| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Wednesday, 27 Apr 2011
Entscheidet das heutige US Notenbank Statement über „Wohl oder Weh“ für den USD?
Der Euro verzeichnete beim gestrigen Handel einen kräftigen Kursanstieg, da Investoren sich unsicher waren, was dass geldmarktpolitische Statement betrifft, welches später am heutigen Tag von der US Notenbank abgegeben wird. Dieses erwartete Statement sorgte unter Marktexperten für Unruhe, da es voraussichtlich über das „Wohl oder Weh“ für den US Dollar entscheiden dürfte. Mittlerweile profitiert der EUR vom Dollar-abgeneigten Handelsumfeld und verzeichnete gestern zu seinem größten Rivalen, dem Dollar, den höchsten Stand seit 16 Monaten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4770 | 1.6580 | 82.45 | 0.8810 | 1.0910 | 0.8980 |
| 1.4750 | 1.6560 | 82.25 | 0.8790 | 1.0890 | 0.8960 | |
| 1.4720 | 1.6530 | 81.95 | 0.8760 | 1.0860 | 0.8930 | |
| Support | 1.4660 | 1.6470 | 81.35 | 0.8700 | 1.0800 | 0.8870 |
| 1.4630 | 1.6440 | 81.05 | 0.8670 | 1.0770 | 0.8840 | |
| 1.4610 | 1.6420 | 80.85 | 0.8650 | 1.0750 | 0.8820 |
Wirtschafts News
USD - Sollte die US Notenbank an ihrer zaudernden Geldmarktpolitik festhalten könnte das auf den USD drücken
Die Unterschiede der Geldmarktpolitiken zwischen Europa und den USA verursacht seit gestern reaktionäre Bewegungen an den Devisenmärkten. Der US Dollar, der jüngst aufgrund positiver Grundlagen und gestiegener Risikovermeidung an Boden gewann, scheint sich jetzt in der Defensive zu befinden, da Risikofreudigkeit wieder zurückkehrt und Händler gespannt auf die geldmarktpolitische Entscheidung der US Notenbank warten.
In den heutigen frühen Morgenstunden spürte die EUR/USD-Paarung kräftigen Widerhall, als Händler sich wieder dem EUR zuwandten und die Paarung mit 1,4630 auf den höchsten Stand seit 16 Monaten angestiegen war. Ob der Dollar wieder zu früheren Werten zurückkehren wird bleibt abzuwarten, doch für den Moment dürfte zweifelsohne das erwartete geldmarktpolitische Statement der US Notenbank die Haupttriebfeder bei den Währungskursen sein.
Heute werden eine ganze Reihe maßgeblicher Wirtschaftspublikationen aus Europa und Großbritannien erwartet. Nach den gestrigen schwachen Ergebnissen der Industrieaufträge für Großbritannien könnten heute die Daten für die Industrieaufträge für die Eurozone, falls diese ebenfalls enttäuschend ausfallen, eine Hinwendung zu Safe-Hafen bewirken. Händler sollten diese Daten, wie auch das britische Bruttoinlandsprodukt, sehr genau im Auge behalten, da bei beiden die Möglichkeit gegeben ist die Händler wieder in die Arme des US Dollar zu treiben.
EUR - EUR kehrt mit voller Kraft zurück während Händler das Treffen der US Notenbank abwägen
Der Euro verzeichnete beim gestrigen Handel einen kräftigen Kursanstieg, da Investoren sich unsicher waren, was dass geldmarktpolitische Statement betrifft, welches später am heutigen Tag von der US Notenbank abgegeben wird. Dieses erwartete Statement sorgte unter Marktexperten für Unruhe, da es voraussichtlich über das „Wohl oder Weh“ für den US Dollar entscheiden dürfte. Mittlerweile profitiert der EUR vom Dollar-abgeneigten Handelsumfeld und verzeichnete gestern zu seinem größten Rivalen, dem Dollar, den höchsten Stand seit 16 Monaten.
Ein zweiter Faktor für den Kursanstieg des EUR ist die Rückkehr der Risikofreudigkeit. Viele Experten sind inzwischen der Ansicht Europa würde seine Schuldenkrise erfolgreich handhaben und könne, trotz der zahmen Äußerungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in der vergangenen Woche, den Leitzinssatz in den nächsten Monaten erneut anheben. Was dem Anstieg des Euro möglicherweise Einhalt gebieten könnte sind die heutigen Daten der Industrieaufträge. Nach den gestrigen enttäuschenden Daten aus Großbritannien steht die Eurozone nun unter scharfer Beobachtung, und ein ähnliches Ergebnis bei den Industrieaufträgen könnte sich nicht unerheblich auf einen weiteren Kursanstieg auswirken.
Heute werden die deutschen Inflationszahlen für Verbrauchsgüter bekannt gegeben, die es Händlern ermöglichen werden, zu ermessen, wie es um die Wachstumsraten in der größten Volkswirtschaft der Eurozone tatsächlich bestellt ist. Händler sollten jedoch auf jeden Fall die Bekanntgaben des US Offenmarktausschusses um 17:30 und 19:15 MGZ beachten, da diese heute wohl nicht unerheblichen Einfluss auf die Währungskurse haben werden.
JPY - JPY größtenteils rückläufig aufgrund Kapitalrückflüssen nach Europa
Der japanische Yen handelte heute Morgen rückläufig, da inmitten der ganzen negativen Nachrichten Japan betreffend, japanische Pensionskassen und eine Reihe von Importeuren anfingen Dollarkäufe mit dem Yen zu tätigen. Das Nachlassen internationaler Skepsis trug dazu bei den Druck vom JPY zu nehmen, was es vielen Investoren ermöglichte ihre Portfolios beim heutigen frühen asiatischen Handel anzugleichen.
Die Stärke der japanischen Währung hat traditionell Japans Exportpotential behindert, doch in Zeiten des nationalen Wiederaufbaus und Notfallmanagements wirkt sich die gestiegene Kaufkraft positiv auf die japanische Wirtschaft aus. Händler sollten natürlich auf Anzeichen eines Eingreifens achten, doch sollte das nicht erfolgen, wird der JPY noch für geraume Zeit bei seinem gegenwärtigen Wert verweilen. Heute dürfte die wichtigste Nachricht für JPY Händler zweifelsohne die Haltung sein, die die US Notenbank hinsichtlich ihrer Geldmarktpolitik einnimmt.
Rohöl - Rohölpreis stabil nachdem er unter $ 112 gesunken ist
Der Rohölpreis verzeichnete gestern einen Rückgang, als Analysten feststellten, dass Marktteilnehmer, im Vorfeld des zweitägigen Treffens des Offenmarktausschusses am Dienstag und der Pressekonferenz mit US Notenbankpräsident Ben Bernanke am Mittwoch, offensichtlich zögerten den Ölpreis in eine, wie auch immer geartete Richtung zu drücken. Jedoch hat die Erwartung des Statements der US Notenbank einen leichten Kursrückgang beim USD bewirkt, was nach Meinung einiger Experten, den Ölpreis wieder über $ 112 pro Barrel steigen lassen könnte. Zwischenzeitlich bleibt der Rohölpreis stabil.
Berichten zufolge wirken sich die hohen Rohölpreise langfristig positive auf die US Wirtschaft aus. US Finanzminister Timothy Geithner sagte, dass ein Fortbestand der hohen Ölpreise ein starkes Signal für zukünftiges US Wirtschaftswachstum darstellt und dass die derzeitigen Preise, laut Wall Street Journal, die derzeitige Konjunkturbelebung nicht gefährden. Der Widerspruch dieses Statements zu denen der OPEC, Präsident Obamas und den Offiziellen von Aramco verleiht dem Rohölpreisanstieg weiteren Schwung, wenngleich heute auch eine leichte Rückläufigkeit zu verzeichnen war. Händler sollten heute das Statement der US Notenbank darauf abklopfen, in welche Richtung sich der USD in den nächsten Wochen entwickeln und entsprechend den Ölpreis mitnehmen wird.
Technische News
EUR/USD
Beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bildet sich ein rückläufiger Cross, was darauf hindeutet, dass in nächster Zeit eine rückläufige Korrektur erfolgen wird. Die Abwärtsrichtung des Momentum-Oszillators auf dem Wochen-Chart bestätigt diese Annahme ebenfalls. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich heute als richtige Strategie erweisen.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf der Stunden-Chart.
USD/JPY
Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen erhebliches rückläufiges Verhalten. Die technischen Daten zeigen jedoch, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der RSI auf dem Tages-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Wahl erweisen.
USD/CHF
Diese Paarung hat in den vergangenen Tagen einen rückläufigen Trend erfahren. Es scheint jedoch, als würde sich dieser Trend dem Ende neigen. Beim RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich diese Paarung im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass bald eine Aufwärtskorrektur einsetzen wird. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen dürfte sich als kluge Entscheidung herausstellen.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Die anhaltende Aufwärtsbewegung hat den Kurs dieser Paarung beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart letztlich in den überkauften Bereich gedrückt. Nicht nur das, beim Slow Stochastic hat sich auch ein rückläufiger Cross gebildet, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hinweist. Forex-Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis die untere Grenze der Handelsspanne auf dem Stunden-Chart überwunden ist, um dann zu verkaufen und die bevorstehende Welle zu nutzen.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Revised UoM Consumer Sentiment







