close
| |

Monday, 10 Jan 2011

Dollarkurs steigt zum Euro da US-Arbeitslosenquote auf 9,4% sinkt

Obwohl, wie im US Arbeitsmarktbericht dargelegt, die Anzahl der Neueinstellungen im Dezember weniger zunahmen als erwartet, setzte der Dollarkurs seinen Aufschwung zum Euro fort. Der Dollar legte an Stärke zu, da die US-Arbeitslosenquote auf 9,4% gesunken war, den niedrigsten Wert seit August 2009.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdownupdowndownupdown
Wochentendenzdowndownupdowndowndown
Resistance1.29901.562583.900.97251.00360.8381
1.29691.560483.710.97041.00150.8362
1.29381.557583.400.96750.99840.8330
Support1.28801.551182.800.96150.99230.8270
1.28481.548082.510.95840.98900.8241
1.28291.546282.300.95620.98710.8220

Wirtschafts News

USD - Positive Arbeitsmarktdaten ließen den Dollar die vergangene Woche mit Aufwärtstendenz schließen

Der US-Dollar verzeichnete in der vergangenen Woche Kursgewinne im Vergleich zu den meisten anderen Hauptwährungen. Der Dollar stieg im Verlauf der Woche zum Euro um 550 Pips, und die EUR/USD-Paarung fiel zum ersten Mal seit September 2010 unter den Wert von 1,2900.Auch zum japanischen Yen verzeichnete der Dollar einen Aufschwung, und die USD/JPY-Paarung legte um etwa 250 Pips zu.

Der Aufschwung des Dollar in der vergangenen Woche erfolgte inmitten positiver Wirtschaftsdaten wie unter anderem dem ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen. Dieser Index stieg im Dezember auf 57,0, den höchsten Wert seit Mai 2006, was ein Anzeichen dafür ist, dass die Konjunkturbelebung stetig zunimmt.

Am Freitag zeigte der US Arbeitsmarktbericht, dass Neueinstellungen im Dezember um 103.000 gestiegen sind, womit der von Experten erwartete Anstieg um 159.000 nicht erreicht wurde. Dieses etwas enttäuschende Ergebnis beeinflusste den Dollar jedoch nicht so sehr, da gleichzeitig die Arbeitslosenquote auf 9,4% gesunken ist, den tiefsten Stand seit August 2009.

In dieser Woche werden aus der US-Wirtschaft eine Anzahl wichtiger wirtschaftlicher Indikatoren erwartet. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei den US Inflationsindikatoren zuteil werden - dem Verbraucherpreisindex und dem Erzeugerpreisindex. Händler sollten bedenken, dass weitere positive Signale aus der US-Wirtschaft den Aufwärtstrend des Dollars sehr wahrscheinlich fortsetzen werden.

EUR - Euro sinkt auf ein 4-Monats-Tief im Vergleich zum Dollar

In der vergangenen Woche fiel der Eurokurs im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen. Zum US-Dollar fiel der Euro um etwa 550 Pips, den tiefsten Stand der EUR/USD-Paarung seit 4 Monaten. Zum britischen Pfund Sterling fiel der Euro um etwa 300 Pips und zum japanischen Yen um etwa 200 Pips.

Zur Schwäche des Euro in der vergangenen Woche trug die Unsicherheit hinsichtlich der Verwendung von Eurozonen-Bonds der peripheren Länder für Bankdarlehen bei. Solange diese Unsicherheit unter etlichen Mitgliedern der Eurozone besteht dürfte sich der Rückgang des Eurokurses fortsetzen.

Zusätzlich stellen die positiven Signale aus der US- und der UK-Wirtschaft einen weiteren Grund für die Schwäche des Euro dar. Die USA verzeichnen eine fortlaufende Erholung auf dem Arbeitsmarktsektor und eine stetige Verbesserung der wirtschaftlichen Aktivitäten. Auch aus Großbritannien kommen regelmäßig Hinweise auf eine konjunkturelle Erholung, was dem britischen Pfund Sterling Auftrieb verschaffte.

In der vor uns liegenden Woche dürfte die wichtigste wirtschaftliche Publikation der Eurozone voraussichtlich der Mindestbietungssatz sein, der Zinssatz der Eurozone für den Monat Januar. Derzeit wird angenommen, dass die Europäische Zentralbank den Satz bei dem Rekordtief von 1,00% belassen wird. Händler wird empfohlen der Bekanntgabe, sowie der folgenden Pressekonferenz große Aufmerksamkeit zu schenken, da während dieses Zeitraums mit heftiger Volatilität zu rechen sein dürfte.

JPY - Yen verzeichnet Kursabfall verglichen zu den meisten Hauptwährungen

Der japanische Yen verzeichnete während der vergangenen Woche Kursrückgänge zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Der Yen fiel um etwa 250 Pips zum US-Dollar, und die USD/JPY-Paarung stieg bis auf 83,65. Der Yen fiel auch zum britischen Pfund Sterling um etwa 300 Pips. Verglichen zum Euro legte der YPY jedoch um etwa 200 Pips zu.

Die japanische Währung wurde vergangene Woche hauptsächlich von den Bewegungen bei den anderen Hauptwährungen beeinflusst. So fiel der Yen zum Dollar und zum Pfund Sterling nachdem aus beiden Wirtschaften positive Daten den Schluss zuließen, dass sich die jeweiligen Konjunkturen schneller als erwartet erholen. Andererseits verzeichnete der Yen einen Aufschwung zum Euro aufgrund zunehmender Unsicherheit hinsichtlich verschiedener wirtschaftlicher Aspekte der Eurozone, die den Euro auf breiter Front schwächten.

In dieser Woche sollten Händler auf die am Mittwoch erfolgende Bekanntgabe der monatlichen Kernrate der Maschinenbestellungen achten, da dieser Bericht einen großen Einfluss auf den Kurs des Yen haben dürfte. Händler sollten auch bedenken, dass die japanischen Banken heute wegen eines Feiertags geschlossen sind, was die Volatilität des Yen reduzieren dürfte.

Rohöl - Rohölpreis steigt aufgrund der Stilllegung der Alaska-Pipeline

Der Rohölpreis fiel vergangene Woche von $ 92,00 pro Barrel bis auf $ 87,20 beim Handel am Freitag. Jedoch machte beim frühen heutigen Handel der Rohölpreis etwas von seinen Verlusten wett, und der Rohstoff handelt derzeit um den Wert von $ 89,00 pro Barrel.

Der Rohölpreis steigt derzeit zum ersten Mal nach drei Tagen wieder an, nachdem ein Leck in der Alaska-Pipeline dafür sorgte, dass diese vorübergehend stillgelegt werden musste. Die Stilllegung zwang Firmen wie BP PIc etwa 95% ihrer Produktion in den nördlichen Fördergebieten auszusetzen, was folglich den Ölpreis ankurbelte.

Heute sollten Händler die Entwicklung beim Trans-Alaska-Pipeline-System im Auge behalten, da diese den Rohölpreis auch noch in den nächsten paar Tagen beeinflussen dürfte. Des Weiteren sollten Händler auch die führenden Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone beachten, da diese für gewöhnlich nicht unerheblichen Einfluss auf den Rohölpreis haben.

Technische News

EUR/USD

Diese Paarung sank jüngst unter den Wert von 1,2900, den tiefsten Stand seit 4 Monaten. Zudem deuten jetzt sowohl der Slow Stochastic als auch der RSI auf dem 4-Stunden-Chart abwärts. Zu verkaufen dürfte heute die bevorzugte Vorgehensweise sein.

GBP/USD

Das Range-Trading der zurückliegenden Monate setzt sich fort, und die Paarung bewegt sich jetzt nahe dem Wert von 1,5540. Da sich derzeit ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bildet ist davon auszugehen, dass eine Abwärtsbewegung bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen dürfte sich heute als richtige Strategie erweisen.

USD/JPY

Am Freitag durchlief die USD/JPY-Paarung eine rückläufige Korrektur und fiel um etwa 80 Pips. Jetzt, da sich beim MACD auf dem 4-Stunden-Chart und beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross bildet ist davon auszugehen, dass sich die Abwärtsbewegung fortsetzen wird, mit dem Potential den Wert von 82,20 zu erreichen.

USD/CHF

In den letzten Tagen zeigte diese Paarung nur sehr geringe Volatilität und verharrt nahe dem Wert von 0,9650. Derzeit verengen sich die Bollinger Bands sowohl auf dem 1-Stunden-Chart als auch auf dem 4-Stunden-Chart, was darauf hindeutet, dass eine heftige Bewegung erfolgen könnte. Da der RSI auf dem 4-Stunden-Chart jüngst unter die 70-Linie abgefallen ist scheint es, als würde diese Bewegung eine rückläufige sein.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis verzeichnete beim morgendlichen Handel einen kräftigen Aufschwung, und der Rohstoff handelt derzeit nahe dem Preis von $ 89,30 pro Barrel. Da außerdem der RSI auf dem 4-Stunden-Chart oberhalb der 30-Linie seinen Spitzenwert erzielt hat und der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart einen zinsbullischen Cross abgeschlossen hat kann mit weiterer Aufwärtsbewegung gerechnet werden. Hier könnte sich Forex -Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem populären Trend anzuschließen und eine Kauf-Position einzunehmen.

Aktuelle Zeit: 05/25 14:01 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/25
14:55USD+ Revised UoM Consumer Sentiment77.877.7 -3
14:55USD+ Revised UoM Inflation Expectations3.1% --1
kompletter FOREXYARD Kalendar

Live-Konto eröffnen Demo-Konto eröffnen

Feedback Feedback Schliessen