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Friday, 1 Jul 2011
EUR/USD nahe 3-Wochen-Hoch während Sorgen über Griechenland nachlassen
Die EUR/USD-Paarung stieg gestern mit 1,4570 nahe einem 3-Wochen-Hoch, nachdem positive Wirtschaftsberichte viele Investoren dazu veranlassten sich vom Safe-Hafen-Dollar zurückzuziehen. Der gestrige optimistische Einkaufsmanagerindex aus Chicago trug zwar ebenfalls zum Trend der Risikofreudigkeit bei, allerdings war die stärkste Triebfeder hinter dieser Bewegung das Nachlassen der Sorgen über Griechenland in Europa, nachdem der Sparhaushalt im griechischen Parlament verabschiedet worden war.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4711 | 1.6337 | 81.76 | 0.8708 | 1.0878 | 0.9198 |
| 1.4599 | 1.6192 | 81.16 | 0.8549 | 1.0795 | 0.9113 | |
| 1.4550 | 1.6121 | 80.85 | 0.8477 | 1.0758 | 0.9072 | |
| Support | 1.4438 | 1.5976 | 80.25 | 0.8318 | 1.0675 | 0.8987 |
| 1.4376 | 1.5901 | 79.95 | 0.8232 | 1.0629 | 0.8943 | |
| 1.4265 | 1.5756 | 79.34 | 0.8073 | 1.0546 | 0.8858 |
Wirtschafts News
USD - USD im Abschwung da Händler nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten streben
Der US Dollar verhielt sich gestern rückläufig, da Händler sich, nach der Veröffentlichung mehrerer positiver Wirtschaftsdaten und der Erwartung dass Griechenland auf absehbare Zeit mit seinen Schulden nicht in Zahlungsverzug gerät, nach riskanteren Anlagewerten umsahen. Die EUR/USD-Paarung stieg gestern mit 1,4570 nahe einem 3-Wochen-Hoch, nachdem positive Wirtschaftsberichte viele Investoren dazu veranlassten sich vom Safe-Hafen-Dollar zurückzuziehen.
Der gestrige optimistische Einkaufsmanagerindex aus Chicago trug zwar ebenfalls zum Trend der Risikofreudigkeit bei, allerdings war die stärkste Triebfeder hinter dieser Bewegung das Nachlassen der Sorgen über Griechenland in Europa, nachdem der Sparhaushalt im griechischen Parlament verabschiedet worden war. Das ermöglicht es Griechenland nunmehr die nächste Tranche aus dem Rettungsfond des IWF abzurufen. So verzeichneten der EUR, das GBP und der AUD während des gestrigen Börsengangs Kursanstiege zum US Dollar.
Da heute wieder eine ganze Reihe Wirtschaftspublikationen erwartet werden, können sich Händler auf gesteigerte Volatilität einrichten. Die wichtigsten Bekanntgaben aus der US Wirtschaft dürften neben dem nationalen ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe die Daten der Verbraucherstimmung, die Ausgaben für Baumaßnahmen und die der gesamten Fahrzeugverkäufe sein. Die meisten Investoren werden sich weiterhin auf die Entspannung der Schuldenlage in Europa fokussieren, was Safe-Hafen-Währungen wie den USD zu seinen Haupt-Währungsrivalen weiterhin absinken lässt.
EUR - EUR kräftig im Aufschwung während Sorgen über Griechenland nachlassen
Der 17-Nationen-Euro fand gestern aufgrund gestiegener Risikofreudigkeit in der Region zu neuer Stärke. Nachdem in Griechenland der Sparhaushalt im Parlament verabschiedet worden war, begannen Investoren ihre Portfolios in Richtung höhere Erträge erzielende Anlagen anzugleichen. Die EUR/USD-Paarung stieg mit 1,4570 auf ein 3-Wochen-Hoch, während der Euro ähnlich kräftige Kursanstiege zu anderen Safe-Hafen-Währungen wie den japanischen Yen und den Schweizer Franken verzeichnete.
Die optimistischen Wirtschaftsdaten vom Donnerstag hielten die Volatilität hoch, während Investoren sich bemühten das Ergebnis der Abstimmung zum Sparhaushalt zu bewerten, der unter gewalttätigen Protesten in der griechischen Hauptstadt verabschiedet wurde. Die Begeisterung hierüber führte dazu, dass in der zweiten Tageshälfte riskantere Anlagen einen Anstieg verzeichnen konnten und minderte die Befürchtungen, dass die Region sich mit einer schwerwiegenden Schuldenseuche auseinanderzusetzen hat.
Da heute wieder eine ganze Anzahl Wirtschaftspublikationen erwartet werden, sollten Händler nach den gestrigen Stimmungshochs auf mögliche Verlagerungen bei der Risikostimmungslage achten. Da heute allerdings die Wirtschaftsindikatoren die aus der Eurozone veröffentlicht werden vergleichsweise gering sind, besteht die Möglichkeit, dass die derzeitige Stimmung umschlagen könnte. Um 9:00 MGZ werden verschiedene nicht ganz so bedeutsame Berichte veröffentlicht. Um 10:00 MGZ wird dann die Arbeitslosenquote der Region bekannt gegeben, von der erwartet wird, dass sie unverändert den gegenwärtigen Stand von 9,9% halten wird.
JPY - Vor Bekanntgabe des Tankan-Berichts verzeichnet der japanische Yen unterschiedliche Ergebnisse
Der japanische Yen handelte gestern mit unterschiedlichen Ergebnissen zu den meisten seiner Währungsrivalen, während sich Investoren in Europa und dem pazifischen Raum höhere Erträge erzielenden Anlagen zuwandten. Aus der japanischen Wirtschaft wurden vergangene Woche diverse positive Daten veröffentlicht, die zum jüngsten Aufschwung beim Yen beitrugen. Die Nachricht, dass in Griechenland der Sparhaushalt verabschiedet wurde, führte zu Entspannung, was Investoren veranlasste sich von Safe-Hafen wie dem Yen abzuwenden.
Während der Yen unter der japanischen Wirtschaftslage zu leiden hatte, trug eine Verlagerung bei der Verbraucherstimmung dazu bei den Kurs des Yen zu seinen Währungsrivalen anzuheben. Heute wird der sehr bedeutsame Bericht über den Fertigungssektor erwartet, der seit dem Erdbeben und dem Tsunami im März einen heftigen Einbruch zu verzeichnen hatte. Sollte der Fertigungssektor wieder Wachstum aufweisen, könnte der Yen trotz zurückgekehrter Risikofreudigkeit einen Aufschwung erfahren.
Rohöl - Hoffnungen auf steigende Energienachfrage stabilisieren den Rohölpreis
Der Rohölpreis hielt sich am Donnerstag nahe $ 94 pro Barrel stabil, da sich die Stimmungsschwankungen aufgrund des Rückgangs der weltweiten Industrieproduktion offenbar eine Auszeit gönnten. Die gestrigen Daten aus Europa und den USA ließen viele Investoren sich wieder riskanteren Anlagewerten zuwenden, da die meisten Berichte auf neuerliches stabiles Wachstum bei den Inflationszahlen und den Fertigungsdaten schließen lassen.
Während Investoren sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagen umsahen, stieg der Rohölpreis, der die ganze letzte Woche rückläufig war, auf ein Wochen-Hoch nahe $ 95 pro Barrel. Der plötzliche Anstieg des EUR Kurses aufgrund der gestrigen Risikobereitschaft führte dazu, dass viele Investoren ihre Kauf-Positionen bei physischen Anlagewerten aufstockten. Sollte die Stimmung die Woche über anhalten, könnte es sein, dass der Rohölpreis weiterhin Unterstützung nahe seinem derzeitigen Stand und darüber hinaus findet,
Technische News
EUR/USD
Das Momentum beim rückläufigen Slow Stochastic auf dem Monats-, Wochen- und Tages-Chart weist jetzt abwärts. Erste Unterstützung findet sich beim Juni-Tief von 1,4075 und dem Mai-Tief von 1,3970. Bei einem Durchbruch hier werden technische Käufe den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3860 zu Ziel haben. Obwohl der 8 Cent Rückgang vom Mai-Hoch zwar ein kräftiger Einbruch ist, sollten Händler doch bedenken, dass die derzeitige Korrektur dieser Paarung genau das ist - nämlich eine Korrektur. Käufer dürften bereits an der steigenden Trendlinie vom Juni-Tief in 2010 lauern. Widerstand findet sich beim jüngsten Hoch von 1,4440 bei dem sich der 50-Tage- und der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegen.
GBP/USD
Die Paarung hat einen wichtigen technischen Grenzwert beim Kreuzwiderstand durchbrochen, der bei 1,5370 liegt. Der Slow Stochastic auf dem Monats- und dem Wochen-Chart weisen abwärts, so dass Händler mit weiterer Rückläufigkeit rechnen dürfen. Unterstützung findet sich beim März-Tief von 1,5935, gefolgt vom Tief von Ende Januar bei 1,5750. Andererseits könnte der Kreuzwiderstand von 1,6120 Händlern die Gelegenheit bieten eine Short-Position einzunehmen, da oftmals beim Kreuzwiderstand sich die Paarung umkehrt, um dann nur noch weiter zu sinken.
USD/JPY
Die Rückläufigkeit beim Yen führt diesen zum Kurs von 80. Eine zuvor durchbrochene Trendlinie vom April-Hoch entspricht diesem Wert und unterstützt die Rückläufigkeit. Sollte jedoch die letzte Bastion der Unterstützung fallen, könnte die Wirkung ähnlich der Kursaktion vom März sein. Sollte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen findet sich Widerstand bei 81 und 81,75.
USD/CHF
Der vorige Widerstandswert von 0,8550 besteht weiterhin und das Rekordtief von 0,8325 ist dauerhaft unter Druck, so dass hier ein Durchbruch bevorstehen könnte. Die Abwesenheit von Unterstützung und Trendlinien unterhalb dieses Wertes machen es schwer vorherzusagen, in welche Richtung sich diese Paarung entwickeln wird.
Die Wild-Card
EUR/CHF
Verkäufe der EUR/CHF-Paarung werden abgewickelt während eine vorläufige Lösung der griechischen Schuldenkrise Gestalt annimmt. Die Paarung versucht sich derzeit an der Trendlinie des April-Hochs und dürfte noch über weiteren Spielraum für eine Aufwertung verfügen. Forex-Händler könnten einen Rückfall auf den Abwärtstrend zu einem der Haupt-Widerstandswerte des Hochs vom 1. Juni bei 1,2315 oder 1,2470 beobachten.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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