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Thursday, 26 Jun 2008

Eine Erholung des USD nach Bernakes gestriger Rede ist zu erwarten

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndownupupupno
Wochentendenzdowndownupupdowndown
Resistance1.57041.9801108.791.04500.96510.8000
1.56801.9773108.561.04260.96250.7972
1.56611.9740108.301.03990.95980.7956
Support1.56231.9705108.011.03600.95560.7902
1.56001.9680107.741.03380.95300.7880
1.55751.9656107.421.03090.95010.7855

Wirtschafts News

USD -

Gestern verlor der USD über 100 Punkte gegenüber den Euro. Das Paar schloss letztendlich mit 1,5665. Von einem Anstieg gegen den Yen abgesehen, verlor der US Dollar gestern gegen alle anderen Hauptwährungen. Eine mögliche Erklärung für den generellen Rückgang des Dollars liegt in den gestrigen News. Das FOMC-Statement war weniger zinsbullisch als erwartet, nachdem die US-amerikanische Zentralbank den Beschluss gefasst hatte, die Zinssätze unverändert bei 2,00% zu belassen. Die folgenden Auszüge aus dem FOMC-Statement verdeutlichen dies: "Die Unsicherheit hinsichtlich der Inflation bleibt hoch" und "die Risiken einer Inflation sowie Inflationserwartungen haben zugenommen". Die Risikobalance verändert sich, und der USD wird weiterhin unter Druck stehen, solange die "Inflationssituation" unklar bleibt.


Die gestrigen Basisdaten erhielten gemischte Ergebnisse, was keine Erleichterung für den US Dollar brachte. Die Kern-Gebrauchsgüterbestellungen und Gebrauchsgüterbestellungen lagen wie erwartet bei -0,9% bzw. 0,0%. Obwohl die Gebrauchsgüterbestellungen einen Anstieg verzeichneten, gibt es bei den wichtigeren Kern-Gebrauchsgüterbestellungen einen fallenden Trend. Andererseits stiegen die Rohölvorräte von -1,2m auf 0,8m. Am Ende des Tages schloss der Leitzins der US-Zentralbank unverändert mit 2,00%.


Heute sollte ruhiger sein als gestern, denn es werden weniger den Dollar beeinflussende Ereignisse veröffentlicht werde. Das BIP sollte um 0,1% steigen. Die Arbeitslosenanspruchsanmeldungen sollten um 6k abnehmen. Der ausschlaggebende Neubauten-Verkaufsindex sollte um 0,7M steigen. Es wird auch eine Veröffentlichung des Naturgaslagerungs-Index erwartet. Den Indikatoren zufolge sollte der USD heute insgesamt einen Aufwärtstrend verzeichnen.


Investoren sollten heute damit rechnen eine gegenteilige Position zu der gestrigen einzunehmen. Der Grund dafür ist die neue Richtung, auf die sich aus den Indikatoren schließen lässt. USD-Käufe sollten heute also eine gute Strategie sein.

EUR -

Der EUR wurde während der gestrigen Handelssitzung gegenüber den meisten Hauptwährungen gestärkt. Insgesamt unterstützte diese intensivierende Veränderung die gestrigen News. Die Italienischen Einzelhandelsverkäufe lagen niedriger als erwartet bei 0,0%. Die hauptsächliche Unterstützung nach oben kam von der gestrigen Rede von EZB-Präsident Trichet, die sich hauptsächlich mit dem erwarteten Inflationsanstieg, dem tatsächlichen BIP-Wachstum sowie ihrer Entscheidung, den Leitzinssatz unverändert zu lassen, befasste. Er sagte, dass die EZB zwar bei ihrem Ratstreffen am 3. Juli den Leitzinssatz erhöhen könnte, eine Reihe von Erhöhungen jedoch nicht abzusehen sei. Diese prognostizierten Veränderungen durch den EZB-Präsidenten waren die Hauptursache für die Stärkung des EUR.


Heute wird für die Euro Wirtschafts-Zone wieder ein nachrichtenarmer Tag sein. Es wird lediglich die Veröffentlichung zweier unwichtiger Indikatoren erwartet. Für den Deutschen Importpreis-Index wird ein Anstieg um 0,6% auf 1.5% erwartet. Und der M3 Money Supply sollte bei 10,4% liegen. Händler sollten daher vor dem Ausführen ihrer Transaktionen auf Nachrichten der EUR-Gegenwährungen achten, insbesondere die wesentlichen Veröffentlichungen aus den USA.

JPY -

Der JPY beendete die gestrige Handelssitzung mit widersprüchlichen Ergebnissen. Die auffallendste Veränderung war der Verlust des Yen auf den Euro um 90 Pips, wobei der JPY gegenüber dem USD und dem GBP an Wert zunahm. Gestern wurden keine Indikatoren aus Japan veröffentlicht. Als Ergebnis ergab sich die Richtung des Yen aus seinen Gegenwährungen.


Heute wird ein ereignisreicher Tag für den JPY werden, da viele Indikatoren veröffentlicht werden. Die zentralen Zahlen des heutigen Tages stammen vom Tokyo Core CPI (Tokio Verbraucherpreis-Kern-Index), Industrieproduktionen sowie Einzelhandelsumsätze. Der Core CPI müsste um 1,1%, Industrieproduktionen um 2,5% steigen, bevor beide prognostiziert werden, zur Stärkung der japanischen Währung beizutragen. Auf der anderen Seite wird erwartet, dass sich die Einzelhandelsgrad auf -0,1% abfällt. Eher unwesentliche Zahlen auf der Agenda des japanischen Kalenders sind der National Core CPI (Nationaler Verbraucherpreis-Kern-Index), Gesamt-Haushaltsausgaben sowie die Arbeitslosenquote. Nationaler CPI und Gesamt-Haushaltsausgaben müssten nach Voraussagen auf 1,3% bzw. -2,0% steigen. Wie allerdings bereits erwähnt, dürften diese Zahlenveröffentlichungen keinen ernsthaften Einfluss auf den Yen ausüben.


Händler sollten sich heute an folgende Strategie halten: Ihre Handelsentscheidungen sollten sich nach den aus Japan veröffentlichten Bezugszahlen richten.

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Technische News

EUR/USD

Dieses Paar hat sich beachtlich nach oben korrigiert und bewegt sich nun in Höhe des Fibonacci-Levels von 1,5630. Die Anzeige des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart, zeigt keinen Kreuzkurs und der RSI deuten auf eine sich aufbauende Verbesserung hin. Es scheint, als wenn die Bewährungsprobe des Fibonacci level 1,5700 unmittelbar bevorsteht.

GBP/USD

Die Tages-Chart zeigt, dass dieses Paar nach wie vor keine deutliche Richtung einschlägt. In den Charts der letzten Monate scheint es sich eher auf der horizontalen Ebene zu bewegen. Bollinger Bands werden eng gehandelt und 4-Stunden Slow Stochastic weist auf einen abfallenden Kurs hin. Die nächsten Entwicklungen scheinen eher Tendenz fallend zu sein. In diesem Fall sollten Händler eher nach einem neuen Durchbruch einsteigen.

USD/JPY

Gemäß der Tages-Charts scheint der stabile Aufwärtstrend dieses Paares, was seit Mitte März bereits anhält, weiterhin unversehrt zu sein. In der Stunden- sowie der 4-Stunden-Chart ist allerdings zu erkennen, dass sich die typische Handelsspanne des RSI und des Slow Stochastic weiterhin eher auf neutralem Territorium bewegt. Forex-Händlern wird empfohlen, auf ein deutlicheres Signal zu warten, bevor Sie dem Markt dieses Paares beitreten.

USD/CHF

Nach mehreren erfolglosen Versuchen die 1,0300-Marke der Stunden-Chart zu durchbrechen, macht dieses Paar den Anschein, nach einem erneuten Durchbruch zu streben. Falls dies der Fall sein sollte und das Paar diese Marke durchschreitet, wird höchstwahrscheinlich folglich ein intensiver Abwärtstrend ausgelöst, der seinen Tiefpunkt bei 1,0000 erreichen wird. Verkaufen scheint am heutigen Tag die bevorzugte Strategie zu sein.

Die Wild-Card

GBP/JPY

Dieses Paar bewegte sich mittlerweile dreieinhalb Monate innerhalb einer sehr präzisen Aufwärtsspanne mit einem starken Momentum bewegt. Der RSI bewegt sich im niedrigen Bereich und deutet darauf hin, dass noch viel Platz für einen Aufwärtstrend besteht. Die Stunden-Chart bestätigt ebenfalls den Trend. Allerdings ist die Aufwärtstendenz dementsprechend zurückhaltend und Schwankungen eher gemäßigt. Forex -Händler haben gute Chancen, sich die Vorteile eines ansteigenden Trends mit hohem Gewinnpotential zu Nutze zu machen.

Aktuelle Zeit: 05/25 14:09 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/25
14:55USD+ Revised UoM Consumer Sentiment77.877.7 -3
14:55USD+ Revised UoM Inflation Expectations3.1% --1
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