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Wednesday, 21 Sep 2011

Erwartungen, dass die US Notenbank die quantitative Lockerung ausweiten wird, lassen den Dollarkurs zu den anderen Haupt-Währungen sinken

Spekulationen, dass nach dem Treffen des Offenmarktausschusses (FOMC) weitere quantitative Lockerungen bekannt gegeben werden um die US Wirtschaft zu unterstützen ließen den US Dollarkurs zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen sinken. Der Rohölpreis profitierte von der optimistischen Stimmung, dass dieser Anreiz der nachlassenden Konjunktur helfen könnte und dass die Nachfrage für Brennstoffe und Energie steigen wird.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdownupupup
Wochentendenzdowndowndownupdownup
Resistance1.37851.580577.100.90001.03500.8790
1.37651.578576.900.89801.03300.8770
1.37351.575576.600.89501.03000.8740
Support1.36751.569576.000.88901.02400.8680
1.36451.566575.700.88601.02100.8650
1.36251.564575.500.88401.01900.8630

Wirtschafts News

USD - Im Vorfeld des FOMC Statements fiel der Dollarkurs zum britischen Pfund Sterling auf den tiefsten Stand seit 8 Monaten

Spekulationen, dass nach dem Treffen des Offenmarktausschusses (FOMC) weitere quantitative Lockerungen bekannt gegeben werden um die US Wirtschaft zu unterstützen ließen den US Dollarkurs am Dienstag zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen sinken.

Der Dollar verzeichnete einen Rückgang um 120 Pips zum Euro, und die EUR/USD-Paarung handelte bei einem Wochen-Hoch von 1,3740. Zum britischen Pfund Sterling verlor der Dollar rund 100 Pips, und folglich fiel die GBP/USD-Paarung mit 1,3632 auf den niedrigsten Stand seit 8 Monaten.

Der Offenmarktausschusse (FOMC) wird heute sein zweitägiges Treffen beenden. Sehr wahrscheinlich wird eine Entscheidung zur weiteren quantitativen Lockerung bekannt gegeben, was bedeutet, dass die US Notenbank weiterhin Staatsanleihen aufkaufen wird. Das dürfte die US Regierung in ihrem Bemühen eine neuerliche Rezession zu vermeiden unterstützen.

Händler sollten heute dem FOMC Statement, das um 18:15 MGZ veröffentlicht wird, große Aufmerksamkeit schenken. Es ist anzunehmen, dass die Märkte dann sofort mit gesteigerter Volatilität reagieren werden. Zum gleichen Zeitpunkt wird übrigens auch der Leitzins für den kommenden Monat bekannt gegeben, allerdings ist es so gut wie sicher, dass die FED diesen unverändert bei 0,25% belassen wird.

EUR - Der Euro erholt sich von der Herabsetzung des italienischen Kredit-Ratings aufgrund der Erwartungen, dass die FED die quantitative Lockerung ausweiten wird

Der Euro verzeichnete beim gestrigen Handel zu den meisten anderen Haupt-Währungen einen Anstieg und erholte sich von der Herabsetzung des italienischen Kredit-Ratings. Auch die der Erwartung, dass die US Notenbank die quantitative Lockerung ausweiten wird, trug zur Stärkung des Euro bei.

Der Euro hatte an Boden verloren, nachdem das Kredit-Rating für Italien überraschenderweise herabgesetzt worden war. Standard & Poor's hatte das Rating aufgrund schwacher Wirtschaftsaussichten und politischer Instabilität um eine Stufe auf AA-1 herabgesetzt. Diese Herabsetzung verdeutlichte wieder einmal die europäische Schuldenkrise.

Nichtsdestotrotz konnte der Euro die meisten seiner Verluste wieder wettmachen, aufgrund der Erwartungen, dass die US Notenbank ihr zweitägiges Treffen mit einer Entscheidung, dass sie weitere Maßnahmen ergreifen wird um der nachlassenden Wirtschaft zu helfen, beschließen wird.

Die Gemeinschaftswährung legte zum US Dollar um rund 120 Pips zu, und die EUR/USD-Paarung erzielte seinen höchsten Stand bei 1,3740. Der Euro verzeichnete ebenfalls einen Anstieg um 100 Pips zum japanischen Yen und brachte die EUR/JPY-Paarung auf den Wert von 105,05.

JPY - Der Yen verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse zu den anderen Haupt-Währungen

Inmitten der Sorgen über ein Nachlassen des weltweiten Wirtschaftswachstums verzeichnete der japanische Yen am Dienstag einen weiteren Kursanstieg zum US Dollar. Gleichzeitig sank die japanische Währung zum Euro aufgrund von Spekulationen, dass es Griechenland wohl gelingen werde einen Zahlungsverzug zu vermeiden.

Der Yen stieg zum Dollar auf den höchsten Stand seit einem Monat, da Investoren erwarteten, dass der Offenmarktausschusse (FOMC) sein zweitägiges Treffen mit einer Entscheidung zur weiteren quantitativen Lockerung um die stockende Wirtschaft zu stimulieren beenden wird. Folglich sank die USD/JPY-Paarung bis auf den Wert von 76,10.

Allerdings zeigte sich die japanische Währung zum Euro rückläufig, da die Gespräche zwischen Griechenland, der europäischen Union und dem Internationalen Währungsfond die Hoffnung aufkeimen ließ, dass Griechenland wohl doch in der Lage sein werde seine Schulden zu bezahlen und Zahlungsverzug zu vermeiden.

Die für heute erwartete geringe Risikofreudigkeit wird den Yen voraussichtlich unter weiteren Aufwärtsdruck setzen. Händler sollten allerdings dem FOMC Statement, das um 18:15 MGZ veröffentlicht wird, große Aufmerksamkeit schenken, da es sich sehr wahrscheinlich auf alle Haupt-Währungen auswirken dürfte.

Rohöl - Der Rohölpreis steigt auf $ 87,65 pro Barrel

Aufgrund der Erwartungen, dass die US Notenbank Schritte unternehmen wird um der nachlassenden US Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen, stieg der Rohölpreis beim gestrigen Börsengang zum ersten Mal seit drei Tagen wieder an

Der Offenmarktausschusse (FOMC) wird heute sein zweitägiges Treffen beenden und sehr wahrscheinlich weitere quantitative Lockerungen bekannt gegeben, Das dürfte der US Wirtschaft voraussichtlich helfen, was dann auch die Energienachfrage erhöhen wird.

Folglich legte der Rohölpreis um 250 Pips zu, und das Barrel Rohöl handelte bis zu $ 87,65 und erholte sich so von seinem Wochen-Tief bei $ 84,90 pro Barrel.

Heute ist für 14:30 MGZ die Bekanntgabe der US Rohöllagerbestände vorgesehen. Derzeit wird angenommen, dass die die Bestände in der vergangenen Woche um 1,6 Mio. Barrel zurückgegangen sind. Falls die heutigen Zahlen das tatsächlich bestätigen könnte der Rohölpreis weiteren Aufschwung verzeichnen.

Technische News

EUR/USD

Die EUR/USD-Paarung stabilisierte sich letzte Woche um den Wert von 1,3680 und handelte zwischen den Werten 1,3580 und 1,3740. Da sich derzeit beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiger Cross bildet, sieht es so aus als würde eine rückläufige Bewegung bevorstehen. Zu verkaufen dürfte sich heute als richtige Entscheidung erweisen.

GBP/USD

Diese Paarung befindet sich weiter im freien Fall, und die GBP/USD-Paarung fiel auf den Wert von 1,5610, wobei sie allein gegenüber gestern Abend um 130 Pips zurückging. Rückläufige Signale beim Slow Stochastic und beim MACD auf dem Tages-Chart zeigen, dass für den Abwärtstrend noch weiterer Spielraum besteht und potentiell der Wert von 1,5550 erreicht werden kann.

USD/JPY

Während der vergangenen zehn Tage ist die USD/JPY-Paarung nach und nach gesunken und handelt derzeit nahe den Wert von 76,30. Da momentan alle technischen Oszillatoren auf dem Tages-Chart rückläufige Signale vermitteln sieht es so aus, als würde sich der Abwärtstrend heute fortsetzen. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen scheint für heute die richtige Vorgehensweise zu sein.

USD/CHF

Seit Anfang der Woche verzeichnete die USD/CHF-Paarung einen Anstieg um rund 300 Pips und handelt derzeit um den Wert von 0,8930. Nichtsdestotrotz da der RSI auf dem Tages-Chart abwärts weist und sich beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiger Cross bildet, sieht es so aus als würde eine rückläufige Korrektur mit einem Zielwert von 0,8800 bevorstehen.

Die Wild-Card

Silber

Der Silberpreis ist im vergangenen Monat recht erheblich gesunken. Während der letzten drei Wochen fiel der Preis für Silber von $ 43,40 pro Feinunze bis auf $ 39,00. Allerdings hat seit Beginn der Woche eine Aufwärtskorrektur eingesetzt, die den Silberpreis bis auf $ 40,30 pro Feinunze anhob. Derzeit sieht es so aus, als hätte der Silberpreis das Potential den nächsten Widerstandswert von $ 41,50 zu erreichen. Hier könnte sich Forex-Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr beliebten Trend anzuschließen. forex

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