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Wednesday, 9 Feb 2011
Dollarkurs sinkt während Risikobereitschaft zunimmt
Der Euro verzeichnete Kursgewinne zu Dollar und Yen beim späten Handel am Dienstag, da gute Ergebnisse an den japanischen Aktienmärkten Investoren dazu veranlasste in die Risikobehaftete Währung zu investieren. So sank der Dollar gar unter den 2-Wochen-Tiefstand, den er am Montag erzielt hatte. Zum gestrigen Börsenschluss war der Euro auf 1,3630 angestiegen gegenüber $ 1,3590 vom Montagabend.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3745 | 1.6165 | 83.30 | 0.9730 | 1.0235 | 0.8580 |
| 1.3705 | 1.6125 | 83.00 | 0.9695 | 1.0200 | 0.8550 | |
| 1.3675 | 1.6100 | 82.75 | 0.9660 | 1.0160 | 0.8515 | |
| Support | 1.3600 | 1.6040 | 82.05 | 0.9600 | 1.0100 | 0.8450 |
| 1.3575 | 1.6005 | 81.75 | 0.9570 | 1.0060 | 0.8415 | |
| 1.3520 | 1.5975 | 81.45 | 0.9530 | 1.0015 | 0.8380 |
Wirtschafts News
USD - Dollarkurs sinkt da Investoren sich riskanteren Anlagen zuwenden
Der US Dollar verzeichnete beim späten Handel am Dienstag einen Kursrückgang zum Euro nachdem China bekannt gegeben hatte seinen Leitzinssatz zu erhöhen. Investoren zeigten sich auch weniger besorgt über die Unruhen in Ägypten, was sie dazu bewegte vom Dollar abzurücken und in riskantere Währungen zu investieren. So sank der USD beim gestrigen Börsenschluss zum EUR und drückte das oft gehandelte Währungspaar auf 1,3630.
Chinas Zentralbank gab am Dienstag bekannt, dass sie den Leitzinssatz um 0,25% Punkte erhöhen werde, was die zweite Zinserhöhung innerhalb eines Monats ist.
Der US Dollar hatte seit Ende Januar Kursgewinne verzeichnen können, nachdem die Proteste in Ägypten ausgebrochen waren und sich Investoren nach Safe-Hafen-Anlagen, wie dem US Dollar, umsahen. Laut Expertenansicht haben die Bedenken der Investoren hinsichtlich der Unruhen in Ägypten nun jedoch etwas abgenommen, was am Dienstag dazu führte, dass man sich wieder riskanteren Anlagen zuwandte.
Heute dürfte der wichtigste Wirtschaftsindikator die Bekanntgabe der US Rohöllagerbestände um 15:30 MGZ sein. Händler sollten dieser Bekanntgabe große Aufmerksamkeit schenken, da ein besser als erwartetes Ergebnis dem USD kurzfristig Anschub verleihen dürfte. Es wird auch empfohlen, dass Händler die für 15:00 MGZ vorgesehene Aussage von US Notenbank-Chef Bernanke vor dem Haushaltsausschuss verfolgen, da diese Auswirkungen auf die Volatilität des Dollar haben dürfte.
EUR - Eurokurs steigt im Vergleich zu Safe-Hafen-Währungen
Der Euro erholte sich am Dienstag, unterstützt durch Nachfragen der asiatischen Zentralbanken und Käufen des australischen Dollar, nachdem die Erhöhung des chinesischen Leitzinssatzes die Bedenken hinsichtlich Wachstum und Rohstoffnachfrage verstärkten. Folglich stieg der EUR zum Dollar um 0,3% auf $ 1,3630 da auch Investoren Gewinnmitnahmen bei Long Dollar Positionen, die in den vergangenen 4 Tagen aufgenommen wurden, verzeichneten. Die 17-Nationen-Währung legte zum GBP ein ähnliches Verhalten an den Tag und schloss den Handel bei 0,8480.
Die Kursgewinne des Euro wurden am Dienstag durch die schwächer als erwarteten Daten der deutschen Industrieproduktion für Dezember gedämpft. Tags zuvor hatten schon die kläglichen Zahlen der deutschen Industrie-Auftragseingänge zu Verkäufen der Gemeinschaftswährung mit Absinken auf $ 1,3507 zum USD geführt.
Investoren dürften heute eine Fortsetzung der ungewöhnlichen Volatilität bei der EUR/USD-Paarung erwarten, da das Paar Anläufe unternimmt sich zu stabilisieren und neue Unterstützungs- und Widerstandswerte zu finden. Große Kursschwankungen wie diese sind nicht alltäglich und bieten beste Gelegenheit davon zu profitieren und entsprechende Gewinnmitnahmen zu verzeichnen.
JPY - Yen verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse zu den Haupt-Währungen
Der Yen schloss den gestrigen Börsengang mit unterschiedlichen Ergebnissen zu den anderen Haupt-Währungen. Zum USD verhielt sich der JPY gestern weitgehend unverändert und schloss den Handel um den Wert von 82,30. Zum GBP verzeichnete der JPY einen Aufschwung, stieg um rund 60 Punkte und schloss bei 132,20.
Heute haben Händler abgesehen von der monatlichen Kernrate der Maschinenbestellungen kaum entscheidende Wirtschaftsnachrichten aus Japan zu erwarten. Experten sagen einen Anstieg gegenüber den vorherigen Daten voraus. Dieser Indikator verursacht für gewöhnlich leichte Volatilität. Jedoch scheinen beim heutigen Handel der EUR und der USD die Zügel in der Hand zu halten. Händler sind gut beraten deren Kursentwicklungen im Auge zu behalten, da sie entsprechende Auswirkungen auf die anderen Währungen haben werden.
Rohöl - Lagerbestandszahlen werden heute den Rohölhandel bestimmen
Der Rohölpreis ging in den vergangenen Tagen kräftig zurück und festigte sich beim Wert von $ 87,40 pro Barrel. Bedenken, die politischen Unruhen in Ägypten würden den Rohölnachschub aus der Region beeinträchtigen, gingen zurück, und Investoren richteten ihr Augenmerk mehr auf die US Rohöllagerbestände und die flaue Arbeitsmarktsituation.
Die Tatsache, dass sich in Ägypten neue Regierungsmitglieder und Regierungsgegner zu Gesprächen an einen Tisch setzen, linderten die Befürchtungen von Investoren, die Unruhen, die in Tunesien ihren Anfang nahmen, würden sich auf die Öl fördernden Länder auswirken.
Wenn heute um 15:30 MGZ die Zahlen der US Rohöllagerbestände bekannt gegeben werden könnte der Rohölpreis weiter zurückgehen. Für gewöhnlich bringt ein Überschuss bei den US Lagerbeständen einen Rückgang des Ölpreises mit sich, da es bedeutet, dass die Nachfrage im weltgrößten Erdöl konsumierenden Land rückläufig ist.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
GBP/USD
Die GBP/USD-Paarung verhielt sich gestern mehr und mehr rückläufig und bewegt sich derzeit um den Wert von 1,6060. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt die Annahme, dass das Paar heute weitere Rückläufigkeit aufweisen dürfte. Der RSI auf dem Stunden-Chart zeigt allerdings an, dass heute eine zinsbullische Umkehr stattfinden wird. Es ist ratsam auf klarere Signale zu warten bevor man heute bei dieser Paarung einsteigt.
USD/JPY
Das 4-Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale und sein RSI bewegt sich im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI auf dem 8-Stunden-Chart bereits im überkauften Bereich, was besagt, dass in naher Zukunft eine rückläufige Korrektur stattfinden dürfte. Händler sollten folglich erst dann einsteigen wenn der Umschwung erfolgt ist.
USD/CHF
Diese Paarung verzeichnete gestern erhebliches zinsbullisches Verhalten. Jedoch lassen die technischen Daten den Schluss zu, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der RSI auf dem 8-Stunden-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Entscheidung herausstellen.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis ist wieder einmal gesunken und bewegt sich derzeit um den Wert von $ 87,20 pro Barrel. Seit heute Morgen vermittelt der RSI auf dem 8-Stunden-Chart allerdings zinsbullische Signale, was auf einen Anstieg beim Rohölpreis schließen lässt. Hier könnte sich Forex-Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich einem äußerst beliebten Trend anzuschließen. Forex
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