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Friday, 23 Sep 2011

Erhöhte Risikovermeidung lässt Safe-Hafen-Währungen weiter ansteigen

Der US Dollar verzeichnete am Donnerstag weitere Kursgewinne zum Euro und den anderen Haupt-Währungen, als ein heftiger Einbruch an den US Aktienmärkten sowie schwache Wirtschaftsdaten aus China und der Eurozone dazu führten, dass Investoren sich von riskanten Anlagewerten abwandten.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdownup
Wochentendenzdowndowndownupdownup
Resistance1.36001.550077.050.91300.98950.8855
1.35801.548076.850.91100.98750.8835
1.35501.545076.550.90800.98450.8805
Support1.34901.539075.950.90200.97850.8745
1.34601.536075.650.89900.97550.8715
1.34401.534075.450.89700.97350.8695

Wirtschafts News

USD - Erholung des Dollar setzt sich fort

Der Dollar erholte sich am Donnerstag auf breiter Front als wachsende Sorgen über die Weltwirtschaftslage dazu führten, dass Investoren sich in die Sicherheit flüchteten und sich von riskanten Anlagewerten abwandten, wobei der Euro auf den tiefsten Stand seit 8 Monaten sank. Zum gestrigen Börsenschluss stieg der Dollar zum EUR und brachte die oft gehandelte Währungspaarung zum Wert von 1,3440. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum GBP und schloss bei 1,5350.

Die US Notenbank erklärte am Mittwoch, dass sie vorhabe zur Stützung der Wirtschaft ihr Portfolio in Richtung langfristige Anleihen umzuschichten, woraufhin Investoren fremdfinanzierte Dollar basierte Positionen abwickelten. Das Programm der US Notenbank war darauf angelegt mehr Abwärtsdruck auf langfristige Zinsraten auszuüben. Ein wichtiger, für den Dollar positiver Nebeneffekts des Notenbankprogramms sind höhere kurzfristige Zinssätze. Die Notenbank wird allerdings zur Stützung des Dollar das Geldvolumen nicht erhöhen.

Heute werden keine maßgeblichen den Handel beeinflussende Wirtschaftspublikationen veröffentlicht. Folglich sollten Händler die Bewegungen der wichtigsten Aktien-Indices beobachten, da der Dollar sich beim jüngsten Handel in umgekehrter Beziehung zu den Aktien verhielt. Eine Schwäche bei den Aktien könnte die EUR/USD-Paarung zum nächsten Unterstützungswert treiben, der bei 1,3200 liegt.

EUR - EUR fällt auf den tiefsten Stand seit 8 Monaten

Einen Tag nachdem die US Notenbank auf die Abwärtsrisiken für die US Wirtschaft hinwies und fast eine Lockerung der Geldmarktpolitik veranlasst hätte, fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit 8 Monaten zum Dollar. Zum gestrigen Börsenschluss fiel der EUR zum Dollar und brachte die oft gehandelte Währungspaarung zum Wert von 1,3440. Ähnlich verhielt sich der EUR zum JPY und schloss bei 103,00. Die 16-Nationen-Währung verzeichnete jedoch auch einen leichten Aufschwung, legte über 30 Punkte zum GBP zu und schloss bei 0,8770.

Analysten fragen sich, ob die provisorische Portfolio-Umschichtung der US Notenbank tatsächlich die Wirtschaft ankurbeln würde und sich auf fremdfinanzierte Dollar basierte Positionen auswirken.

Investoren sollten sich darauf einstellen, dass sich die ungewöhnliche Volatilität bei der EUR/USD-Paarung fortsetzt, während das Paar versucht sich zu stabilisieren und neue Unterstützungs- und Widerstandswerte zu finden. Große Kurssprünge, wie die gesehenen, sind recht ungewöhnlich und bieten die großartige Gelegenheit von den Kursschwankungen zu profitieren und entsprechende Gewinne zu erzielen.

JPY - Yen verzeichnet Kursgewinne zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen

Der Yen konnte gestern auf einen recht bullischen Handel zurückblicken, als er Kursgewinne zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen verzeichnete. Der JPY weitete beim gestrigen Börsengang seine Kursgewinne zum EUR aus und schloss den Handel bei 103,00. Auch zum USD verzeichnete der japanische Yen einen Aufwärtstrend, stieg um rund 50 Pips und schloss bei 76,30.

Die Trends des JPY werden heute von Kurserholungen seiner Haupt-Währungspartner beeinträchtigt. Es sieht so aus, als würde dem USD und EUR heute ein weiterer volatiler Börsengang, insbesondere zur japanischen Währung, bevorstehen. Händler sollten die Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Europa genau beachten, da diese Volkswirtschaften der ausschlaggebende Faktor bei den Bewegungen des JPY sein werden. Gleichzeitig sollten Händler auch auf unerwartete Statements seitens japanischer Regierungskreise achten, da solche sehr wahrscheinlich zu weiterer Volatilität beim JPY führen.

Rohöl - Rohölpreis fällt unter $ 80 pro Barrel

Der Rohölpreis fiel am Donnerstag um mehr als 4% auf $ 79,80 pro Barrel, als die Aktienmärkte in Europa und Asien einen Einbruch verzeichneten, nachdem die US Notenbank erklärte, dass es um die Wirtschaftsaussichten weiterhin schlecht gestellt sei, was auch von einen unerwartet kräftigen Rückgang bei den Rohöllagerbeständen des weltgrößten Ölverbrauchers überschattet wurde.

Der Rohölpreis war zuvor beim Handel angestiegen nachdem bekannt wurde, dass die US Rohöllagerbestände vergangene Woche um 7,3 Mio. Barrel zurückgegangen waren. Dieser größte Rückgang innerhalb einer Woche seit Dezember legte nahe, dass es um den Nachschub knapper gestellt ist als angenommen.

Die Märkte reagierten rückläufig nachdem die Notenbank erklärte sie werde die Laufzeiten ihrer Schatzanleihen verlängern, gab jedoch keine aggressiveren Maßnahmen zur Ankurbelung der US Wirtschaft bekannt, von der sie sagt, sie würde sich einem „erheblichen Abwärts-Risiko“ ausgesetzt sehen.

Technische News

EUR/USD

Die EUR/USD-Paarung hat sich in den letzten beiden Tagen zunehmend rückläufig verhalten und steht derzeit beim Wert von 1,3490. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart unterstützt die Annahme weiterer Rückläufigkeit am heutigen Tag. Allerdings zeigt der Slow Stochastic auf dem 8-Stuznden-Chart dass es heute zu einer zinsbullischen Umkehr kommen wird. Bei diesem Paar erst dann einzusteigen wenn sich eindeutigere Signale abzeichnen dürfte eine kluge Entscheidung sein.

GBP/USD

Beim RSI auf dem Tages-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überverkauften Bereich zu bewegen, was darauf hindeutet, dass eine Aufwärtskorrektur bevorstehen dürfte. Die Aufwärtsrichtung des Momentum Oszillators auf dem 8-Stunden-Chart unterstützt diese Annahme. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

USD/JPY

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.

USD/CHF

Diese Paarung hat in den vergangenen Tagen ein zinsbullisches Verhalten aufgezeigt. Allerdings deuten die technischen Daten darauf hin, dass sich dieser Trend schon sehr bald umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis fiel erneut ab und handelt derzeit um den Wert von $ 80,40 pro Barrel. Jetzt vermittelt der RSI auf dem 8-Stunden-Chart zinsbullische Signale, was darauf hindeutet, dass der Rohölpreis wieder ansteigen dürfte. Hier dürfte sich Forex-Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich einem äußerst beliebten Trend anzuschließen. forex

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