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Wednesday, 21 Apr 2010
EUR-Erholung nach deutlich gestiegenen ZEW-Konjunkturerwartungen
Das Cross EUR/USD kletterte am Dienstag bis über die Marke von $1,35, nachdem die ZEW-Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten im April deutlich stärker gestiegen sind, als erwartet. Dennoch setzten im weiteren Handelsverlauf erneute Abwärtstendenzen für den EUR ein, die an die anhaltenden Sorgen im Euroraum um das schuldengeplagte Griechenland erinnerten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3500 | 1.5465 | 94.15 | 1.0800 | 0.9420 | 0.8825 |
| 1.3470 | 1.5430 | 93.80 | 1.0770 | 0.9390 | 0.8790 | |
| 1.3435 | 1.5400 | 93.50 | 1.0740 | 0.9355 | 0.8760 | |
| Support | 1.3370 | 1.5330 | 92.85 | 1.0675 | 0.9290 | 0.8690 |
| 1.3340 | 1.5300 | 92.50 | 1.0640 | 0.9260 | 0.8660 | |
| 1.3310 | 1.5265 | 92.15 | 1.0610 | 0.9225 | 0.8625 |
Wirtschafts News
USD - USD gibt aufgrund zurückkehrender Risikobereitschaft nach
Die US-Währung gab am Dienstag angesichts des nachlassenden Verkaufs von wachstumsstarken Währungen sowie eines gesteigerten Risikoappetits, der auf den gegenwärtigen Erwartungen an eine globale Konjunkturerholung beruht, nach. Kursverluste gegen den EUR ergaben sich im Laufe der ersten Tageshälfte. Die europäische Einheitswährung EUR kletterte am Dienstag bis über die Marke von $1,35, nachdem die ZEW-Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten im April deutlich stärker gestiegen sind, als erwartet.
Gegen den Kanadischen Dollar wertete der USD ebenfalls ab. Obwohl sich die Zentralbank in Kanada am Dienstag gegen eine Zinserhöhung entschied und somit ihren Leitzins unverändert auf dem historischen Tiefstand von 0,25% beließ, sprachen die Notenbanker in Kanada von einer schnelleren Konjunkturerholung als erwartet, was die Notwendigkeit des aktuellen Zinsstandes für die Zukunft entbehrlich mache. Im Anschluss rutschte der US-Dollar um 1,6% gegen den kanadischen Loonie ab und setzte somit seinen Abwärtstrend der letzten Monate fort. Der USD stabilisierte sich letztendlich bei $0,9991 CAD und drückte das Währungspaar zurück bis über die Paritätsgrenze.
EUR - EUR aufgrund Griechenland unter Druck gegen USD
Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, hat sich die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten im Monat April deutlich verbessert. Dies brachte der europäischen Gemeinschaftswährung zunächst Auftrieb gegen den USD. Den positiven Eurozonen-Daten folgte die Inflationsrate der Verbraucherpreise in Großbritannien, die mit 3,4% ebenfalls über den Erwartungen lag und das Pfund Sterling stützte. Experten hatten für März mit einem Anstieg von 3,2% gerechnet.
Der EUR schwankte zwischenzeitlich mit +0,2% um ein Tageshoch bei $1,3522. Zusätzlich wertete der EUR etwas auf, nachdem Griechenland am Dienstag erfolgreich Staatsanleihen über 1,5 Mrd. Euro mit einer Laufzeit von 13 Wochen placierte, allerdings mit der durchschnittlich hohen Rendite von 3,65%.
Insgesamt verhielten die Händler an den Finanzmärkten aufgrund der noch ausstehenden Lösung der griechischen Schuldenkrise zurückhaltend in Bezug auf EUR-Anlagen. Die Währung der 16 Nationen geriet unter Verkaufsdruck, nachdem Bundesbankpräsident und EZB-Ratsmitglied Axel Weber den griechischen Finanzmittelbedarf auf bis zu 80 Mrd. Euro schätzte. Mittlerweile wies Weber den Pressebericht zu seiner Aussage zurück.
JPY - Yen profitiert von Griechenland-Sorgen und wertet gegen EUR auf
Der JPY verzeichnete gestern zum ersten Mal in drei Handelstagen Kursgewinne gegenüber dem EUR, während die Anspannung an den Märkten um die griechische Schuldenproblematik anhält und Händler dazu veranlasst, auf Japans „Zufluchtswährung“ zurückzugreifen. Gegen den EUR handelte der Yen gestern Abend in New York bei 124,90 pro EUR von zuvor 125,24.
Der JPY fiel nahezu bis auf ein Wochentief gegen den US-Dollar, nachdem ein Anstieg an den Aktienmärkten die Attraktivität des Yen als „sichere“ Anlage wieder herabsetzte. Diese Kursentwicklung ergab sich jedoch noch bevor neueste Prognosen eine Erholung des US-Häusermarkts vorsehen. Zum USD handelte Japans Währung bei 93,11 pro Dollar von zuvor 93,22. Das Tagestief wurde mit 93,39 ausgegeben - niedrigster Stand seit dem 15. April.
Der JPY könnte weiter gegen gewinnträchtige Risikowährungen, wie beispielsweise dem Australischen Dollar, abwerten. Der aktuell steigende Marktoptimismus mindert die Nachfrage nach der verhältnismäßig „sicheren“ japanischen Währung.
Rohöl - Rohöl baut Kursgewinne bis über $84-Marke pro Barrel aus
Der Ölpreis kletterte am Dienstag in die Höhe, nachdem der Bericht zu den jüngsten Quartalszahlen der Goldman Sachs Gruppe beachtliche Gewinne in den letzten drei Monaten auswies. In den vergangenen Handelstagen gab der Rohölkurs kontinuierlich nach, da die Nachfrage nach Flugbenzin, aufgrund des aktuellen Flugverbots in vielen europäischen Ländern drastisch zurückgegangen war. Ferner verwiesen Analysten auf die steigenden Aktienmärkte und eine geringe Risikoaversion als Beweggrund für die jüngste Preisentwicklung.
Mit dem sich legenden Asche-Chaos im Euroraum, setzte gestern gleichzeitig eine Nachfragesteigerung nach Flugbenzin ein. Als weitere Ursache für den wieder kletternden Ölpreis nennen Händler die anziehenden US-Aktienmärkte sowie gesteigerte US-Unternehmensgewinne. Zuvor hatte der MSCI-Index zwei Tage in Folge verloren, bevor er aufgrund des neu aufkommenden Marktoptimismus zu einer Erholung ansetzte. Rohöl wird, wie viele andere Rohstoffe auch, in US-Dollar bepreist - die Kursverluste des Dollar stützten den Ölpreis ein weiteres Mal.
Technische News
EUR/USD
Der Relative Strength Index (RSI) der 8-Stunden-Chart schwankt im „überverkauften“ Bereich. Hier könnte sich bald eine Kurskorrektur nach oben ergeben. Der RSI der Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Auf steigende Kurse zu setzen könnte bei EUR/USD heute eine gute Entscheidung sein.
GBP/USD
Ein Großteil der technischen Indikatoren zeigt dieses Währungspaar im neutralen Bereich an. Dabei sind größere Preisbewegungen in nächster Zukunft unwahrscheinlich. Händler sollten ihre Augen jedoch offen halten. Eine abwartende Haltung einzunehmen, könnte heute die richtige Strategie sein.
USD/JPY
Der Relative Strength Index (RSI) der 4-Stunden-Chart gibt das Paar im „überkauften“ Bereich aus. Auch hier könnte sich bereits in naher Zukunft eine Kurskorrektur nach unten vollziehen. Der Slow Stochastic auf der 8-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Händlern empfiehlt es sich, heute bei eng gesetzten Stopps auf fallende Kurse zu setzen.
USD/CHF
Der RSI der Stunden- und 2-Stunden-Chart lässt erkennen, dass dieses Paar aktuell „überkauft“ ist. Innerhalb des nächsten Zeitfensters wird eine Kurskorrektur nach unten wahrscheinlich, so dass es heute von Vorteil sein könnte, bei USD/CHF auf fallende Kurse zu setzen.
Die Wild-Card
S&P 500
Der RSI der Stunden-Chart zeigt diesen CFD weit im „überkauften“ Bereich an. Sowohl der RSI als auch der Slow Stochastic der 2-Stunden-Chart bestätigen dies. Auf fallende Kurse zu setzen, könnte für CFD-
Forex -Anleger heute eine gute Wahl sein.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/25 | ||||||||
| 14:55 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment | 77.8 | 77.7 | - | ![]() | ||
| 14:55 | USD | Revised UoM Inflation Expectations | 3.1% | - | - | ![]() | ||




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