reagierten Investoren verängstigt auf die besorgniserregenden Zahlen, und so war der Rückgang des Euro-Kurses nur eine Frage der Zeit.
In dieser Woche sollten Händler besonders die Bekanntgabe des europäischen Verbraucherpreisindexes am Donnerstag um 09:00 MGZ beachten. Experten erwarten, dass die Indikatoren einen leichten weiteren Anstieg der Inflationsrate in der Eurozone aufzeigen werden. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die europäischen Nationen unter Deflation zu leiden haben, dürften Händler einen weiteren Rückgang des EUR im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern miterleben. Händler sollten auch die beiden Reden des Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, später in der Woche beachten, da seine Aussagen in der Vergangenheit immer große Volatilität am Markt verursachten.
JPY - JPY verzeichnet Kursgewinne verglichen zu allen Haupt-Währungen
Nach langer Zeit könnte es mit dem Yen wieder aufwärts gehen, da er sich die ganze Woche über an allen Fronten erholt hat. Den größten Teil der vergangenen Woche über handelte die USD/JPY-Paarung um den Wert von 100,00, während die GBP/JPY-Paarung unter den Wert von 146,00 fiel.
Wie vorhergesehen beließ die Bank of Japan (BoJ) ihren Leitzinssatz bei 0,10%, dem niedrigsten Satz in der industrialisierten Welt. Hauptzielsetzung dieses niedrigen Leitzinssatzes ist es den JPY schwach zu halten, da die japanische Führungsetage ihre Hoffnung darin setzt, dass ein schwacher Yen das japanische Exportgeschäft unterstützen werde, was wiederum das kräftigste Werkzeug sein dürfte um die Wirtschaft aus der Rezession zu befreien. Es scheint jedoch als hätte die Wirkung des niedrigen Zinssatzes nachgelassen und der JPY legt wieder an Stärke zu. In diesem Fall würde die BoJ jedoch jedes nur denkbare Mittel anwenden um den Kurs der japanischen Währung so niedrig wie nur irgend möglich zu halten. Händler die den richtigen Zeitpunkt abpassen könnten aus diesem Verhalten erheblich Profit schlagen.
In dieser Woche ist die wichtigste Publikation aus der japanischen Wirtschaft der Index of Tertiary Industry Activity, der die Entwicklung im Dienstleistungssektor beschreibt und der am Donnerstag um 23:50 MGZ bekannt gegeben wird. Es wird erwartet, dass dieser Index um 0,7% fallen wird. Ein solches Ergebnis dürfte einen rückläufigen Trend für die Paarungen und Kreuze des JPY mit sich bringen, da eine Abnahme in Geschäftsaktivitäten für gewöhnlich auf eine Wendung zum Schlimmsten für eine Volkswirtschaft hindeutet. Ein Durchbrechen des 101-Widerstandswertes scheint in der zweiten aufeinander folgenden Woche möglich.
Rohöl - Rohölpreis nähert sich $53 pro Barrel
Rohöl verzeichnete in der vergangenen Woche einen äußerst volatilen Handel. Die Woche begann mit fallenden Preisen, als Rohöl zu weniger als $48 pro Barrel gehandelt wurde. Dann ging es jedoch steil aufwärts, und derzeit wird Rohöl zu mehr als $51,00 pro Barrel gehandelt.
Der Rohölpreis war ursprünglich gesunken, nachdem die International Energy Agency bekannt gegeben hatte, dass in 2009 die Nachfrage nach Öl auf den niedrigsten Wert seit fünf Jahren fallen würde, da Fabriken ihre Tore schließen müssten und Automobilverkäufe angesichts der weltweiten Rezession heftigste Einbrüche erlitten. Der spätere Anstieg des Rohölpreises ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der USD seine rückläufige Tendenz beendet hat und Rohöl in Dollar bewertet wird. Eine Trendwende des USD hatte schon in vielen Fällen zuvor den gleichen Effekt auf den Rohölpreis.
In dieser Woche sollten Händler den Nachrichten aus den großen Volkswirtschaften, insbesondere denen aus den USA, große Aufmerksamkeit schenken und sich dabei bewusst sein, dass der Preis des Rohöls direkt vom Kurs des USD beeinflusst wird. Rohöl dürfte derzeit etwas überbewertet sein, und ein Zielpreis könnte um die $50 pro Barrel liegen.
Technische News
EUR/USD
Die Charts vermitteln unterschiedliche Signale, was Händlern heute eine Vielfalt an Handelsmöglichkeiten einräumt. Der Slow Stochastic Oszillator auf dem 4-Stunden-Chart zeigt die Bildung eines rückläufigen Crosses, was auf einen möglichen Kursrückgang hindeutet. Der Slow Stochastic des Tages-Chart zeigt jedoch ein zinsbullisches Cross. Tageshändler könnten sich überlegen zu verkaufen, wohingegen Swing-Händler gegebenenfalls eine Kaufentscheidung tätigen dürften.
GBP/USD
Die Bollinger Bands auf dem 4-Stunden-Chart scheinen sich zu verengen, was darauf hindeutet, dass in der Zukunft ein kräftiger Durchbruch erfolgen könnte. Die Richtung könnte von den Signalen des Stunden-Charts vorgegeben werden, welches beim Slow Stochastic ein rückläufiges Cross aufweist, was besagt, dass eine Abwärtskorrektur eintreten könnte. Die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart zeigen, dass die Paarung im oberen Grenzbereich gehandelt wird, was besagt, dass die Paarung bald auf den unteren Grenzbereich zurückfallen könnte. Zu verkaufen könnte hier die richtige Wahl sein.
USD/JPY
Diese Paarung blieb während des heutigen japanischen Handels relativ unverändert und unterlag hauptsächlich dem Range Trading um den Wert von 100,40. Der RSI auf dem Tages-Chart weist jedoch aus, dass sich die Paarung im überkauften Bereich bewegt. Die Bollinger Bands auf dem Stunden-Chart zeigen, dass die Paarung den oberen Grenzbereich erreicht hat und bald auf den unteren Grenzbereich zurückfallen könnte. Zu verkaufen könnte auch hier die richtige Wahl sein.
USD/CHF
Nachdem die Paarung heute Morgen auf unter 1,1530 gesunken war vermitteln die Charts Signale, die heute zwei Handels-Strategien zulassen. Der Slow Stochastic Oszillator auf dem 4-Stunden-Chart zeigt die Bildung eines zinsbullischen Crosses, was zeigt, dass die Paarung das Potential für Wertzuwachs aufweist. Auf dem Tages-Chart sehen wir allerdings ein rückläufiges Cross, was auf das Potential einer Abwärtsbewegung beim Kurs hinweist. Frühzeitig kaufen und dann die Kehrtwende abwarten könnte sich hier als gewinnträchtige Maßnahme herausstellen.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis steht bei $51,30 und könnte sich nach unten orientieren. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt ein rückläufiges Cross, und beim 4-Stunden-Chart bewegt sich der Preis im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass es mit dem Preis abwärts gehen könnte. Hier könnte sich heute Forex -Händlern eine gute Gelegenheit bieten Rohöl zu verkaufen.
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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