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Tuesday, 31 Jan 2012
Einigungsmangel über griechischen Schuldenschnitt lässt EUR-Kurs sinken
Nachdem er gestern beim frühen Handel ein Sechs-Wochen-Hoch zum US Dollar verzeichnen konnte erfuhr der Euro eine Abwärtskorrektur, nachdem Griechenland wieder einmal nicht in der Lage war, mit seinen Gläubigern eine Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts zu erzielen. Heute sollten Händler weiterhin die Bekanntgaben aus der Eurozone aufmerksam verfolgen, wobei jegliche negative Nachricht den Kurs der Gemeinschaftswährung wahrscheinlich weiter absinken lassen wird. Zudem werden die Wirtschaftsindikatoren aus Deutschland und Frankreich die Euro-Paarungen voraussichtlich ebenfalls beeinflussen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3255 | 1.5815 | 77.10 | 0.9240 | 1.0710 | 0.8450 |
| 1.3235 | 1.5795 | 76.90 | 0.9220 | 1.0690 | 0.8430 | |
| 1.3205 | 1.5765 | 76.60 | 0.9190 | 1.0660 | 0.8400 | |
| Support | 1.3145 | 1.5705 | 76.00 | 0.9130 | 1.0600 | 0.8340 |
| 1.3115 | 1.5675 | 75.70 | 0.9100 | 1.0570 | 0.8310 | |
| 1.3095 | 1.5655 | 75.50 | 0.9080 | 1.0550 | 0.8290 |
Wirtschafts News
USD - Nach schwachen Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone verzeichnet der US Dollar Aufwärtskorrektur
Nachdem bekannt wurde, dass Griechenland wieder einmal nicht in der Lage war, mit seinen Gläubigern eine Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts zu erzielen, verzeichnete der Euro beim gestrigen Handel einen Rückgang von einem Sechs-Wochen-Hoch zum US Dollar. Zu Beginn des Tages war die EUR/USD-Paarung bis auf 1,3231 angestiegen, bevor Investoren anfingen die Paarung zu verkaufen. Die AUD/USD-Paarung verzeichnete ebenfalls einen erheblichen Rückgang und sank beim europäischen Handel um weit über 100 Pips. Zum Yen konnte der Dollar keinen Aufschwung verzeichnen, da Investoren vorzogen ihre Mittel bei der japanischen Safe-Hafen-Währung zu belassen.
Heute werden die Euro-Paarungen sehr wahrscheinlich von Nachrichten aus der Eurozone bestimmt werden, was zu weiterer Risikovermeidung führen dürfte. Händler sollten dabei insbesondere auf die Nachrichten aus Griechenland achten. Da ein griechischer Schuldenschnitt voraussichtlich bis zum Wochenende unter Dach und Fach gebracht werden dürfte, werden Safe-Hafen-Währungen solange Aufschwung verzeichnen, bis eine endgültige Einigung bekannt gegeben wird.
Hinsichtlich der restlichen Woche sollten Händler bedenken, dass eine ganze Reihe von US Wirtschaftsdaten die Märkte voraussichtlich erheblich beeinflussen werden. Am Mittwoch dürften sich der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) und der nationale ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe als aussagekräftige Indikatoren über den gegenwärtigen Stand der US Konjunktur erweisen. Desweiteren werden die Rede des US Notenbankpräsidenten am Donnerstag und der US Arbeitsmarktbericht (NFP) am Freitag zu erheblicher Aktivität an den Märkten führen.
EUR - EUR verzeichnet 4-Monats-Hoch zum CHF
Der Euro fiel am Montag von seinem Vier-Monats-Hoch zum Schweizer Franken, als Investoren sich wieder einmal von riskanteren Anlagewerten abwandten, nachdem Griechenland nicht in der Lage war, mit seinen Gläubigern eine Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts zu erzielen. Die Hoffnung, dass Griechenland zu einer Einigung bereit sei, um Zahlungsverzug bei seinen Schulden zu vermeiden, wurde enttäuscht, als der griechische Finanzminister Vorschläge zurückwies, die dazu führen könnten, dass Griechenland die Kontrolle über seine Haushaltspolitik aufgibt. Zudem sank die EUR/USD-Paarung um weit über 100 Pips, nachdem sie zu Beginn des Tages ein Sechs-Wochen-Hoch verzeichnen konnte.
Neben einer genauen Beobachtung der Lage in Griechenland, sollten Händler auch die allgemeine Situation in der Eurozone im Auge behalten. Es gibt noch viele andere Szenarien, die dafür sorgen könnten, dass der Euro zu seinen Haupt-Währungsrivalen in Abschwung gerät, einschließlich der sich verschlechternden Lage in Portugal, was weithin als das Land angesehen wird, welches nach Griechenland am ehesten in Zahlungsverzug geraten dürfte. Außerdem dürften die für später in der Woche vorgesehenen Veröffentlichungen von US Wirtschaftsnachrichten wahrscheinlich erhebliche Volatilität bei den Euro-Paarungen verursachen.
AUD - Aufgrund von Risikovermeidung verzeichnet AUD Kursrückgang zu seinen Währungsrivalen
Der australische Dollar verzeichnete gestern einen besonders rückläufigen Tag, als schwache Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone bewirkten, dass sich Investoren Safe-Hafen-Währungen, wie dem US Dollar und dem Schweizer Franken zuwandten. Die AUD/USD-Paarung fiel beim europäischen Handel um über 100 Pips, während die AUD/CHF-Paarung um rund 50 Pips sank, bevor eine leichte Aufwärtskorrektur einsetzte.
Heute sollten Händler besonders auf die Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone achten, die den AUD noch weiter absinken lassen könnte. Sollte Griechenland wieder einmal nicht in der Lage sein, mit seinen Gläubigern eine Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts zu erzielen, könnten riskantere Währungen, wie der australische Dollar, weiteres rückläufige Momentum erfahren. Andererseits dürften positive internationale Daten das Vertrauen in die globale wirtschaftliche Erholung verstärken, was wiederum zu einem Aufschwung des AUD-Kurses führen könnte.
Rohöl - Zu Beginn der Woche sinkt der Rohölpreis weiter
Negative Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone wirkten sich den gestrigen Tag hindurch rückläufig auf den Rohölpreis aus, da Investoren sich von riskanteren Anlagewerten zugunsten von Safe-Häfen zuwandten. Der Rohölpreis fiel beim europäischen Handel bis auf $ 98,49 pro Barrel, bevor eine leichte Aufwärtskorrektur einsetzte.
Heute dürfte der Rohölpreis weiter sinken, wenn nicht eine Übereinstimmung über einen griechischen Schuldenschnitt erreicht wird. Solange keine positiven Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone vorliegen scheint es, als wären Investoren nicht gewillt ihre Mittel in Rohstoffen wie Rohöl zu investieren. Da andererseits später in der Woche aussagekräftige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht werden, dürfte Rohöl in den kommenden Tagen ausreichend Gelegenheit haben seine Verluste wieder gutzumachen.
Technische News
EUR/USD
Den technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zufolge bewegt sich diese Paarung im überkauften Bereich und dürfte demnächst eine Abwärtskorrektur erfahren. Beim Slow Stochastic hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während sich der Williams Percent Range derzeit um den -10 Wert bewegt. Bevor die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist dürften Händler in Erwägung ziehen eine Short-Position zu beziehen.
GBP/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass diese Paarung auf einen wichtigen Widerstandswert gestoßen sein dürfte und dass in nächster Zeit eine Korrektur einsetzen könnte. Der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart bewegt sich im überkauften Bereich, während sich beim Slow Stochastic ein rückläufiger Cross gebildet hat. Zu verkaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.
USD/JPY
Die technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt und dass demnächst eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim MACD/OsMA auf dem Tages-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart sich nahe dem überverkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen eine Long-Position einzunehmen.
USD/CHF
Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was bedeutet, dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur einsetzen könnte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart liegt beim Wert von -90, während der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart auf den Wert von 15 gesunken ist. Zu kaufen dürfte sich heute als bevorzugte Vorgehensweise herausstellen.
Die Wild-Card
Platin
Nachdem er in den vergangenen Tagen stetig angestiegen ist sieht es jetzt so aus, als würde der Platinpreis in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur erfahren. Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart, einschließlich dem Relative Strength Index und dem Williams Percent Range, bewegen sich im überkauften Bereich. Forex-Händler dürften die bevorstehende Abwärtskorrektur für sich nutzen und eine Short-Position einnehmen. forex
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||



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